Frage von PowerMac:Das ist der neue Grading-Thread, entstanden aus
diesem.
Vorschlag: Ab und an posten wir selbst unbearbeitetes Material (ein stellvertretender Frame, welcher für die Einstellung und Szene steht) von eigenen Produktionen, an denen sich jeder versuchen darf. Ziel soll kreatives und handwerkliches Ausprobieren, das Aufstellen von Regeln und vor allem die formale, inhaltliche und ästhetische Analyse der Versuche anderer sein. Ziel soll nicht ein Kracher von farbkorrigiertem Bild
an sich sein, sondern der Frame und Look im Dienste der Szene.
Natürlich sieht ein Jeder einen anderen Film im Kopfkino wenn er einen einzelnen Frame des Rohmaterials betrachtet. Aber das ist gut so und soll so sein. Das "richtige" und "beste" Grading wird es nie geben. Daher ist es toll, wenn man schildert, wie was wirkt. Solches Feedback und Wirkungsrezeptionen können jedem Künstler helfen.
Ich hoffe, wir können auch diejenigen zum Mitmachen anregen, welche sich eher als Film-Handwerker sehen und weniger als Künstler.
Wenn Ihr eure Versuche postet, schreibt dazu, was ihr in der Einstellung gesehen habt, was euer Ziel war und wie ihr vorgegangen seid. oder habt ihr einfach drauf los gegradetet? Welche Software nahmt mir?
Antwort von PowerMac:
Ich fange an und stelle ein Bild ein. Rohmaterial von einem Kurzfilm von mir, gedreht mit einer Varicam. Extrem flau und daher mit viel Potential.
Antwort von MarcBallhaus:
Macie ... ich sehe eine unterbelichtete Frau ohne Lichtführung aufm Rad, noch dazu schlecht kadriert und auch noch aufsichtig ... es schüttelt mich, das ist doch kein Bild!!! Die Frage wäre auch hier mal wieder "worum geht es?" ... man kann doch nicht graden ohne die Stimmung und den Kontext zu kennen. Es gibt sehrwohl ein richtiges und ein falsches Grading, richtig ist, wenn
- die Belichtung nachträglich wirklich korrigiert wurde, also weiss 100% ist und Highlights nicht fressen, keine Kanäle clippen
- die Farben zum Thema passen
- die Bilder untereinander passen
- die Farbwelt das erzählt, was der Director im Sinn hatte
MB
Antwort von PowerMac:
Richtig, Ballie.
Es ist unterbelichtetes Rohmaterial. Über die Kadrierung kannst du höchstens an diesem Frame etwas sagen, da er einer langen Kran- und Dollyfahrt entnommen ist. Dir fehlt Licht? Erschaffe digitales Licht. Ich wäre aber sehr gespannt von Dir zu hören, wie du eine Totale mit einer Fahrt im Winter ausgeleuchtet hättest…
Aber richtig und falsch kann es nicht in der Kunst geben. Jede Erkenntnistheorie, gleich ob erfahrungswissenschaftlich, transzendent oder metaphysisch, bestreitet, ob es "richtige" Kunst gibt oder gar ob man die Frage beantworten kann.
Antwort von Chezus:
so unterbelichtet ist die Szene jetzt nicht...
Also, wenns nach mir ginge hätte ich in etwa diese Richtung gewählt:
(ein Versuch von 5min, da geht noch deutlich mehr...)
Antwort von deti:
Da ist Winter? Dann könnten die Farben etwas kälter sein - oder wie bekomme ich heute noch 300 Postings zusammen.
Deti
Antwort von B.DeKid:
;-) Hier gehts also weiter , ja ;-) Korrekt!
Antwort von MarcBallhaus:
Dieser Thread ist sinnlos.
Grading ist kein isolierter Prozess, er steht immer im Kontext zum Bildmaterial links und rechts vom Schnitt, und vor allem im Kontext zur Dramaturgie des Films.
Es ist doch kein Problem, diesem Bild irgendwie Farbe zu geben, aber das ist doch nicht graden sondern basteln. Gib mir den ganzen Film und ich mache dir einen Look, aber was soll ich mit einem Frame, der noch dazu nicht das geringste aussagt und roh überhaupt keine Stimmung vermittelt??? Die Frau könnte an einem Herbsttag von ihrer Mutter zurückfahren, sie könnte zum Kindergarten fahren, sie könnte Bananen kaufen fahren, oder um den Sattel ihres Fahrrads zu wechseln, oder zum Frisör, wo sie dringend hin müsste. Mir erzählt dieses Bild absolut nichts, der Regisseur scheint an diesem Drehtrag frei gehabt zu haben ... oder er konnte es nicht besser. Das Bild des andren Threads mit der Frau vor den Bildern erzählt mir richtig viel, das hier ist einfach nur beliebig.
Sorry, meine Meinung. Wenn du der Regisseur sein solltest, haben wir dann jetzt ein Problem? Und, da du Kamera gemacht hast, warum ist es zu schwach belichtet?
Ich wäre aber sehr gespannt von Dir zu hören, wie du eine Totale mit einer Fahrt im Winter ausgeleuchtet hättest…
Garnicht. Aber ich hätte die Lichtquelle gezeigt, also den Himmel, damit man das Licht digital besser führen kann, auch weil man dann nicht sofort am Boden sieht, dass ein Schatten fehlt. In einem Bild ohne Boden kannst du immer nachträglch die Sonne einbauen, mit Boden niemals, sieht immer kacke aus, noch ein Grund mehr untersichtig zu filmen. Dass Winter ist sehe ich sowieso nicht, woran soll ich das erkennen?
MB
Antwort von Chezus:
Sinnlos ist der Thread ganz und garnicht. 90% der "Welcher HDV Camcorder für 100 Euro"-Threads sind sinnlos.
Lass uns doch ein bisschen basteln. Mich interessiert es schon, welche Looks man mit mäßigem Ausgangsmaterial kreieren kann
Antwort von MarcBallhaus:
Sinnlos ist der Thread ganz und garnicht. 90% der "Welcher HDV Camcorder für 100 Euro"-Threads sind sinnlos.
Lass uns doch ein bisschen basteln. Mich interessiert es schon, welche Looks man mit mäßigem Ausgangsmaterial kreieren kann
Jeden den du willst, wenn du es kannst. Da aber keiner weiss was gewollt ist, ist es sinnlos. Aber wenn euch langweilig ist: Ich hätte da noch ein Auto zu putzen, mich würde mal interessieren, wie die Schleuder ohne Dreck aussieht ;) Habe ich lange nicht gesehen ..
MB
Antwort von Chezus:
Dazu müsste ich jetzt aufstehen.... da sitz ich lieber hier im warmen Nest und polier Standbilder ;)
Wenn ich jetzt dein Auto putz, bleibt mir ja keine Zeit für die 3 offenen Projekte, an denen ich hier gerade bastle.
Antwort von Alan Smithee:
Sinnlos ist der Thread ganz und garnicht. 90% der "Welcher HDV Camcorder für 100 Euro"-Threads sind sinnlos.
Lass uns doch ein bisschen basteln. Mich interessiert es schon, welche Looks man mit mäßigem Ausgangsmaterial kreieren kann
Jeden den du willst, wenn du es kannst. Da aber keiner weiss was gewollt ist, ist es sinnlos. Aber wenn euch langweilig ist: ...
Ja und? Betrachte es als
CSS-ZenGarden fürs Colorgrading.
Antwort von MarcBallhaus:
Wenn ich jetzt dein Auto putz, bleibt mir ja keine Zeit für die 3 offenen Projekte, an denen ich hier gerade bastle.
Ahh ... jetzt weiss ich auch wieder warum ich es nie putze ... fahre das Auto jetzt seit nem Jahr, habe den echt noch nie sauber gemacht, also innen jedenfalls ... ;) Will garnicht wissen was das so alles unterm Sitz zum Vorschein kommt. Ich muss nächste Woche mal meine Putze fragen ob sie das so genrell zu ihrem Aufgabengebiet zählt :)
MB
Antwort von Jörg:
Wenn ich es richtig verstanden habe, soll das vergeigte Bild
unterbelichtete Bild "gerettet" werden.
Mein Rettungsversuch dauert 30 Sekunden und sähe so aus:
Antwort von MarcBallhaus:
Nein, es geht glaub darum herauszufinden worum es geht.
Antwort von -ssSonyY-:
Sag mal Powermac, ist der Shot aus "A life beyond"?
Antwort von Chezus:
soviel Kurzfilme in dem Stil hat er ja wohl nicht gedreht ;)
Ich tippe mal auf JA
Antwort von domain:
Eine Liquidspielerei. Kein Diskussionsbeitrag. Das Licht könnte über einige Sekunden per Keyframesteuerung nachgeführt und in der Größe verändert werden.
Antwort von MarcBallhaus:
Ich kipp mir jetzt ne flasche Wein hinter den Keyframe, dann gehen bei mir auch die Lichter an. Tracken muss ich dann später nur den Weg zum Bett.
In diesem Sinne: Gute N8! ;)
MB
Antwort von domain:
Das Fräulein wird dir schon gut heimleuchten. Übrigens, LUXEON-Fahrradbeleuchtung blendet jeden ;-))
Antwort von jogol:
Zwei Varianten:
Antwort von PowerMac:
(…) Aber ich hätte die Lichtquelle gezeigt, also den Himmel, damit man das Licht digital besser führen kann, auch weil man dann nicht sofort am Boden sieht, dass ein Schatten fehlt. (…)
Ich sagte schon, dass dies ein Standbild aus einer Fahrt ist. Zur Erinnerung an den Kollegen, während einer Fahrt ändert sich die Perspektive ständig. Ich denke übrigens nicht, dass man den Himmel zeigen muss und daher krampfhaft untersichtig im Freien filmen muss.
Übrigens sind fast alle Bilder von diesem Film recht dunkel. Hier auf einem richtigen Vorschaumonitor bei Gamma 2.2 und 6500 Kelvin sieht das aber (im Dunkeln) ordentlich aus.
Antwort von PowerMac:
(…) Gib mir den ganzen Film und ich mache dir einen Look, aber was soll ich mit einem Frame, der noch dazu nicht das geringste aussagt und roh überhaupt keine Stimmung vermittelt??? Die Frau könnte an einem Herbsttag von ihrer Mutter zurückfahren, sie könnte zum Kindergarten fahren, sie könnte Bananen kaufen fahren, oder um den Sattel ihres Fahrrads zu wechseln, oder zum Frisör, wo sie dringend hin müsste. Mir erzählt dieses Bild absolut nichts, der Regisseur scheint an diesem Drehtrag frei gehabt zu haben ... oder er konnte es nicht besser. Das Bild des andren Threads mit der Frau vor den Bildern erzählt mir richtig viel, das hier ist einfach nur beliebig. (…)
Klar. Dir serviert man Rohmaterial, welches nicht so symbolisch ist wie jenes an der anderen Szene mit der Frau und du zerreisst es. Ich habe absichtlich ein unterbelichtetes Bild gewählt, welches irgendwo eine Person mit Landschaft zeigt. Ein Großteil eines jeden Filmes wird aus Bildern bestehen, welche nicht an sich eine Botschaft tragen, sondern in Wechselwirkung aus nicht abgewandelten Bildern im Schnitt durch Assoziation erst die Botschaft enthalten. Daher heißt es Film und nicht Malerei. Eisenstein und Mamet lassen grüßen.
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Antwort von domain:
Ich denke übrigens nicht, dass man den Himmel zeigen muss und daher krampfhaft untersichtig im Freien filmen muss.
Diese Empfehlung habe ich auch nicht verstanden. Die Begründung ist zwar klar, geht aber davon aus, dass ohnehin fast alles gravierend digital nachbearbeitet werden muss, wovon ich generell recht wenig halte.
Außerdem hat eine "Froschperspektive" immer eine wertende Aussage, der Betrachter nämlich hat eine unterwürfige und die dargestellte Person gleichzeitig eine heroische Position. Deshalb war es auch eine typische Kameraposition bei Leni Riefenstahls Propagandafilmen.
Es kommt noch hinzu, dass der Himmel in unseren Breiten recht häufig weiß ist und dann jedenfalls einer kräftigen Nachbearbeitung bedarf, die man in grauenhafter Weise ja manchmal bei Dokus findet.
Aus meiner Sicht kann man solche Aussagen daher keinesfalls verallgemeinern, aber ich nehme an, dass ich MB missverstanden habe.
Antwort von MarcBallhaus:
Klar. Dir serviert man Rohmaterial, welches nicht so symbolisch ist wie jenes an der anderen Szene mit der Frau und du zerreisst es. Ich habe absichtlich ein unterbelichtetes Bild gewählt, welches irgendwo eine Person mit Landschaft zeigt. Ein Großteil eines jeden Filmes wird aus Bildern bestehen, welche nicht an sich eine Botschaft tragen, sondern in Wechselwirkung aus nicht abgewandelten Bildern im Schnitt durch Assoziation erst die Botschaft enthalten. Daher heißt es Film und nicht Malerei. Eisenstein und Mamet lassen grüßen.
Das hat mit Mamet nichts zu tun. Mamet sagt nur, dass ein Nagel ein Nagel ist und nicht die Bedeutung des Hauses wiedergeben kann. Das heisst aber nicht, dass der Nagel garnichts aussagen darf, er darf sich nur nicht anmaßen das Haus zu repräsentieren. Das ist ein Unterschied.
Davon ab, grundsätzlich gilt doch: Ein Bild das nichts aussagt, ist ein unnötiges Bild. Film erzählt man über Auslassung, nicht über Fülle. Wenn ein Bild nichts aussieht, ist es ein weiterer Grund es rauszulassen.
Ich weiss, du wolltest nur was gegradet sehen, aber Grading ist für mich ein künstlerischer Prozess mit Zielsetzung. Ich kann mit deinem Bild nichs anfangen und deswegen sehe ich es als sinnlos da nun irgendeine Farbe reinzuschrauben.
Diese Empfehlung habe ich auch nicht verstanden. Die Begründung ist zwar klar, geht aber davon aus, dass ohnehin fast alles gravierend digital nachbearbeitet werden muss, wovon ich generell recht wenig halte.
Außerdem hat eine "Froschperspektive" immer eine wertende Aussage, der Betrachter nämlich hat eine unterwürfige und die dargestellte Person gleichzeitig eine heroische Position. Deshalb war es auch eine typische Kameraposition bei Leni Riefenstahls Propagandafilmen.
Es kommt noch hinzu, dass der Himmel in unseren Breiten recht häufig weiß ist und dann jedenfalls einer kräftigen Nachbearbeitung bedarf, die man in grauenhafter Weise ja manchmal bei Dokus findet.
Aus meiner Sicht kann man solche Aussagen daher keinesfalls verallgemeinern, aber ich nehme an, dass ich MB missverstanden habe.
Es wird IMMER nachgearbeitet, ob digital oder analog, das war schon IMMER so. Die Kunst ist, nicht das Werkzeug zu visualisieren sondern den gewünschten Effekt (=Mood/Look) zu erreichen. Dafür muss man manchmal mehr draufdrücken, manchmal weniger.
Ein Himmel der weiss ist, muss ja nicht weiss bleiben. Jedes noch so flächige weiss im Himmel hat einen Hauch von blau. Ich mache dir aus jedem weissen Himmel einen bewölkten mit Blau dazwischen, überhaupt kein Problem. Und im Zweifelsfalle tauscht man dem Himmel aus, ist ja sowieso schon fast Standard.
Was die Einstellung angeht: Schwenken ist was für Dokus oder POV beim Szenischen. War das hier ein POV? Schwenken von oben ist nicht filmisch sondern dokumentarisch, und da ich Doku nicht macht, gefällt mir das Bild vermutlich schon deshalb nicht.
Aber, PowerMac, red dich nicht raus, es gibt keinen Grund ein Bild unterzubelichten, so dreht man einfach nicht, das war nicht gut. Von der Kadrage mal abgesehen. Der Kameramann hat mit der Blende geschlafen ;)
MB
Antwort von shodushitanaka:
Selbst wenn du Powermac sagst, er hat beim Dreh vergessen, die Kamera einzuschalten, wird er dir antworten, dass es auch so beabsichtigt war - also gibs auf.
Wenn du einen Einblick in Powies praktische Kunst ausserhalb des Forums gewinnen willst, dann schau dir mal seinen "Der Zwiespalt" auf youtube an.
Ich werd ihn mir mal zum 12. Mal anschauen, vielleicht peile ich mal endlich die Story/Botschaft/ Wer-ist-Wer-und-Warum-Aha-Effekt -
und wo wir im Thread sind, den Sinn der Farbgebung/Looks.
Antwort von PowerMac:
Nicht schon wieder einen PowerMac-Thread!
Manches von mir findet ihr
hier.
Antwort von B.DeKid:
So nach dem Ich meinen Rausch mal ausgeschlafen hab nun mein Beitrag, zu der eigentlich sehr guten Idee die Powermac hier ansprach.
Also das Bild war jetzt nicht gerade Top aber Who Cares oder;-)
Keine Ahnung was Ich nun alles in ca 30 min machte. Hab einfach mal ein wenig gespielt.
Benutzt hab Ich CS3 PS.
Also da es ja sich um "laufende Bildeer" handelt koennte man generell den Weg maskieren und diesen dann via Verlauf etwas hervorheben.
Aus dunkler aufnahme lässt sich besser was Dunkles machen als was helles.
Ich hab mir eigentich angewöhnt meine Bilder bewusst zu überlichten, denn so hab Ich später mehr Möglichkeiten via Filtern und etc. das Bild zu bearbeiten und erhalte so am Schluss die Belichtung / Helligkeit die Ich eigentlich wollte.
Ok wenn es nun was weiss Ich " der typische Wald Horror Look . aus Tag mach Nacht" sein soll , dann würde Ich es natürlich Dunkler ablichten. Wobei Ich würd wahrscheinlich keine "Aus Tag mach Nacht " Aufnahmen machen sondern Nachts via Lichtzugabe , den Shot machen;-) So viel Ergeiz muss sein;-)
Ok also wenn jemand Fragen hat, einfach drauf los Jungs / Mädels.
MfG
B.DeKid
PS: Die Idee von domain fand Ich nett. Aber Ich hätte den "Artefakt" Stern hinter Ihr platziert - bzw. am Ende des gezeigten Weg - Um eine Art Tunnel zu erstellen.
Dafür hätte Ich aber SIE und IHR Bike ausschneiden / stempeln müssen.
Die Ebene der Landschaft In ..... mom Ich mach das eben noch schnell.
Antwort von deti:
... ich kann einfach nicht anders, sorry
Deti
Antwort von MarcBallhaus:
Super. Und, was sehen wir? Richtig, die Lichtquelle. Vielen Dank, Deti! ;)
@B.DeKid - So sieht KEINE Tageszeit aus. Dayfornight macht man auch anders, nämlich indem man das Gamma runter zieht, und nicht die Gerade rechts nach unten kippt, nee nee.
MB
Antwort von frm:
macht mich fertig. Hier ein frame aus einer Steadicamfahrt in einem Restaurant. Deswegen die Bewegungsunschärfe. Gedreht mit Sony Ex1.
Antwort von MarcBallhaus:
gelungene Einstellung!
Antwort von frm:
Jep war eine rießen fresserei!
Antwort von domain:
Sehr stimmungsvolles Bild. Aber wo ist die Lichtquelle? Sollte lt. MB möglichst immer sichtbar sein.
Antwort von frm:
Es gab genug licht 7 Stück 1 KW, aber es ist eine Mittelaltertaverne mit Orginalem Licht "Kerze" Das Bild wollt ich nicht unbedingt zerstören ^^
Antwort von MarcBallhaus:
Sehr stimmungsvolles Bild. Aber wo ist die Lichtquelle? Sollte lt. MB möglichst immer sichtbar sein.
Ein Smiley hinter deinem Post hätte ich irgendwie besser gefunden ;) ... Nein, eine Lichtquelle finde ich dann hilfreich, wenn die Lichtrichtung nicht so einfach auszumachen ist, also wenn stark bewölkt z. B. Dann kann man nämlich eine Seite des Himmels aufhellen, und im Zweifelsfalle auch eine diffuse Sonne einbauen, was das Bild oft einfach besser macht. Das Wetter in Deutschland ist halt meist scheisse, und ich drehe großteils für den Ami-Markt, das verleitet glaub ich zu solchen Maßnahmen.
MB
Antwort von domain:
Und ich Dummerchen dachte schon, ich müsste bei meinen Blitzlichtfotos künftig einen Spiegel positionieren, damit man den Blitz selbst auch schön sehen kann
;-))
Antwort von Chezus:
jetzt muss ich doch mal fragen (damit ich wieder schlauer werde und bessere Filme mache): Warum muss man die Lichtquelle sehen? Wie ist das genau gemeint?
Kannst du mir Beispiele (Videoausschnitte von mir aus von Youtube) zeigen, wo das wichtig ist?
Ist jetzt nicht trotzig gemeint, ich will das echt wissen!!
Antwort von B.DeKid:
So
Nun hab Ich den Kram mal fertig bekommen.
Also wie oben bereits gesagt
Ausstempeln / Ausschneiden
Maxon starten 2 Ebenen erstellen Sie und Hintergrund mappen
Licht quelle dazwischen , auf Lampe und im Hintergrund.
2 Versionen ( 1#2#) rausrendern
In PS holen und Zusammen legen.
.......................
In PS benutzte Tools
Stempel Werkzeug - Freistell Maske - Farbton Sättigung - Helligkeit/ Kontrast - Verlaufswerkzeug Radial / Horrizontal - Filter Weichzeichner - Maskenebenen - BeschneidungsTool - GraditionsKurve
In Maxon
2x Fläche Quadrat - 2x Material - 3x Licht (Einstellungen verschieden aber genutzt wurden nur die Funktionen : Punkt - Sichtbar - Noise - Reflexe) - 1x Kamera
..............................
So denk das sollte es gewesen sein.
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@frm
Ich find jeder sollte seinen eigenen "Wettbewerb / Creativ Art " Thread eröffnen , denn die Idee ist gut.
Jedem wird so die möglichkeit gegeben das er sich mit anderen bzgl , "Wie wurde was gemacht " austauschen kann.
.................
Aber Ich gebe Mark mal insofern Recht, Ich würde auch kleine Roh Clips bevorzugen - weil Foto Wettbewerbe gibts im Netz genug;-)
Obwohl Ich auch nichts gegen Foto oder GreenScreen hätte.
@Mark
Ich hab auch gar keine TagesZeit gemacht gehabt bei den ersten 3 legendlich die Helligkeit mal Hoch mal runter gesetzt , und Sie maskiert gehabt damit der Efekt sie nicht so stark betrifft. Wie eine TagesLicht Aufnahme aussieht - nun ja - das seh Ich ja auf dem Ausgangs Bild;-)
Und Himmel ist immer gut aber ist hier ja nicht gegeben, somit "Stick with It" - würd ich sagen und einfach mal basteln , wie du ja schon selber sagtest. Oder? Mach doch einfach mit - und beim nächsten Thread gibts dann vielleicht besseres Material.
MfG
B.DeKid
Antwort von domain:
Den zweiten Versuch finde ich gut bis auf das unerklärliche Licht unter der Person. Aber besser würde mir eine mords Explosion im Hintergrund gefallen, vor der die jetzt gut genährte Radfahrerin in Panik flüchtet ;-))
Antwort von B.DeKid:
Ja FlammenMeer Und Sie am flüchten, die Bäume am brennen;-) Na ja , aber man könnte ja auch ein Virtuelles Auto und Scheinwerferkegel machen ;-)
Was mir aber noch bzgl. des Bildes und der Einstellung generell einfiehl.
Wenn die einstellung fest ist - sprich Sie den ganzen Weg entlang kommt - dann hätte Ich persl. Nebel / Dunst ganz cool gefunden - quasi das Ende des Sichtbaren Weges in Nebel verschwinden lassen , auf dem Feld seitlich Dunst (Hazer) Schwaden .
Wenn überhaupt belichten die Aufnahme , dann wirklich versuchen von der Rechten Seite entlang die Bäume(alle) anzustrahlen , damit sie einen Schatten werfen.
So hätte die Szene mehr Wirkung und man könnte sich auch den Himmel im Hintergrund als Lichtquelle sparen.
MfG
B.DeKid
Antwort von domain:
jetzt muss ich doch mal fragen (damit ich wieder schlauer werde und bessere Filme mache): Warum muss man die Lichtquelle sehen? Wie ist das genau gemeint?
Das braucht nicht näher erklärt zu werden. Es war von MarcB wohl nur unpräzise ausgedrückt. Gemeint hat er vermutlich, dass es erstens überhaupt Licht geben sollte und zweitens, dass direkt oder indirekt erkennbar sein sollte, aus welcher Richtung es kommt.
Ein vollkommen diffus ausgeleuchtetes Bild ohne Schatten ist halt langweilig und lässt keine Stimmung aufkommen.