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Ton in MPEG2 verschieben?



Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Horst Stolz:


Hallo,

ich habe eine alte Super8-Aufnahme, bei welcher bereits beim
Übertragen auf VHS der Ton verschoben war.
Davon existiert nun ein MPEG2.
Nun würde ich gerne versuchen, den Ton zu verschieben, es ist
keinesfalls Lippen-Synchronität erforderlich, da es sich nur um Musik
handelt, die an Szenen angepasst ist.
Ansonsten möchte ich mich nicht intensiv in die Materie einarbeiten,
da es sich um einen Einzelfall handelt.
Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach? Und ist
dies als MPEG möglich, oder besser in anderes Format wandeln?
Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?

Gruß, Horst

--
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Antwort von Alan Tiedemann:

Horst Stolz schrieb:
> Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach?

Demuxen ist richtig. Danach entweder am Anfang den Ton abschneiden
(;MP3DirectCut) oder am Anfang das Bild abschneiden (;MPEG2Schnitt), und
dann wieder neu muxen. Fertig.

> Und ist
> dies als MPEG möglich, oder besser in anderes Format wandeln?

Auf keinen Fall wandeln!

> Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?

Siehe oben.

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Horst Stolz:

Alan Tiedemann schrieb:
>Horst Stolz schrieb:
>> Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach?
>
>Demuxen ist richtig. Danach entweder am Anfang den Ton abschneiden
>(;MP3DirectCut) oder am Anfang das Bild abschneiden (;MPEG2Schnitt), und
>dann wieder neu muxen. Fertig.
>
>> Und ist
>> dies als MPEG möglich, oder besser in anderes Format wandeln?
>
>Auf keinen Fall wandeln!
>
>> Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?
>
Dank, Alan.

Gruß, Horst

--
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Antwort von Wolfgang Hauser:

Horst Stolz schrieb:

>Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach? Und ist
>dies als MPEG möglich, oder besser in anderes Format wandeln?
>Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?

MPEGVCR von Womble. Dessen Muxer kann einen Zeitversatz
berücksichtigen.




Antwort von Horst Stolz:

Wolfgang Hauser schrieb:
>Horst Stolz schrieb:
>
>>Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach? Und ist
>>dies als MPEG möglich, oder besser in anderes Format wandeln?
>>Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?
>
>MPEGVCR von Womble. Dessen Muxer kann einen Zeitversatz
>berücksichtigen.

Danke, aber der Link scheint nicht mehr vorhanden zu sein.
Von mehreren Seiten aus versucht, wohl immer gleiche Downloadquelle.
Vielleicht vorübergehend, probiere es in einigen Tagen erneut.

Gruß, Horst

--
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Antwort von Jürgen He:

Horst Stolz schrieb:

> [...]
>> MPEGVCR von Womble. Dessen Muxer kann einen Zeitversatz
>> berücksichtigen.
>
> Danke, aber der Link scheint nicht mehr vorhanden zu sein.
> Von mehreren Seiten aus versucht, wohl immer gleiche Downloadquelle.
> Vielleicht vorübergehend, probiere es in einigen Tagen erneut.
>

http://www.womble.com/products.htm funktioniert bei mir.

Gruß, Jürgen





Antwort von Horst Stolz:

Jürgen He schrieb:
>Horst Stolz schrieb:
>
>> [...]
>>> MPEGVCR von Womble. Dessen Muxer kann einen Zeitversatz
>>> berücksichtigen.
>>
>> Danke, aber der Link scheint nicht mehr vorhanden zu sein.
>> Von mehreren Seiten aus versucht, wohl immer gleiche Downloadquelle.
>> Vielleicht vorübergehend, probiere es in einigen Tagen erneut.
>>
>
>http://www.womble.com/products.htm funktioniert bei mir.
>
>Gruß, Jürgen
>
Danke, Jürgen,
genau den hatte ich nicht, sondern alles mögliche in Google.
Aber mittlerweile auch un einem Programmpaket im Pinnacle-Board
entdeckt und geholt.

Gruß, Horst

--
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Antwort von Andre Beck:

Alan Tiedemann writes:
> Horst Stolz schrieb:
>> Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach?
>
> Demuxen ist richtig. Danach entweder am Anfang den Ton abschneiden
> (;MP3DirectCut) oder am Anfang das Bild abschneiden (;MPEG2Schnitt), und
> dann wieder neu muxen. Fertig.

Und unnötig.

>> Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?
>
> Siehe oben.

Es geht einfacher. MPEG System kennt (;genau wegen dieser Probleme) einen
eingebauten AV-Versatz (;Offset), den man beim Muxen angeben kann. Es
reicht also völlig, den System Stream zu demuxen und die entstandenen
Elementary Streams danach wieder neu zu muxen - unter Angabe des korrekten
Offsets. Wie das beim jeweiligen Muxer geht, steht in dessen Anleitung,
für mplex hatte ich hier erst letztens den Auszug aus der Manpage für
die Option -O gepostet. Eine inhaltliche Modifikation (;schneiden) ist
*nicht* nötig und führte auch selten zum Erfolg, denn es gibt je nach
Material nicht so viele Stellen im Stream, an denen ein Video- und ein
Audioframe exakt zum selben Timestamp enden bzw. beginnen. Dass Du trotz-
dem einen Erfolg zu beobachten meinst, liegt schlicht daran, dass die
Schnittsoftware anschließend wieder einen AV-Offset bestimmt, der dann
auch hinhaut. Das kann man aber schlichter haben.

BTW, aus Obigem sollte übrigens auch hervorgehen, dass jedes Demuxen
von MPEG2 System Streams Information vernichtet, wenn sie nicht irgendwo
out of band mitgeschleppt wird. Eine bekannte Software benutzt dafür
den Dateinamen der Audiospur, in den sie den AV-Offset reinbastelt.
Jede Software, die so was unterlässt, arbeitet destruktiv und man muss
sich später nicht über Synchronprobleme wundern. Leider fallen sie in
DE den wenigsten Leuten sofort auf, da hier eh fast alle auf fehlende
Lippensynchronität konditioniert sind.

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-




Antwort von Alan Tiedemann:

Andre Beck schrieb:
> Alan Tiedemann writes:
>> Horst Stolz schrieb:
>>> Sicherlich muss ich demuxen, aber wie verschiebe ich danach?
>>
>> Demuxen ist richtig. Danach entweder am Anfang den Ton abschneiden
>> (;MP3DirectCut) oder am Anfang das Bild abschneiden (;MPEG2Schnitt), und
>> dann wieder neu muxen. Fertig.
>
> Und unnötig.

Aber das funktioniert *immer*.

>>> Gibt es einen Weg mit vertretbarem Aufwand?
>>
>> Siehe oben.
>
> Es geht einfacher. MPEG System kennt (;genau wegen dieser Probleme) einen
> eingebauten AV-Versatz (;Offset), den man beim Muxen angeben kann.

Schon klar. Meine entsprechenden Versuche mit BBmpeg endeten mit
kaputten Files, die kein Player mehr abspielen oder weiterverarbeiten
mochte. Daher nutze ich seitdem obigen Weg - und der funktioniert
einwandfrei.

> Es
> reicht also völlig, den System Stream zu demuxen und die entstandenen
> Elementary Streams danach wieder neu zu muxen - unter Angabe des korrekten
> Offsets.

Wie gesagt, bei BBmpeg kam danach nur Müll raus. Mit einem 0-Offset gab
es keine Probleme, mit einem Offset ungleich 0 Schrott.

> Eine inhaltliche Modifikation (;schneiden) ist
> *nicht* nötig

Kommt drauf an.

> und führte auch selten zum Erfolg, denn es gibt je nach
> Material nicht so viele Stellen im Stream, an denen ein Video- und ein
> Audioframe exakt zum selben Timestamp enden bzw. beginnen.

Du wolltest sagen, daß Audio- und Video-Stream grundsätzlich *nie* einen
gleichen Timestamp haben, da die Frames jeweils andere Längen haben.

> Dass Du trotz-
> dem einen Erfolg zu beobachten meinst,

Den meine ich nicht zu beobachten, den stelle ich fest.

> liegt schlicht daran, dass die
> Schnittsoftware anschließend wieder einen AV-Offset bestimmt, der dann
> auch hinhaut. Das kann man aber schlichter haben.

Wenn der Muxer es kann - ja. BBmpeg baut Müll, TMPGenc kann es nicht,
und ProjectX kann nicht muxen. Und in DVD-lab dauert mir das Muxen zu
lange, bis ich da durch "Try and Error" den richtigen Offset gefunden
habe, habe ich in MPEG2schnitt ganz schnell die geänderten Files geladen
und geprüft.

> BTW, aus Obigem sollte übrigens auch hervorgehen, dass jedes Demuxen
> von MPEG2 System Streams Information vernichtet, wenn sie nicht irgendwo
> out of band mitgeschleppt wird.

Schon klar. Die meisten DVB-Recording-Programme gehen aber sowieso den
Umweg über Demuxen -> Muxen, der Original-Zustand ist also dann sowieso
schon zerstört.

> Eine bekannte Software benutzt dafür
> den Dateinamen der Audiospur, in den sie den AV-Offset reinbastelt.
> Jede Software, die so was unterlässt, arbeitet destruktiv und man muss
> sich später nicht über Synchronprobleme wundern. Leider fallen sie in
> DE den wenigsten Leuten sofort auf, da hier eh fast alle auf fehlende
> Lippensynchronität konditioniert sind.

Ich bin da sehr empfindlich, und noch empfindlicher reagiere ich auf
Glitches am Anfang oder Ende eines Films. Wenn dann noch das Bild vom
Abspann da steht, aber der Jingle am Ende akustisch voll reinhaut, dann
schneide ich mir den Ton halt so zurecht, daß die Tonspur exakt mit der
Bildinformation endet. Das mache ich seit fast drei Jahren so ;-)

Gruß,
Alan

--
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Antwort von Thomas Beyer:

Alan Tiedemann schrieb...
> Andre Beck schrieb:

...

> > reicht also völlig, den System Stream zu demuxen und die entstandenen
> > Elementary Streams danach wieder neu zu muxen - unter Angabe des korrekten
> > Offsets.
>
> Wie gesagt, bei BBmpeg kam danach nur Müll raus. Mit einem 0-Offset gab
> es keine Probleme, mit einem Offset ungleich 0 Schrott.

Vorher mit DVDPatcher oder Vergleichbarem drübergegangen? Dann wäre das
kein Wunder, da BBMPeg dann durcheinanderkommt.

> Ich bin da sehr empfindlich, und noch empfindlicher reagiere ich auf
> Glitches am Anfang oder Ende eines Films. Wenn dann noch das Bild vom
> Abspann da steht, aber der Jingle am Ende akustisch voll reinhaut, dann
> schneide ich mir den Ton halt so zurecht, daß die Tonspur exakt mit der
> Bildinformation endet. Das mache ich seit fast drei Jahren so ;-)

Ich kontrolliere so etwas vorher - bei bereits demuxtem Audio/Video in
der Art:

- Mainconcept MPEG I/II Splitter (;mcspmpeg.ax)
- Mainconcept Video/Audio Dekoder (;mcdsmpeg.ax) als aktive DS-Filter
- Media Player Classic 6.4.8.3 mit aktiviertem automatischem Audiofile-
Zuladen
- Anspielen lassen und mit den Plus-Minustasten des Ziffernblocks
eventuell notwendiges Delay justieren. Der aktuelle Wert ist in der
Statusanzeige von MPC sichtbar.

Die Mainconcept-Filter nehme ich, da nur diese beim Seeken in MPC wieder
korrekt synchronisieren, da dabei eine erneute Kalkulation stattfindet.
Das dauert zwar einen Wimpernschlag länger als bei anderen DS-Filtern,
erspart aber bei demuxtem Material viele Nerven (;nicht nur in Verbindung
mit MPC).

Gruss,
Thomas




Antwort von Alan Tiedemann:

Thomas Beyer schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb...
>> Andre Beck schrieb:
>>> reicht also völlig, den System Stream zu demuxen und die entstandenen
>>> Elementary Streams danach wieder neu zu muxen - unter Angabe des korrekten
>>> Offsets.
>>
>> Wie gesagt, bei BBmpeg kam danach nur Müll raus. Mit einem 0-Offset gab
>> es keine Probleme, mit einem Offset ungleich 0 Schrott.
>
> Vorher mit DVDPatcher oder Vergleichbarem drübergegangen?

Nein, das war zu Zeiten, als ich außer BBmpeg und TMPGenc praktisch noch
gar keine anderen Programme für MPEG kannte. ReJig war noch nicht
erfunden und "ReMPEG2" der letzte Schrei.

> Dann wäre das kein Wunder, da BBMPeg dann durcheinanderkommt.

Nein, das kam auch so dauernd durcheinander. Ich habe dann vorzugsweise
TMPGenc zum Muxen verwendet.

>> Ich bin da sehr empfindlich, und noch empfindlicher reagiere ich auf
>> Glitches am Anfang oder Ende eines Films. Wenn dann noch das Bild vom
>> Abspann da steht, aber der Jingle am Ende akustisch voll reinhaut, dann
>> schneide ich mir den Ton halt so zurecht, daß die Tonspur exakt mit der
>> Bildinformation endet. Das mache ich seit fast drei Jahren so ;-)
>
> Ich kontrolliere so etwas vorher - bei bereits demuxtem Audio/Video in
> der Art:
>
> - Mainconcept MPEG I/II Splitter (;mcspmpeg.ax)
> - Mainconcept Video/Audio Dekoder (;mcdsmpeg.ax) als aktive DS-Filter
> - Media Player Classic 6.4.8.3 mit aktiviertem automatischem Audiofile-
> Zuladen

Der semmelt bei mir dann immer beim Spulen ab. Ich habe schon alle
möglichen Splitter-Codec-Kombinationen durch. Wenn ich in MPC ein MPV
mit MP2 laden lasse, kann ich genau einmal spulen -> Absturz. Synchron
ist es sowieso von Anfang an nicht.

> - Anspielen lassen und mit den Plus-Minustasten des Ziffernblocks
> eventuell notwendiges Delay justieren. Der aktuelle Wert ist in der
> Statusanzeige von MPC sichtbar.

Schon klar, das kann MPEG2Schnitt glaube ich auch. Nur daß es auch da
nach wenigen Sekunden nicht mehr synchron ist, aber das macht nix, da
fahre ich halt schnell mit dem Schieberegler die kritischen Positionen
an, lausche rein und fertig.

Ach, doch: VIVA-Videos sind in MPEG2Schnitt immer synchron. Und IIRC
auch die von Tele5. Alle anderen Sender liefern offenbar komisches
Material...

> Die Mainconcept-Filter nehme ich, da nur diese beim Seeken in MPC wieder
> korrekt synchronisieren, da dabei eine erneute Kalkulation stattfindet.

Achso, dann sollte ich die vielleicht mal antesten. Danke für den Hinweis!

> Das dauert zwar einen Wimpernschlag länger als bei anderen DS-Filtern,
> erspart aber bei demuxtem Material viele Nerven (;nicht nur in Verbindung
> mit MPC).

Hmja, ich muß hier wohl wirklich mal mein Filtersortiment umräumen ;-)

Gruß,
Alan

--
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Mail: at 0815hotmailcom ~ news-2003-10schwindede




Antwort von Thomas Beyer:

Alan Tiedemann schrieb...

> >> Wie gesagt, bei BBmpeg kam danach nur Müll raus. Mit einem 0-Offset gab
> >> es keine Probleme, mit einem Offset ungleich 0 Schrott.
> >
> > Vorher mit DVDPatcher oder Vergleichbarem drübergegangen?
>
> Nein, das war zu Zeiten, als ich außer BBmpeg und TMPGenc praktisch noch
> gar keine anderen Programme für MPEG kannte. ReJig war noch nicht
> erfunden und "ReMPEG2" der letzte Schrei.

Bei mir hat BBmpeg bei (;DVB-C Material zumindest) sauber gemuxt/demuxt.
Auch Delays waren kein Problem. Ich gebe allerdings zu, seit zwei Jahren
Brents (;kommerzielle) Nachfolger in Form von Mainconceptprodukten zu
benutzen und deshalb lange nicht mehr mit BBmpeg gespielt zu haben.

> >
> > Ich kontrolliere so etwas vorher - bei bereits demuxtem Audio/Video in
> > der Art:
> >
> > - Mainconcept MPEG I/II Splitter (;mcspmpeg.ax)
> > - Mainconcept Video/Audio Dekoder (;mcdsmpeg.ax) als aktive DS-Filter
> > - Media Player Classic 6.4.8.3 mit aktiviertem automatischem Audiofile-
> > Zuladen
>
> Der semmelt bei mir dann immer beim Spulen ab. Ich habe schon alle
> möglichen Splitter-Codec-Kombinationen durch. Wenn ich in MPC ein MPV
> mit MP2 laden lasse, kann ich genau einmal spulen -> Absturz. Synchron
> ist es sowieso von Anfang an nicht.

Es gibt ein prinzipielles Problem unter WindowsXP mit der schieren Masse
von Splitern/Dekodern, die mittlerweile in Form von verschiedenen
Packages den heimischen Rechner fluten. Beispiel:

Aheads Nero (;schon die Basis-Package 1 , wohlgemerkt nicht deren
Nerovisionprodukte) installieren miese Filter im System (;Nero DVD-
Dekoder == nur Overlay-tauglich, Nero Audio Dekoder == semmelt bei AC3
und AAC gnadenlos ab/desynchronisiert ...). Ahead besitzt bei
Installation von Nero sogar die Frechheit, fremde Filter zu
deregistrieren - bei mir konkret nachweisbar den Microsoftschen MPEG2-
Splitter/Demultiplexer.

Rückgängig zu machen nach der Nero-Installation mit:
- regsvr32 quartz.dll
- regsvr32 mpg2splt.ax

Ich will wahrlich keine Lanze für M$ brechen (;deren Demultiplexer hat
einige wenig erfreuliche Bugs), aber Neros Mist bringt alles völlig
durcheinander.

Den besten/unkompliziertesten Demultiplexer/Splitter gibts
bekanntermaßen von Moonlight/Elecard, aber selbst der wird von Ahead
torpediert (;heimliche Meritänderungen, sie nennen das "dynamic setup").


> Ach, doch: VIVA-Videos sind in MPEG2Schnitt immer synchron. Und IIRC
> auch die von Tele5. Alle anderen Sender liefern offenbar komisches
> Material...

Mhm, also scheinen die die average bitrate im Stream ans Sendematerial
anzupassen. Seltsam... Kann ich hier leider nicht nachprüfen, da ich nur
DVB-C und DVB-T streamen kann.

> > Die Mainconcept-Filter nehme ich, da nur diese beim Seeken in MPC wieder
> > korrekt synchronisieren, da dabei eine erneute Kalkulation stattfindet.
>
> Achso, dann sollte ich die vielleicht mal antesten. Danke für den Hinweis!

Der Splitter von denen ist ausschlaggebend für den gewünschten Effekt.
Allerdings reagiert der allergisch auf kaputte GOPs und drängelt sich
bei MPEG-1 unerwünscht in den Vordergrund ;-(;.

Das bei Dir MPC absemmelt beim Seeken, liegt aber definitiv an dessen
internen DS-Filtern. Einfach alle (;!) abschalten und gut ist.
Insbesondere der interne MPEG-Splitter ist ... ahm verbesserungswürdig
bezüglich Fehlerredundanz.

> > Das dauert zwar einen Wimpernschlag länger als bei anderen DS-Filtern,
> > erspart aber bei demuxtem Material viele Nerven (;nicht nur in Verbindung
> > mit MPC).
>
> Hmja, ich muß hier wohl wirklich mal mein Filtersortiment umräumen ;-)

Mach mal ;-). Nach DSFMgr.exe googlen.

Gruss,
Thomas









Antwort von Alan Tiedemann:

Thomas Beyer schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb...
>> Nein, das war zu Zeiten, als ich außer BBmpeg und TMPGenc praktisch noch
>> gar keine anderen Programme für MPEG kannte. ReJig war noch nicht
>> erfunden und "ReMPEG2" der letzte Schrei.
>
> Bei mir hat BBmpeg bei (;DVB-C Material zumindest) sauber gemuxt/demuxt.
> Auch Delays waren kein Problem. Ich gebe allerdings zu, seit zwei Jahren
> Brents (;kommerzielle) Nachfolger in Form von Mainconceptprodukten zu
> benutzen und deshalb lange nicht mehr mit BBmpeg gespielt zu haben.

BBmpeg war für mich nach diesem ersten Reinfall gestorben. Und dann
gab's da ja noch dieses FlaskMPEG, das war auch nur katastrophal ;-)

>> Der semmelt bei mir dann immer beim Spulen ab. Ich habe schon alle
>> möglichen Splitter-Codec-Kombinationen durch. Wenn ich in MPC ein MPV
>> mit MP2 laden lasse, kann ich genau einmal spulen -> Absturz. Synchron
>> ist es sowieso von Anfang an nicht.
>
> Es gibt ein prinzipielles Problem unter WindowsXP mit der schieren Masse
> von Splitern/Dekodern, die mittlerweile in Form von verschiedenen
> Packages den heimischen Rechner fluten.

Ich habe noch 2k, aber das Problem wird wohl dasselbe sein...

> Beispiel:
>
> Aheads Nero (;schon die Basis-Package 1 , wohlgemerkt nicht deren
> Nerovisionprodukte) installieren miese Filter im System (;Nero DVD-
> Dekoder == nur Overlay-tauglich, Nero Audio Dekoder == semmelt bei AC3
> und AAC gnadenlos ab/desynchronisiert ...). Ahead besitzt bei
> Installation von Nero sogar die Frechheit, fremde Filter zu
> deregistrieren - bei mir konkret nachweisbar den Microsoftschen MPEG2-
> Splitter/Demultiplexer.

Ich weiß schon, warum ich Nero nie benutzen werde. Für Audio-CDs nehme
ich EAC oder die PlexTools, für Video-CDs VCDeasy und für DVDs DVD-lab.

> Rückgängig zu machen nach der Nero-Installation mit:
> - regsvr32 quartz.dll
> - regsvr32 mpg2splt.ax

;-)

> Ich will wahrlich keine Lanze für M$ brechen (;deren Demultiplexer hat
> einige wenig erfreuliche Bugs), aber Neros Mist bringt alles völlig
> durcheinander.

Ack.

> Den besten/unkompliziertesten Demultiplexer/Splitter gibts
> bekanntermaßen von Moonlight/Elecard, aber selbst der wird von Ahead
> torpediert (;heimliche Meritänderungen, sie nennen das "dynamic setup").

Dank Deiner Tips habe ich die unfallfrei installiert bekommen.

>> Ach, doch: VIVA-Videos sind in MPEG2Schnitt immer synchron. Und IIRC
>> auch die von Tele5. Alle anderen Sender liefern offenbar komisches
>> Material...
>
> Mhm, also scheinen die die average bitrate im Stream ans Sendematerial
> anzupassen.

Kann sein. "Reparatur" mit DVD-Patcher macht aber keinen Unterschied,
auch die Anpassung der Bitrate von ProjectX ändert nichts. VIVA läßt
sich immer perfekt in MPEG2Schnitt abspielen, andere Sender nicht.

> Seltsam... Kann ich hier leider nicht nachprüfen, da ich nur
> DVB-C und DVB-T streamen kann.

Und ich nur DVB-S ;-)

>>> Die Mainconcept-Filter nehme ich, da nur diese beim Seeken in MPC wieder
>>> korrekt synchronisieren, da dabei eine erneute Kalkulation stattfindet.
>>
>> Achso, dann sollte ich die vielleicht mal antesten. Danke für den Hinweis!
>
> Der Splitter von denen ist ausschlaggebend für den gewünschten Effekt.
> Allerdings reagiert der allergisch auf kaputte GOPs und drängelt sich
> bei MPEG-1 unerwünscht in den Vordergrund ;-(;.

*grumpf* Gibt es keinen Allround-Filter, der keine Probleme macht? ;-)

> Das bei Dir MPC absemmelt beim Seeken, liegt aber definitiv an dessen
> internen DS-Filtern. Einfach alle (;!) abschalten und gut ist.

Hab ich auch schon hinter mir. Kein Unterschied :-(;

> Insbesondere der interne MPEG-Splitter ist ... ahm verbesserungswürdig
> bezüglich Fehlerredundanz.

Hm. Vielleicht sollte ich auch mein Material woanders herholen? ;-)

>> Hmja, ich muß hier wohl wirklich mal mein Filtersortiment umräumen ;-)
>
> Mach mal ;-). Nach DSFMgr.exe googlen.

Hab ich dank Deiner früheren Tips schon hier, aber die schiere Menge an
Filtern macht das zu einem Wochenend-Projekt... Vielleicht zwischen
Weihnachten und Neujahr ;-)

Gruß,
Alan

--
Bitte nur in die Newsgroup antworten! Re:-Mails rufe ich nur selten ab.
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Mail: at 0815hotmailcom ~ news-2003-10schwindede




Antwort von Thomas Beyer:

Alan Tiedemann schrieb...

> Ich weiß schon, warum ich Nero nie benutzen werde. Für Audio-CDs nehme
> ich EAC oder die PlexTools, für Video-CDs VCDeasy und für DVDs DVD-lab.

Noch schlimmere DS-Filter gibts bei Pinnacle. Wer man da bei 3 nicht auf
dem Baum ist, erlebt sein blaues (;System)wunder. %->

> > Den besten/unkompliziertesten Demultiplexer/Splitter gibts
> > bekanntermaßen von Moonlight/Elecard, aber selbst der wird von Ahead
> > torpediert (;heimliche Meritänderungen, sie nennen das "dynamic setup").
>
> Dank Deiner Tips habe ich die unfallfrei installiert bekommen.

Nun ja, deren Audiofilter (;mlcom.ax) ist in verschiedenen Versionen
verantwortlich für Asynchronitäten. Das Teil hat sowieso eine wundersame
Wandlung hinter sich: mal ist AC3 enabled, mal nicht, mal ist es eine
30-Tage Trial (;welche die meisten Funktionen einstellt), mal wird in der
Trial eine Vollversion mitgeliefert (;vorzugsweise in Betas) ...

Der Demultiplexer ist ganz lecker. Zuerst das Gute: mag DVD, HDTV, TS,
DVB-C,DVB-T und DVB-S Content, ist performant, unterstützt mehrere
Audio- und Videostreams in einer Datei (;schon lustig, wenn man einen
ganzen Transponder als TS streamt und dann 4 Fenster auf einmal
aufgehen) - insofern man von "simple" auf "normal" stellt.

Nun das Ärgerliche: Vergisst immer mal wieder die getätigten Settings
(;Seeking Methode nutzt Bitrate statt PTS, was sich in falschen
Spielzeiten und Zeitversatz bemerkbar macht), kommt mit demultiplexten
Streams (;also mehr als einem File) in MPC u.ä. nicht richtig klar,
bringt Microsofts WMV-Format bei HDTV durcheinander (;ok, das stört mich
nicht) ...

Die Israelis sollten sich mal mit Mainconcept zusammenschmeissen, dann
hätte ich meine Idealfilter für MPEG.

> Kann sein. "Reparatur" mit DVD-Patcher macht aber keinen Unterschied,
> auch die Anpassung der Bitrate von ProjectX ändert nichts.

Nicht nur den Header patchen, sondern das gesamte File. Und schon
erlebst Du Dein blaues Wunder ;-).

> > Seltsam... Kann ich hier leider nicht nachprüfen, da ich nur
> > DVB-C und DVB-T streamen kann.
>
> Und ich nur DVB-S ;-)

Vielleicht ist das Dein Problem ;-).

> *grumpf* Gibt es keinen Allround-Filter, der keine Probleme macht? ;-)

Welcome to Bananaland. Warum sollte auch Interesse an einem solchen
Universalisten bestehen? Es geht doch immer nur ums eigene Produkt.

> >> Hmja, ich muß hier wohl wirklich mal mein Filtersortiment umräumen ;-)
> >
> > Mach mal ;-). Nach DSFMgr.exe googlen.
>
> Hab ich dank Deiner früheren Tips schon hier, aber die schiere Menge an
> Filtern macht das zu einem Wochenend-Projekt... Vielleicht zwischen
> Weihnachten und Neujahr ;-)

Schnell mal ein ganzes Set von DSFiltern, ACM/VCM Codecs disablen /
enablen kann man mit MMView:
http://www.nirsoft.net/utils/mmview.html. Leider nicht den Merit ändern
respektive die Filterproperties ändern ...

Gruss,
Thomas




Antwort von Alan Tiedemann:

Thomas Beyer schrieb:
> Alan Tiedemann schrieb...
>> Ich weiß schon, warum ich Nero nie benutzen werde. Für Audio-CDs nehme
>> ich EAC oder die PlexTools, für Video-CDs VCDeasy und für DVDs DVD-lab.
>
> Noch schlimmere DS-Filter gibts bei Pinnacle. Wer man da bei 3 nicht auf
> dem Baum ist, erlebt sein blaues (;System)wunder. %->

Autsch... ;-)

>>> Den besten/unkompliziertesten Demultiplexer/Splitter gibts
>>> bekanntermaßen von Moonlight/Elecard, aber selbst der wird von Ahead
>>> torpediert (;heimliche Meritänderungen, sie nennen das "dynamic setup").
>>
>> Dank Deiner Tips habe ich die unfallfrei installiert bekommen.
>
> Nun ja, deren Audiofilter (;mlcom.ax) ist in verschiedenen Versionen
> verantwortlich für Asynchronitäten.

Ich habe "nur" den Splitter und den Video-Decoder von denen. Audio macht
bei mir... äh... genau. Keine Ahnung ;-)

> Das Teil hat sowieso eine wundersame
> Wandlung hinter sich: mal ist AC3 enabled, mal nicht, mal ist es eine
> 30-Tage Trial (;welche die meisten Funktionen einstellt), mal wird in der
> Trial eine Vollversion mitgeliefert (;vorzugsweise in Betas) ...

Super ;-)

> Der Demultiplexer ist ganz lecker. Zuerst das Gute: mag DVD, HDTV, TS,
> DVB-C,DVB-T und DVB-S Content, ist performant, unterstützt mehrere
> Audio- und Videostreams in einer Datei (;schon lustig, wenn man einen
> ganzen Transponder als TS streamt und dann 4 Fenster auf einmal
> aufgehen) - insofern man von "simple" auf "normal" stellt.

Ui, nicht schlecht!

> Nun das Ärgerliche: Vergisst immer mal wieder die getätigten Settings
> (;Seeking Methode nutzt Bitrate statt PTS, was sich in falschen
> Spielzeiten und Zeitversatz bemerkbar macht), kommt mit demultiplexten
> Streams (;also mehr als einem File) in MPC u.ä. nicht richtig klar,
> bringt Microsofts WMV-Format bei HDTV durcheinander (;ok, das stört mich
> nicht) ...

Jaja... So hat jeder Filter seine Macken :-(;

> Die Israelis sollten sich mal mit Mainconcept zusammenschmeissen, dann
> hätte ich meine Idealfilter für MPEG.

;-)

>> Kann sein. "Reparatur" mit DVD-Patcher macht aber keinen Unterschied,
>> auch die Anpassung der Bitrate von ProjectX ändert nichts.
>
> Nicht nur den Header patchen, sondern das gesamte File. Und schon
> erlebst Du Dein blaues Wunder ;-).

Hab ich. Ich patche immer das ganze File - kein Unterschied :-/

>> Und ich nur DVB-S ;-)
>
> Vielleicht ist das Dein Problem ;-).

Beschwör es noch herauf, los :)

>> *grumpf* Gibt es keinen Allround-Filter, der keine Probleme macht? ;-)
>
> Welcome to Bananaland. Warum sollte auch Interesse an einem solchen
> Universalisten bestehen? Es geht doch immer nur ums eigene Produkt.

Jaja, schon klar... *grummel*

>>> Mach mal ;-). Nach DSFMgr.exe googlen.
>>
>> Hab ich dank Deiner früheren Tips schon hier, aber die schiere Menge an
>> Filtern macht das zu einem Wochenend-Projekt... Vielleicht zwischen
>> Weihnachten und Neujahr ;-)
>
> Schnell mal ein ganzes Set von DSFiltern, ACM/VCM Codecs disablen /
> enablen kann man mit MMView:
> http://www.nirsoft.net/utils/mmview.html. Leider nicht den Merit ändern
> respektive die Filterproperties ändern ...

Ah, danke für den Tip, das werde ich mir mal angucken! Vielleicht hilft
mir das ja bei der groben Aufräumerei weiter!

Gruß,
Alan

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Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Montag, 06.12.04 Thomas Beyer schrub...

> Ich gebe allerdings zu, seit zwei Jahren Brents (;kommerzielle)
> Nachfolger in Form von Mainconceptprodukten zu benutzen und deshalb
> lange nicht mehr mit BBmpeg gespielt zu haben.

Man kann jetzt die DS-Filter von Mainconcept benutzen? Ich meine mich
zu erinnern das du vor einiger Zeit eher davor gewarnt hast und
Elecard empfohlen hast. Oder trügt mich hier meine Erinnerung?

> Den besten/unkompliziertesten Demultiplexer/Splitter gibts
> bekanntermaßen von Moonlight/Elecard, aber selbst der wird von
> Ahead torpediert (;heimliche Meritänderungen, sie nennen das
> "dynamic setup").

Arbeiten alle nach dem Motto "Meiner ist der Beste". :-(;(;

> Das bei Dir MPC absemmelt beim Seeken, liegt aber definitiv an
> dessen internen DS-Filtern. Einfach alle (;!) abschalten und gut
> ist. Insbesondere der interne MPEG-Splitter ist ... ahm
> verbesserungswürdig bezüglich Fehlerredundanz.

Ahja, guck an auch bei mir semmelt der MPC schon mal ab beim spulen.
Allerdings mitsamt Windows. Ich hätte nicht gedacht das es daran
liegt. Sind die DS-Filter sofort abgeschaltet wenn man das Häkchen
wegmacht oder muß man Windows erst neu starten? Ich versuche gerade
meinen Rekord im Dauerlaufen des Rechners zu brechen, Möchte ungern
das der Rechner abschmiert. :-))

Und Tschüss Jörg

--
"Hey, how about I call you an idiot in public and you can convict me
for revealing state secrets."
(;Matthew Stoner (;to Garibaldi), "Soul Mates")




Antwort von Thomas Beyer:

Jörg Tewes schrieb...

> Man kann jetzt die DS-Filter von Mainconcept benutzen? Ich meine mich
> zu erinnern das du vor einiger Zeit eher davor gewarnt hast und
> Elecard empfohlen hast. Oder trügt mich hier meine Erinnerung?

Es kommt darauf an, welche Sorte von MPEG-Content Du benutzt.

Mainconcept-Splitter: hakt definitiv bei MPEG-1 sowie Streams mit
fehlerhaften I-Frames und scheint speziell auf DVD-konformem Material
getestet worden zu sein. Vorteile sind seine Fehlerredundanz bei PTS
sowie Gutmütigkeit beim Seeken. Dafür ist er langsam und kann nicht mit
mehr als einem Video/Audiostream umgehen.

Mainconcept-MPEG-Dekoder: "Fast Overlay" in den Optionen ist
defaultmäßig an und verursacht Abstürze bei aktuellen
Overlayimplementierungen von Nvidia/ATI. Peinlicherweise ist dieses
Setting nur umzustellen, wenn man Mainconcepts inoffizielles Tool
mcdsman.exe benutzt oder ein gutes DS-Filter-Verwaltungsprogramm hat,
welches das Aufrufen der Filterproperties offline gestattet (;DXMan).

Also alles in allem ein durchwachsenes Ergebnis, und mehr hatte ich auch
nicht geschrieben ;-). Ich tendiere bei meiner Arbeit mit demuxtem
Material (;Video, bis zu 3xAudio) immer wieder dazu die Mainconceptfilter
zu favorisieren, weil sie so akkurat arbeiten.

Spätestens, wenn ich meine DVB-T Karte anschmeisse oder anderweitig
universell - sprich unkompliziert - arbeiten will, kehre ich jedoch zu
den Elecard-Filtern zurück (;aktuelles Paket des MPEG-Players 2.3, jedoch
mit einer älteren 2.2er mlcom.ax Version des Audiofilters, in der noch
AC3 freigeschaltet ist. Elecard hat AC3 in aktuellen (;Voll)versionen
gesperrt, weil sie die offizielle Zertifikation des Dolby-Konsortiums
abwarten wollen).

> > Den besten/unkompliziertesten Demultiplexer/Splitter gibts
> > bekanntermaßen von Moonlight/Elecard, aber selbst der wird von
> > Ahead torpediert (;heimliche Meritänderungen, sie nennen das
> > "dynamic setup").
>
> Arbeiten alle nach dem Motto "Meiner ist der Beste". :-(;(;

Nun, Moonlight Enlightment/Elecard sind vorrangig OEM-Hersteller und
stellen im Hintergrund die MPEG-Hard- und Software für viele Hersteller
zur Verfügung. Dabei spielen DVD/Digiboxerfahrungen eine wichtige Rolle,
und deswegen ist das genannte Filterset in dieser Beziehung äußerst
performant/ausgereift. Da kommt die Konkurrenz nicht mal ansatzweise
ran. Allerdings hat man sich einige Timingprobleme bei der
Implementierung von Fehlerredundanz als Kehrseite eingehandelt, und die
Umsetzung des Know-Hows in Form der Windows-DS-Filter ist recht
schlampig vonstatten gegangen (;siehe Vorposting).

> > Das bei Dir MPC absemmelt beim Seeken, liegt aber definitiv an
> > dessen internen DS-Filtern. Einfach alle (;!) abschalten und gut
> > ist. Insbesondere der interne MPEG-Splitter ist ... ahm
> > verbesserungswürdig bezüglich Fehlerredundanz.
>
> Ahja, guck an auch bei mir semmelt der MPC schon mal ab beim spulen.
> Allerdings mitsamt Windows. Ich hätte nicht gedacht das es daran
> liegt. Sind die DS-Filter sofort abgeschaltet wenn man das Häkchen
> wegmacht oder muß man Windows erst neu starten? Ich versuche gerade
> meinen Rekord im Dauerlaufen des Rechners zu brechen, Möchte ungern
> das der Rechner abschmiert. :-))

Wir haben in den vergangenen Tagen einige Bugs dahingehend eingrenzen
können. Ich stelle mal ein fertiges Binary mit CVS-Stand 9.12.2004 vom
Media Player Classic 6.4.8.3 online (;Unicodeversion für Win2k/XP).
Versuche mal diese Version:

http://www.silent-dreams.de/arc/mplayerc.rar

Bitte unter Vorbehalt, da kein offizielles Release bei den vielen
gegenwärtigen Baustellen des MPC möglich ist.

MfG,
Thomas




Antwort von Jörg Tewes:

Hi!

Donnerstag, 09.12.04 Thomas Beyer schrub...

> Jörg Tewes schrieb...

>> Man kann jetzt die DS-Filter von Mainconcept benutzen? Ich meine
>> mich zu erinnern das du vor einiger Zeit eher davor gewarnt hast
>> und Elecard empfohlen hast. Oder trügt mich hier meine Erinnerung?

[...]
> Also alles in allem ein durchwachsenes Ergebnis, und mehr hatte ich
> auch nicht geschrieben ;-). Ich tendiere bei meiner Arbeit mit
> demuxtem Material (;Video, bis zu 3xAudio) immer wieder dazu die
> Mainconceptfilter zu favorisieren, weil sie so akkurat arbeiten.

Aha dann liege ich im Moment mit meinen Filtern garnicht so schlecht.

> Spätestens, wenn ich meine DVB-T Karte anschmeisse oder anderweitig
> universell - sprich unkompliziert - arbeiten will, kehre ich jedoch
> zu den Elecard-Filtern zurück (;aktuelles Paket des MPEG-Players
> 2.3, jedoch mit einer älteren 2.2er mlcom.ax Version des
> Audiofilters, in der noch AC3 freigeschaltet ist. Elecard hat AC3
> in aktuellen (;Voll)versionen gesperrt, weil sie die offizielle
> Zertifikation des Dolby-Konsortiums abwarten wollen).

Gut dieses unkomplizierte Arbeiten ziehe ich auch vor, speziell wenn
die Ergebnisse unter Umständen in Abstürzen beim Overlay münden. Also
bleibt hier erstmal Elecard der Favorit. Da bin ich nicht so der
Perfectionist. Ich hatte deine Aussage über die Mainconceptfilter so
verstanden das die jetzt universeller wären als die Elecard.

>>> Das bei Dir MPC absemmelt beim Seeken, liegt aber definitiv an
>>> dessen internen DS-Filtern. Einfach alle (;!) abschalten und gut
>>> ist. Insbesondere der interne MPEG-Splitter ist ... ahm
>>> verbesserungswürdig bezüglich Fehlerredundanz.

>> Ahja, guck an auch bei mir semmelt der MPC schon mal ab beim
>> spulen. Allerdings mitsamt Windows. Ich hätte nicht gedacht das es
>> daran liegt. Sind die DS-Filter sofort abgeschaltet wenn man das
>> Häkchen wegmacht oder muß man Windows erst neu starten? Ich
>> versuche gerade meinen Rekord im Dauerlaufen des Rechners zu
>> brechen, Möchte ungern das der Rechner abschmiert. :-))

> Wir haben in den vergangenen Tagen einige Bugs dahingehend
> eingrenzen können. Ich stelle mal ein fertiges Binary mit CVS-Stand
> 9.12.2004 vom Media Player Classic 6.4.8.3 online (;Unicodeversion
> für Win2k/XP). Versuche mal diese Version:
>
> http://www.silent-dreams.de/arc/mplayerc.rar

Werde ich machen.

> Bitte unter Vorbehalt, da kein offizielles Release bei den vielen
> gegenwärtigen Baustellen des MPC möglich ist.

Ist klar. Beim Spulen kanns nur besser werden.

Und Tschüss Jörg

--
"I'm here to pick up some women."
"You'll have better luck at bars."
(;Vir and Garibaldi, "Soul Mates")




Antwort von Andre Beck:

Alan Tiedemann writes:
> Andre Beck schrieb:
>
>> und führte auch selten zum Erfolg, denn es gibt je nach
>> Material nicht so viele Stellen im Stream, an denen ein Video- und ein
>> Audioframe exakt zum selben Timestamp enden bzw. beginnen.
>
> Du wolltest sagen, daß Audio- und Video-Stream grundsätzlich *nie* einen
> gleichen Timestamp haben, da die Frames jeweils andere Längen haben.

Nein, ich wollte schon das sagen, was da stand: Die Stellen kommen (;mal
vorausgesetzt, das Material hat initial keinen A-V-Offset) durchaus vor.
Bereits der Fileanfang ist eine. Die Frage ist nur, wo sich Video- und
Audioframes wieder treffen, und das passiert bei PAL noch hin und wieder
(;lies: ungefähr einmal pro GOP IIRC), bei NTSC allerdings höchst selten
(;wegen der 1-Promille-Timingdrift). Kurz gesagt, diese potentiellen
glatten Schnittstellen, an denen man einen SS so teilen könnte, dass
am Ende ein Offset von 0 erhalten bliebe, korrelieren in praxi nicht
mit den Stellen, wo man eigentlich schneiden will - seltenst bei PAL
und nie bei NTSC. Diese Timing-Issues machen übrigens das seamless
branching bei DVD zum Alptraum und stören schon bei schlichteren
Sachen, die mit aneinandergehängten Streams zu tun haben. Spätestens
bei Stream-Append ist nämlich ein inhaltlicher Eingriff fast nie zu um-
gehen. MPEG ist nun mal kein Schnittformat...

>> BTW, aus Obigem sollte übrigens auch hervorgehen, dass jedes Demuxen
>> von MPEG2 System Streams Information vernichtet, wenn sie nicht irgendwo
>> out of band mitgeschleppt wird.
>
> Schon klar. Die meisten DVB-Recording-Programme gehen aber sowieso den
> Umweg über Demuxen -> Muxen, der Original-Zustand ist also dann sowieso
> schon zerstört.

Nun, solange man in einem Programm demuxt und gleich neu muxt, kann man
die Information ja erhalten. Das Problem ist eher die korrekte Weiter-
gabe ans DVD-Authoring. Letzteres muss NAV-Packs einbauen, also muss
es gewöhnliches MPEG2 System eh neu muxen. Andererseits geht aber bei
Übergabe in Form von ES (;ohne out of band Mechanismus dafür) die Timing-
information verloren. Fertige SS (;in diesem Fall PS) andererseits be-
ginnen und enden mit arbiträren Zeitstempeln und A-V-Überhängen (;durch-
aus auch noch unterschiedlich *pro* *Spur*), sind also für korrektes
DVD-Authoring ebenfalls ungeeignet. Die einzige Schlussfolgerung, die
man daraus ziehen kann, ist, dass sauberes DVD-Authoring bereits den
Encoder einbeziehen muss. Alles andere ist Glück oder Ausnutzung von
Toleranzen, deren Anwesenheit man nicht garantiert bekommt.

>> Jede Software, die so was unterlässt, arbeitet destruktiv und man muss
>> sich später nicht über Synchronprobleme wundern. Leider fallen sie in
>> DE den wenigsten Leuten sofort auf, da hier eh fast alle auf fehlende
>> Lippensynchronität konditioniert sind.
>
> Ich bin da sehr empfindlich, und noch empfindlicher reagiere ich auf
> Glitches am Anfang oder Ende eines Films.

Wer nicht - ich hatte durchaus schon Angst um meine Boxen ;)

> Wenn dann noch das Bild vom
> Abspann da steht, aber der Jingle am Ende akustisch voll reinhaut, dann
> schneide ich mir den Ton halt so zurecht, daß die Tonspur exakt mit der
> Bildinformation endet. Das mache ich seit fast drei Jahren so ;-)

Versuch aber nicht, mehrere solche Objekte auf einer DVD direkt zu
verknüpfen. Dann sind plötzlich neue Glitches da, gerade weil Du
AV-Schnittlücken hast. Dämliches Dilemma.

--
The S anta C laus O peration
or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"

-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-





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