Zitterpartie

Wer oft frei aus der Hand ohne Stativ filmen will, sollte ein besonderes Augenmerk auf die eingebauten Bildstabilisatoren werfen. Diese können auf zwei Arten arbeiten: Die optische Ausführung versucht durch ein Nachjustieren der Linse ein unruhiges Handgelenk des Filmers auszugleichen, während die elektronischen Stabilisatoren einen größeren Bildausschnitt des aufgenommen Bilds wählen und nur den korrigierten Teil davon auf Band schreiben. Dabei verschlechtert sich die Bildqualität, da bei eingeschaltetem Stabilisator nicht mehr die volle Auflösung des CCD´s zur Verfügung steht. Aus diesem Grund sind optische Stabilisatoren oftmals die bessere Wahl.




Anschlußfreudig

Die wichtigste Schnittstelle aller Camcoder versteckt sich hinter der DV-Buchse. Über diese Verbindung kann die Kamera alle aufgezeichneten Daten (Videos, Ton, und Zeitinformationen) digital und damit verlustfrei zu übertragen. Dadurch ist es mittlerweile möglich seine Videos an einem handelsüblichen PC mit Firewirekarte zu bearbeiten. Will man seinen geschnittenen Film auch wieder auf die Kamera zurückspielen, so sollte man darauf achten, daß der Camcoder auch die Möglichkeit bietet, digitale DV-Signale aufzuzeichnen. Derartige Modelle werden oft als sogenannte DV-In-Versionen gegen Aufpreis verkauft. Im Internet finden sich jedoch auch viele Anleitungen, wie man mit etwas Zusatzhardware und einem PC die Eingänge einiger Modelle freischalten kann.



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