Nachdem ich in den letzten Wochen wohl alles ausprobiert habe, was so in den Insidercommunities zu diesem Thema gesostet wurde hat sich die folgende Methode als stressfreiste gezeigt. Vorher probiert wurden:
- Transcodieren in alle möglichen und unmöglichen Formate. Es gab immer Qualitätsverluste und oder Verschiebungen aus der YUV/RGB - 16-235/0-255 Thematik. Einzig der Cineform Transcoder hält den Verlust in Grenzen. Die erstellten Files laufen jedoch unter CS4.1 aktuell nicht ruckelfrei und für 100,- € kann man sich auch schon wieder etwas auf die Hüften futtern.
- Re-Wrappen in einen anderen Mp4 Container mit Softwares wie Super etc. gibt Aspect/Ratio Probleme
- Erzeugen von externen Proxyfiles mit div. teils abenteuerlichen Workflows. Funktionell, aber nicht ergonomisch. Die Grundidee ist aber richtig.
Ich lasse die Proxyfiles von Premiere erstellen:
- Alle Projektfiles in eine Sequenz XDCam EX 1080p 30p importieren ( kann lt. Specs bis 35 Mb/s ) und mit dem Befehl "Automatisch in Sequenz umwandeln" und der Methode "Einfügen" auf die Timeline legen lassen.
- Mit dem Befehl "Neu" einen Schwarzstreifen erstellen und auf der Timeline an das Ende hängen.
- "Enter" drücken und das Ganze wird gerendert, wobei Premiere intern nun die Proxyfiles anlegt. Auf meinem i7 Rechner dauert das Rendern ca. 1:1,5 also 10 Min. sind in 15 Min. fertig. Nun läuft alles auch auf höchster Qualität flüssig.
- Nun wird der gesamte Inhalt der Timeline gelöscht und die Clips der Sequenz können jederzeit problemlos wie auch immer und mit grüner Headline verwendet werden. Sie verhalten sich wie die problemloseste SD-Footage. Dies Eigenschaften bleiben auch nach dem Speichern erhalten, auch wenn die Clips nicht mehr auf der Timeline liegen.
Es gibt bei dem Vorgang keinerlei Qualitätsverlust und beim Export nach z.B. H264 mit 35 Mb/s läuft das Endergebnis auf der verschiedensten Wiedergabehardware. Sogar meine MMHDD WDTV ist begeistert und beschert zusammen mit meinem HD-Beamer ein Ergebnis wie man es sich nur wünschen kann.