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Infoseite // Neue Vereinbarung: TV-Dokumentarfilmer erhalten höhere Honorare



Newsmeldung von slashCAM:



Gute Nachrichten für Dokumentarfilmer: Die Sender der ARD und die Produzentenallianz haben sich mit der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm AG DOK und dem Bundesverband Re...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Neue Vereinbarung: TV-Dokumentarfilmer erhalten höhere Honorare


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Antwort von Bluboy:

Eine Karriere als Dok-Filmer möchte ich nun doch nicht anstreben

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Antwort von Lord Nick:

Bluboy hat geschrieben:
Eine Karriere als Dok-Filmer möchte ich nun doch nicht anstreben
Sehe ich auch so. Ist denn mit "Dokumentarfilmer" nun der Produzent gemeint? Das hieße, ein 30-Minüter kostet 14.500€, also knapp 480€ pro Sendeminute. Davon darf der "Dokumentarfilmer" dann Kameramann, Assistent, Ausrüstung, Schnitt, Reisekosten und Spesen berappen und möchte eigentlich am Ende noch Geld daran verdienen? Wenn das eine Vergütungserhöhung ist, frage ich mich, wie die Produzenten vorher überlebt haben. Ist das Dokugeschäft wirklich so miserabel?

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Antwort von Pianist:

Wenn man alles alleine macht, und davon zehn Stück im Jahr, dann kann man davon sicher vernünftig leben. Keine Ahnung, ob das realistisch ist.

Matthias

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Antwort von Frank Glencairn:

Wenn du 4 Kategorie 4 Filme im Jahr machst, sollte es auch reichen.

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Antwort von Darth Schneider:

@Frank
Wie läuft es dir eigentlich mit deiner 2Weltkriegs Doku ?
Wäre das nicht was für Netflix, oder so...?
Gruss Boris

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Antwort von Gysenberg:

"Lord Nick" hat geschrieben:
...Ist denn mit "Dokumentarfilmer" nun der Produzent gemeint? Das hieße, ein 30-Minüter kostet 14.500€, also knapp 480€ pro Sendeminute. Davon darf der "Dokumentarfilmer" dann Kameramann, Assistent, Ausrüstung, Schnitt, Reisekosten und Spesen berappen und möchte eigentlich am Ende noch Geld daran verdienen? ...


Es handelt sich hier um die Honorare für Autor / Regie, nicht die Produktionskosten. Also die Mindesthonorare, die ein Produzent in der Kalkulation ansetzen darf/muss, bzw. ein/e Autor*in Regisseur*in mindestens ansetzen darf.
"Mindesthonorare und Nachvergütungsansprüche für Auftragsproduktionen sind jetzt festgelegt. Die Honorare für Regisseur*innen und Autor*innen werden insgesamt deutlich angehoben. "

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Antwort von anamorphic:

Pianist hat geschrieben:
Wenn man alles alleine macht, und davon zehn Stück im Jahr, dann kann man davon sicher vernünftig leben. Keine Ahnung, ob das realistisch ist.

Matthias
Wenn du alles alleine machst kommst du auf ne runde Mio (habe mal 100K für ein ZDF Zoom genommen). Ich bezweifle aber dass das irgendjemand nur im Ansatz bewerkstelligen kann.
https://www.zdf.de/zdfunternehmen/zdf-p ... d-102.html
Kenne Autoren die schaffen maximal 4-5 Stk 30-45minüter pro Jahr. Ohne aber gleichzeitg noch für das Produktions-Brimbamborium zuständig zu sein.Also von der Akquise bis zur fertigen Abgabe.

Das Problem ist, dass die Sender aufgrund der bekannten Situation nicht mehr Geld locker machen können und werden. Da die Autoren jetzt aber mehr Geld bekommen müssen werden die Produktionsfirmen anderweitig einsparen, d.h. Kamerateams und Schnitt im Preis drücken oder deren Arbeitstage verringern. Also bei den Leuten deren Preise inflationsbereinigt seit 30 Jahren sinken.

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