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/// Tips : Videoschnitt

Tips : Premiere Pro Tip 1 : Hidden Keyframes
von slashCAM Fr, 15.Oktober 2004   


Nicht erst seit Erscheinen von Premiere Pro bringen viele Schnittprogramme auch rudimentäre Compositing-Funktionen mit. Ein großer Vorteil von After Effects und Co war dabei immer der flexible Umgang mit Keyframe-Kurven. Bisher noch weitaus unentdeckt bietet Premiere Pro seit neuestem ein ähnliches Konzept....

Die meisten Schnittprogramme unterstützen in irgendeiner Form Keyframes. Allerdings können die wenigsten Schnittprogramme den Verlauf zwischen zwei Keyframes genau definieren und bieten nur einen linearen Verlauf oder Abbremsen und Beschleunigen. Doch wäre es nicht nicht schön, wenn man die Geschwindigkeit der Beschleunigung und des Abbbremsens auch noch selbst definieren könnte? Normalerweise benötigt man hierfür ein Compositing-Programm, doch Premiere Pro bietet neuerdings auch die direkte Bearbeitung der Keyframekurven.
Hierfür müssen Sie zuerst in der TimelineTimeline im Glossar erklärt den gewünschten Track entsprechend vergrößern (Abbildung 1A) und den Button „Keyframes anzeigen“ aktivieren (Abbildung 1B).
Anschließend können Sie über ein verstecktes Menü am oberen linken Rand Ihres Clips auswählen für welchen Keyframe-Parameter Sie die Keyframekurve anzeigen wollen. Wir wählen in unserem Beispiel die „Skalierung“ (Abbildung 1C). Sie können nun den Verlauf des Parameters „Skalierung“ direkt in der TimelineTimeline im Glossar erklärt sehen und bearbeiten. Wählen Sie hierfür das Zeichenstift-Werkzeug oder drücken Sie die Taste P (Abbildung 1D). Wenn Sie einen neuen KeyframeKeyframe im Glossar erklärt setzen wollen, halten Sie gleichzeitig die „Strg“-Taste gedrückt und bewegen Sie die Maus an die Stelle der Kurve, an der ein neuer KeyframeKeyframe im Glossar erklärt eingefügt werden soll. Sobald neben dem Werkzeug ein kleines Pluszeichen erscheint, können Sie mit einem linken Mausklick einen neuen KeyframeKeyframe im Glossar erklärt setzen. Natürlich können Sie mit der Maus auch einzelne Keyframes verschieben.

Abbildung 1: Zuerst sollten Sie die entsprechende Spur in der TimelineTimeline im Glossar erklärt vergrößern[A] und den Button „Keyframes anzeigen“ aktivieren[B]. Im versteckten Menü wählen Sie anschließen „Skalieren“[C]. Zur Manipulation der Keyframes benötigen Sie das Zeichenwerkzeug[D]



Mit der rechten Maustaste können Sie übrigens die Art des Keyframes ändern, also ob er vom Typ Linear, Bézier oder Hold ist. Letzteres wurde in der deutschen Übersetzung übrigens fälschlicherweise einfach mit „Keyframe“ übersetzt (Abbildung 2A).
Um nun noch mehr Einfluss auf die Kurve zwischen den Keyframes zu haben, wandeln wir (falls noch nicht geschehen) alle Punkte in Bézier-Keyframes um. Wenn wir nun einen solchen KeyframeKeyframe im Glossar erklärt anklicken, sehen wir, dass dieser nun sogenannte Bezier-Handles besitzt (Abbildung 2B). Klickt man auf das Ende eines solchen blauen Strichs, lässt sich die Krümmung der Kurve am KeyframeKeyframe im Glossar erklärt hiermit genau bestimmen. Die Stärke der Krümmung entspricht dabei der Beschleunigung der Paramerveränderung. Hiermit können wir nun die Beschleunigung fast genau so exakt justieren wie in einem Compositing-Programm. Spielen Sie etwas mit diesen Kurven herum und beobachten Sie die Veränderungen der Skalierung in der Vorschau. Nur so bekommen Sie ein Gefühl für die Arbeit mit Keyframe-Kurven.

Abbildung 2: Über die rechte Maustaste kann man direkt das Verhalten der Keyframes bestimmen[A]. Über die Bezier-Handles[B] lässt sich die Kurvenform nach belieben verbiegen



Zum Schluss noch ein kleiner Spezial-Tipp: Wenn Sie einen KeyframeKeyframe im Glossar erklärt, der zwischen zwei Keyframes steht an seinen Bezier-Handles anfassen, ändern Sie immer beide Handles synchon. Um nur einen einzelnen Handle zu bewegen, fahren Sie mit der Maus über den Endpunkt des gewünschten Handles und drücken Sie die dann die „Strg“-Taste. Der Mauszeiger wird nun zu einem hohlen Pfeil und Sie können nun auch einzelne Handles „verbiegen“.
Wenn Sie etwas länger mit den neuen Keyframe-Kurven von Premiere Pro herumgespielt haben, werden Sie merken, dass sich dieses Konzept wirklich auf jeden Effektparameter anwenden lässt. Gerade bei längeren Effekten kann die Einstellung von Keyframes in der TimelineTimeline im Glossar erklärt deutlich bequemer sein, als in den Effekteinstellungen. Zumal man hiermit den exakten Kurvenverlauf definieren kann. Wir wünschen viel Spass mit den neuen gebotenen Möglichkeiten.

Euer Slashcam-Team


  

[1 Leserkommentar] [Kommentar schreiben]   
p_nut (unregistered)   14:48   03.01.
Ich benutze Premiere Pro 1.0.
Allerdings habe ich folgendes Problem: Ich kann die Keyframes nur bei Titeln oder ähnlichem verwenden.
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update am 9.Februar 2012 - 12:15
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