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Wolken-Intro erstellen



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Frage von beiti:


Für eine meiner Internetseiten (satellitenempfang.info) möchte ich in absehbarer Zeit ein paar Erklär-Videos machen und bastle daher schon mal an einem passenden Intro.

Da Satellitenempfang mit dem Blick zum Himmel zu tun hat und manchmal von dicken Wolken beeinträchtigt wird, soll es irgendwas mit Wolken sein.
So kam ich auf die Idee: Der Schriftzug "satellitenempfang.info" steht am blauen Himmel, und Wolken ziehen daran vorbei.

Also habe ich mit dem Camcorder (Canon XA10) viele Stunden lang Wolken gefilmt, mir daraus ein passendes Teilstück ausgesucht und dieses Video dann stark beschleunigt. Dann wollte ich das Himmelblau als eine Art Bluescreen nutzen, damit der Schriftzug von den Wolken überdeckt wird.
Das hätte so auch ganz gut geklappt. Allerdings zeigte sich, dass meine Wolken-Videos nicht so optimal kontrastreich waren, wie ich mir das eigentlich gewünscht hatte. Daher spreizte ich die Kontraste deutlich. Was auf den ersten Blick gut aussah, erwies sich fürs KeyingKeying im Glossar erklärt als fatal: Im halbtransparenten Bereich sind die Wolken nun total verpixelt.

So sieht mein erster Entwurf aus (erst mal nur Wolken und Schriftzug - das spätere Intro bekommt evtl. noch weitere Elemente dazu):
http://youtu.be/XdEvV4czV0A

Wer hat Ideen, wie man sowas besser hinkriegt?
Es sollte aber schon mit Realaufnahmen zu machen sein, und möglichst mit Bordmitteln von Edius. Von 3D-Animation und Ähnlichem habe ich keine Ahnung, und ich will für diesen Low-Budget-Projekt auch keine zusätzliche Software kaufen.



Antwort von Gregott:

Hör auf.... so ein Zufall... ich mach des grade... gibts doch nicht... Ich hab ne Timelapse mit der BM Pocket gemacht, da war es nicht sehr schwer die Wolken zu trennen.

Keylight drauf.. bisschen an den Reglern spielen et voila...

Ich würde dir empfehlen, wenn du es selbst machen möchtest, die Timelapse mit ner Spiegelreflex zu machen. Des hat die höchste Auflösung da sollte es sich perfekt keyen lassen...

Kann dir auch die Wolken zukommen lassen.



Antwort von beiti:

Ich würde dir empfehlen, wenn du es selbst machen möchtest, die Timelapse mit ner Spiegelreflex zu machen. Des hat die höchste Auflösung da sollte es sich perfekt keyen lassen... Ja, Spiegelreflex (evtl. sogar in RAW) wäre eine Option. Ist nur etwas schwieriger, die richtige Aufnahmefrequenz vorher festzulegen. Die Wolken ziehen ja nicht immer gleich schnell...





Antwort von Gregott:

Ja, des aber kein Problem. Also ich mach meistens jede Sekunde ein Bild. Wenn die Wolken sehr lahm sind, dann alle 2 Sekunden. Wenn Die noch langsamer unterwegs sind, sinds eh keine schönen Wolken. Ich würde auch schauen das ich wenn du eine Bewegungsunschärfe drinhaben möchtest, diese nicht über die VerschlusszeitVerschlusszeit im Glossar erklärt zu machen. Sondern später in After Effects. Des ist nicht gut wenn die Kanten verschmieren fürs keyen. Naja.. da müssten die Wolken aber schon arg schnell unterwegs sein ;-)



Antwort von Skeptiker:

... Im halbtransparenten Bereich sind die Wolken nun total verpixelt. ...
?? - Ich hab's mir nun 3x angeschaut und sehe es nicht!
Bin ich zu anspsruchslos für dieses Forum?
Oder brauche ich eine neue Brille?

Also, ich finde es
a) 'ne gute Idee
und
b) jetzt schon sehr ansehnlich (auch das Keying).

Das etwas blasse Weiss des Schriftzugs hinter den Wolken, der am Ende in vollem (SAT-)Weiss erstrahlt.



Antwort von beiti:

?? - Ich hab's mir nun 3x angeschaut und sehe es nicht!
Bin ich zu anspsruchslos für dieses Forum? Ich glaube ja auch nicht, dass jedem Zuschauer das sofort auffällt. Aber als Macher muss man selber halt immer etwas kritischer bzw. einen Schritt voraus sein.
Falls das gut ankommt, könnten einige Videos mit diesem Intro zusammenkommen. Das erhöht natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass Defizite entdeckt werden. ;)

Schau mal die Buchstaben mpf in der Mitte an, etwa zwischen Sekunde 10 und 12. Da ist der Fehler sehr deutlich.

Also, ich finde es
a) 'ne gute Idee
und
b) jetzt schon sehr ansehnlich (auch das Keying). Danke!



Antwort von Gregott:

PS: Habs mir auch grad angeschaut deinen Clip. Ich glaub was du meinst sind Fliegen die vor die Linse geflogen sind. PixelPixel im Glossar erklärt oder rauschen kann man echt kaum bis garnicht erkennen. Ansonsten versuchs doch mal mit nem Rauschfilter oder nem WeichzeichnerWeichzeichner im Glossar erklärt (Precomp).

Warum genau von 10-12 Sekunden der Fehler auftaucht könnte sein, weil sich da ne andersfarbige Wolke druntermischt...



Antwort von beiti:

Ich glaub was du meinst sind Fliegen die vor die Linse geflogen sind. Es sind keine Fliegen, sondern Vögel. Die würde ich, falls ich den Clip so verwende, noch retuschieren (hat für den ersten Versuch noch nicht gelohnt).



Antwort von beiti:

Warum genau von 10-12 Sekunden der Fehler auftaucht könnte sein, weil sich da ne andersfarbige Wolke druntermischt... Richtig sichtbar ist der Fehler erst durchs Kontrastspreizen geworden. Ich denke, dass da Kompressionsartefakte des Ausgangsclips mit verstärkt werden.



Antwort von Skeptiker:

... Schau mal die Buchstaben mpf in der Mitte an, etwa zwischen Sekunde 10 und 12. Da ist der Fehler sehr deutlich. ...
Tatsächlich, da sieht man's (Bildflirren) !
Aber schlimm ist es nicht.

Im Prinzip ist diese kurze Phase / dieser kleine Bildteil mit halbtransparentem Wolkenschleier vor dem Himmelsblau fürs KeyingKeying im Glossar erklärt nicht geignet!

Was tun?

Müsste man den Teil (zeitlich und räumlich) mit einer beweglichen Maske vom KeyingKeying im Glossar erklärt ausnehmen?
Und den Schriftzug - der ja immerhin weiss wie die Wolken ist - (nur) dort per 'Super Impose' drauflegen statt durchscheinen zu lassen?

Bin mir selbst nicht sicher - ist schon eine Weile her (dass ich mal mich mit solchen Fragen beschäftigt habe) ...



Antwort von beiti:

Ich hatte überlegt, auch noch weitere Elemente mit auf die Schrift-Ebene zu packen - zum Beispiel das Thema des jeweiligen Clips. Auch ein exemplarisches Foto/Standbild könnte man noch mit einbauen. Das alles setzt natürlich einen sauberen Key voraus, damit man nicht für jeden neuen Clip wieder einzelbildweise retuschieren muss.

Im Hinterkopf hatte ich noch das Making-Off von "Independence Day". Darin zeigte Volker Engel als Visual Effects Supervisor, wie die Wolken gemacht waren, aus denen das Raumschiff hervorkommt: mit Tinte in einem Wasserbecken. Hab nur dummerweise gerade kein Aquarium zur Hand. :(



Antwort von Skeptiker:

-> 'Making Of' ;-)

Dann gäbe es natürlich noch Wolken aus Cinema 4D oder so ...
Da kenne ich mich leider auch nicht aus.

Vielleicht gibt's ja irgendwo einen simplen aber guten Wolken-Generator (Cloud Generator, 'Particle Generator') für animierte Wolken vor Alpha-Kanal?

Könnte zwar fürs KeyingKeying im Glossar erklärt / 'Combining' idealer sein, aber sonst etwas steril aussehen ...



Antwort von Skeptiker:

Was hälst Du von folgender Idee:

Du fügst in die 2 Sekunden der kritischen, originalen Wolken-Passage (einzelbildweise -> Rotoscoping) an der entprechenden Position einen 'organischen' Fleck (unregelmässige Form, damit es nicht auffällt - evtl. mit weichem Rand) in der Keying-Farbe ein - also über die halbtransparenten Wolken.
Dann speicherst Du den Film-Clip neu ab - möglichst unkomprimiert.
Oder - falls es die Software erlaubt - wendest den folgenden Key direkt auf die 'Komposition' an.

Und hättest an der kritischen Stelle nun die Chance zu einem sauberes Keying.



Antwort von beiti:

Ehrlich gesagt, funktioniert der Key auch sonst nicht optimal. Ich habe ihn mit dem Standard-Chromakey-Filter in Edius jedenfalls nicht so hingekriegt, dass der Hintergrund wirklich perfekt durchsichtig wäre und nur die Wolken drüberliegen; das Problem habe ich lediglich dadurch kaschiert, dass ich den Original-Hintergrund der Schrift im gleichen Blau angelegt habe.
Wenn ich jetzt außer der Schrift noch andere (evtl. bunte) Elemente in die Schrift-Ebene einfüge, fällt es bestimmt auf.



Antwort von Skeptiker:

Ehrlich gesagt, funktioniert der Key auch sonst nicht optimal. Ich habe ihn mit dem Standard-Chromakey-Filter in Edius jedenfalls nicht so hingekriegt, dass der Hintergrund wirklich perfekt durchsichtig wäre und nur die Wolken drüberliegen ...
Ob vielleicht ein richtig guter Keyer helfen würde - mit allem Drum und Dran wie 'Garbage Matte' und 'Spill Suppression' und 'Foreground / Background Cleaning' ??

Eine andere Idee: Wie wäre es, wenn Du versuchsweise mal auf den Schrift-Hintergrund keyen würdest?

Also, statt den blauen Himmel neben den Wolken auszustanzen, den ebenfalls himmelblauen Schrifthintergrund transparent zu machen, womit die Wolken samt Himmel überall dort durchscheinen, wo die weisse Schrift NICHT ist, was aber wegen des Weiss für Schrift UND Wolken nicht so auffällt.



Antwort von dienstag_01:

Die Idee hinter dem Clip ist mehr als bescheiden.
Was soll uns das denn sagen, ein durch Wolken-Schleier-Vorhang mittelprächtig gestörter Satellitenempfang?!
Weg mit Caracho.
Nicht sauer sein. Manchmal brauchts jemanden, der unvoreingenommen von aussen guckt ;)



Antwort von rkunstmann:

Wolken vor blau sind offenbar gar nicht so einfach. KeylightKeylight im Glossar erklärt ist zum Beispiel meiner Erfahrung nach schwierig bei komprimiertem Material. In After Effects gibts z.B den Filter "Linearer Color Key" bei dem man einen Bereich anwählen kann und der für mich in solchen Fällen besser funktioniert (aber ich bin ein Learning by Doing Mensch in vielen dieser Dinge). Gerade in dem Beispiel ist halt auch 8 bit einfach zu wenig und RAW bietet sich an. Es kann aber auch helfen die halbtransparenten Bildteile etwas zu "blurren". Rumprobieren mit Layern/Transfermodi usw. ist ebenfalls empfehlenswert...

PS: Kenne Edius leider gar nicht;(



Antwort von beiti:

Wie wäre es, wenn Du versuchsweise mal auf den Schrift-Hintergrund keyen würdest? Dann brauche ich nicht keyen. Dann kann ich einfach die Schrift per TitelgeneratorTitelgenerator im Glossar erklärt vor die Wolken setzen. Oder verstehe ich Dich jetzt falsch?

Am Anfang war es tatsächlich so geplant, dass die Wolken einfach Hintergrundbild sind und die Schrift draufgeblendet wird, aber irgendwie fand ich die Variante mit den Wolken davor interessanter.

Die Idee hinter dem Clip ist mehr als bescheiden. Es soll kein Clip sein, sondern ein Intro (das neben dem jetzt sichtbaren Schriftzug auch noch den Titel des jeweiligen Clips enthalten würde). Der eigentliche Clip käme dann erst hinterher.

Gerade in dem Beispiel ist halt auch 8 bit einfach zu wenig und RAW bietet sich an. Das ist wohl wahr. Nach der besagten Kontrastspreizung sehe ich im blauen Himmel bereits mit bloßem Auge leichte Tonwertabrisse. Das sind nicht gerade ideale Voraussetzungen für einen sauberen Colorkey. Wobei das KeyingKeying im Glossar erklärt auch ohne die Kontrastspreizung alles Andere als perfekt ist.

Ich will das auch mal mit Einzelbildern in RAW probieren, aber dazu muss ich erst das richtige Wetter abwarten. Zurzeit ist hier alles graue Soße.



Antwort von Skeptiker:

... Dann brauche ich nicht keyen. Dann kann ich einfach die Schrift per TitelgeneratorTitelgenerator im Glossar erklärt vor die Wolken setzen. Oder verstehe ich Dich jetzt falsch?
Nein - da hast Du recht!

Das Objekt - teils halbtransparente Wolken vor blauem Himmel - ist und bleibt nicht ideal fürs Keying.
Erinnert mich etwas an das Photoshop-Problem, bei einem Portrait mit langen, feinen Haaren, durch die der Hintergrund durchscheint, den Kopf samt Haaren freizustellen, um den Hintergrund auszutauschen.

Vielleicht wäre die beste Lösung doch, Kunstwolken aus der Retorte (= 3D-Programm / Partikel-Generator) vor transparentem Hintergrund (Alpha-Kanal) zu erzeugen und dann auf den Schriftzug zu setzen (wie beim erwähnten Titel-Generator).



Antwort von beiti:

Ich habe auch schon probiert, mit dem Keyer zunächst eine Maske zu erstellen und diese dann nachzubearbeiten. Wenn ich sie z. B. weichzeichne, kriege ich die Flecken bzw. das Pixelige gut in den Griff. Allerdings werden dann auch die Ränder unscharf, und das sieht blöd aus. Ich bräuchte einen Filter, der die Maske flächig macht, aber die Ränder scharf lässt. Da bin ich, zumindest in Edius, noch nicht fündig geworden.



Antwort von Skeptiker:

... Ich bräuchte einen Filter, der die Maske flächig macht, aber die Ränder scharf lässt. ...
'flächig' = weich.

Hmmm ... wenn ich eine Idee habe, melde ich mich wieder - aus den Wolken ;-)




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