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Frage von sentenza:


Hallo an alle :)

ich bin filmstudent und arbeite jetzt schon seit längerem mit meiner 7D. Auch wenn ich schon einige Sachen gemacht habe bin ich immernoch auf der Suche nach dem (;fast) perfekten Workflow der am Ende die bestmögliche Qualität bringt.
Zu meiner Hardware: Ich mach eigentlich alles an meinem Laptop, i7 2,2 ghz, 8gb ram und 1gb graka. nur soviel dazu.
ich schieße generell mit dem cinestyle von technicolor

seit der cs 5(;.5) er suite von adobe wird einem ja geraten so lange wie möglich das editing nativ zu betreiben. also ohne umwanlung der videos in prores.
gleichzeitig wird einem beim cinestyle von technicolor geraten mit einem 10bit format (;prores) zu arbeiten anstelle von h264 (;8bit)..

ist es dennoch besser weiterhin alles in prores umzuwandeln und zu bearbeiten oder lieber erst am ende das Master als prores rauszuexportieren?

ich würde gerne dazu mal eure meinungen hören weil mich das ganze doch so langsam sehr verwirrt weil es viele unterschiedliche meinungen gibt.

hoffe sehr auf eure erfahrungen und hilfe!
danke schomal :)
lg




Antwort von florianbepunkt:

Glaube, das kann man so pauschal nicht sagen. Kommt darauf an, wie Dein Workflow dann im Detail aussieht, was damit geschehen soll, wer da alles noch und unter welchen Umständen mit arbeiten muss und nicht zuletzt, wieviel Zeit und Resourcen zur Verfügung stehen.

Ich bekomme beispielsweise oft Material (;viel DSLR), dass ich am Ende ebenfalls für weitere Bearbeitungsschritte weitergebe. Bei uns hat sich deshalb für die meisten Fällen ein ProResProRes im Glossar erklärt Workflow etabliert... damit bist Du zwar nicht komplett verlustfrei, aber in 99.9% der Fälle gut beraten.

Wenn Du natürlich quick & dirty in nem Tag was zusammenhauen musst, was am Ende bei Vimeo landet, dann ist ProResProRes im Glossar erklärt wahrscheinlich eher Overkill..



Antwort von sentenza:

hi flo,

also ich widme mich dem material meistens mit sehr viel detail. quick & dirty ist nicht mein stil. also schnitt, effekte und grading übernehme ich meistens selbst.
wie stark ist denn der qualitätsverlust bei prores?

ich habe oftgehört das bspw. im schnitt bei mehreren spuren (; sagen wir mal 6-8) und dazu noch effekte(;AE) und grading, es mit h264 dann doch zu hart für das system wird damit umzugehen.

außerdem das grading mit h264 - trotz cinestyle - eher schlecht ist und man allein dafür lieber zu prores greifen sollte.



Antwort von florianbepunkt:

"sentenza" wrote:
hi flo,
ich habe oftgehört das bspw. im schnitt bei mehreren spuren (; sagen wir mal 6-8) und dazu noch effekte(;AE) und grading, es mit h264 dann doch zu hart für das system wird damit umzugehen.

außerdem das grading mit h264 - trotz cinestyle - eher schlecht ist und man allein dafür lieber zu prores greifen sollte.


das ist beides größtenteils richtig. bei 6-8 spuren h264 wird dein notebook definitiv in die knie gehen. schätze, dann ist prores für dich das richtige. aber der cinestyle bringt dir ja zunächst "nur" etwas mehr dynamik-umfang... das hat mit dem codec noch nicht so viel zu tun. aber angenommen, du lässt einen denoiser drüber laufen, chroma smoothing, etc, dann beginnt prores bzw ein besseres farbsampling sich bemerkbar zu machen.

gruß



Antwort von sentenza:

Super danke für die antworten :) eine letzze frage hab ich noch. Wie steht es mit der kompression? Wenn ich h264 in prores umwandle habe ich dann ein prores codec auf einem h264 codec? Also quasi 2 kompressionen auf einem video.. und wenn ich das master (;also dasfertig geschnittene video) als prores raus exportiere dann sogar ein prores codec auf einem prores codec auf einem h264? Hoffe du verstehst was ich meine.. und ist es sinnvoll das master als prpres rauszurechnen und aus diesem master mejne verschiedenen versionen erstelle (;für vimeo, youtube, kleine vorschau mpegs etc.) ?



Antwort von srone:

zu deiner ersten frage: nein natürlich nicht, das video wird zuerst dekomprimiert und dann erneut komprimiert, was aber immer mit einem gewissen qualitätsverlust verbunden ist (;zb. rundungsfehler)

ich würde das projekt als solches sichern und je nach bedarf und anforderung mit den entsprechenden settings direkt aus der timneline ausspielen, um weitere fehlerbehaftete mehrfach(;um)komprimierungen zu vermeiden.

lg

srone



Antwort von florianbepunkt:

srone hat recht, den geringsten verlust hast du natürlich, wenn du es direkt aus der timeline ausspielst in das jeweilige benötigte format.

wenn du sehr lange renderzeiten hast, kann es dennoch von vorteil sein, ein master z. b. in prores zu ziehen, von dem du dann wiederum deine vimeo/youtube/dvd/whatsoever file ziehst. da hats du einen komprimierungsschritt mehr, aber sparst ggfs ne menge zeit. aber wie eingangs erwähnt: das kommt eben ganz auf die konkreten umstände an, DEN workflow gibt es nicht...




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