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BMPCC 6k Datenrate



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Frage von nailujluj:


Hallo zusammen,

ich bin gerade in Überlegung bzw. Planung mir eine BMPCC 6K anzuschaffen. Diese wird vermutlich langfristig als B Kamera genutzt allerdings auch stellenweise gerade Anfang des Jahres als Hauptkamera.

Nun ist es ja leider so, das das gute Stück nur in 6K braw aufzeichnet. Hierzu habe ich schon diverse Beiträge gesucht um die Kosten für den Speicherbedarf ungefähr kalkulieren zu können. Leider komme ich hier nicht so ganz weiter.

In der Theorie gibt es eine Tabelle von Black Magic aber wie sieht die Praxis aus?
Könnt ihr mir verraten welche Datenraten ihr so habt in er Regel?

Hier wäre 6K Raw in den verschiedenen Stufen Interessant (was ist eurer Meinung die beste Einstellung die Datenmenge und Qualität gerecht wird) und wie sehen die Datenraten mit 4K proress aus?

Mir ist schon bewusst das diverse Anforderungen auch entsprechende Einstellungen mit sich bringen aber wie sieht eure Praxis aus? Ihr werdet ja nicht dauerhaft mit unkomprimiertem 6k raw aufzeichnen.

Vielen Dank für die Infos, diese würde mir bei der Kaufentscheidung und bei der Planung sehr weiterhelfen.



Antwort von Saint.Manuel:

Ich nutze zwar Pocket 4K, aber es sollte auch für die 6K anwendbar sein.

Durch die deutlich geringeren Datenmengen von BRAW nutze ich hier normalerweise 5:1 für meine Aufnahmen, es sei denn es ist Low-Light oder Greenscreen, dann nehme ich "bessere" Modi bis hin zu Q0.
Auch für Slow-Motion versuche ich, die jeweils beste Qualität einzustellen (nutze dann auch eine T5 SSD).
ProRes habe ich mit anderen Blackmagic Cameras (BMCC/BMPCC) häufig genutzt, mache das aber nur noch äußerst selten. Trotzdem, es gibt gewisse Situationen, in denen ProResProRes im Glossar erklärt LT absolut ausreichend ist (kontrolliertes Licht, Web- und/oder Mobilepräsentation...).

Die Tabellen auf der Blackmagic-Seite finde ich gut und übersichtlich, jedoch sind die auf 30fps ausgerichtet. Hier musst du selbst etwas umrechnen, je nachdem ob du 24, 25 oder in höheren Framerates aufnimmst.
Lediglich im q0 und q5 Modus ist die finale Datenmenge davon abhängig, was du aufnimmst.



Antwort von Frank Glencairn:



In der Theorie gibt es eine Tabelle von Black Magic aber wie sieht die Praxis aus?

So wie die Tabelle.





Antwort von nailujluj:

okay super. Danke fürs Feedback.

Nun habe ich jedoch noch eine Rückfrage an die BMPCC User. Aktuell sehe ich in meiner Produktionslinie noch keinen Grund auf 6K aufzustocken. Ich arbeite meist in 4K und spiele in Full-HD aus. Um Zukunftssicher auch in die B-Kamera zu investieren (ja ich weiß bei dem Preis ist es fast egal) würde ich allerdings gerne die 6K Möglichkeit haben.

Nun ist es bei der Kamera ja leider so das nur 6K Formate und 2,8K im gewünschten BRAW aufgezeichnet werden können.
Meine Frage nun lautet besteht die Möglichkeit ein 6K BRAW Footage mit DaVinci am Anfang des Post-Workflows in ein 4K BRAW umzuwandeln? Dies würde den Workflow in der Post vereinfachen ohne die Funktionalität des Raw-Formates zu verlieren. Leider habe ich bisher noch keine Möglicheit dazu gefunden außer das Umwandeln in andere Dateiformate worduch mir die RAW Funktionalität verloren geht.

Hier stellt sich mir gerade die Frage ob es die 6K oder 4K Kamera wird. Ein runterskalliertes 6K Bild würde natürlich die Qualität nochmals steigern und den Speicherbedarf / Rechenleistung verringern. (abgesehen von ProxyFiles).

Wie Ihr merkt steige ich in das große Thema RAW gerade erst neu ein, was auch der Hauptgrund für die BMPCC ist. Es ist an der Zeit das in meinem Produktionsworkflow RAW und verstärkt die Colorierung einzug nimmt.



Antwort von Jott:

Du kannst doch das 6K-Material gleich in einer HD-Timeline schneiden, und alles ist gut.

Wenn du Projekt und Rohmaterial archivierst, kannst du bei Bedarf in Zukunft immer noch irgendwann ein 4K- oder gar 6K-Master rausrechnen. Am Speicherbedarf für die Archivierung wird's ja wohl nicht scheitern, zumal die Files sowieso vergleichsweise klein sind, selbst in 6K.



Antwort von Darth Schneider:

Wenn du ein HD ausspielst genügt doch eigentlich die 4K Pocket.
Ich persönlich würde mit 6K noch abwarten.
Die Linsen werden mit der 6K Pocket teurer und du brauchst mehr Speicher, du brauchst auch mehr Batterien, einen schnelleren Rechner für 6K.
Gruss Boris



Antwort von nailujluj:

Ja die BMPCC 4K würde aktuell reichen, da ich jedoch vor habe die Kamera mit EF-Objektiven zu nutzen würde ich ein Metabone Adapter dazu kaufen. Somit wäre ich preislich tatsächlich fast wieder bei der 6K, deshalb der Gedankengang direkt die 6K zu kaufen, bis ich erschreckend festgestellt habe das die RAW-Aufzeichnung nur in gewissen Auflösungen funktioniert.

Letzendlich soll es an dem Speicherbedarf nicht hängen. Ich hätte mir das wenn dann so vorgestellt, dass ich on-set je nach Projekt in 2,8K - RAW für HD-Projekte und in 6K RAW für zukünfitge 4K Projekte aufzeichne. Um die Dateigröße besonders bei dem 6K Material grundsätzlich einzudämmen würde ich mir spätestens bei der Archivierung ein 4K Material wünschen, dies kann ich natürlich wie Jott geschrieben hat in Form eines 4K-Masters rausrechnen wodurch ich allerdings die RAW-Möglichkeiten verliere, was vermutlich jedoch vollkommen irrelevant ist.

Aber nochmal zur Frage 6K RAW in 4K RAW runterscallieren geht nicht oder? Ich finde hierzu nichts im Netz noch in DaVinci Resolve also wird es vermutlich auch nicht gehen.

Wie geht ihr vor?
Mein bisherige Planung war:
6K Raw aufnehmen --> import DaVinci --> LUT drauf --> Proxy export --> Schnitt --> Proxy durch originale ersetztn --> Colorgrading

bei 2,8k kann ich ohne Probleme mit aktueller Hardware direkt arbeiten ohne Proxy-Files



Antwort von Frank Glencairn:



Aber nochmal zur Frage 6K RAW in 4K RAW runterscallieren geht nicht oder? Ich finde hierzu nichts im Netz noch in DaVinci Resolve also wird es vermutlich auch nicht gehen.

Nein das geht nicht.


Wie geht ihr vor?
Mein bisherige Planung war:
6K Raw aufnehmen --> import DaVinci --> LUT drauf --> Proxy export --> Schnitt --> Proxy durch originale ersetztn --> Colorgrading


6K Raw aufnehmen --> import DaVinci (2K Timeline) --> Schnitt --> Colorgrading



Antwort von rush:

Was hast du denn für ein System und hast du Resolve Studio schon getestet? Insbesondere das 4k braw der P4K ist relativ moderat von den Anforderungen her und auch auf etwas älteren Maschinen durchaus editierbar sofern es keine Multicam-Projekte sind.
Notfalls etwa runterschalten und dann läuft's sowieso...

Und ob MFT oder EF ist neben der 4k vs 6k Frage gilt es auch immer abzuwägen ob man elektronische Unterstützung bevorzugt und vorhandenes EF Glas nativ benutzen möchte oder sich die Option der Adaptierung offen lässt, denn in dem Punkt bietet die P4K natürlich etwas mehr Flexibilität - Stichwort Speedbooster oder ND Throttle Adapter und dergleichen.

Für mich ist es daher klar die P4K geworden und ich würde sie persönlich auch heute noch der P6k vorziehen.



Antwort von Darth Schneider:

Was ich mich schon länger frage: Wie sieht das in zwei Jahren aus mit Objektiven, Mft Linsen gibt es heute ja schon fast keine neuen mehr, und für den EF Mount entwickelt Canon ja jetzt auch nix mehr ?
Setzt hier BMD hier nicht auf zwei eigentlich aussterbende Objektiv Mounts ?
Gruss Boris



Antwort von roki100:

ich finde es gibt genug ältere MfT Objekte, vor allem Canon EF....
Manche ältere Canon EF Linsen sind m.M. sogar besser als die neuen.



Antwort von Jott:

Setzt hier BMD hier nicht auf zwei eigentlich aussterbende Objektiv Mounts ?

Der klassische Canon-Mount dürfte weltweit mit großem Abstand am weitesten verbreitet sein. Die Unmengen an Optiken, die damit in der Welt unterwegs sind, werden nie schlecht, selbst wenn Canon den Mount irgendwann tatsächlich sterben lassen sollte. Die Pockets sterben garantiert vorher.



Antwort von freezer:


Was ich mich schon länger frage: Wie sieht das in zwei Jahren aus mit Objektiven, Mft Linsen gibt es heute ja schon fast keine neuen mehr, und für den EF Mount entwickelt Canon ja jetzt auch nix mehr ?

Für 2020/2021 sind alleine von Olympus 7 neue MFT-Zoom-Objektive und mehrere Primes angekündigt: https://www.43rumors.com/olympus-offici ... s-roadmap/
Von Laowa sind auch etliche bereits rausgekommen und angekündigt worden. Dazu die Cine-Zooms von Fujinon.
Von Pansonic kam erst vor kurzem das neue lichtstarke ZoomZoom im Glossar erklärt mit f1.7 heraus.
Von Meike gibt es 5 MFT Cineprimes und 3 weitere sind angekündigt.
EDIT: und zwei Cinezooms von DZOFiLM

Also tot schaut anders aus.



Antwort von Hans-Jürgen:

Sind die neuen Olympus-Objektive nicht alle auf eine kamerainterne Korrektur angewiesen?



Antwort von freezer:


Sind die neuen Olympus-Objektive nicht alle auf eine kamerainterne Korrektur angewiesen?

Für Verzeichnung/Vignettierung ja.



Antwort von MrMeeseeks:

Gerade der MFT Mount hat doch aktuell das beste Angebot an "Video"

Die GH5, Z-Cam e2 und BMPCC 4k liegen der Konkurrenz doch meilenweit voraus.

Sony krüppelt mit den 60fps in 4K rum während eine Z-Cam bereits 160fps 4k in 10 BitBit im Glossar erklärt Prores bietet.

Und MFT Linsen gibt es unzählige, zählt man dazu noch die ganzen Speedbooster und Linsen hinzu, kommt man auf die insgesamt größte Auswahl.



Antwort von Peter Friesen:

... nochmal zur datenrate.

ich habe eine Samsung T5 mit 1Tera das reicht für RAW mit constanter Qualität Q5 für 133min kostet so um die 150€.

Die T5 habe ich im Handgriff von smalrigg ist eine super Lösung.

Gruß peter




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