Die Verwertungsrechte eines Films stellen einen Wert dar.Frank Glencairn hat geschrieben: Mi 19 Jun, 2024 16:54Ein Buchwert ist - wie der Name schon sagt - kein echter Wert, sondern ein virtueller, der nur auf dem Papier existiert(und das ist bekanntlich geduldig).Bildlauf hat geschrieben: Mi 19 Jun, 2024 15:00
Wegen Buchwert hast Du recht, habe mich da vertan, aber interessant ist doch der Marktwert. Wenn es einen Film gibt, der schon im Kino gespielt wird oder Stream etc., dann hat die Firma auch bestimmt einen Wert, aber vorher eher wenig bis gar nichts.
Ein Film der bereits im Kino gelaufen ist, verliert massiv an Wert, weil Kino als Auswertung ja schon durch ist (und das Geld schon weg).
Ein Film der nicht im Kino ist, ist so lange nix wert, bis er im Kino ist.
Das ist halt was anderes als eine Imobilienfirma die 50 voll belegte Mietshäuser in den Büchern stehen hat.
Das sind dann tatsächliche Werte, die auch welche bleiben, und nicht nach einem Tag drin Wohnen uninteressant werden, wie das bei einem Film der Fall ist.
Selbst eine Wiederaufführung im Kino ist schließlich möglich.
Viele Filme kommen erst nach Jahren in die Gewinnzone.
Große Produktionsfirmen/Studios verfügen durch ihren Filmstock über den notwendigen Buchwert, um die notwendigen Geldmittel für neue Produktionen zu erhalten - dies stellt Sicherheiten dar, nun einmal auf dem Papier existieren müssen.
Filmförderung besteht eigentlich aus abgesicherten Krediten, bei denen der Staat den Produktionsfirmen das Verlustrisiko abnimmt. Entsprechend investieren die Firmen auch nur noch risikofrei und sichern sich vollkommen ab, was dann das Budget des Films begrenzt.





