| Test : discreet Combustion 3 vs. Adobe After Effects 6.5 von rudi Mi, 13.Oktober 2004 | 6 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen

Während bereits viele Schnittprogramme einfache Composting-Aufgaben lösen können, werden spezielle Composting-Systeme immer leistungsfähiger und dabei günstiger. Wir haben zwei aktuelle Vertreter dieser Kategorie getestet.
Bis vor einigen Jahren waren brauchbare Compositing-Programme sehr teuer und daher nur wenigen Produktionsstudios vorbehalten. Doch seit kurzem geht ein regelrechter Preisrutsch durch die Branche, der erst kürzlich durch die Ankündigung von Apples „Motion“ erneut angeheizt wurde. Denn mittlerweile sind handelsübliche Heimrechner leistungsstark genug, um fernsehtaugliche PAL-Effekte bequem abarbeiten zu können. Mit Einschränkungen könnten sogar Kino-Produktionen mit hoher Auflösung in akzeptabler Geschwindigkeit im Wohnzimmer entstehen.
Die Stärke der Compositing-Applikationen liegt in der komfortablen Bearbeitung kurzer, aber komplexer Sequenzen. Sie werden daher vornehmlich zur Produktion von kurzen Special-Effect-Clips eingesetzt, die später beim Videoschnitt (Editing) zusammengefügt werden. Daher ersetzt ein Compositing System kein Schnittsystem, sondern ergänzt es in der Regel. Im Gegensatz zu einem Editing-Programm tritt beim Compositing die Timeline in den Hintergrund. Die Arbeit mit solchen Systemen muss man sich eher wie „Photoshop für Bewegtbilder“ vorstellen.
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