Der Canopus ProCoder in der neuesten Version 2 ist der Versuch, im Wettstreit der Multi-Encoder mit neuen Features und aktuellsten Codecs zu punkten.
Der Canopus ProCoder ist ein Multi-Encoder, das heißt er ist in der Lage, Videos verschiedenster Quellformate in eine Vielzahl unterschiedlicher anderer Formate zu encodieren. Unter anderem kann er DV, Quicktime, AVI, DivX, MPEG-1, MPEG-2, MPEG-4, Flash-Video, Windows Media, HD/HDV (720p und 1080i in Windows Media, DivX und MPEG-2) sowie sämtliche per Direct Show ins System eingebundenen Codecs lesen und auch ausgeben (und zusätzlich auch Realmedia-Videos exportieren). Wer öfter viele Videos in viele Formate konvertieren muss, dem erspart ein Multi-Encoder eine Menge Arbeit. Ausser dem ProCoder gibt es nur noch zwei andere große Multi-Encoder auf dem Markt: Sorenson Squeeze und, als dienstältesten, den discreet cleaner.
Was kann er?
Die wichtigste Grundfunktion eines Multi-Encoders wie des ProCoders ist natürlich die Möglichkeit, per Batch-Encoding eine Vielzahl von Videos automatisiert in die verschiedensten Formate zu kodieren. Ausserdem kann auch zwischen unterschiedlichen Formaten (wie etwa PAL und NTSC) und Codecs transkodiert werden. Der ProCoder 2.0 bringt mehrere aktuelle Codecs gleich mit, unter anderem Windows Media, Quicktime und eine Vollversion von DivX 5. Ausserdem wartet der ProCoder mit einem der besten MPEG-2 Software-Encoder auf, der in seinen besten Qualitätseinstellungen hervorragende MPEG-Videos abliefert, die auch gerne in der DVD-Produktionen eingesetzt werden.
In Form eines Export-Plugins klinkt sich der ProCoder in Premiere Pro und Canopus Edius - falls installiert - ein, und ermöglicht den Export von Video aus Premiere Pro per ProCoder Funktionalität.
Die neue Watchfolder-Funktion kann beim professionellen Arbeiten mit dem ProCoder extrem nützlich sein - sie dient netzwerkweit dazu, den Arbeitsablauf zwischen mehreren Computern zu vereinfachen und zu beschleunigen. Sollen beispielsweise mehrere Videos an einem Arbeitsplatz nacheinander geschnitten und dann nach MPEG2 gewandelt werden, kann der Cutter über das Netzwerk die fertigen Videos einfach in den Watchfolder des enkodierenden PCs ablegen. Sie werden dann automatisch im Zielordner nach erfolgter Komprimierung abgelegt, ohne dass der Enkodiervorgang ausdrücklich gestartet werden muss. Eine weitere Möglichkeit, das Enkodieren zu automatisieren, sind die sogenannten Droplets und das Steuern des ProCoders per Commandline Optionen.
Tips: 10. Final Cut Pro: Compressor Batchencoding mit Droplets So, 18.Dezember 2011 Hier ein Tip für all diejenigen, die regelmäßig mehrere Videos am Stück auf einem Mac mit Compressor zu encodieren haben – auch bekannt als Batch-Encoding. Wer hierfür mit sogenannten Droplets arbeitet, muss nicht mal Compressor starten und wird beim Encoding auch nicht von Menüfenstern gestört – das ganze geschieht still im Hintergrund …
Ratgeber: Top Ten Video Freeware Mac Di, 29.September 2009 Hier mal die slashCAM Auswahl an Top Ten Video Freeware für den Mac. Multi-Format-Player, Encoder, Plugins, u.a.. Subjektiv, unvollständig, aber mit Sicherheit hochkarätig. Ergänzungen willkommen !
Einführungen: Digitales Video für Einsteiger – Teil 3: Fertigstellung / Export Mi, 9.August 2006 So, auf der Timeline liegt nun der fertige Clip, alle Übergänge stimmen, die Titel werden korrekt eingeblendet, die Farben sind angepasst, es gibt keine Soundsprünge etc. Es stellt sich die Frage nach dem Export -- bis jetzt wurde ja nur "virtuell" an dem Quellmaterial geschnitten.