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/// Test : Videoschnittkarten

Test : Pinnacle Miro DC30plus
von rudi Fr, 16.März 2001    


Die DC30+ ist eine technisch leicht verbesserte Version der DC30 von Miro, die vor 3 Jahren praktisch zeitgleich mit der AV Master in den Handel kam. Im Vergleich fällt hier besonders auf, daß die Platine gerade mal halb so groß ist, und sich daher leichter ein freier Slot im PC finden läßt. Seit neustem findet sich auch eine separate Breakout-Box im Lieferumfang, die sämtliche Anschlüsse der DC30+ von der Computerrückseite herausführt, um Umsteckorgien unter dunklen Tischen zu vermeiden. Als weitere Einbauhilfe bietet Pinnacle dem Einsteiger "nur" ein Handbuch, welches jedoch gut verständlich die Installation der Karte und deren Inbetriebnahme beschreibt.

Die DC30+ ist in der Lage Datenströme von bis zu 7 MB/sMB/s im Glossar erklärt zu verarbeiten, was ungefähr einer KompressionsrateKompressionsrate im Glossar erklärt von 3:0 bei PAL-Videos entspricht (Bei NTSC-Videos wird dadurch sogar ein Kompressionsverhältnis von 2,5:1 möglich). Im Gegensatz zur AV Master unterstützt die DC30+ zwar auch die Aufnahme von rechteckigen Pixeln nach der CCIR-601CCIR-601 im Glossar erklärt Norm, liefert jedoch nur 704 statt der geforderten 720 Abtastwerte. Bei einer Wandlung nach DV oder MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt (MP@ML) wird also ebenfalls eine rechenaufwendige Transformation nötig.

Bei der Installation der Treiber werden auch gleich diverse Konfigurations- und Testtools mitinstalliert. Zentrales Element zur Einrichtung der Karte ist deabei das MiroCapture-Programm, mit welchen man jederzeit sämtliche Einstellungen der DC30+ zentral verwalten kann. Diese bietet zum Teil noch mehr Konfigurationsmöchlichkeiten als das Fast CaptureCapture im Glossar erklärt Utility, kann dabei aber auch Einsteiger eher verwirren.

Als Schnittsoftware kommt bei der DC30+ die Vollversion von Premiere 5.1 zum Einsatz. Pinnacle hat hierfür ebenfalls ein PluginPlugin im Glossar erklärt namens InstantVideo entwickelt welches ruckelfreies Abspielen von Videoclips aus der TimelineTimeline im Glossar erklärt ermöglicht. Um den etwas rudimentären TitelerTiteler im Glossar erklärt von Premiere aufzuwerten, wird zusätzlich der rennomierte Title Deko-Schriftgenerator mitgeliefert. Dieses Titel-Programm integriert sich nahtlos in Premiere und erzeugt dank seiner vielfältigen Einstellungsmöglichkeiten ansprechende Titel in kurzer Zeit.

Um die Effektpalette von Premiere noch zu erweitern liegt außerdem Pixelans Video Spice Rack bei, welches mittels Graustufenmasken diverse Transitions ermöglicht. Derartige Masken lassen sich jedoch auch leicht selbst in einem Bildverarbeitungsprogramm erstellen. Hierfür könnte man sogar die ebenfalls beigelegte LE-Version von Photoshop verwenden. Spektakulärer sind da schon Pinnacles neue Free FX, die auch DC30+ Benutzer kostenlos einsetzen können. Diese Effekte ermöglichen es unter Zuhilfenahme der 3D-Beschleunigung der eingebauten VGA-Karte dreidimensionale Übergänge in sehr kurzer Zeit zu berechnen Momentan funktioniert dies momentan nur unter Windows 98 und nicht unter NT. Leider lag dieses PluginPlugin im Glossar erklärt noch nicht der aktuellen Verkaufsversion der DC30+ bei, jedoch können sich interessierte Anwender eine aktuelle Betaversion von Pinnacles Webseite herunterladen.

Zu guter letzt findet sich in der aktuellen Distribution noch ein kleines Gema-freies Soundarchiv von Highland. Davon können 10 Titel für nichtgewerbliche, und drei Titel für gewerbliche Nutzung eingesetzt werden.


   



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