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Interviews: Fernseh-Doku mit der Panasonic GH2: Nachtschicht von Timo Gro



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Newsmeldung von slashCAM:


Interviews: Interviews: Fernseh-Doku mit der Panasonic GH2: Nachtschicht von Timo Großpietsch von rob - 17 oct 2011 07:48:00
>Merken: Am 18.10. um 23:55 läuft im NDR "Nachtschicht" von Timo Großpietsch, der komplett auf einer Panasonic GH2 gedreht wurde. Wir hatten vorab Gelegenheit ein Interview mit dem Regisseur, Videojournalisten und One-Man-Operator Timo Großpietsch zu machen …
zum ganzen Artikel



Antwort von pilskopf:

fein fein, wird geguckt.



Antwort von kgerster:

Bei der Sendezeit passt der Titel.





Antwort von Blancblue:

Sehr informatives Interview, vielen Dank! Wird auf jeden Fall geschaut :)

Der Autor liest ja hier mit anscheinend - welches Saugnapfstativ hast du denn für die GH2 verwendet?



Antwort von aight8:

Würde mich auch interessieren. Den Film schaue ich mir auf jeden Fall an! Freue mich schon drauf.



Antwort von NEEL:

Klasse!

@Autor: Hast Du wirklich alles mit 17 MBit/S gedreht (50i)? Warum nicht 24p?



Antwort von Jott:

Vielleicht, weil's für's Fernsehen ist? :-)



Antwort von NEEL:

Ja klar... und beim Fernsehen geht nur 50 Mbit 422...?
24p lässt sich doch auf 25p hochrechnen. Und das ist normalerweise kein Problem bei Sendern;-)



Antwort von Axel:

"NEEL" wrote:
Klasse!

@Autor: Hast Du wirklich alles mit 17 MBit/S gedreht (50i)? Warum nicht 24p?


???

Quote:
Weil die GH2 ja immer noch kein 25p macht, habe ich mich für 720/50p entschieden, so habe ich den Kinolook und habe trotzdem keinen ShutterShutter im Glossar erklärt von 25p, der durch Ruckeln nervt, hab also ein fließendes Bild .. klar keine volle HD-Auflösung, aber wir waren mit dem Ergebnis im Schneideraum, nachdem wir es auf 1080 hochgezogen hatten, relativ zufrieden. Klar könnte da noch mehr gehen.




Antwort von NEEL:

"Axel" wrote:
???


Oh mann stimmt... überlesen;-).

Hab das falsch interpretiert: "Man muss mit 17Mbit/ 8 BitBit im Glossar erklärt natürlich wahnsinnig genau belichten, weil Du hast hier kaum Spielraum."

Hoffentlich schraubt der Hack die 720p50 Einstellung bald mal auf 24 MBit/s.



Antwort von Tiefflieger:

Sieht gut aus, wird aufgenommen :-)

NDR 18.10. um 23:55

Gruss Tiefflieger



Antwort von le.sas:

Finde auch, ne super Idee! Schönes FormatFormat im Glossar erklärt, und auch ein sehr kompetenter Interviewpartner so wie sich das liest.
Allerdings kann ich mich nicht damit anfreunden, dass die Protagonisten immer wieder in die Unschärfe gelangen, wenn es keinen wirklichen Grund dafür gibt.



Antwort von alexolik:

"le.sas" wrote:
Finde auch, ne super Idee! Schönes FormatFormat im Glossar erklärt, und auch ein sehr kompetenter Interviewpartner so wie sich das liest.
Allerdings kann ich mich nicht damit anfreunden, dass die Protagonisten immer wieder in die Unschärfe gelangen, wenn es keinen wirklichen Grund dafür gibt.


Bitte noch mal nachlesen, es gibt einen 'wirklichen' Grund: Die Protagonisten werden mit Unschärfe gedreht um ihre Persöhnlichkeitsrechte zu schützen.
Sie gelangen nicht immerwieder in die Unschärfe, sondern werden absichtlich so gefilmt. Ob sie unabsichtlich immerwieder in die Unschärfe gelangen, werden wir erst sehen, wenn es ausgestrahlt wird.

alexolik



Antwort von mediadesign:

das werde ich mir auf jeden Fall auch nicht entgehen lassen...



Antwort von Axel:

"NEEL" wrote:
Hoffentlich schraubt der Hack die 720p50 Einstellung bald mal auf 24 MBit/s.


Die Hack-Community hält 42 MBit/s auch für den 720 50p noch für eine "konservative" Einstellung. Es ist nicht leicht, zu verifizieren, ob das Vorteile bringt. Mir kommt es so vor, dass das Bild klarer ist. Da ich bisher (von dem höheren Speicherbedarf abgesehen) keine Nachteile entdecken konnte, lass ich das vorerst so.



Antwort von olja:

Bin gespannt. Ist das ne Premiere mit der GH2, oder kam schonmal was ?



Antwort von Alf_300:

Edit ;-)



Antwort von le.sas:

"alexolik" wrote:
"le.sas" wrote:
Finde auch, ne super Idee! Schönes FormatFormat im Glossar erklärt, und auch ein sehr kompetenter Interviewpartner so wie sich das liest.
Allerdings kann ich mich nicht damit anfreunden, dass die Protagonisten immer wieder in die Unschärfe gelangen, wenn es keinen wirklichen Grund dafür gibt.


Bitte noch mal nachlesen, es gibt einen 'wirklichen' Grund: Die Protagonisten werden mit Unschärfe gedreht um ihre Persöhnlichkeitsrechte zu schützen.
Sie gelangen nicht immerwieder in die Unschärfe, sondern werden absichtlich so gefilmt. Ob sie unabsichtlich immerwieder in die Unschärfe gelangen, werden wir erst sehen, wenn es ausgestrahlt wird.

alexolik


Easy, hab den Text schon verstanden.
Wenn ein Protagonist vollkommen Scharf ist, und sich nur bei seinen Vor- und Zurückbewegungen in die Unschärfe begibt, dann liegt das daran dass die Schärfe nicht mitgezogen wird, und nicht an einem Verschleiern der Person.



Antwort von alexolik:

"le.sas" wrote:
"alexolik" wrote:
"le.sas" wrote:
Finde auch, ne super Idee! Schönes FormatFormat im Glossar erklärt, und auch ein sehr kompetenter Interviewpartner so wie sich das liest.
Allerdings kann ich mich nicht damit anfreunden, dass die Protagonisten immer wieder in die Unschärfe gelangen, wenn es keinen wirklichen Grund dafür gibt.


Bitte noch mal nachlesen, es gibt einen 'wirklichen' Grund: Die Protagonisten werden mit Unschärfe gedreht um ihre Persöhnlichkeitsrechte zu schützen.
Sie gelangen nicht immerwieder in die Unschärfe, sondern werden absichtlich so gefilmt. Ob sie unabsichtlich immerwieder in die Unschärfe gelangen, werden wir erst sehen, wenn es ausgestrahlt wird.

alexolik


Easy, hab den Text schon verstanden.
Wenn ein Protagonist vollkommen Scharf ist, und sich nur bei seinen Vor- und Zurückbewegungen in die Unschärfe begibt, dann liegt das daran dass die Schärfe nicht mitgezogen wird, und nicht an einem Verschleiern der Person.


Das ist mir klar, nur wundert es micht, dass du die Situation ansprichst, obwohl davon im Interview nicht die Rede ist, sondern nur von absichtlicher Unschärfe.
Oder bist du uns einfach im Voraus und hast den Beitrag schon gesehen und diese nicht nachgezogene Schärfe beobachten können....oder einfach nur proaktiv kritisiert, weils gerade populär ist den Umgang mit DOF generell zu verurteilen (hatte zumindest den Eindruck).

alexolik



Antwort von pilskopf:

Natürlich ist das inn Dof zu verurteilen. Das darfs nur im Kino geben und nur wenn man eine Red dafür benützt. Im TV hats nichts zu suchen, bäh, alles muss scharf sein, man will die Mülltonnen im, Hintergrund erkennen können wenn man jemanden interviewt. Außerdem haben die Leute alle ne kleine Chip Schulterkamera gekauft und empfinden es als äußerst unfair wenn jetzt Amateure herkommen und ein Bild zaubern welches schicker aussieht als ihres obwohl sie die Mülltonnen doch im Bild haben und der andere nicht. So überspitzt kommts mir vor. Aber man muss ja nicht darauf achten, soll doch jeder so drehen wie er will. Der Zuschauer entscheidet schon was er sehen will und was nicht, was schön aussieht und was nicht. Und welche Information er braucht und welche für die Story unwichtig ist. Vor allem ist der Dof bei der Gh2 bzw. MFT total vernünftig und angenehm bei Video, nicht zu viel und nicht zu wenig, eigentlich eine geniale Mischung. Ich hab mein Motiv in aller Regel in der Schärfe, das kann man bei APS-C nicht wirklich behaupten, von Vollformat reden wir erst gar nicht, da ist Ausschuss standard wenn man spontan drehen will.



Antwort von olja:

Trailer hier
http://www.n-joy.de/leben/nachtschicht165.html



Antwort von le.sas:

Also ich hab mir den Trailer nochmal angeguckt, weil ich verunsichert war.
Zb bei 0:54.

Wenn man mit geringem DOF filmt, dann sollte man die Schärfe auch ziehen, und nicht einfach stehen lassen. Und da geht es nicht darum ob es Kino oder fernsehen ist, sondern darum mit den Mitteln die man benutzt auch umzugehen wie es sein sollte.
Wenn man auf der angeschriebenen Zeit von 0:54 bleibt- außer im Kontext in der Doku ist was dass es erklärt, warum die Frau dauernd unscharf wird, sind das für mich einfach teils unscharfe Bilder. Im Kino würde sowas rausgechnitten werden. Im Fernsehen zieht man entweder die Schärfe (was hier schwer ist wenn man alleine dreht), oder man nimmt ne Kamera bei der man keine Probleme hat.
Das ist meine persönliche Meinung, ich empfinde Filme, Dokus, Reportagen etc bei denen aus nicht logischen Gründen Dinge scharf und unscharf werden einfach als unprofessionell, besonders wenn man dafür Geld bezahlt(was hier passiert im ÖR).
Wenn das mal in einer wichtigen Szene passiert ist ja auch kein Ding, nur wenn es dann öfters vorkommt geht es einfach nicht.

"Der Zuschauer entscheidet schon was er sehen will und was nicht"
Genau DAS ist das Problem. Denn der allgemeine Zuschauer ist schon verwöhnt von RTL und co, und hat daher seinen Qulitätsanspruch. Das TV hat den Zuschauer schon so weit, dass er jeden Dreck als akzeptabel hinnimmt.
In dem Fall hier ist das Thema aber wunderbar, und auch der Trailer scheint sehr Anspruchsvoll.



Antwort von olja:

O.K..ist nur der Trailer, aber die Postfrau scharf unscharf...die Briefe scharf unscharf, scharf...die Postkisten ...oje.

Wenn Personen oder Gegenstände ständig die Schärfeebene durchlaufen, macht mich das krank. Ist mir echt zu heftig.
Hoffe, das sich das nicht durch den ganzen Film zieht ;-)



Antwort von Axel:

"le.sas" wrote:
"Der Zuschauer entscheidet schon was er sehen will und was nicht"
Genau DAS ist das Problem. Denn der allgemeine Zuschauer ist schon verwöhnt von RTL und co, und hat daher seinen Qulitätsanspruch.

Aha. RTL und Qualität. Wie ist das denn wohl möglich?



Antwort von Garfield007x:

Nee nicht wirklich!
Den Film werde ich mir im TV sicher nicht ansehen, der Trailer reicht mir.

Sieht aus, als wäre der "Film" mit einer alten Handykamera gefilmt worden.

Die Sache mit der Tiefenschärfe hat er wohl auch falsch verstanden.

Mal scharf, dann wieder nicht, dann doch wieder ...
"Persönlichkeitsrecht wahren": Blödsinn - wenn die Person Momente später beim Interview doch deutlich zu erkannen ist.

Macht nervös und ist schlecht für die Augen !!
Und wirkt unprofessionell.
Die 3 Monate Arbeit für das Projekt hätte er sich sparen können.

Am Anfang, als der Typ auf dem Boden liegt springt die Schärfe hin- und her!
Also, wenn das kein Anfängerfehler ist!?

Auf dem Weg zum Typen am Boden wackelt die Kamera/das Bild extrem - schon mal was von einem Steadycam gehört?

Da soll sich der Filmer nicht wundern, wenn vom Sender nicht mehr Geld rüberkommt, sorry ...

Und zu meinem Beitrag bitte keine Kommentare wie "mach es erst mal besser", oder "zeig uns, wie Du filmst" ...
Auch nur als Zuschauer habe ich das Recht zu kritisieren, dafür muß ich nicht erst beweisen, daß ich es besser kann.

Ich bin noch am üben und werde erst dann was hochladen, WENN ich was GUTES vorzuweisen habe.



Antwort von alexolik:

Uj, hab den Trailer jetzt auch gesehen und bin etwas enttäuscht. Das mit der Postfrau, die sich aus dem Schärfebereich bewegt find ich noch in diesem Zusammenhang akzeptabel, aber der Moment wo der Besoffene auf dem Boden liegt und auf ihn zugegangen wird und die Schärfe kurz 'wegflutscht', das ist übel - und so was noch in einem Trailer. Ich hoffe so geht's nicht die ganze Zeit, denn der Rest war ganz angenehm. Bin gespannt ob's in TV in SD Auflösung weniger auffält. Vergleich zu RLT & Co. habe ich zum Glück nicht weil ich seit Jahren die Privaten aus der Programmliste verbannt habe.

Bin übrigens auch noch am Üben, und zeige lieber gerne fehlerfreies Material. Gerade aber bei spontanen Sachen muss ich feststellen, dass nicht alles optimal aufgenommen werden konnte und dann überlegt man sich ob man doch nicht einen dramaturgisch wichtigen Clip auch mit Fehlern stehen läßt. Also üben üben üben ;)

alexolik



Antwort von rush:

"alexolik" wrote:
Das mit der Postfrau, die sich aus dem Schärfebereich bewegt find ich noch in diesem Zusammenhang akzeptabel, aber der Moment wo der Besoffene auf dem Boden liegt und auf ihn zugegangen wird und die Schärfe kurz 'wegflutscht', das ist übel - und so was noch in einem Trailer.


Bitte den Thread durchlesen... es wurde mehrfach erwähnt das eindeutige Unschärfen ggfs. auf Persönlichkeitsrechte zurückzuführen sind. Möglicherweise ist dies solch eine Szene. Anstatt nachträglich zu pixeln ist das ja ein probates Mittel bereits beim Dreh Personen unkenntlich aufzunehmen.



Antwort von alexolik:

"rush" wrote:
"alexolik" wrote:
Das mit der Postfrau, die sich aus dem Schärfebereich bewegt find ich noch in diesem Zusammenhang akzeptabel, aber der Moment wo der Besoffene auf dem Boden liegt und auf ihn zugegangen wird und die Schärfe kurz 'wegflutscht', das ist übel - und so was noch in einem Trailer.


Bitte den Thread durchlesen... es wurde mehrfach erwähnt das eindeutige Unschärfen ggfs. auf Persönlichkeitsrechte zurückzuführen sind. Möglicherweise ist dies solch eine Szene. Anstatt nachträglich zu pixeln ist das ja ein probates Mittel bereits beim Dreh Personen unkenntlich aufzunehmen.


Bitte Trailer anschauen. Der Link ist im Thread :D

alexolik



Antwort von rush:

Hatte eine andere Szene im Kopf... sry du hast Recht ;)



Antwort von alexolik:

"rush" wrote:
Hatte eine andere Szene im Kopf... sry du hast Recht ;)


Wollt schon schreiben.....ich meine sie Szene bei 0:30, wo es eher nach AF das aus dem Ruder gelaufen ist aussieht ;)



Antwort von kgerster:

"Garfield007x" wrote:
Nee nicht wirklich!
Den Film werde ich mir im TV sicher nicht ansehen, der Trailer reicht mir.

Sieht aus, als wäre der "Film" mit einer alten Handykamera gefilmt worden.

Die Sache mit der Tiefenschärfe hat er wohl auch falsch verstanden.

Mal scharf, dann wieder nicht, dann doch wieder ...
"Persönlichkeitsrecht wahren": Blödsinn - wenn die Person Momente später beim Interview doch deutlich zu erkannen ist.

Macht nervös und ist schlecht für die Augen !!
Und wirkt unprofessionell.
Die 3 Monate Arbeit für das Projekt hätte er sich sparen können.

Am Anfang, als der Typ auf dem Boden liegt springt die Schärfe hin- und her!
Also, wenn das kein Anfängerfehler ist!?

Auf dem Weg zum Typen am Boden wackelt die Kamera/das Bild extrem - schon mal was von einem Steadycam gehört?

Da soll sich der Filmer nicht wundern, wenn vom Sender nicht mehr Geld rüberkommt, sorry ...

Und zu meinem Beitrag bitte keine Kommentare wie "mach es erst mal besser", oder "zeig uns, wie Du filmst" ...
Auch nur als Zuschauer habe ich das Recht zu kritisieren, dafür muß ich nicht erst beweisen, daß ich es besser kann.

Ich bin noch am üben und werde erst dann was hochladen, WENN ich was GUTES vorzuweisen habe.


Meinst Du nicht dass Du da etwas zu dick aufträgst? Kritik ist schon ok. Aber als ein solcher Rundumschlag. Vor allem wenn man's noch gar nicht gesehen hat. Ich meine vor allem solche Sätze:
Quote:
Die 3 Monate Arbeit für das Projekt hätte er sich sparen können.

Das Ergebnis kennst Du doch gar nicht.



Antwort von Garfield007x:

Das Ergebnis will ich nach dem Trailer auch gar nicht mehr sehen.
Sorry, aber wenn der Trailer schon "suboptimal" ist, interessiert mich der Rest auch nicht mehr.



Antwort von pilskopf:

Ja ich finde auch dass hier die schärfe in so kurzer zeit ziemlich wenig getroffen wird, das ist schon recht unnötig und macht keinen so guten eindruck.

welche saugnapf wurde verwendet? Ich hätte auch gerne einen aber ich weiß nicht was ich nehmen soll.



Antwort von Blancblue:

Mir gefällt der Beitrag, auch wenn man die Schwächen der GH 2 hier und da gut erkennen kann - Stichwort: die kreisförmigen Helligkeitsabstufungen.

Das hier und da die Schärfe nicht sitzt, stört mich nicht - im Gegenteil, ich hatte es mir wesentlich schlimmer vorgestellt und bin positiv überrascht wie gut das live klappt - wohlgemerkt ohne FF.

Ot:

Was gibt es nicht alles für beschissene Jobs...



Antwort von einsiedler:

Klasse gemacht! Und dann noch als Einzelkämpfer - alle Achtung.
Und, ja das dacht ich auch: Was es doch alles für beschissene Jobs gibt.



Antwort von Axel:

Menschen, die nachts arbeiten. Portraits, ohne Einleitung oder Kommentar, und teilweise kühn montiert. Drohte anfangs wegen der fehlenden "Moderation" etwas anstrengend zu sein, wurde aber immer intensiver. Werde ich mir mit Vergnügen nochmal ansehen.

Die schon im Vorfeld bemängelte Unschärfe: Nur dort, wo sie sein soll.

Die Kameraarbeit war exzellent. Wenn man sieht, wie klein die Schärfentiefe tatsächlich ist und dann sieht, wie sicher die Schärfe gezogen wird - ohne besonders gute Schärfeassistenten - da muss ich noch viel üben, um halbwegs so gut zu werden.

Der Schnitt war toll. Auch toll, wie viele Aufnahmen wie Rätselbilder für sich selbst standen, die Zeitungsdruckerei ohne Menschen mit den geschäftigen Geräuschen, wie ein verlassenes Raumschiff, das Werden der Brote. Die Ambulanz, die die menschlichen Wracks versorgt, die qualvolle Plackerei im Schlachthof, der Jason-Stratham-lakonische Taxifahrer und seine verrückte Klientel, der geile Club, alle drup wie Jupp: Phantastisch!

"Blancblue" wrote:
Mir gefällt der Beitrag, auch wenn man die Schwächen der GH 2 hier und da gut erkennen kann - Stichwort: die kreisförmigen Helligkeitsabstufungen.


Tja, da hast du leider recht. Den Look der Lumix würden 10bit dramatisch verbessern. Schade, dass noch keiner das immerhin von Panasonic konstruierte AVC-I 100 aufbohren und in die FW integrieren konnte … (Träum …)

Wie schon Kichiku mit der 7D gezeigt hat, kann man durch ein kleines, lichtstarkes Setup die Distanziertheit normaler Reportagen vermeiden, in der der Kameramann mit seiner großen Schulterkamera eine Art wandelnden AchsensprungAchsensprung im Glossar erklärt darstellt (in einem Spielfilm ist die Kamera ja eigentlich nicht existent, während in einer Reportage in einem Raum die Seite, auf die die Kamera blickt, irreal wird). Jeder der Anwesenden fühlt sich im Visier und duckt sich entweder oder produziert sich, sodass es sehr schwierig wird, ein natürliches Verhalten aufzunehmen, von einer authentischen Atmosphäre ganz zu schweigen. Der Weiße Hai kriegt eine ganze Menge Fische gar nicht mehr zu Gesicht, und er wünschte sich oft, wie ein Hering auszusehen.

Aber die 7D benötigt immer noch viel mehr "Rig" als die Lumix, für die (nicht zuletzt wegen des tauglichen Suchers) ein Ministativ für 10€ als Griff eigentlich reicht:
zum Bild
Die GH2 ist schon von der Signalverarbeitung her stärker bei Lowlight, mit dem Nokton aber ist sie die neue "Königin der Nacht". Hier wurde das nicht nur (aber auch!) für einen ästhetischen, sondern vor allem für einen psychologischen Vorteil benutzt. Eine Kamera nicht in erster Linie für "Look" (obwohl sie ja auch da schon gut gepunktet hat), sondern für Menschen. Ganz und gar nicht als Reportage-Camcorder konzipiert, ist sie dennoch als solcher zu händeln (wobei zuschaltbares farbiges Peking den Umgang mit extremem shallow-DoF sehr erleichtern würde!). Unschätzbarer Regie-Vorteil und tolle Chancen für alle GH2-User: Eintauchen in die Atmosphäre, Befangenheit eliminieren.



Antwort von pilskopf:

Ich konnts nicht sehen, ich hatte Nachtschicht. Muahaha, welch Ironie.



Antwort von alexolik:

Hab's mir nun auch angeschaut und muss sagen: klasse gemacht. Respekt!
Technisch gesehen, immerwieder kleine Schärfeschwächen aber meist verzeihbar (oft bei der Postfrau passiert). Ja mehr Farbtiefe bzw. Bitrate müsste die GH2 noch haben, denn gerade im Bokeh kommen unschöne Farbabstufungen zum Vorschein.
Inhaltlich hat's mir auch gefallen, ein Tick mehr Kommentar der Protagonisten hätte es vielleicht noch etwas menschennaher gemacht.

alexolik



Antwort von alexolik:

huh doppelpost



Antwort von olja:

"pilskopf" wrote:
Ich konnts nicht sehen, ich hatte Nachtschicht. Muahaha, welch Ironie.


Na dann, hier zum "Nachgucken"

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nachtschicht171.html

;-)



Antwort von Erik01:

Hat mir auch sehr gut gefallen. Schöner Dokumentarfilm, welcher einen in die Nachtschicht eintauchen lässt :-).

Insbesondere das Handling der Kamera: schon beeindruckend was man aus der GH2 so alles rausholen kann!



Antwort von Axel:

"alexolik" wrote:
Ja mehr Farbtiefe bzw. Bitrate müsste die GH2 noch haben, denn gerade im Bokeh kommen unschöne Farbabstufungen zum Vorschein.


Schon fast wieder ein Argument für die AF 101, abgesehen von den Frameraten oder den XLR-Anschlüssen, denn:

Quote:
We chose to record on the on-board SD cards with the AVCHDAVCHD im Glossar erklärt codec at 24 mbs but we also opted to use the HDSDI output, recording at 100 mbs on the AVC Intra HD codec to P2 cards.


Von dieser Seite.

Und trotzdem GH2 (denn cranky framerates, XLRXLR im Glossar erklärt und eingebaute NDs als einzige dürftige Argumente für einen dicken 4000 €-Backstein?), über HDMIHDMI im Glossar erklärt und ninja? Was war mit "über HDMIHDMI im Glossar erklärt nur >i<"?

"Philip Bloom" wrote:
My Marshall says it is outputting 1080i 60i once recording but it certainly looks progressive rather than interlaced.


Von dieser Seite.

Wäre damit das Banding eigentlich Geschichte?



Antwort von pilskopf:

Also ich hätte wahrscheinlich schon in 24p gedreht und in der Post 25p daraus gemacht. Die Qualität von 24p ist einfach um einiges besser als in 720p. Gerade eben kruschtel ich in alten GH2 Aufnahmen, einfach so verdammt geile Quali und so ein fucky geiles Bokeh mit dem Nokton.



Antwort von WoWu:

@Axel
Quote:
Schon fast wieder ein Argument für die AF 101

Die AF100 hat schon ein paar deutliche Vorteile mehr, die den Preisunterschied allemal rechtfertigen.
Das liegt aber überwiegend daran, dass die GH2 keine ausreichende Prozessorleistung hat, also an der Hardware. Und daran lässt sich leider nichts "drehen".



Antwort von kgerster:

Hab's angesehen, obwohl es nicht leicht fiel. Eine Reportage in reiner Form. Aber allein die ersten 5 Minuten dran zu bleiben ist schon hart. Kein Kommentar, kein O-Ton. Der Zuschauer versteht die verschiedenen Handlungsstränge erstmal nicht. Es passiert auch nichts was Spannung erzeugen würde.

Zu Dreh mit der GH2: Auffällig war wieder der geringe Dynamikumfang. Viele schwarze Flächen, grober Kontrast. Die Farben wirken schmutzig. Kenn ich so von meiner GH2 mit Pancake nicht. Aber am Nokton wird's auch nicht liegen. Ist wohl so gewollt.

Die Mischung aus (seltenem) Slider und (mir zu stark) verwackelten Szenen wirkte auf mich nicht überzeugend. Verwackelt ist eben nicht der "Handkamera-Effekt". Auch die Protagonisten schon beim Dreh unscharf zu stellen fand ich von der Wirkung nicht gut.

Insgesamt langwierig und zäh.



Antwort von Bernd E.:

Zeitweise lag die Schärfe wirklich arg störend daneben oder war insgesamt zu wenig im Bild vorhanden, aber da ist schon Übleres ausgestrahlt worden. Angesichts der Produktionsumstände und der Beschränkungen durch die verwendete Technik fand ich das Ergebnis aller Ehren wert. Das Thema wurde jedenfalls hervorragend umgesetzt, die Atmosphäre kam prima rüber und da es hier wohl generell mehr um eine Stimmung als um konkrete Fakten ging, hab ich auch keinen Off-Sprecher vermisst. Meines Erachtens ein durchaus gelungenes Experiment, auch wenn ich mich mit minimalistischer Schärfentiefe bei Dokumentationen wohl nie wirklich anfreunden werde. Die läuft dem natürlichen Seheindruck einfach zu sehr zuwider.



Antwort von kichiku:

habe leider keine zeit im moment um mir den film ganz an zu schauen, habe aber die ersten drei minuten gesehen und fande ihn super... kein off-kommentar finde ich eher sehr gut... hat mir sehr gefallen... schöne bilder... stimmungsvoll... werde ihn mir auf jeden fall noch ganz anschauen...



Antwort von Tiefflieger:

Ich finde der Film ist Kameratechnisch schön gemacht.
Dämmerungstimmung zu Anfang, dann Nacht.
Berufe Taxifahrer, Schlachter, Nachtarzt, Postangestellte, Disco, Zeitungs- und Brotherstellung.
Zwischendurch Blick auf die Uhr.....

Bild+Ton
======
Auch die Schärfebereiche und Bildgestaltung sehr schön.
Es war jetzt nichts störend.
Entweder haben sich die Leute und Gegenstände in den Schärfebereich hinein oder hinausbewegt. Bzw. die Kamera selbst im Schärfebereich bewegt, wenig am Focus selber rumgeschraubt.
Unapetitliches ist nicht oder unscharf gezeigt worden.

Zum Film Inhalt
==========

In meinen Augen geht das in den Bereich experimenteller Film.
Daher vielleicht auch die Sendezeit.
*) nicht Mainstreamtauglich.
Aber es gibt bestimmt einige Leute die solche Beiträge regelmässig sehen möchten.
Ich selber bevorzuge es im HD-Format (es ist so aufgenommen).

Langweilig?
Eigentlich nicht, denn das "normale" Leben sieht genau so aus.
Den Taxifahrer finde ich taff und informativ.
Die Leute geben freiwillig soviel Preis wie sie möchten (Entspannt).

Gruss Tiefflieger

- Mutter, Bauarbeiter, Dienstleister bei Tag und Nacht. Extremberufe..... alles in diesem FormatFormat im Glossar erklärt vorstellbar.
Aber bitte in HD senden :-)

*) Ich habe jetzt vielleicht nicht euphorisch getönt, aber nach mehreren Beiträgen in dieser Art könnte ich warm werden. (ist wie bei Musik)



Antwort von einsiedler:

Also für mich könnte es für sowas gerne einen eigenen TV-Kanal geben :)



Antwort von Axel:

"Tiefflieger" wrote:
Ich habe jetzt vielleicht nicht euphorisch getönt, aber nach mehreren Beiträgen in dieser Art könnte ich warm werden.


"einsiedler" wrote:
Also für mich könnte es für sowas gerne einen eigenen TV-Kanal geben :)


Eine Serie "Menschen hautnah" (oder so). Einzelportraits von vielleicht zehn Minuten, höchstens fünfzehn Minuten.

Ganz ehrlich gesagt glaube ich, dass ich bei dem Intro normalerweise weitergeswitcht hätte. Später fand ich es sehr poetisch und interessant. Der Taxi-Rapper und sein Offenbarungseid war ein besonderes Highlight, aber eigentlich war alles überdurchschnittlich intensiv. Die Verpackung hätte vielleicht für den durchschnittlichen, um diese Stunde übermüdeten TV-Zuschauer etwas eingängiger sein dürfen.



Antwort von pilskopf:

Die NDR Mediathek Qualität ist total beschissen, fuck.

Lieber Timo, hast du deinen Film nicht auf Vimeo vielleicht? Und überhaupt wenn du mal einen Kameramann brauchst, ne du weißt Bescheid, ich bin für alles offen. :D Ich mach ganz gute Kameraarbeit mit der GH2, würde passen, ich lieg allerdings fast immer richtig mit der Schärfe. :D

Kontaktieren kannst mich unter contact at pilpop.de



Antwort von NEEL:

Ein sehr sehenswerter Film. Teilweise etwas zu kühl und distanziert für meinen Geschmack (viel Technik stilisiert; siehe Berlin- Sinfonie einer Großsstadt), teilweise Berufe (Schlachthaus, Krankenhaus) die in zu vielen Nachtfilmen vorkommen, als daß sie noch originell wären, zumal ja auch nichts unerwartetes passiert. Aber so viele schöne kleine Momente. Der Taxifahrer war für mich ein bemerkenswertes Highlight. Gerne hätte ich die gesamte Erzählstrecke über ihn gesehen. Funktioniert hätte der Film bestimmt auch auf der HPX 171, wäre vielleicht sogar etwas weniger kühl und organischer geworden.



Antwort von pilskopf:

So gesehen. Hat mir sehr gut gefallen. Manchen Szenen hätte eine mehre geschlossenere BlendeBlende im Glossar erklärt gut getan, man kann bei der GH2 durchaus auch mal die Iso hoch stellen. Schöne Aufnahmen dabei und schöne Schnitte.



Antwort von olja:

"pilskopf" wrote:
Die NDR Mediathek Qualität ist total beschissen, fuck.


Der interne Player verliert die Server-Connection. Externer Player in High Quality....nur Kämme :-O

Mittlere Qualität im kleinen Fenster geguckt :-/


Trotzdem, hat mir gut gefallen. Besonders die kleine Story mit dem Taxifahrer.
Nach ca. 5 Minuten hab ich aufgehört PixelPixel im Glossar erklärt, Banding und Unschärfe zu zählen und bin die Geschichte eingetaucht. Klasse. Ohne Off, die Bilder und der O-Ton haben gereicht.

Für mich ein weiterer Beweis, das man mit minimalen Mitteln was machen kann.
Lediglich die mittige Kadrierung der Protagonisten als "Erzähler" haben mich etwas verwirrt.



Antwort von krokymovie:

"olja" wrote:

Nach ca. 5 Minuten hab ich aufgehört PixelPixel im Glossar erklärt, Banding und Unschärfe zu zählen und bin die Geschichte eingetaucht. Klasse. Ohne Off, die Bilder und der O-Ton haben gereicht.

Für mich ein weiterer Beweis, das man mit minimalen Mitteln was machen kann.

ganz deiner meinung...
dieser hier macht kurzvids/dokus "around the wold" und wer vermutet eine simple gh2 bei solcher quali? auch das colorgrading hat was.
eins von vielen...alle sehenswert.
http://vimeo.com/29102484

gruß krokymovie



Antwort von Adam_Berlin:

hier ein paar fragen, auf die mich der SEHR interessante artikel gebracht hat. (ich bin noch relativer nichtswisser auf diesen gebiet)
ich bin erst durch diesen artikel auf die gh2 aufmerksam geworden. ich wußte vorher nicht, dass es neben den canon modellen noch andere ernstzunehmende dslr kameras für video gibt.

#ich gehe mal davon aus, dass die gf3 und die g3 nicht in frage kommen zum filmen? könnte mir jemand diese vermutung konkretisieren und bestätigen?

#auf dem foto "vj-setup.." ist die kamera und das mikrofon zu sehen - was ist der schwarze block neben dem mikro?

#ich überlege, endlich eine kamera samt tonlösung zu kaufen. es scheint beim ton mir , dass dies auf niveau eines ngt3 nur möglich ist mit xlr mikrofon und erwähntem Beachtek DXA 5DA oder dem Juiced Link DT 4 (gibt es echt nur diese zwei?)?

#können diese tonmischer (nennt man das so?) dann gleichzeitig den ton des mtg3 UND zb. einer funkstrecke aufnehmen? und wenn ja, habe ich da dann 2 separate tonspuren? wenn ich richtig informiert bin, gehe ich doch aus dem beachtek wieder mit einer miniklinke raus in die dslr, oder? kann das sein mit zwei separaten tonspuren?

#hat jemand eine ahnung, ob da was in der entwicklung ist, wie zb professionelle mikros von der art eines mke 3 mit miniklinke? oder ist das technisch unmöglich? oder machen diese tonmischer generell noch mehr sinn als mir das augenblicklich klar ist? ich denke ja im prinzip nur: "mist, das mtg 3 geht nich in dies dslr, brauche ich nen adapter"(also so einen tonmischer..)
ich habe bisher nur erfahrung mit dem mke 400 gemacht und das ist meiner meinunhg nach für einige situationen kaum ausreichend.


würde mich sehr über aufklärung freuen! grüße aus berlin kreuzberg!
lg
adam



Antwort von B.DeKid:

Kauf dir doch nen Tascam DR 100 oder den neuen Roland R26 ... das sinnvoller als da unter die Cam so nen teil zu schrauben.

............

G und GF sind eher nicht so die tollen VideoKameras.

..............

Ja es gibt Adapter von XLRXLR im Glossar erklärt auf Klinke ( achtung ich glaub die GH2 nutzt keine 3,5 Klinke sondern so ne spezial Klinke )

.................

Allles andere sollen dir GH2 Besitzer erläutern.

MfG
B.DeKid



Antwort von pilskopf:

Die GH2 hat einfach eine 2,5mm Klinke. Eigentlich nicht groß besonders. Wenn Ton extrem wichtig ist würde ich wahrscheinlich auch extern aufzeichnen.

Bei GH2 Fragen einfach sich im GH Sub auslassen, zum Glück bin ich nicht mehr der Einzige hier der die GH2 vergöttert. :D



Antwort von Axel:

"B.DeKid" wrote:
Kauf dir doch nen Tascam DR 100 oder den neuen Roland R26 ... das sinnvoller als da unter die Cam so nen teil zu schrauben.


Ich habe mir den Tascam DR 40 bestellt. Mein Kumpel hat seit längerem den Tascam DR 100, und schielt ein bisschen auf die 4-Kanal-Aufzeichnung, von der ich mir wiederum nicht viel verspreche. Vielleicht tauschen wir ja.

Ein Beachtek ist immer noch nicht verkehrt, die sind ja (wie alles, hab ich das Gefühl) im Preis gefallen und passen gut unter die DSLRs. Warum nicht? Für alles finden sich Vor- und Nachteile.

Denn: Wer plant, Synch-Ton extern aufzunehmen, muss diesen im NLE anlegen. Zwar gibt es plural eyes, was das erleichtert, aber die Synchronität auch aufrechtzuerhalten, verlangt entweder besondere Aufmerksamkeit vom Benutzer oder die Fähigkeit des NLEs, den neuen Ton permanent mit dem Bild zu verknüpfen.

Da kann es schon sehr bequem sein, mittels Beachtek Bild und Ton schon in-camera zusammen zu haben ...



Antwort von B.DeKid:

@ Axel

Naja man kann / könnte ja auch aus dem DR xyz über den Headphone Jack raus in die Kamera gehen;-)

Ok vielleicht Latenz Zeiten die da von nen paar Millisekunden anfallen , das müsste man halt mal testen ( lassen) , aber vom Prinziep aus ginge das ja

Hätte man dan eine zB 2/ 4 / 6 ...etc Kanal Mischung / Record auf dem externen Gerät und die gesamt Mischung auf / aus dem Headphone in der Aufnahme ( Kamera) ... ich glaub dann bleiben kaum Wünsche übrig.

............

Sich da was unter die Cam zu schrauben was dann quasi als Mini Mischer/ Verstärker dient Ich weiss nicht ob das so mehr kann als nen exterens Aufnahme Gerät dazwischen zu schalten.

In meinen Augen macht das nur bedingt Sinn - das müsste ich hier mal mit meinem Ton Fachmann aus diskutieren;-) Aber der is nicht so der VideoMensch der steht nur auf Sound ;-)

.................

Ich zeichne ja alles meist (noch) auf DAT /MD auf und nutze den KameraTon als Referenz.

Bei so nem Grieschichen Abend haben wir letztens quasi

- den Mischer Ton der Band direkt auf DAT gezogen
- 2 Kameras auf Stative mit jeweils dem Ton
- 2 DSLR via MonoPod und GlideCam

Also so hatten wir immer den durchgängigen Ton der Band plus halt die Atmos ( Klatschen / JaLa / Teller auf dem Bodenwerfen - keine Ahnung warum die Teller auf den Boden werfen und dann darauf rumtanzen müssen ?-) ) ja aber danach konnte man echt saubersten Ton zusammen schustern, das klingt selbst hier über mein SetUp extrem sauber.

Vorallem konnte ich so den Jungs direkt auch ne quasi CD Mischung geben ohne AtmoAtmo im Glossar erklärt und fürs Video hab ich halt wennns passte die AtmoAtmo im Glossar erklärt bissel mit rein gedreht. Also durch die Bank weg - selbst meinem sehr kritisch veranlagtem Ton Mensch - gefiehl das allen.

.............

Hier nen 2 MB Test Song

http://tinyurl.com/3zadymc

Hier nen kurzer Test Cut aus der Pre Released DVD Version




** JaJa Ich weiss , das Video sieht nach dem umwandeln zu DVD und dann noch XVID und ohne ColorGrading scheisse aus .... und ja man hätte den Mischer bzw das Singnal zum DAT noch besser einstellen müssen ( das war aber nicht meine Aufgabe das haben die Jungs selber gemacht**

MfG
B.DeKid



Antwort von Axel:

"B.DeKid" wrote:
Hier nen 2 MB Test Song


Das einmalige Anlegen von Ton ist ja auch überhaupt kein Problem, für niemanden.

Vertrackter wird's bei allen Sequenzen, die aus mehreren, sagen wir gnädig zwanzig, nicht kontinuierlich aufgezeichneten Fetzen bestehen. Eine typische TimelineTimeline im Glossar erklärt wächst auch nicht nur horizontal, sondern in die Höhe: Vertrackt auch im Sinne mehrerer Tracks, ob von einer oder mehreren Cams spielt dabei keine Rolle.

Beim griechischen Geschrammel, das sicherlich vielen Hunger macht (ich mag die chaotischen Griechen, am griechischen Wesen wird Europa genesen), fiel mir Monty Pythons Schweinewasser - Sketch ein. OT sind wir schon die ganze Zeit. Aber stellt euch beim Ansehen vor, der Ton wäre extern aufgenommen worden, und ihr müsstet das schneiden ...



Antwort von B.DeKid:

@ Axel

Ton wurde extern aufgenommen ( mit DAT Mischer)

Und dann die internen Ton Aufnahmen als (Sicht) Referenz zusammen gelegt und dann der externe (DAT) drunter bzw drüeber gelegt.

Ohne PluralEyes oder TC war das bei 4 Cams sehr schwer ;-(

MfG
B.DeKid



Antwort von pilskopf:

Du brauchst einen Kameramann Dekid.



Antwort von rush:

"B.DeKid" wrote:


Hier nen kurzer Test Cut aus der Pre Released DVD Version




** JaJa Ich weiss , das Video sieht nach dem umwandeln zu DVD und dann noch XVID und ohne ColorGrading scheisse aus .... und ja man hätte den Mischer bzw das Singnal zum DAT noch besser einstellen müssen ( das war aber nicht meine Aufgabe das haben die Jungs selber gemacht**

MfG
B.DeKid


Abgesehen vom Grading fehlt da irgendwie der Stabi?! :D Das ist ja eine ganz schöne Wackelei... vorher wohl zu viel Ouzo getankt? :D



Antwort von B.DeKid:

;-) Habt Recht Ihr Zwei ;-)



Antwort von kling:

Interview-Zitat:
Frage:
Was für ein FormatFormat im Glossar erklärt hast Du gedreht?
Antwort:
Weil die GH2 ja immer noch kein 25p macht, habe ich mich für 720/50p entschieden, so habe ich den Kinolook und habe trotzdem keinen ShutterShutter von 25p, der durch Ruckeln nervt, hab also ein fließendes Bild .. klar keine volle HD-Auflösung, aber wir waren mit dem Ergebnis im Schneideraum, nachdem wir es auf 1080 hochgezogen hatten, relativ zufrieden. Klar könnte da noch mehr gehen.

Anmerkung: Auf 720/50p fallen eigentlich nur ARD- und ZDF-Techniker herein! Denn die Auflösung ist gerade mal lächerliche 144 Zeilen höher als Standard-PAL(progressiv). Das Schlimmste aber ist, dass der echte Filmlook wahrnehmungspsychologisch bei mehr als ca. 30 B/s verschwindet - Tiefenschärfe-Spielchen hin oder her. Wer nicht mit 24 bzw. 25 B/s umgehen kann, ist eben definitiv kein professioneller (Film-)Kameramann sondern ein Video-Amateur...



Antwort von srkn:

"kling" wrote:
Anmerkung: Auf 720/50p fallen eigentlich nur ARD- und ZDF-Techniker herein! Denn die Auflösung ist gerade mal lächerliche 144 Zeilen höher als Standard-PAL(progressiv). Das Schlimmste aber ist, dass der echte Filmlook wahrnehmungspsychologisch bei mehr als ca. 30 B/s verschwindet - Tiefenschärfe-Spielchen hin oder her.


Toller erster Beitrag!
Nebenbei erwähnt ist 720/50p die Empfehlung der European Broadcasting Union (EBU) für HD-Ausstrahlungen.

Quote:
Wer nicht mit 24 bzw. 25 B/s umgehen kann, ist eben definitiv kein professioneller (Film-)Kameramann sondern ein Video-Amateur...
Da sind wir nun aber froh das das Forum durch einen echten Profi mit Fachwissen bereichert wurde.



Antwort von kling:

Auch wenn es offensichtlich noch nicht überall durchgedrungen ist: Selbst die verschnarchte EBU und die technokratischen Ingenieur-Beamten von ARD wie ZDF haben ihre Fehlentscheidung inzwischen eingesehen und die Produktionsvorgaben geändert. Tja, die einen drehen kreativ Filme und die anderen nehmen halt immer nur irgendwelche Testbilder auf...



Antwort von Jitter:

Ich sehe ARD/ZDF/Arte in 720p50 auf 2,40m breiter Leinwand. Es sieht überwiegend phanatastisch aus. Ich kann das Gemeckere über die kleine HD-Auflösung nicht verstehen. Besonders Beiträge, die hodhauflösend produziert worden sind (Naturdokus) oder in HD live gesendet werden (Fußballländerspiele) sind schon beeindruckend.



Antwort von Jitter:

Ich sehe ARD/ZDF/Arte in 720p50 auf 2,40m breiter Leinwand. Es sieht überwiegend phanatastisch aus. Ich kann das Gemeckere über die kleine HD-Auflösung nicht verstehen. Besonders Beiträge, die hodhauflösend produziert worden sind (Naturdokus) oder in HD live gesendet werden (Fußballländerspiele) sind schon beeindruckend.



Antwort von deti:

"kling" wrote:
Selbst die verschnarchte EBU und die technokratischen Ingenieur-Beamten von ARD wie ZDF haben ihre Fehlentscheidung inzwischen eingesehen und die Produktionsvorgaben geändert.

Reden wir doch mal über die Marktdurchdringung bei HD-Endgeräten bei gleichzeitiger HD-Nutzung. Hier sieht es in Deutschland immer noch sehr mager aus (siehe auch http://www.digitalfernsehen.de/gfu-HDTV-ist-bei-den-Zuschauern-angekommen.55743.0.html), weil nur die wenigsten HD-Endgeräte auch HD-Inhalte empfangen können.
Wir brauchen also momentan nicht über 720 oder 1080 Zeilen diskutieren, sondern darüber, dass viele Zuschauer immer noch analoge Empfangswege nutzen und noch nicht mal DVB in Standardauflösung.
Hier im Forum tummeln sich eben viele technikverliebte Menschen, so wie du "Kling", aber die Broadcastwelt lebt noch zu fast 100% im Analogzeitalter mit SD.

Deti



Antwort von WoWu:

Quote:
Anmerkung: Auf 720/50p fallen eigentlich nur ARD- und ZDF-Techniker herein! Denn die Auflösung ist gerade mal lächerliche 144 Zeilen höher als Standard-PAL(progressiv).

Das ist leider falsch:
Ein PALPAL im Glossar erklärt Demodulator hat in den analogen TV Geräten 3,5 MHz.
3,5 MHz x 2 x 52µs= 364 Punkte Horizontalauflösung.
Und die Zeilenzahl betrug unter Berücksichtigung des Kellfaktors (0,65) lediglich noch 373 Zeilen.
Analoges TV konnte vom Zuschauer also lediglich mit 364 x 373 Bildpunkten gesehen werden.



Antwort von kling:

Die gewählte Bezeichnung PALPAL im Glossar erklärt war tatsächlich missverständlich. Verglichen werden muss 576p digital als Component-Format. Der Kell-FaktorKell-Faktor im Glossar erklärt kommt ursprünglich zwar aus der analogen Welt (mit Wertangaben, die zwischen 0,53 und 0,85 schwanken!), aber Abtast-Wahrscheinlichkeiten oder beispielsweise auch De-Moiré-Filter lassen digitale Pixel-Werte ebenfalls diffus erscheinen. Hinzu kommt noch, dass bei der A/D-Migration von irgendwelchen unkontrollierten Hilfswissenschaftlern Non-Square-Video-Pixel erlaubt wurden. Eine Hypothek bis heute.



Antwort von Tiefflieger:

Ich kann es aus Sicht des Amateurs und Zuschauers schildern.
Und spreche auch nicht speziell von ARD/ZDF.

Zwischen 720p und 1080i ist wenig Unterschied zu sehen.
Ich finde 720p ist klarer strukturiert und für mich etwas besser.

Zuhause empfange ich digital vom Kabelnetzbetreiber.
PAL
- Lokalsender (Analog)
- 576p
HD
- 720p
- 1080i

Im Vergleich von 576p und HD fallen mir sofort Unterschiede in den Farben auf.
Bei Portrait Aufnahmen muss man teilweise genau hinschauen um Unterschiede zu sehen.
Ich denke, dass TV-Anstalten vermeiden Hautunschönheiten und Schminke zu zeigen.
Aber bei HD sieht man eigentlich jede Hautpore (manchmal auch im Fernsehen).

Deutlich werden die Unterschiede bei Halb- und Totalen.

Jetzt fange ich an von Anbietern zu sprechen.
Bei 576p werden oft HD Kameras eingesetzt und die Zeigen schon ein recht gutes Bild.
Beim schweizer Fernsehen werden die Nachrichten im Studio moderiert (wo sonst :-) )
Die Studioaufnahmen sind oft qualitativ schlechter als die Aussenbeiträge.

Lokalsender haben im Vergleich zu 576p extrem schlechte Farben und ein verwaschenes Bild (Farbflächen).

In der Schweiz gab es zu Anfang diese 720p, 1080i Diskussion.
Bei HD Suisse wird ausschliesslich HD gezeigt und würde ich gefühlsmässig aktuell 40% als hochwertig, 50% als gut und 10% naja (SD) bezeichnen.
Wenn ich auf ARD HD oder ZDF HD umschalte sind erst seit ca. 1/2 Jahr auch Studiobeiträge in HD.

Ich denke dort wo HD drauf steht sollte auch HD drin sein, ansonsten sind die Leute endtäuscht.

Gruss Tiefflieger



Antwort von srkn:

Meinen Kunden ist es völlig wurst wie viel Zeilen ein Film Auflösung hat. Auch ist es ihnen egal ob denen ein Mensch im besten Fachenglisch alle möglichen mathematischen Formeln an den Kopf knallt.
Meine Kunden wollen nur eines: Ein sehr gutes visuelles Ergebnis!
Du wirst es kaum glauben: Bisher waren die endlos begeistert bei 720/50p. Und nebenbei bemerkt: Mir ist es ebenfalls völlig egal was rechnerisch gut und schlecht ist. Ich entscheide praktisch und nicht theoretisch. Ich beurteile ein Bild/Video (Qualität) nach dem was ich sehe.




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update am 29.August 2014 - 18:00
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