Newsmeldung von slashCAM:
Hier geht es zur Newsmeldung mit Link und Bildern auf den slashCAM Magazin-Seiten:
ARRI Amira -- bis zu 200 fps schnell von der Schulter drehen
Antwort von r.p.television:
Es scheint nun das einzutreten was ich erwartet habe:
Die ollen 2/3-Maschinen werden langsam aber bald von der Bildfläche verschwinden und ihre überteuerten Broadcast-Scherben auch.
Zu steril ihr Look, kaum noch zu unterscheiden von modernen Consumer-Cams mit kleinen Sensoren.
Ist ja jetzt schon so. Gute Kameramänner lassen die langweilige Schultergurke lieber im Kofferraum und drehen mit einer C300, FS700 etc. Und warum? Weil's einfach schöner aussieht - Sendenormen hickhack hin und her. Viele Sender setzen jetzt schon inoffiziell oder ganz offiziell FS700 und C300 ein. Jetzt gibt es dann halt ein Gerät für Run & Gun von ARRI und eine Kamera mit der man sich nicht verstecken muss. Obwohl aus Kostengründen bestimmt weiter viele C300 und deren Schwestern im Einsatz bleiben werden. Nur die 2/3"-Schultergurken sind bald für's Museum. Dann kann sich jeder auf S35-Objektive konzentrieren, die auch wesentlich einfacher zu konstruieren sind.
PS: Ich habe auch noch so eine "olle" 2/3"-Maschine daheim liegen. Eine PMW-350. Aber Spass macht mir das Filmen damit schon lange nicht mehr.
Antwort von Valentino:
Hammer geil,was hier Arri abliefert.
Das sie in den EB und Doku Bereich mit der Alexa wollten war ja schon vorher klar, aber das die dann so eine Mühle auf den Markt bringen ist schon echt genial.
Alleine der ausklappbare Sucher/LCD Display scheint ein sehr durchdachte Konstruktion zu sein.
Wenn das Ding jetzt noch unter 30k zu haben und die EB Optiken dazu nicht so teuer sind, wird sich diese Kamera wie geschnitten Brot verkaufen.
Dazu dann noch den Mut als Speichermedium CFast 2.0 zu benutzten und das für Alexa XT und der neuen Amira.
Antwort von DV_Chris:
Es scheint nun das einzutreten was ich erwartet habe:
Die ollen 2/3-Maschinen werden langsam aber bald von der Bildfläche verschwinden und ihre überteuerten Broadcast-Scherben auch.
Arri wird die Amira nicht verschenken, also werden 2/3 Camcorder wohl noch länger am Markt bleiben.
Antwort von Frank Glencairn:
Verdammt ist die geil.
Alleine der Preis wird mich wohl davon abhalten schlaflose Nächte zu bekommen.
Antwort von mwesthofen:
Es scheint nun das einzutreten was ich erwartet habe:
Die ollen 2/3-Maschinen werden langsam aber bald von der Bildfläche verschwinden und ihre überteuerten Broadcast-Scherben auch.
Zu steril ihr Look, kaum noch zu unterscheiden von modernen Consumer-Cams mit kleinen Sensoren.
Ist ja jetzt schon so. Gute Kameramänner lassen die langweilige Schultergurke lieber im Kofferraum und drehen mit einer C300, FS700 etc. Und warum? Weil's einfach schöner aussieht - Sendenormen hickhack hin und her. Viele Sender setzen jetzt schon inoffiziell oder ganz offiziell FS700 und C300 ein. Jetzt gibt es dann halt ein Gerät für Run & Gun von ARRI und eine Kamera mit der man sich nicht verstecken muss. Obwohl aus Kostengründen bestimmt weiter viele C300 und deren Schwestern im Einsatz bleiben werden. Nur die 2/3"-Schultergurken sind bald für's Museum. Dann kann sich jeder auf S35-Objektive konzentrieren, die auch wesentlich einfacher zu konstruieren sind.
PS: Ich habe auch noch so eine "olle" 2/3"-Maschine daheim liegen. Eine PMW-350. Aber Spass macht mir das Filmen damit schon lange nicht mehr.
Die guten Kameramänner? Wer soll den im Newsbetrieb da die Schärfe finden und wie riesig und schwer ist die Optik um auf einen Telebereich zu kommen der mir einen Kopf groß zeigt wenn ich mehrere Meter weg stehe......für ambitionierte Feature oder Dokus okay....für den täglichen "Bread and Butter" Job mehr als ungeeignet....
Antwort von marty_mc:
Cool!
OK, bloß, was die Objektive betrifft, wirds nicht besser bzw. günstiger. Ein ordentliches EB Weitwinkel mit guter Durchzoombarkeit (mit Extender) würde bei beim 35mm Chip schon enorm groß ausfallen.
Abhilfe könnte vielleicht auch ein "digitaler" Extender bringen. Mal sehen, wann das kommt...,
ich denke da immernoch an mein Lieblingsspielzeug das Nokia 808 (oder jetzt Lumia 1020) mit dem Lossless Zoom und dem 8K Chip.
ARRI müsste hierfür ein 8K Chip einbauen. Mit ner guten Optik bzw. wegrechnen von Bildfehlern würde das gehen.
Das beim digitalen Extender der Chip natürlich kleiner wird, sollte bei längeren Brennweiten aber nicht so tragisch sein. ;-) Auf jeden Fall braucht es damit kein Megafettes Objektiv oder ständiges Wechseln.
ARRI: mitlesen...einbauen.
Bin sonst sehr gespannt auf weiteres Bildmaterial und... den Preis!
Antwort von Frank Glencairn:
Wird ja keiner gezwungen umzusteigen, ihr dürft auch weiter mit euren alten Mühlen arbeiten, wen die Arri nix für euch ist.
Antwort von AlexanderR:
Es scheint nun das einzutreten was ich erwartet habe:
Die ollen 2/3-Maschinen werden langsam aber bald von der Bildfläche verschwinden und ihre überteuerten Broadcast-Scherben auch.
Zu steril ihr Look, kaum noch zu unterscheiden von modernen Consumer-Cams mit kleinen Sensoren.
Ist ja jetzt schon so. Gute Kameramänner lassen die langweilige Schultergurke lieber im Kofferraum und drehen mit einer C300, FS700 etc. Und warum? Weil's einfach schöner aussieht - Sendenormen hickhack hin und her. Viele Sender setzen jetzt schon inoffiziell oder ganz offiziell FS700 und C300 ein. Jetzt gibt es dann halt ein Gerät für Run & Gun von ARRI und eine Kamera mit der man sich nicht verstecken muss. Obwohl aus Kostengründen bestimmt weiter viele C300 und deren Schwestern im Einsatz bleiben werden. Nur die 2/3"-Schultergurken sind bald für's Museum. Dann kann sich jeder auf S35-Objektive konzentrieren, die auch wesentlich einfacher zu konstruieren sind.
PS: Ich habe auch noch so eine "olle" 2/3"-Maschine daheim liegen. Eine PMW-350. Aber Spass macht mir das Filmen damit schon lange nicht mehr.
Es hat nicht immer nur mit Spaß zu tun. Beim Fernsehen geht es nicht primär um guten Look oder sonstirgendwas. Es geht drum, das Bild so zu haben wie man es haben will und das ganze immer scharf. Da geht es nicht um Stunden und Tage sondern um Sekunden und Bruchteile davon. Eine Pressekonferenz mit nem 24-105er? Das haut vorne und hinten nicht hin. Und - ich weiß ja nicht was du auf deiner 350er hast - eine 25.000€ Weitwinkel HD-Optik würde ich persönlich nicht als "Scherbe" bezeichnen.
S35 Objektive mit der Vielseitigkeit eines EB-Objektivs herzustellen ist nicht so einfach wie du denkst, der Rand soll ja auch nach möglichkeit noch scharf sein.
Antwort von kichiku:
sehr gut sehr schön bin gespannt
Antwort von r.p.television:
Es scheint nun das einzutreten was ich erwartet habe:
Die ollen 2/3-Maschinen werden langsam aber bald von der Bildfläche verschwinden und ihre überteuerten Broadcast-Scherben auch.
Zu steril ihr Look, kaum noch zu unterscheiden von modernen Consumer-Cams mit kleinen Sensoren.
Ist ja jetzt schon so. Gute Kameramänner lassen die langweilige Schultergurke lieber im Kofferraum und drehen mit einer C300, FS700 etc. Und warum? Weil's einfach schöner aussieht - Sendenormen hickhack hin und her. Viele Sender setzen jetzt schon inoffiziell oder ganz offiziell FS700 und C300 ein. Jetzt gibt es dann halt ein Gerät für Run & Gun von ARRI und eine Kamera mit der man sich nicht verstecken muss. Obwohl aus Kostengründen bestimmt weiter viele C300 und deren Schwestern im Einsatz bleiben werden. Nur die 2/3"-Schultergurken sind bald für's Museum. Dann kann sich jeder auf S35-Objektive konzentrieren, die auch wesentlich einfacher zu konstruieren sind.
PS: Ich habe auch noch so eine "olle" 2/3"-Maschine daheim liegen. Eine PMW-350. Aber Spass macht mir das Filmen damit schon lange nicht mehr.
Es hat nicht immer nur mit Spaß zu tun. Beim Fernsehen geht es nicht primär um guten Look oder sonstirgendwas. Es geht drum, das Bild so zu haben wie man es haben will und das ganze immer scharf. Da geht es nicht um Stunden und Tage sondern um Sekunden und Bruchteile davon. Eine Pressekonferenz mit nem 24-105er? Das haut vorne und hinten nicht hin. Und - ich weiß ja nicht was du auf deiner 350er hast - eine 25.000€ Weitwinkel HD-Optik würde ich persönlich nicht als "Scherbe" bezeichnen.
S35 Objektive mit der Vielseitigkeit eines EB-Objektivs herzustellen ist nicht so einfach wie du denkst, der Rand soll ja auch nach möglichkeit noch scharf sein.
Genau das ist auch der Grund warum ich immer noch selbst so eine Kamera habe. Aber sie wird immer seltener eingesetzt. Bei PKs, Conventions aus der letzten Stuhlreihe etc. Aber man wird mit Sensorcrop etc. Mittel und Lösungen finden um den Brennweitenbereich der eingesetzten Objektive extrem zu erweitern.
Klar dass Arri diese Kamera nicht verschenkt, aber sie haben damit ein Startsignal gesetzt dass S35 im Reportagebereich "geht".
Viele eiern rum dass man damit nicht schnell arbeiten kann. Das stimmt einfach nicht. Und scharfstellen sollte für einen routinierten Kameramann kein Problem sein. Ich jedenfalls finde das Fokusieren mit einem 35-Sensor wesentlich einfacher als bei den Mini-Sensoren wo man den Unterschied zwischen scharf und unscharf gar nicht auf den ersten Blick sieht - nur mit Peaking etc. Und man kann ja immer noch abblenden. Das scheinen viele zu vergessen. Keiner ist gezwungen mit f4.0 oder noch offener zu drehen.
Antwort von Frank Glencairn:
Ja, das Focus Gejammere ist völliger Quatsch. Ich hab super schnelle ungeplante Actionszenen mit s35 Senor gedreht ohne daß ich mit der Schärfe ein Problem hatte.
Wer das nicht kann, muss halt üben, ist mir auch nicht von Heute auf Morgen zugeflogen.
Antwort von abel:
Klingt wirklich traumhaft, der Preis ist aber bestimmt happig.
Grundsätzlich scheint das der Weg zu sein den der S35 Kamermarkt momentan einschlägt - was ja auch nur logisch ist, denn über die Ergonomie klassischer Schulterkameras beklagt sich kaum jemand. Sony geht mit der F5 und F55 im Prinzip ähnliche Designwege, auch wenn man dort die Schulterauflage dazukaufen muss. Der von sony angekündigte Adapter auf B4 Objektive könnte viele Käufer dazu bewegen, auf 2/3 Sensoren zu verzichten - Mit Adapter und ENG Objektiv kommt man einer normalen Broadcast Mühle recht nahe - wenn auch mit etwas eingeschränkter Lichtstärke und auf Wunsch lassen sich S35 Optiken für den schöneren Look anflanschen, sofern man auf die Zoomreichweite verzichten kann. Echte Universalkameras sozusagen.
lg
Antwort von handiro:
Bestimmt unbezahlbar aber im rental Bereich hoffentlich bald zu finden! Auf jeden Fall die Richtung, die ich erwartet habe.
Zugegeben ein 35mm 17fach Zoom mit Motor, gibts das? Da werden hoffentlich die Scherbenanbieter nachziehen.
Antwort von r.p.television:
Die Amira ist jedenfalls ein Startsignal und aber vielleicht noch nicht der Weißheit letzter Schluss.
EB-Kameramänner haben sich an ihre deppensicheren 20-fach Zooms gewohnt. Wer sich davon nicht trennen will wird auf kleine Sensoren noch soweit angewiesen sein, bis sich eine Möglicheit finden lässt per variablem Sensorcrop (stufenlos) die Brennweite der Objektive zu erweitern. Ob damit so ein Immerdrauf-Objektiv zu ersetzen ist welches umgerechnet in Kleinbild 32mm bis 640mm bietet, ist schwer zu sagen aber es sollte möglich sein. Dann kann man auch Fußball, Formel 1 und alles mit Bedarf von großem Brennweitenbereich ohne Objektivwechsel abdecken. Ob es Sinn macht bleibt die Frage, aber derzeit ist es ein Unding erstmal für 2/3"-Zoll ein Vermögen für eine gute HD-Linse zu bezahlen und dann nochmal ein Vermögen für S35 auszugeben.
Ich würde mir jedenfalls derzeit keine Broadcast-Linse mehr für 20.000 Euro plus anschaffen weil fraglich ist ob sich diese Linse noch gut verkaufen lässt.
Antwort von abel:
Naja freilich sind Universalzooms für s35 auch möglich - sony hat für den FZ Mount ein 18-252er im Programm - wie gesagt, mit eingeschränkter Lichtstärke kein Problem, ebenso wie Adapter auf B4 Objektive.
lg
Antwort von marty_mc:
. Ich jedenfalls finde das Fokusieren mit einem 35-Sensor wesentlich einfacher als bei den Mini-Sensoren wo man den Unterschied zwischen scharf und unscharf gar nicht auf den ersten Blick sieht - nur mit Peaking etc. Und man kann ja immer noch abblenden. Das scheinen viele zu vergessen. Keiner ist gezwungen mit f4.0 oder noch offener zu drehen.
Finde ich auch. ;-) ....und das Zeitalter der Schwarz Weiß Sucher hat hoffentlich auch bald ein Ende.
Antwort von Ab-gedreht:
Ja, das Focus Gejammere ist völliger Quatsch. Ich hab super schnelle ungeplante Actionszenen mit s35 Senor gedreht ohne daß ich mit der Schärfe ein Problem hatte.
Wer das nicht kann, muss halt üben, ist mir auch nicht von Heute auf Morgen zugeflogen.
Die Jammerer drehen warscheinlich auf 5d3 50mm 1.4 Blende ohne schärfezieheinrichtung.
Die Jungs von Arri wissen schon was sie machen und kennen den Markt, würde ich behaupten. BTW die Tiefenunschärfe ist nicht das Hauptkreterium um die Kamera ein zu setzen.
Antwort von mwesthofen:
Ja, das Focus Gejammere ist völliger Quatsch. Ich hab super schnelle ungeplante Actionszenen mit s35 Senor gedreht ohne daß ich mit der Schärfe ein Problem hatte.
Wer das nicht kann, muss halt üben, ist mir auch nicht von Heute auf Morgen zugeflogen.
Gejammere? Was soll der präpotente Ton?
Antwort von HT:
Sehr interessant.
Da hat ARRI wohl gut beobachtet, dass viele Produzenten mit den ALEXAs nicht RAW aufzeichnen sondern sich mit einem debeyerten Signal begnügen. Nachdem man sich ins Studio vorgewagt hat, nun also der nächste Angriff in Richtung EB/ENG-Bereich. Interessanterweise ist dieser Bereich vom Großchiphype fast überhaupt nicht betroffen gewesen (Sonys billig Schultercamcorder der NES Reihe mal ausgenommen).
Aber seien wir mal ehrlich: Im Grunde ist dass eine normale mit Zusatzausrüstung, nichts wirklich neues. Mutig auch von ARRI einen drei Jahre alten Chip in einen aktuellen Topmodell zu verbauen. Das ist auch ein klares Bekenntnis zu HD, inmitten des UHD Hypes. Die Münchner festigen damit ihr Image als der Kamerabauer der auf Bildqualität achtet - und nicht auf das Datenblatt.
Trotzdem: Sonys F55 ist draußen, der Drache verlässt auch seinen Hort - irgendwann muss Arri auch mal neue Technik zeigen und nicht nur die bestehende immer wieder neu zusammenbauen.
Antwort von Tiefflieger:
Endlich können Fernsehbeiträge in echtem FullHD gezeigt werden.
Ich hoffe, dann sehen die Leute die Unterschiede.
! folgendes sind keine Bilder der Arri
Obwohl es sich im folgenden Beispiel um 4K YT Videos handelt, sieht man den Unterschied zu "normal" Kamera FullHD selbst bei 1080p Betrachtung (besser YT "Original" wählen und am FullHD Monitor anschauen).
Sogar Unterschiede von 4K Film zu TimeLapse bei 1080p Betrachtung.
Ich hoffe dass Fernsehen in FullHD künftig durchgehend in dieser Bild-Qualität gezeigt wird.
Gruss Tiefflieger
Antwort von HT:
Endlich können Fernsehbeiträge in echtem FullHD gezeigt werden.
Ich hoffe, dann sehen die Leute die Unterschiede sicher.
Und wieso ist das heute noch nicht möglich? Selbst eine billige HPX 250 produzierte echtes FullHD, das im Gegensatz zu Arri eben nicht debeyert ist. Besser geht es Auflösungstechnisch nicht (na gut der Decoder halbiert die Farbauflösung-aber das sieht man nun wirklich kaum). 50p Fernsehen geht auch mit der neuen Arri nicht, da müsste erstmal der Standard her...
Antwort von gast5:
wahlweise komprimiert mit ProRes LT, 422, 422HQ oder 444 in den Farbräumen Rec 709 oder Log C.
Ironie ON
Meine Güte, dass kann doch nur eine Falschinformation sein.. Das geht doch gar nicht..
Ironie Off..
Antwort von Tiefflieger:
Endlich können Fernsehbeiträge in echtem FullHD gezeigt werden.
Ich hoffe, dann sehen die Leute die Unterschiede sicher.
Und wieso ist das heute noch nicht möglich? Selbst eine billige HPX 250 produzierte echtes FullHD, das im Gegensatz zu Arri eben nicht debeyert ist. Besser geht es Auflösungstechnisch nicht (na gut der Decoder halbiert die Farbauflösung-aber das sieht man nun wirklich kaum). 50p Fernsehen geht auch mit der neuen Arri nicht, da müsste erstmal der Standard her...
Unter echtem FullHD verstehe ich besser als 950 lp/ph Auflösung
Wenn Leute ein 800 lp/ph Film an einem grossen TV sehen und 2.5m davon wegsitzen empfinden sie das als Scharf und wow FullHD.
Eigentlich müssten sie 1.6- max. 2m davor sitzen, dann sieht es aber nicht mehr so gut aus.
1000 lp+ Angaben bei profi Kameras in Studios sind für mich unglaubwürdig, besonders wenn man es in einer guten Qualität zuhause sieht.
Denn es ist noch ein gutes Stück davon entfernt, wenn ich es mit meiner 3-Chip "Amateur" Kamera vergleiche.
(Selbst in YT sieht man Unterschiede, aber das entspricht trotzdem nicht dem nativen Eindruck)
Die HPX250 ist sicher eine Kamera die in vielen Situationen gute Bilder liefert, aber eben nicht nahe theoretischem FullHD oder einer 4K Qualität die hochwertig downscaled wurde.
Das einfachste ist Fotoburst mit einer 16MP -20MP Fotokamera zu erstellen und in einen Film einzubinden (ohne besonders kurze Verschlusszeit).
Dann weiss man wie FullHD aussehen könnte.
Ich habe aus der SlashCam Testdatenbank von den 1200 lux Testbildern Vergrösserungen gemacht (das HPX-250 Bild ist leider nicht deinterlaced)
Kameralink
https://www.slashcam.com/camcorder-7cdb ... ebc4d.html
Dazu habe ich von Details im Fokus einen 400% Crop erstellt, welcher real 8K Bildauflösung entspricht.
Hier geht es um Bilddetails und nicht um Bildschärfe.
C300 / HPX250 / X900M (JPEG Originale)
zum Bild http://www.fotos-hochladen.net/thumbnail/c300400wmekoi0bsn_thumb.jpg / zum Bild http://www.fotos-hochladen.net/thumbnail/hpx2504003w5ipmunc2_thumb.jpg / (click)
Das Bild der C300 ist vermutlich 24p
HPX250 in 25i bzw. 1080i50 je nach Schreibweise
X900M in 50p
Man hat natürlich nicht das dynamische Verhalten im Film, aber kann sich die Qualitätsunterschiede vorstellen.
Und in Vergrösserung sieht man deutlich, dass eine Kamera mit grossem Chip trotz guter Bildauflösung, kritisch zur Fokussierung ist (in 8K sieht man DOF, dass im cm Bereichen bereits weit unter 1080p Bilddetails liegt).
Insofern müssen 4K oder 8K Kameras eine sehr hohe Lichtempfindlichkeit haben um Bilder mit Tiefenschärfe zu erstellen (F5.6 - F22). F4 und grössere Öffnung ist für mich bereits nicht mehr "HD".
Das gilt auch für eine Arri EB.
Dazu kommt noch die Bewegungsunschärfe, fehlende Farbnuancentrennung, Lichteinfallswinkel.....
Gruss Tiefflieger
Farbtrennung, Artefakte und Debayeringeffekte (Farbflecken)
C300 / HPX250 / X900M als 400% Version (JPEG Original)
zum Bild http://www.fotos-hochladen.net/thumbnail/c300iso400z7jl0sp8ue_thumb.jpg / zum Bild http://www.fotos-hochladen.net/thumbnail/hpx250iso400hz4wnbg70i_thumb.jpg / (click)
Man sieht auch, dass das C300 ISO klein von SlashCam vermutlich etwas grösser aufgenommen wurde was einen subjektiven lp Auflösungs-Unterschied macht.
Im 1200 lux Bild ist ein ähnlich breiter Bildauschnitt, aber die Brennweite lässt die Rose mehr in den Vordergrund treten (näher, sowie die Perspektive ist etwas weitwinkliger).
Antwort von wontuwontu:
"price is well under alexa"
Antwort von iasi:
Nett, aber nicht weltbewegend ... Sony war schneller ...
der Sensor gehört zudem nicht gerade zu den low-light-meistern, was für manche doku-Projekte nicht ganz unwichtig ist
Antwort von Valentino:
Was du wieder weißt ohne die Kamera nur mal gesehen zu haben,
aber es verwundert hier glaub auch keinen, das du mal wieder einer der Wenigen bist, der etwas an der Kamera aus zu setzten hat.
Manchmal hat man sogar das Gefühl, das dir Arri mal was Böses getan hat.
Der Alexa Sensor ist gerade wegen den 14 Blende so Lichtstark und auch bei 1.600 ASA noch gut zu gebrauchen.
Dabzu kann ich mir sehr gut vorstellen, das Arri noch etwas am Debayering tüftlet und noch eine stärkere Noise-Reduction mit einbaut.
Dann sollten sie es auch schaffen auf ungefähr Canon Level zu kommen.
Die Kamera muss alleine schon wegen der Größe und den 200fps ganz andere Elektronik bzw. DSPs verbaut haben und der Sensor alleine macht bekanntlich noch kein Bild.
Manchmal sind es halt so Kleinigkeiten, wie der ND-Wahschalter unter der Optik, Speichermedien mit offenen Schnittstelle, Ton-Pegel an der Seite, 3 XLR Inputs(2xDigital) und das ausklappbare OLED Display, die eine gute und durchdachte Doku/EB Kamera ausmacht.
Sony war auch nicht wirklich schneller, wenn man bedenkt das auch diese Lieferschwierigkeiten bei F5/F55 haben.
Bei Arri hingegen stehen die ein Monat später beim Verleiher in den Regalen.
Dann die Sache mit den XLR Buchen die erst im Nachhinein installiert wurden, zeugt nicht gerade von der Idee die hinter der AMIRA steht.
Und wenn man sich dann mal anschaut was Arri sonst noch in anderen Bereichen der Filmtechnik auf die Beine stellt, da sehen Sony und Red auf dieser IBC aber alt aus.
http://www.arri.de/events/ibc_2013/
Und ganz nebenbei scheint es möglich zu sein den Alexa XT Sensor mit den vollen 3,5k asl ArriRaw aus zu lesen.
Antwort von Frank Glencairn:
Bei Arri hingegen stehen die ein Monat später beim Verleiher in den Regalen.
.
Na ja - nicht wirklich. Das auf der IBC ist nur ein Prototyp, voraussichtliche Verfügbarkeit laut Arri: erstes bis zweites Quartal 2014.
Mutig auch von ARRI einen drei Jahre alten Chip in einen aktuellen Topmodell zu verbauen.
Laut Arri ist das eine Nachfolgegeneration des Alexa Sensors, also brandneu.
Antwort von iasi:
Was du wieder weißt ohne die Kamera nur mal gesehen zu haben,
aber es verwundert hier glaub auch keinen, das du mal wieder einer der Wenigen bist, der etwas an der Kamera aus zu setzten hat.
Manchmal hat man sogar das Gefühl, das dir Arri mal was Böses getan hat.
Der Alexa Sensor ist gerade wegen den 14 Blende so Lichtstark und auch bei 1.600 ASA noch gut zu gebrauchen.
Dabzu kann ich mir sehr gut vorstellen, das Arri noch etwas am Debayering tüftlet und noch eine stärkere Noise-Reduction mit einbaut.
Dann sollten sie es auch schaffen auf ungefähr Canon Level zu kommen.
Die Kamera muss alleine schon wegen der Größe und den 200fps ganz andere Elektronik bzw. DSPs verbaut haben und der Sensor alleine macht bekanntlich noch kein Bild.
Manchmal sind es halt so Kleinigkeiten, wie der ND-Wahschalter unter der Optik, Speichermedien mit offenen Schnittstelle, Ton-Pegel an der Seite, 3 XLR Inputs(2xDigital) und das ausklappbare OLED Display, die eine gute und durchdachte Doku/EB Kamera ausmacht.
Sony war auch nicht wirklich schneller, wenn man bedenkt das auch diese Lieferschwierigkeiten bei F5/F55 haben.
Bei Arri hingegen stehen die ein Monat später beim Verleiher in den Regalen.
Dann die Sache mit den XLR Buchen die erst im Nachhinein installiert wurden, zeugt nicht gerade von der Idee die hinter der AMIRA steht.
Und wenn man sich dann mal anschaut was Arri sonst noch in anderen Bereichen der Filmtechnik auf die Beine stellt, da sehen Sony und Red auf dieser IBC aber alt aus.
http://www.arri.de/events/ibc_2013/
Und ganz nebenbei scheint es möglich zu sein den Alexa XT Sensor mit den vollen 3,5k asl ArriRaw aus zu lesen.
gerade im doku-Bereich kann die eine oder andere blende mehr empfindlichkeit wichtiger sein, als die lage eines schalters
und der Preis spielt eben auch eine rolle, da bei dokus Zeit und somit mietkosten bedeutend sind
sonys f5/55 bekommt man schon - arri nennt noch nicht mal Preise ...
vor einem Jahr las ich einen ausführlichen Erfahrungsbericht zur f55
um die neue arri zu bejubeln, scheint es mir noch etwas verfrüht...
Antwort von rush:
um die neue arri zu bejubeln, scheint es mir noch etwas verfrüht...
Sie wird vermutlich kaum merklich schlechter als eine Alexa sein ;) Was soll daher noch groß anbrennen?
Was mich jedoch mehr freut oder hoffen lässt: Wenn Arri mit der AMIRA in den ENG-Bereich einsteigen möchte, werden sich vermutlich einige Glashersteller ranmachen und noch das ein oder andere (hoffentlich) servogesteuerte PL Zoom basteln... denn die Auswahl in dem Bereich ist ja doch arg überschaubar.
Antwort von radneuerfinder:
Erklär mir mal einer, warum sollte man jetzt noch zur schwereren und teureren Alexa greifen? Außer RAW. Welche Vorteile hat die Alexa? Habe ich was übersehen? Aber das wird ja in Deutschland selten benutzt.
Antwort von handiro:
Das Gewicht dürfte auch eine Rolle spielen. Wenn schon alleine ein 10x Zoom mit durchgehender Blende für den Bildkreis 7 KG wiegt....Was soll das ganze Ding dann bitte auf der Schulter wiegen? Über 10 KG wirds unangenehm. Schon die PDW 700 ist mir zu viel.
Antwort von CameraRick:
Erklär mir mal einer, warum sollte man jetzt noch zur schwereren und teureren Alexa greifen? Außer RAW. Welche Vorteile hat die Alexa? Habe ich was übersehen?
Wie siehts denn mit 4:3 aus - die Alexa Plus hat das ja schon drin. Ist wichtig fr anamorphe Produktionen (haben wir viel in der Werbung)
Antwort von Thunderblade:
Laut Arri ist das eine Nachfolgegeneration des Alexa Sensors, also brandneu.
Woher hast du denn diese Information?
Mir hat man gesagt es handelt sich um den gleichen ALEV III- Sensor der auch in der ALEXA arbeitet.
Antwort von iasi:
Ich kann da eigentlich gar keinen großen markt erkennen - eng mit großem sensor?
Antwort von Jott:
ENG wohl nicht, dafür aber Doku- und andere TV-Sachen, sicher auch Werbung. Alexa minus Raw halt, was die meisten sowieso nicht interessiert hatte. Schulterkamera. Praktischer und sicher auch billiger. Warum nicht?
Antwort von ennui:
Hier ist jemand von dem Konzept auch nicht so richtig überzeugt, geht da um die Sony F3 und Doku:
http://www.kameramann.de/menschen/meinu ... s-kino-182
Antwort von iasi:
ENG wohl nicht, dafür aber Doku- und andere TV-Sachen, sicher auch Werbung. Alexa minus Raw halt, was die meisten sowieso nicht interessiert hatte. Schulterkamera. Praktischer und sicher auch billiger. Warum nicht?
dokus - ja
aber welche anderen tv-Sachen?
Antwort von radneuerfinder:
Sony F5 & F55 im Vergleich:
+ 4K
+ 2 Blenden lichtempfindlicher (F55)
+ 3,5 Blenden lichtempfindlicher (F5, allerdings mit rolling shutter)
+ bei 2k & HD: verlustfreier elektronischer Verdoppler
+ bei 2k & HD: Super 16 Objektive nutzbar
+ (PL &) FZ Mount: unkomplizierter Einsatz von Adaptern und FZ Objektiven
+ Optischer Adapter von Sony für Objektive mit B4 Mount (ENG)
° ebenfalls 14 Blenden Dynamik
° ebenfalls OLED Sucher mit 1,28k
Und was spricht jetzt für die Amira?
+ Schulterpolster verschiebbar
+ übersichtlicheres Menü
+ kein lauter Lüfter
+ Elektronik versiegelt, robuster
Reicht das? Habe ich was übersehen?
Antwort von rush:
ENG wohl nicht, dafür aber Doku- und andere TV-Sachen, sicher auch Werbung. Alexa minus Raw halt, was die meisten sowieso nicht interessiert hatte. Schulterkamera. Praktischer und sicher auch billiger. Warum nicht?
dokus - ja
aber welche anderen tv-Sachen?
kenne auch einige prodfirmen die aktuell gern auf c300 und co produzieren.. von kochsendung über reportage bishin zum heimatformat. Ergo könnte eine Großformatmühle ziemlich gut in dieses Raster passen für kameraleute die sonst eher mit 2/3" eng kameras arbeiten oder denen die kleinen canon dslrs einfach zu unhandlich und unflexibel sind (xlr audio, nd filter...) .
Der Preis wird zeigen ob sie bei den Vermietern gefragt sein wird oder esschwer haben wird sich gegen f5, c300 und co zu behaupten.
Antwort von Thunderblade:
Sony F5 & F55 im Vergleich:
(...)
+ (PL &) FZ Mount: unkomplizierter Einsatz von Adaptern und FZ Objektiven
+ Optischer Adapter von Sony für Objektive mit B4 Mount (ENG)
Der ARRI AMIRA Objektivanschluss ist modular und austauschbar( man kann zwischen PL-Anschluss, B4-Anschluss und Canon EF Anschluss wechseln).
Sehr interessant: ARRI und IKEGAMI haben doch Anfang des Jahres eine ziemlich ähnliche gemeinsame ENG-Kamera mit dem ALEXA-Sensor rausgebracht (auf der jetzt auch die MTV MUSIC AWARDS aufgezeichnet wurden) .
Offenbar geht ARRI nun einen Schritt weiter und sie haben sich entschieden die Sache lieber komplett selber in die Hand zu nehmen, wenn ein perfektes Produkt rauskommen soll.
Antwort von Frank Glencairn:
Hier ist jemand von dem Konzept auch nicht so richtig überzeugt, geht da um die Sony F3 und Doku:
http://www.kameramann.de/menschen/meinu ... s-kino-182
Da hilft halt nur üben, üben und nochmals üben.
Der Mann hat sein Leben Lang mit ENG Mühlen und Prosumer Kameras Dokus gemacht (o.k. und einige Folgen des unsäglichen "Willi wills wissen", bei dem ich dann die "Freude" hatte es für die DVDs vorzubereiten), der mußte sich noch nie wirklich um präzises Fokusziehen bemühen, kein Wunder, daß er bei der F3 versagt hat.
Aber anstatt das also Herausforderung anzusehen, fängt er an zu lamentieren.
"...DoF-Adapter baute und lieferte. Die wurden zunächst hauptsächlich bei Werbefilmen eingesetzt, später auch von ambitionierten Amateuren und Indie-Filmern, um mit wenig Geld eine kostspielige Produktion vorzutäuschen."
Kostspielige Produktion vortäuschen? Wie bitte?
Wir wollten halt einfach weg von dem beschissenen Video/TV Look.
"Exaktes Beobachten und ganz nahes Dabeisein mit der Kamera wurden so plötzlich möglich. Das eröffnete neue dokumentarische Arbeitsweisen, und es entstand eine neue, inhaltliche Qualität des Dokumentarfilms. Heute geht es dagegen erstmal um den möglichst hochwertigen »Look«. Direct Cinema wird teilweise mit bloßem Draufhalten gleichgesetzt und ist zunehmend verpönt.
In dem unterschwelligem Wunsch, so zu sein, wie die Welt des großen Films, steckt auch eine Problematik die diese Haltung mit sich bringt: Man imitiert nicht nur den Look und gleicht sein Produkt in den äußeren Merkmalen der Hollywood-Welt an, sondern muss.... blah"
Typisch alt 68er der seine Felle davon schwimmen sieht, weil das was er kann nicht mehr gefragt ist. Leacock und Pennebaker hatten ihre Zeit, aber auf sich für immer auf deren Lorberen auszuruhen anstatt zu versuchen die Latte jedes mal höher zu legen ist auch armselig.
Antwort von dienstag_01:
http://www.kameramann.de/menschen/meinu ... s-kino-182
Interessant. Ist ja auch wirklich manchmal hanebüchen, was für perfektionistische Produktionen einem manchmal als Dokumentarfilm angeboten werden.
Aber jetzt hat ja eine Doku in Venedig gewonnen. Keine Ahnung, wie der Film ist, aber vielleicht ist der Jury bewusst gewesen, dass es auch um die Glaubwürdigkeit des Mediums geht.
Oder sie ist doch von Red Bull gesponsert gewesen :(
Antwort von sgywalka:
Mir taugt de!
Und drum kauf ich mir eine. aus.
Was ich net mit der F55 mach macht die.
Wasserdampfheiss an der Nähe des Leisen, wenn die Leidenschaft
plötzlich im Sand der Arena verblute.
Finde die olle Diskussin witzig, jedesmal wenn eine neue Kiste kommt
wird 1771 herbei gebetet.
GESTERN EXESTIERT NICHT... es ist weg...
out
Antwort von Mr.Wolf:
was schätzt ihr, was die kosten wird????
Antwort von Thunderblade:
was schätzt ihr, was die kosten wird????
Ich schätze mal so 20.000 € - 30.000 €.
Kann aber auch sein, dass ich total daneben liege. Das ist reine Spekulation.
ARRI sagt bisher nur, dass sie deutlich günstiger als die ALEXA-Kameras sein wird.
Antwort von tom:
UPDATE
Einige neue Bilder von der ARRI Amira von der IBC und das Showreel:
https://www.slashcam.de/news/single/ARR ... 10902.html
Antwort von iasi:
Hier ist jemand von dem Konzept auch nicht so richtig überzeugt, geht da um die Sony F3 und Doku:
http://www.kameramann.de/menschen/meinu ... s-kino-182
Da hilft halt nur üben, üben und nochmals üben.
Der Mann hat sein Leben Lang mit ENG Mühlen und Prosumer Kameras Dokus gemacht (o.k. und einige Folgen des unsäglichen "Willi wills wissen", bei dem ich dann die "Freude" hatte es für die DVDs vorzubereiten), der mußte sich noch nie wirklich um präzises Fokusziehen bemühen, kein Wunder, daß er bei der F3 versagt hat.
Aber anstatt das also Herausforderung anzusehen, fängt er an zu lamentieren.
Typisch alt 68er der seine Felle davon schwimmen sieht, weil das was er kann nicht mehr gefragt ist. Leacock und Pennebaker hatten ihre Zeit, aber auf sich für immer auf deren Lorberen auszuruhen anstatt zu versuchen die Latte jedes mal höher zu legen ist auch armselig.
will man bei einer doku wirklich nah dran sein und eine Person groß im Bild haben, wird es eben anders als bei szenischen Geschichten mit einem großen sensor ohne den lichtpark schnell mal unmöglich die schärfe zu halten ... Und mehr als eine Chance hast du dann eben auch meist nicht
Antwort von HT:
will man bei einer doku wirklich nah dran sein und eine Person groß im Bild haben, wird es eben anders als bei szenischen Geschichten mit einem großen sensor ohne den lichtpark schnell mal unmöglich die schärfe zu halten ... Und mehr als eine Chance hast du dann eben auch meist nicht
Bei einer Doku, mag Großchip angemessen sein, bei einer Reportage eher weniger, denn dort spielt das Geschehen meist in verschiedenen Ebenen.
Mir persönlich geht dieses nahezu zwanghafte Großchipfilmen auch auf die Nerven. Manch ein Kameramann meint wirklich Hollywood fürs TV-Magazin machen zu müssen, was mit den Mitteln dementsprechend aussieht.
Aber will ARRI mit der AMIRA diese Zielgruppe? Oder geht's hier nicht eher um Imagefilme, Dokus und Feature?
Antwort von rush:
Aber will ARRI mit der AMIRA diese Zielgruppe? Oder geht's hier nicht eher um Imagefilme, Dokus und Feature?
Was auch immer ARRI will - die Rechnung könnte aufgehen.. die Kamera scheint in vieler Munde und für Interesse zu sorgen.
Und sei es nur, dem ALexa Chip ein neues Leben im neuen Gewand einzuhauchen. Why not? Finde ich nur konsequent.
Es muss nicht zwangsweise jedes Jahr das Rad neu erfunden werden wenn ein Produkt gut ist. Und für gewisse Produktionen mag es ja durchaus sinnvoll sein wenn die Cam ohne allzu großes Gedöns auf die Schulter kommen kann.
Ein Golf der neuen Generation ist vermutlich auch kaum besser als jener der letzten Generation... mal abgesehen von ein paar Kleinigkeiten hier und da. Und Audi baut den A4 ja quasi auch als Seat weiter ;)
Ein neues Gewand bei vorhandener und guter Technik ist in meinen Augen durchaus zu begrüßen.
Wenn dann noch der Preis nach unten geht - kann Arri die Alexa weiterhin on top positionieren und die Amira entsprechend darunter. Man schafft sich zwar vermeintlich eigene Konkurrenz - im Prinzip erweitert man aber Markanteile durch potentielle Neukunden oder Dop's die sich vllt. auch eher mal eine "kleine" Arri mieten.
Antwort von iasi:
Du sagst es:
die amira ist eine nette Kamera mit einem guten Sensor...
irritiert hatte mich nur der überschwängliche jubel ...
arri versucht eben den Sensor soweit wie möglich auszureizen - betriebswirtschaftlich ... Scheinbar gibt es einen markt ...
aber ich verstehe nur nicht weshalb ...
welches Format hat nochmal der Sensor?
Antwort von rush:
welches Format hat nochmal der Sensor?
4:3 aber Multiformat wenn man so will ;)
"The Alexa's ALEV III sensor has 3392×2200 effective pixels used for generating an image, however, only 2880×2160 pixels are used for recording on the Alexa Studio and M in 4:3 mode, and 2880×1620 pixels are used for recording on the regular Alexa and other models in 16:9 mode, the rest are used for lookaround in the viewfinder"
Quelle: Wiki
Und...
"16:9 or 4:3 sensor mode. Switching takes approximately 15 minutes"
Quelle: arri.de
Antwort von iasi:
Das klingt ein wenig nach red-scarlet, die auch nicht den ganzen Sensor nutzen darf - zumindest beim Dragon ...
dann bekommen wir also bald reality-tv im amira-look ...
Antwort von Frank Glencairn:
will man bei einer doku wirklich nah dran sein und eine Person groß im Bild haben, wird es eben anders als bei szenischen Geschichten mit einem großen sensor ohne den lichtpark schnell mal unmöglich die schärfe zu halten ... Und mehr als eine Chance hast du dann eben auch meist nicht
Quatsch, ich mach seit Jahren Dokus mit Großchipkameras, Fokus war noch nie ein Problem. Muß man halt üben, dann klappt das auch. Genauso wie man auch Jahre braucht um eine Steadicam oder einem Kurbelkopf virtuos aus dem FF zu beherrschen.
Es gibt auch Leute die mit Skateboards oder Fahrrädern über Autos springen können - ich kanns nicht - aber deshalb würde ich nicht behaupten, daß Skateboards oer Fahrräder nicht dafür geeignet sind.
Antwort von Valentino:
Schaut euch mal die Sendung Drukfrisch an, da erkennt man sehr schnell den Unterschied zwischen Alexa und den 2/3" HD Mühlen. Nur in den Closeups wird es manchmal schwer.
Und genau hier sehe ich auch den Einsatzbereich dieser Kamera, bei Formaten wie GNTM, Galileo(gerade wegen den 200fps), Nicht Nachmachen und eben nicht bei Tagesaktueller Berichterstattung für Tagesschau und Co.
Dazu halt die üblichen Dokuformate und Image/Industriefilm, bei denen diese Kamera bzw. das Bild einen Mehrwert hat wie z.B. Reisefilm.
Wegen der Schärfe, man darf bei S35 Sensorgröße auch getrost eine 8 bis 11 blenden und hat dann bei einer 18mm von Vorne bis Hinten alles scharf.
Haben das so wegen defekter Funkschärfe für eine Steadicam Fahrt mit der R1 gemacht und keine matschigen Bilder bekommen.
Dazu wurden auch schon vor dem digitalen Zeitalter Dokus auf 35mm gedreht. So war Arri schon mal mit der ST und Arrilfex groß im Tagesaktuellen Geschäft. Die Arri ST soll sogar die meist verkaufte analoge Kamera von Arri gewesen sein.
Antwort von iasi:
will man bei einer doku wirklich nah dran sein und eine Person groß im Bild haben, wird es eben anders als bei szenischen Geschichten mit einem großen sensor ohne den lichtpark schnell mal unmöglich die schärfe zu halten ... Und mehr als eine Chance hast du dann eben auch meist nicht
Quatsch, ich mach seit Jahren Dokus mit Großchipkameras, Fokus war noch nie ein Problem. Muß man halt üben, dann klappt das auch. Genauso wie man auch Jahre braucht um eine Steadicam oder einem Kurbelkopf virtuos aus dem FF zu beherrschen.
Es gibt auch Leute die mit Skateboards oder Fahrrädern über Autos springen können - ich kanns nicht - aber deshalb würde ich nicht behaupten, daß Skateboards oer Fahrräder nicht dafür geeignet sind.
quatsch - wenn man so weit weg bleibt und so ww dreht, dass man die schärfentiefe eines kleinen sensors erreicht, geht das natürlich auch mit einem großen Sensor - geh aber mal auf das Gesicht einer Person, die nicht ruhig im Sessel lehnt
Antwort von iasi:
Schaut euch mal die Sendung Drukfrisch an, da erkennt man sehr schnell den Unterschied zwischen Alexa und den 2/3" HD Mühlen. Nur in den Closeups wird es manchmal schwer.
Und genau hier sehe ich auch den Einsatzbereich dieser Kamera, bei Formaten wie GNTM, Galileo(gerade wegen den 200fps), Nicht Nachmachen und eben nicht bei Tagesaktueller Berichterstattung für Tagesschau und Co.
Dazu halt die üblichen Dokuformate und Image/Industriefilm, bei denen diese Kamera bzw. das Bild einen Mehrwert hat wie z.B. Reisefilm.
Wegen der Schärfe, man darf bei S35 Sensorgröße auch getrost eine 8 bis 11 blenden und hat dann bei einer 18mm von Vorne bis Hinten alles scharf.
Haben das so wegen defekter Funkschärfe für eine Steadicam Fahrt mit der R1 gemacht und keine matschigen Bilder bekommen.
Dazu wurden auch schon vor dem digitalen Zeitalter Dokus auf 35mm gedreht. So war Arri schon mal mit der ST und Arrilfex groß im Tagesaktuellen Geschäft. Die Arri ST soll sogar die meist verkaufte analoge Kamera von Arri gewesen sein.
kleiner Sensor erlaubt eben eine brennweite, die keine lange Nase macht und auch mal f4 und offener erlaubt - man kann eben näher ran ...
Antwort von silverstar777:
wow! das is ja ein geniales Teil!
Meint ihr die Amira ist auch gut um Image und Werbefilme zu drehen???
Mich würde so der Preis interessieren, habt ihr ne Vorstellung, was die kosten wird??
Hat Arri was gesagt, wann die ausgeliefert werden soll?
habt ihr das showreel gesehen? was haltet ihr davon?
Gruß Silvester