Frage von Starshine Pictures:Hallöle werte Forenmitglieder!
Vor einigen Tagen haben wir ja einen uralten Thread heraus gekramt in dem wir über die Wandlung der Imagefilme von reiner Fakten- und Zahlennennerei hin zu emotional aufgeladenen Streifen diskutierten. Ich finde dieses Thema sehr interessant da unser aktueller Fokus auf der Produktion solcher "Imagefilme" liegen soll.
https://forum.slashcam.de/kosten-fur-im ... highlight=
Mir fiel dabei noch ein Beispiel ein den ich gern verlinken wollte. Ich finde den Film toll und sehr aufwändig gemacht. Leider habe ich ihn nicht gleich gefunden da ich mich nicht an die Auftraggeber des Filmes erinnern konnte. Und genau da liegt für mich das Problem an dem Streifen. Ich konnte in keiner Weise den Film mit der eigentlichen Werbebotschaft längerfristig verbinden. Ich habe den Clip im Kino gesehen und wusste nur noch dass ich überrascht war wofür denn da nun eigentlich geworben wurde.
Was sagt ihr dazu?
Grüsse, Stephan von Starshine Pictures
Antwort von srone:
paradebeispiel eines imageclips, alles bedient incl. scheidungsrechtlicher klischees ;-), das moderne leben in all seinen formen aufgegriffen, perfekt, ob ich dem als filmemacher
inhaltlich zustimme, who cares, wenn es top bezahlt ist?
unser job ist eine dienstleistung, das erlebe ich immer wieder, auch siehe nachbarthread "eventvideo aus einzelbildern", wie kann ich gefühlt das maximum an dienstleistung generieren, bei dingen die mir nah sind, wie im nachbarthread finde ich den weg über das eigene emotionale erleben, bei imagefilmen generiere ich das emotionale erleben und das kostet, da es imho eine entscheidende künstlerische leistung ist. ;-)
lg
srone
Antwort von Jens1967:
Ah, endlich weg von dem Hochzeitsscheiß hin zu seriöseren Pfründen? ;-)
Na, ich drücke die Daumen...
Antwort von Sam Steez:
War klar, dass der Spot auf eine Ausbildungsstätte hin zielt. Allerdings fällt es schwer, hier den USP von St. Gallen zu erkennen - obwohl der Spot technisch natürlich sehr gut gemacht ist und er auch seinen Unterhaltungswert hat. Also ja: Werbebotschaft und Film passen nicht zu 100% zusammen.
Antwort von domain:
Also ja: Werbebotschaft und Film passen nicht zu 100% zusammen.
Finde ich aber schon. Der Witz liegt ja gerade in der Idee: die kontrapunktische Karrikatur der Ausbildungsmethoden der Postgraduateakademie St. Gallen als Gegenpol zur dortigen realen Ausbildungskultur, vor der man absolut keine Angst zu haben braucht.
Ausgezeichnet umgesetztes Profiwerk.
Antwort von Starshine Pictures:
Der Film ist tatsächlich klasse umgesetzt mit tollem Unterhaltungswert. Aber ich habe das Gefühl dass man es hier etwas übertrieben hat. Man wollte richtig einen raushaun und hat dabei vielleicht das eigentliche Ziel vor lauter Euphorie vernachlässigt.
Antwort von DenK:
Hmm.. Ich bin da ganz schön zwiegespalten. Von der Technik her ist das Meiste Hochglanz, bei den chauspielern sieht es aber leider schon wieder anders aus. Irgendwie schwingt dann doch der "Amateurstil" durch die Bilder. Die Idee selber finde Ich misslungen. Die Geschichte wird finde ich nicht richtig klar (was macht der Typ in Singapur)? Und das eigentliche Produkt (Akademie St. Gallen) kommt viel zu kurz, wird eigentlich überhaupt nicht thematisiert. Und am Ende haben Sie es mit den Klischees, sowohl popkulturell, als auch filmtechnisch, einfach übertrieben.
Antwort von nachtaktiv:
am Ende haben Sie es mit den Klischees, sowohl popkulturell, als auch filmtechnisch, einfach übertrieben.
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