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Externe Festplatte für Videoschnitt




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Bruno Münch:


Hallo,

ich möchte mir eine externe 200 GB Festplatte kaufen, diese über USB
an den PC anschließen um darauf ausschließlich meine Videoschnitt
Software und die gesamte Video - Bearbeitung zu installieren.
Ist das sinnvoll und geht das überhaupt?

--
Gruß vom Weltkulturerbe
Mittelrhein
Bruno Münch






Antwort von Alan Tiedemann:

Bruno Münch schrieb:
> ich möchte mir eine externe 200 GB Festplatte kaufen, diese über USB
> an den PC anschließen um darauf ausschließlich meine Videoschnitt
> Software und die gesamte Video - Bearbeitung zu installieren.
> Ist das sinnvoll und geht das überhaupt?

Software-Installation auf externen Platten halte ich aus zwei Gründen
für sinnlos:
1. Die Software funktioniert sowieso nur auf dem Rechner, auf dem sie
installiert wurde - "portabel" wird sie also nicht.
2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.

Und die laufenden Projekt-Dateien darauf abzuspeichern ist wegen 2.
ebenso unsinnig.

Als Datengrab, fürs Backup und zum Datentransport sind externe Platten
klasse. Als Produktiv-Umgebung für Videoschnitt taugen sie genau gar nicht.

Gruß,
Alan

--
Bitte nur in die Newsgroup antworten! Re:-Mails rufe ich nur selten ab.
http://www.schwinde.de/webdesign/ ~ http://www.schwinde.de/cdr-info/
Mail: at 0815hotmailcom ~ news-2003-10schwindede




Antwort von Philip Seeger:

Hallo,

> 1. Die Software funktioniert sowieso nur auf dem Rechner, auf dem sie
> installiert wurde - "portabel" wird sie also nicht.

Das würde ich nicht sagen. Es stimmt, dass die meiste Software Dateien in
Systemverzeichnissen schreibt oder Daten in die Registry schreibt. Aber es
gibt durchaus auch (;wenige) Programme, die ohne auskommen und damit quasi
portabel sind.
Vielleicht schreibst du mal, welche Software du "portabilieren" möchtest.
Du kannst ja auch den Hersteller der Software kontaktieren.
Falls keiner was weiß und es sehr wichtig ist, würde ich es einfach
ausprobieren (;allerdings vorsichtig, also bei jedem Anschein eines
abnormalen Fehlers schauen, wodurch dieser ausgelöst wird, ...).

> 2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.

Wirklich?

> Als Datengrab, fürs Backup und zum Datentransport sind externe Platten
> klasse.

Dabei stimme ich dir zu.

Philip





Antwort von Ulrich Gierschner:

Philip Seeger wrote:

>> 2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.
>
> Wirklich?

gerade beim Werbewirksamen USB 2.0 mit angeblichen 480 MBit ist man immer
wieder enttäuscht, das man meistens nichtmal 250 MBit hinbekommt...
Firewire geht da meistens schon etwas besser zur Sache, aber so schnell wie
'native-IDE' ist es immernoch nicht.

--
Bis denn,

Ulrich







Antwort von Jan Kidot:

Ulrich Gierschner wrote:
>>> 2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.
> gerade beim Werbewirksamen USB 2.0 mit angeblichen 480 MBit ist man immer
> wieder enttäuscht, das man meistens nichtmal 250 MBit hinbekommt...
> FirewireFirewire im Glossar erklärt geht da meistens schon etwas besser zur Sache, aber so schnell
> wie 'native-IDE' ist es immernoch nicht.

Man beachte auch dass externe Platten nur normale Festplatten Gehäuse mit
USB Werbemaßnahme sind.
Eine interne kommt ohne letzteres Beides her und ist damit sehr viel
günstiger. Der Einbau ist zwar komplizierter, aber auch für einen Laien
machbar.

J.




Antwort von Philip Seeger:

> Man beachte auch dass externe Platten nur normale Festplatten Gehäuse
> Werbemaßnahme sind.
> Eine interne kommt ohne letzteres Beides her und ist damit sehr viel
> günstiger.


Ein Gehäuse wäre auch bei internen Festplatten sinnvoll.

*geradenochernstbleib*
:-)
:D
*bg*





Antwort von Thomas P.:


"Bruno Münch" schrieb im Newsbeitrag

> Hallo,
>
> ich möchte mir eine externe 200 GB Festplatte kaufen, diese über USB
> an den PC anschließen um darauf ausschließlich meine Videoschnitt
> Software und die gesamte Video - Bearbeitung zu installieren.
> Ist das sinnvoll und geht das überhaupt?
>
> --
> Gruß vom Weltkulturerbe
> Mittelrhein
> Bruno Münch
Ich hatte wenn die Kasse mal wider stimmt was ähnliches vor,allerdings
wollte ich dann einen Wechselrahmen einbauen dann 2 Platten benutzen eine
normale wo mein jetziges System drauf läuft mit antivirsoft
,bildbearbeitung,email,Internet u.s.w. und eine Platte mit abgespecktem
System und nur das Videobearbeitungsprog.sodas mann dan die volle leistung
frei hat.
Gruß
Thomas
>






Antwort von Jan Kidot:

Philip Seeger wrote:
>
> Ein Gehäuse wäre auch bei internen Festplatten sinnvoll.
>


gemeint war das Gehäuse das um die Festplatte ist, in der die USB-Elektronik
steckt. Die gibt es sogar einzeln zu kaufen.

J.




Antwort von Josef Moellers:

Alan Tiedemann wrote:
> Bruno Münch schrieb:
>
>>ich möchte mir eine externe 200 GB Festplatte kaufen, diese ü=
ber USB
>>an den PC anschließen um darauf ausschließlich meine Videosch=
nitt
>>Software und die gesamte Video - Bearbeitung zu installieren.
>>Ist das sinnvoll und geht das überhaupt?
>
>
> Software-Installation auf externen Platten halte ich aus zwei Grün=
den
> für sinnlos:
> 1. Die Software funktioniert sowieso nur auf dem Rechner, auf dem sie
> installiert wurde - "portabel" wird sie also nicht.

Das mag für Windows gelten, für Linux gilt das so pauschal nich=
t.

> 2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.
>
> Und die laufenden Projekt-Dateien darauf abzuspeichern ist wegen 2.
> ebenso unsinnig.
>
> Als Datengrab, fürs Backup und zum Datentransport sind externe Pla=
tten
> klasse. Als Produktiv-Umgebung für Videoschnitt taugen sie genau g=
ar nicht.

ACK.

Josef, der morgen bei ALDI Nord anstehen wird.
--
Josef Möllers (;Pinguinpfleger bei FSC)
If failure had no penalty success would not be a prize
-- T. Pratchett





Antwort von Marc Fehrenbacher:

Alan Tiedemann schrieb:

>2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.

Für den Video schnitt ist meine Externe mehr als ausreichend schnell.
Man kann wild im Video umherspringen, spulen usw. ohne Verzögerungen
gegenüber internen Platten zu bemerken.

Wo es vielleicht Probleme gibt: Wenn man das geschnittene Video
exportieren will. Dann muss gleichzeitig gelesen und geschrieben
werden. Aber ob dieser Vorgang 10 oder 15 Minuten dauert ist dann
eigentlich auch egal.

Gefühlsmäßig geht es am schnellsten, wenn man von der externen Platte
liest und auf eine interne speichert. Das gleichzeitige Lesen und
Schreiben auf einer internen Platte finde ich langsam. Allerdings ist
mein Rechner auch schon wieder 2,5 Jahre alt.

Völlig egal ist das Tempo beim Mpeg2- oder Divx-Komprimieren, da der
Flaschenhals der Prozessor ist.

Marc




Antwort von Maik Holtkamp:

Hi,

Alan Tiedemann schrieb:
> Bruno Münch schrieb:
>
>>ich möchte mir eine externe 200 GB Festplatte kaufen, diese über USB
>>an den PC anschließen um darauf ausschließlich meine Videoschnitt
>>Software und die gesamte Video - Bearbeitung zu installieren.
>>Ist das sinnvoll und geht das überhaupt?


> 2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten schnarchlahm.

Ich benutzte ein IEEE1394IEEE1394 im Glossar erklärt chassis fuer Backup. Wenn ich dort eine Maxtor
80 GB/7200 (;Namen vergessen) reinpacke (;die gleiche gibts auch intern)
ist die über FW IIRC sogar etwas schneller als die interne.

IEEE1394: Pinnacle Studio DV -> Oxfort chipsatz
IDE: Via KT600
OS: Gentoo-Linux , kernel 2.6.12 (;auch unter 2.4.x)
Fielsystem: XFS

Bestimmt nicht mehr die brandneue Hardware, aber generell müssen externe
Platten IMHO nicht unbedingt langsamer sein.

--
- maik




Antwort von Philip Seeger:

> gemeint war das Gehäuse das um die Festplatte ist, in der die
> USB-Elektronik
> steckt. Die gibt es sogar einzeln zu kaufen.

Natürlich, ich hab doch nur Spaß gemacht; zu erkennen an den -Tags.

:-)

Philip





Antwort von Heiko Nocon:

Josef Moellers wrote:

>Das mag für Windows gelten, für Linux gilt das so pauschal nicht.

Das gilt so pauschal für Windows genausowenig wie für Linux.

Aber in der Regel gilt es zumindest im Bezug auf Videobearbeitung für
beide Systeme, denn Videobearbeitung ist komplex und deshalb ist es fast
immer so, daß keine Software alles selber macht, sondern in irgendeiner
Form "externe" Komponenten benutzt.

Der Unterschied besteht einzig darin, an welchen Stellen man drehen muß,
um die auf der externen Platte installierte Software an einem "fremden"
System dann doch zum Laufen zu bringen.

Bei Windows bedeutet es, im Vorfeld alle benötigten DLLs und
Registryeintrage zu ermitteln und mit auf die Platte zu legen und sich
auf dem Zielsystem mit der DLL-Hell und dem DS-Chaos rumzuärgern.

Bei Linux ist es nicht viel anders, bloß daß man sich dort an Stelle des
DLL- und Registrykrams mit teils völlig bekloppten Paketabhängigkeiten
und -unverträglichkeiten sowie Distributionseigenheiten bezüglich der
Pfade und Rechte rumschlägt.

Ich sehe da irgendwie keinen signifikanten Unterschied. Der DAU ist in
beiden Fällen überfordert und der Profi kriegt es mit Windows genauso
hin wie mit Linux. Es ist nur ein Frage der Systemkenntnisse und der
verfügbaren Zeit zur Problemlösung.

Der einzige wirkliche Unterschied besteht zum Zeitpunkt der
Erstinstallation einer Software. Bei Windows schafft das in aller Regel
auch ein DAU, bei Linux muß der aber oft schon an dieser Stelle passen,
z.B. wenn sich mal wieder zwei Pakete beißen, von denen eins unbedingt
auf xyz-lib<=2.6.0.0.0.0 haben will, ein anderes aber um's Verrecken auf
einer Version>=2.6.0.0.0.1 besteht. Und auf solche Scheiße trifft man
leider immer öfter.





Antwort von Bruno Münch:

Hallo Philip,

"Philip Seeger" schrieb im Newsbeitrag

> Hallo,
>
>> 1. Die Software funktioniert sowieso nur auf dem Rechner, auf dem
>> sie
>> installiert wurde - "portabel" wird sie also nicht.

Muss auch nicht.

>
> Das würde ich nicht sagen. Es stimmt, dass die meiste Software
> Dateien in Systemverzeichnissen schreibt oder Daten in die Registry
> schreibt. Aber es gibt durchaus auch (;wenige) Programme, die ohne
> auskommen und damit quasi portabel sind.
> Vielleicht schreibst du mal, welche Software du "portabilieren"
> möchtest.

Also, auf die Idee eine Externe zu kaufen bin ich gekommen weil in
meinem Rechner kein Platz mehr für eine weitere Platte ist. Ich habe
nicht die Absicht die Platte an unterschiedlichen Rechnern zu
verwenden. Das Ganze läuft unter WinXPprof SP2. Die Software ist
Pinnacle Studio Plus 9.4 und soll demnächst auf LE6 geupgratet werden.

>> 2. Externe Platten sind im Vergleich zu internen Platten
>> schnarchlahm.

Vorgesehen war eine Samsung SP2014N, 200 GB, 8MB, 7200 U/Min. Gibt es
denn auch noch schnellere Interne?
--
Gruß vom Weltkulturerbe
Mittelrhein
Bruno Münch
>
>
> Philip






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