stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

Alex hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 09:44

Anstatt dass du mal die Inputs in deinen Theorien (die ich nicht komplett als Quatsch abtun möchte) berücksichtigst
Ja, das ist auch nicht alles Quatsch, zB dass man mit kleinen Teams u Equipment große Filme machen kann (zB Nomadland) und dass die Basis für eine günstige Umsetzung im Drehbuch gelegt wird. Das ist aber Standard-Indie Film-Wissen und nur einer von vielen Bausteinen.

Aber eine ganze Crew als Teilhaber/Produzenten funktioniert in der Praxis nicht, was dann alles passiert wurde hier schon schön geschildert.

Oder dass sein Modell darauf aufbaut, dass der Film am Ende erfolgreich ist. Den Erfolg eines Filmes kann niemand garantieren, als allerletztes Indie Filmemacher.



7River
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von 7River »

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 00:46
berlin123 der Set-Held Deutschlands, ja gar Hollywoods, wird nun sicherlich seine grandiosen Erfahrungen mit uns allen teilen, die er bei erfolgreichen Meisterwerken sammeln konnte.

Also - los geht´s nun mit berlin123s Weisheiten zur Produktion von international erfolgreichen deutschen Filmen.
Jetzt reagierst Du aber etwas albern. Eigentlich bist Du für Deine Sachlichkeit hier bekannt. Es ist ja auch keine Schande oder Verbrechen, wenn man gewisse Erfahrungen nicht hat. Und dieses Forum ist dafür bekannt, dass einige User aus der Branche, also Profis sind. Da jetzt Beweise einzufordern, damit sie würdig sind, Dir Ratschläge geben zu können, ist ebenso albern.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 11:24 Kurzfilme sind Liebhaberei, da keine echte Gewinnabsicht dahinter steht. Mehr als "soll bei Festivals eingereicht werden", kommt doch niemandem in den Sinn.
Ein letzter Versuch dir das nochmal nahezulegen: ein Kurzfilm ist* - analog zu einem Spec - eine Art Pitch. Die Gewinnabsicht ist gegeben, aber eben mit einer Vorleistung (eben dem Kurzfilm/Spec). Und damit verbunden ist es eben auch ein gewisses Pokern. Das ist mit einem Kurzfilm deutlich risikofreier, da idR bedeutend weniger Ressourcen verwendet werden. Eben wie bei Pitches üblich. Vor jedem Drehbuch gibt es ja schließlich auch erstmal Expose und Treatment.

*muss aber nicht zwangsläufig. Muss Kultur [monetären] Gewinn abwerfen? Wer bestimmt das?



Also: hab keine Angst vor Kurzfilmen :)



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 12:42
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 11:24 Kurzfilme sind Liebhaberei, da keine echte Gewinnabsicht dahinter steht. Mehr als "soll bei Festivals eingereicht werden", kommt doch niemandem in den Sinn.
Ein letzter Versuch dir das nochmal nahezulegen: ein Kurzfilm ist* - analog zu einem Spec - eine Art Pitch. Die Gewinnabsicht ist gegeben, aber eben mit einer Vorleistung (eben dem Kurzfilm/Spec). Und damit verbunden ist es eben auch ein gewisses Pokern. Das ist mit einem Kurzfilm deutlich risikofreier, da idR bedeutend weniger Ressourcen verwendet werden. Eben wie bei Pitches üblich. Vor jedem Drehbuch gibt es ja schließlich auch erstmal Expose und Treatment.

*muss aber nicht zwangsläufig. Muss Kultur [monetären] Gewinn abwerfen? Wer bestimmt das?



Also: hab keine Angst vor Kurzfilmen :)
Es ist keine Gewinnabsicht, wenn man darauf abzielt, Investoren zu gewinnen.

Vor einem Drehbuch gibt es nur ein Expose oder Treatment, wenn
man es für die Zusammenarbeit mit anderen Autoren nutzt,
man es zur eigenen Strukturierung nutzt,
man nach Geldquellen sucht.

Eine Gewinnabsicht ist gegeben, wenn man mit dem Film direkte Einnahmen erzielen möchte.

Und Risiko:
Wie groß ist denn die Chance, mit einem Kurzfilm überhaupt wahrgenommen zu werden? Gerade weil sie mit wenig Aufwand realisiert werden können, werden Kurzfilme in Massen gedreht.
Das Risiko ist höher, wenn die Chancen extrem gering sind, auch wenn nur wenige Ressourcen verwendet werden mussten.

Jeder versucht einen Showreel zusammenzustellen und so dann entdeckt zu werden.
Ich denke mir: Verkauft doch weniger euch selbst, verkauft besser den Film.
Denn ein Erfolg des Filmes hilft euch weit mehr, als ein Showreel oder Pitch.

Allein schon, wenn der Film im TV-Nachmittagsprogramm läuft, kann das für einen Low-Budget-Spielfilm einen finanziellen Erfolg bedeuten.

Hier an den Foren-Reaktionen erkennt man doch deutlich, dass es nur wenige sind, die einen Spielfilm zu drehen beabsichtigen. Schon durch die vergleichsweise geringe Konkurrenz hebt man sich also hervor, wenn man den ganzen Weg geht und einen Spielfilm produziert.

Dazu passt auch dies zu Existenzgründungen:
Der Anteil der Personen in der Bevölkerung, die aktiv eine Gründung planten, sei 2023 auf 3,6 Prozent gesunken - nach 4,5 Prozent im Jahr 2022.
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... w-100.html

* Kunst die nicht wahrgenommen wird, ist nutzlose Kunst.
Ein künstlerischer Film, den niemand sieht, ...
Die Einnahmen sind nur ein Maß dafür, wie gut ein Film auch wahrgenommen wird.
Erzielt ein Film Einnahmen von 1.000€ und ein anderer von 1.000.000€ lässt sich auf den Publikumserfolg der Filme schließen.



stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

Nicht predigen, machen.



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04 Es ist keine Gewinnabsicht, wenn man darauf abzielt, Investoren zu gewinnen.
Wieso nicht? Also hat nach deiner Logik zB auch kein einziges Startup dieser Welt Gewinnabsichten? Das musst du schon erläutern...
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04Vor einem Drehbuch gibt es nur ein Expose oder Treatment, wenn
man es für die Zusammenarbeit mit anderen Autoren nutzt,
man es zur eigenen Strukturierung nutzt,
man nach Geldquellen sucht.
Sprich: man damit Geld verdienen will. Ergo: Gewinnabsicht.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04Eine Gewinnabsicht ist gegeben, wenn man mit dem Film direkte Einnahmen erzielen möchte.
Wie kommst du auf das "direkt"? Und was bedeutet es? Wenn ein Autor ein Drehbuch schreibt, zur Realisierung aber eben noch andere braucht die es umsetzen. Es ist also noch ein langer Weg bis der Film verwertet wird. Trotzdem hat der Autor ja eine Gewinnabsicht. Und die ist in obigen Modell gegeben. Um überhaupt soweit zu kommen schreibt er ein Expose, um "Werbung" zu machen.

Generell: Werbung wird gemacht (also Geld investiert), um am Ende Gewinn zu machen. Ganz simpel: Marketing. Wenn es eher in dein Verständnis passt: Kurzfilme dienen dem Marketing. In dem Fall halt für den Zwischenschritt.

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04 Und Risiko:
Wie groß ist denn die Chance, mit einem Kurzfilm überhaupt wahrgenommen zu werden?
Scheinbar groß genug, dass es sich als "Modell" etabliert hat.

Wie groß ist denn die Chance, dass ein Langfilm eines Niemands es in die Produktion schafft (wer investiert denn zig Wochen für einen Unbekannenten?) - und dann auch noch erfolgreich ist (mit welchem Marketing? Sollen die auch noch pro Bono arbeiten? Die Kinobetreiber ebenfalls? Dito Fernsehsender?), sprich: Gewinn erzielt?
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04 Allein schon, wenn der Film im TV-Nachmittagsprogramm läuft, kann das für einen Low-Budget-Spielfilm einen finanziellen Erfolg bedeuten.
Wieso sollte ein Sender den Film eines Unbekannten überhaupt in Betracht ziehen? Wer entscheidet das und wie? Wie hoch ist da die Chance überhaupt wahrgenommen zu werden? Und wieviele Menschen erreicht man damit? Und reichen die Einnahmen um Gewinn zu erzielen? Ich frage das, weil ich Fernsehen seit jeher gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser, vlt kann jmd mit Erfahrung da ein bischen was zu erzählen :)



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Michael Froschmann hat geschrieben: So 16 Jun, 2024 00:32
prime hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 16:53 2017 - Dieser Thread und die Antworten darauf reichen eigentlich schon ;-)
viewtopic.php?p=901608#p901608
@iasi: In dem Thread von 2017 bin ich dir leider voll auf den Leim gegangen.
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 23:42 Im Mittelpunkt steht jedoch der Film, der gedreht werden soll.
Ich sehe das ein wenig anders. Ich denke nicht, das der (dein; 2017) Film im Mittelpunkt steht. Hier stellst nur du dich in den Mittelpunkt. Schade.

Michael.
Ne - du willst doch unbedingt über mich reden.
Für mich steht im Mittelpunkt, was sich ändern könnte, damit sich bei deutschen Film wieder etwas zum besseren wendet.

Ich hatte ein Projekt in der Vorbereitung, bei der es um den IS ging.
Die Zeit war jedoch zu knapp.
8 Darsteller, ein hauptsächlicher Drehort in D, 2 Nebendarstellerinnen ohne Dialog, ...
Ich hatte immer versucht darauf zu achten, dass eine Realisierung auch mit geringem Budget möglich gewesen wäre.
Voraussetzung ist jedoch Planung und Vorbereitung, was Zeit braucht.

Gerade diese Thematik verlangt nach intensiver Einarbeitung und einer adäquaten Umsetzung.
Allein die Recherchen waren sehr aufreibend.


Führe dir mal die Zeiträume der Produktionsphasen vor Auge:
Stoff und Drehbuchentwicklung
Vorproduktion
Dreh
Postproduktion
(Vermarktung/Veröffentlichung)

Der Dreh ist am teuersten, hat aber den kleinsten Zeitrahmen.


Wie bist du mir denn auf den Leim gegangen?
Hast du ein paar Sätze in einem Forum geschrieben und dir einige Gedanken gemacht?

Das Problem ist doch, dass so viele eigentlich darauf warten, dass ihnen jemand eine Produktion vorbereitet, bei der sie dann - möglichst gegen Bezahlung - ihre Aufgabenfelder abarbeiten.
Frank will dann z.B. Bilder abliefern, ein anderer Lampen aufstellen und viele wissen eigentlich gar nicht genau, was sie denn machen wollen. :)
Wichtig ist ihnen, dass es ihrer Vorstellung eines "professionellen Sets" entspricht, damit sie überhaupt eine Orientierung erhalten, was sie machen wollen/sollen. ;)



dienstag_01
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von dienstag_01 »

iasi hat geschrieben:Allein schon, wenn der Film im TV-Nachmittagsprogramm läuft, kann das für einen Low-Budget-Spielfilm einen finanziellen Erfolg bedeuten.
Man soll ja nie nie sagen, aber das geht eigentlich nicht.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:54
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04 Es ist keine Gewinnabsicht, wenn man darauf abzielt, Investoren zu gewinnen.
Wieso nicht? Also hat nach deiner Logik zB auch kein einziges Startup dieser Welt Gewinnabsichten? Das musst du schon erläutern...
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04Vor einem Drehbuch gibt es nur ein Expose oder Treatment, wenn
man es für die Zusammenarbeit mit anderen Autoren nutzt,
man es zur eigenen Strukturierung nutzt,
man nach Geldquellen sucht.
Sprich: man damit Geld verdienen will. Ergo: Gewinnabsicht.
Mal ein kleines Gedankenexperiment:

Jemand schickt dir ein Expose. Es ist interessant. Bezahlst du ihn, um daraus ein Drehbuch zu schreiben?

Jemand schickt dir ein interessantes Treatment. Bezahlst du ihn, um daraus ein Drehbuch zu schreiben?

Ein Autor, dessen Kurzfilm-Drehbücher schon verfilmt wurden, schickt dir ein interessantes Treatment. Bezahlst du ihn, um daraus ein Drehbuch zu schreiben?

Ein Autor, dessen Drehbücher schon verfilmt wurden, schickt dir ein interessantes Treatment. Die Filme hatten keinen Erfolg. Bezahlst du ihn, um daraus ein Drehbuch zu schreiben?

Ein Autor, dessen Drehbücher schon verfilmt wurden, schickt dir ein interessantes Treatment. Die Filme hatten Erfolg. Bezahlst du ihn, um daraus ein Drehbuch zu schreiben?

Erfolg ist der Schlüssel zur Bezahlung. ;)
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:54
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04Eine Gewinnabsicht ist gegeben, wenn man mit dem Film direkte Einnahmen erzielen möchte.
Wie kommst du auf das "direkt"? Und was bedeutet es? Wenn ein Autor ein Drehbuch schreibt, zur Realisierung aber eben noch andere braucht die es umsetzen. Es ist also noch ein langer Weg bis der Film verwertet wird. Trotzdem hat der Autor ja eine Gewinnabsicht. Und die ist in obigen Modell gegeben. Um überhaupt soweit zu kommen schreibt er ein Expose, um "Werbung" zu machen.

Generell: Werbung wird gemacht (also Geld investiert), um am Ende Gewinn zu machen. Ganz simpel: Marketing. Wenn es eher in dein Verständnis passt: Kurzfilme dienen dem Marketing. In dem Fall halt für den Zwischenschritt.
Werbung zu machen, um ein Produkt zu verkaufen, ist etwas anderes, als "Werbung" für sich zu machen, damit jemand in einen investiert.
Wertschöpfung findet am Ende nur bei der Produktwerbung statt.

Ein Spielfilm soll dann nun mal von möglichst vielen Zuschauern gesehen werden.

Dein Pitch-Kurzfilm soll von Produzenten/Investoren wahrgenommen und gesehen werden, damit sie dir das Geld geben, um einen Spielfilm zu drehen.

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:54
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04 Und Risiko:
Wie groß ist denn die Chance, mit einem Kurzfilm überhaupt wahrgenommen zu werden?
Scheinbar groß genug, dass es sich als "Modell" etabliert hat.

Wie groß ist denn die Chance, dass ein Langfilm eines Niemands es in die Produktion schafft (wer investiert denn zig Wochen für einen Unbekannenten?) - und dann auch noch erfolgreich ist (mit welchem Marketing? Sollen die auch noch pro Bono arbeiten? Die Kinobetreiber ebenfalls? Dito Fernsehsender?), sprich: Gewinn erzielt?
Wieder diese Vorstellung, dass in eine Person investiert würde.
Und wieder dieses pro Bono.


Der Gedanke ist, dass alle in eine gemeinsame Produktion investieren.
Wer einen Kurzfilm dreht und die Leute mit Rückstellungsverträgen abspeist, lässt sie pro Bono arbeiten, denn abgesehen von dem Wisch haben sie nichts.

Ein Kinobetreiber verdient an den Kinobesuchern und nicht am Film, der auf der Leinwand läuft.
Bei Dune 2 saß ich damals mit vielleicht 20 anderen Zuschauern im großen IMAX-Saal. Meinst du, der Kinobetreiber hatte einen großen Reibbach gemacht, weil der Film auf der Leinwand 190 Mio.$ gekostet hatte?

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:54
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:04 Allein schon, wenn der Film im TV-Nachmittagsprogramm läuft, kann das für einen Low-Budget-Spielfilm einen finanziellen Erfolg bedeuten.
Wieso sollte ein Sender den Film eines Unbekannten überhaupt in Betracht ziehen? Wer entscheidet das und wie? Wie hoch ist da die Chance überhaupt wahrgenommen zu werden? Und wieviele Menschen erreicht man damit? Und reichen die Einnahmen um Gewinn zu erzielen? Ich frage das, weil ich Fernsehen seit jeher gemieden habe wie der Teufel das Weihwasser, vlt kann jmd mit Erfahrung da ein bischen was zu erzählen :)
Ein Sender muss seine Programminuten füllen.
In die Programmstruktur passen verschiedene Formate - Kurzfilme haben darin nur sehr wenige Fenster, Spielfilme schon mehr.

Mach doch mal eine Schätzung:
Wie viele Kurzfilme werden wohl jährlich in D gedreht?
Und nun noch:
Wie viele Spielfilme werden jährlich in D gedreht?

Splatterfilme bedienen dabei z.B. schon mal einen anderen Markt, haben also andere Verwertungskanäle, als TV.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

dienstag_01 hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 18:49
iasi hat geschrieben:Allein schon, wenn der Film im TV-Nachmittagsprogramm läuft, kann das für einen Low-Budget-Spielfilm einen finanziellen Erfolg bedeuten.
Man soll ja nie nie sagen, aber das geht eigentlich nicht.
Warum?



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 17:28 Nicht predigen, machen.

Sagt das kniende Schäfchen des Gemeindepfarrers.

"Machen" ala stip:
"Wir gehen mal eben kurz mit der Kamera raus und drehen einen Kurzfilm. Wer hat eine Idee?"



stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

Naja das wäre mehr als du jemals geschafft hast.



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Erfolg ist der Schlüssel zur Bezahlung. ;)
Ähmm jetzt gehst du wieder auf die Person. Was denn nun...
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08Werbung zu machen, um ein Produkt zu verkaufen, ist etwas anderes, als "Werbung" für sich zu machen
Sehe ich anders. Beides ist miteinander verknüpft.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08Dein Pitch-Kurzfilm soll von Produzenten/Investoren wahrgenommen und gesehen werden, damit sie dir das Geld geben, um einen Spielfilm zu drehen.
Ja, um dann mit dem Spielfilm Geld einzufahren. Gewinn.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Wieder diese Vorstellung, dass in eine Person investiert würde.
Du hast davon geschrieben dass es um Erfolg geht. Und hinter Erfolgen stehen die Menschen die es realisiert haben. Und um erste Erfolge zu erreichen gibt es eben Kurzfilme, da dort nicht groß investiert werden muss, da funktioniert dein Modell imho noch am ehesten.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Und wieder dieses pro Bono.
Weil dein Experiment nunmal in der Realität darauf hinaus läuft.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Wer einen Kurzfilm dreht und die Leute mit Rückstellungsverträgen abspeist,
Du propagierst doch überhaupt nichts anderes, außer dass es bei dir um ein Langfilm geht, mit entsprechend größerem Volumen, wo ein möglicher Misserfolg deutlich größere Kerben schlägt. Deswegen macht das eben auch keiner, außer vllt Leute mit echt viel Kohle...
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Ein Sender muss seine Programminuten füllen.
Klingt nach Beschäftigungstherapie :D

Hat jemand mit TV Erfahrung vllt einen Einblick, wie dort ausgewählt wird?



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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von DKPost »

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13 Klingt nach Beschäftigungstherapie :D

Hat jemand mit TV Erfahrung vllt einen Einblick, wie dort ausgewählt wird?
Bei den Privaten ist es eigentlich so, dass die "Schrottfilme" die man da sieht nur laufen, weil sie zusammen mit den Blockbustern im Paket verkauft werden und der Sender sich dann auch verpflichtet die zu senden.
Also z.B. für jeden Herr der Ringe kauft man auch weniger bekannte und erfolgreiche Filme des Studios mit. Deswegen laufen diese Filme dann oft auch weit nach 23 Uhr und werden von niemandem gesehen. Hauptsache man hat ihn im Zeitraum X einmal gesendet.
Es dürfte auf jeden Fall extrem selten bis nie vorkommen, dass ein "Filmemacher" seinen Film selbst den Sendern andreht ohne Verleiher oder ähnliches dazwischen.
Und Sender die Spielfilme im Nachmittagsprogramm senden kenne ich bei uns spontan garnicht.

Ganz abgesehen davon: Fiction spielt doch kaum noch eine Rolle bei den deutschen Sendern. Die echten Blockbuster sind zu teuer und kommen viel zu spät, weil noch Sky und Streamingdienste dazwischen hängen, und die Anhängsel sind unrentabel ohne Ende.
Sendeminuten füllt man eher nicht mit Spielfilmen.

Die Frage stellt sich aber in der Regel auch nicht, weil es einfach keine Spielfilme gibt die nicht im Auftrag von irgendeinem Studio oder Sender produziert werden.

Wie es bei den Öffentlichen läuft weiß ich allerdings nicht.



dienstag_01
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von dienstag_01 »

Ich habe vor Jahren mal einen Film an den ÖR verkauft (Dokumentation). Gab n Eis am Stiel ;)



DKPost
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von DKPost »

dienstag_01 hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:59 Ich habe vor Jahren mal einen Film an den ÖR verkauft (Dokumentation). Gab n Eis am Stiel ;)
Das hast du dann aber hoffentlich auf alle Crewmitglied-Investoren-Geschäftsführer aufgeteilt!
Aber ja, Doku geht da eher noch als Spielfilm meine ich.



dienstag_01
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von dienstag_01 »

DKPost hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 21:02
dienstag_01 hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:59 Ich habe vor Jahren mal einen Film an den ÖR verkauft (Dokumentation). Gab n Eis am Stiel ;)
Das hast du dann aber hoffentlich auf alle Crewmitgliedinvestorengeschäftsführer aufgeteilt!
Aber ja, Doku geht da eher noch als Spielfilm meine ich.
Ob Doku eher geht als Spielfilm, weiß ich nicht. Ich hatte im Vorfeld mit einem Produzenten gesprochen, der einen Spielfilm verkauft hatte (ich glaube Nachwuchs), der kannte sich aber in den Strukturen aus. War aber ein längerer Prozess und hat auch nicht mehr gebracht.



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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

DKPost hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:30
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13 Klingt nach Beschäftigungstherapie :D

Hat jemand mit TV Erfahrung vllt einen Einblick, wie dort ausgewählt wird?
Bei den Privaten ist es eigentlich so, dass die "Schrottfilme" die man da sieht nur laufen, weil sie zusammen mit den Blockbustern im Paket verkauft werden und der Sender sich dann auch verpflichtet die zu senden.
Also z.B. für jeden Herr der Ringe kauft man auch weniger bekannte und erfolgreiche Filme des Studios mit. Deswegen laufen diese Filme dann oft auch weit nach 23 Uhr und werden von niemandem gesehen. Hauptsache man hat ihn im Zeitraum X einmal gesendet.
Es dürfte auf jeden Fall extrem selten bis nie vorkommen, dass ein "Filmemacher" seinen Film selbst den Sendern andreht ohne Verleiher oder ähnliches dazwischen.
Und Sender die Spielfilme im Nachmittagsprogramm senden kenne ich bei uns spontan garnicht.

Ganz abgesehen davon: Fiction spielt doch kaum noch eine Rolle bei den deutschen Sendern. Die echten Blockbuster sind zu teuer und kommen viel zu spät, weil noch Sky und Streamingdienste dazwischen hängen, und die Anhängsel sind unrentabel ohne Ende.
Sendeminuten füllt man eher nicht mit Spielfilmen.

Die Frage stellt sich aber in der Regel auch nicht, weil es einfach keine Spielfilme gibt die nicht im Auftrag von irgendeinem Studio oder Sender produziert werden.

Wie es bei den Öffentlichen läuft weiß ich allerdings nicht.
Die Spielfilme die in D produziert werden, werden mit Fördergeldern finanziert - und direkt oder indirekt durch die Sender.
Es gibt doch so gut wie keine deutschen Spielfilmproduktionen, die nicht aus diesem System stammen.

Trotz EM gibt´s Spielfilme auch heute im TV.
Screenshot 2024-06-17 at 22-01-09 Spielfilme heute im T[...].png
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Erfolg ist der Schlüssel zur Bezahlung. ;)
Ähmm jetzt gehst du wieder auf die Person. Was denn nun...
Weil du vom Pitch sprichst und davon, dass mit Kurzfilmen Investoren/Produzenten dazu gewonnen werden sollen, Geld für das nächste Projekt zu erhalten.

Diese Bezahlung durch andere ist nicht nötig, wenn man die Filmproduktion selbst finanziert.
Was man dann verwertet, ist ein fertiger Film.
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08Werbung zu machen, um ein Produkt zu verkaufen, ist etwas anderes, als "Werbung" für sich zu machen
Sehe ich anders. Beides ist miteinander verknüpft.
Du willst einen Werbefilm drehen, um einen Spielfilm drehen zu können.

Das ist etwas anders als ein Werbefilm, der ein fertiges Produkt verkaufen soll.
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08Dein Pitch-Kurzfilm soll von Produzenten/Investoren wahrgenommen und gesehen werden, damit sie dir das Geld geben, um einen Spielfilm zu drehen.
Ja, um dann mit dem Spielfilm Geld einzufahren. Gewinn.
Den Gewinn fahren dann die Produzenten/Investoren ein.

Versetze dich zudem mal in einen Produzenten/Investor hinein. Warum sollte er sich deinen Pitch-Kurzfilm ansehen?
Es gibt das ein sehr erfolgreiches TV-Format das er/du ins Kino bringen könntest.
Es gibt da einen Buch-Bestseller.
Es gibt da einen erfolgreichen Film, zu dem er/du eine Fortsetzung oder einen Ableger produzieren kann.

markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Wieder diese Vorstellung, dass in eine Person investiert würde.
Du hast davon geschrieben dass es um Erfolg geht. Und hinter Erfolgen stehen die Menschen die es realisiert haben. Und um erste Erfolge zu erreichen gibt es eben Kurzfilme, da dort nicht groß investiert werden muss, da funktioniert dein Modell imho noch am ehesten.
Es wird der Erfolgsroman und nicht der Autor verfilmt.
Mit Kurzfilmen kannst du in der Realität keine Erfolge erreichen, die dich wirklich aus der Masse herausheben.
Auch wenn du nur wenig investierst, wird es kein Erfolg, wenn du mit deinem Kurzfilm keine Einnahmen erzielst.
Nicht mal das Programmkino um die Ecke spielt deinen Kurzfilm.
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Und wieder dieses pro Bono.
Weil dein Experiment nunmal in der Realität darauf hinaus läuft.
In der Realität laufen alle Kurzfilme darauf hinaus.
Einen Spielfilm kann man im Kino um die Ecke aber unterbringen.
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Wer einen Kurzfilm dreht und die Leute mit Rückstellungsverträgen abspeist,
Du propagierst doch überhaupt nichts anderes, außer dass es bei dir um ein Langfilm geht, mit entsprechend größerem Volumen, wo ein möglicher Misserfolg deutlich größere Kerben schlägt. Deswegen macht das eben auch keiner, außer vllt Leute mit echt viel Kohle...
Schau dir mal an, wie es deine Vorbilder gamacht hatten. Und die hatten ganz andere Filmmaterialkosten aufzubringen, als du und ich heute.
Für 5000€ kann man z.B. eine Kamera inkl.Zoom und Speicherkarten kaufen, die VV-Qualität liefert - und dies dann stundenlang.

Rückstellungsverträge bei einem Kurzfilm bedeuten übersetzt: Du bekommst nichts, weil es keine Einnahmen gibt.

Dagegen besitzt man als Gesellschafter einen Anteil an einer Produktionsfirma, die mit deiner Mitarbeit einen Spielfilm produziert hat und die Rechte daran besitzt.
Deinen Kurzfilm kauft niemand auf DVD.
Deinen Kurzfilm zeigt kein Kino.
Deinen Kurzfilm kauft niemand bei Amazon.
Deinen Kurzfilm bekommst du nicht bei einem TV-Sender unter.
...

All diese Wege stehen einem Spielfilm jedoch offen.

Wenn der Spielfilm etwas taugt, verkauft er sich auch.
markusG hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 19:08 Ein Sender muss seine Programminuten füllen.
Klingt nach Beschäftigungstherapie :D

Hat jemand mit TV Erfahrung vllt einen Einblick, wie dort ausgewählt wird?



dienstag_01
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von dienstag_01 »

iasi hat geschrieben:Einen Spielfilm kann man im Kino um die Ecke aber unterbringen.
Natürlich. Aber wie viele Einnahmen glaubst du, kann man da generieren.
(Brauchst dir ja bloß mal vor Augen zu führen, wie groß der Anteil der Leute hier im Forum ist, die von sich sagen, dass sie niemals einen deutschen Film anschauen. Die Offenheit für kleine Produktionen ist nicht gerade ausgeprägt im Land.)
Es gibt auch Kinos, die verlangen Geld von dir, um deinen Film zu zeigen.

Ich habe auch mal gedacht, wenn ich einen Film geschafft habe, bin ich der Größte. Da hat den aber erstmal noch niemand gesehen. Von Geld verdienen erstmal gar nicht zu spechen ;)



Frank Glencairn
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38
Einen Spielfilm kann man im Kino um die Ecke aber unterbringen.
Aber nur wenn du dafür zahlst.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Weil du vom Pitch sprichst und davon, dass mit Kurzfilmen Investoren/Produzenten dazu gewonnen werden sollen, Geld für das nächste Projekt zu erhalten.

Diese Bezahlung durch andere ist nicht nötig, wenn man die Filmproduktion selbst finanziert.
Durch Investoren ist ein ganz anderes Volumen möglich, was bei Eigenfinanzierung überhaupt nicht möglich ist. Denn bei letzterer fehlen ja noch sämtliche externen Kosten.

Überleg doch mal warum es sich als Erfolgsmodell herauskristallisiert hat, egal in welchem Bereich eigentlich. Im Grunde ist es ja ähnlich zu dem was du propagierst: es ist nicht ein einzelner aufgerufen, sondern mehrere. Es sind dann eben nicht für Crewmitglieder, sondern Investoren. Alleine lässt sich ein Langfilm nunmal schwer finanzieren.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38Du willst einen Werbefilm drehen, um einen Spielfilm drehen zu können.

Das ist etwas anders als ein Werbefilm, der ein fertiges Produkt verkaufen soll.
Du verkaufst ein Produkt, das noch produziert werden muss. Und dieser Unterschied ist nun inwiefern relevant?
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Den Gewinn fahren dann die Produzenten/Investoren ein.
Nur wenn man die Crew nicht bezahlt.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Versetze dich zudem mal in einen Produzenten/Investor hinein. Warum sollte er sich deinen Pitch-Kurzfilm ansehen?
Du hast keinen Grund geliefert warum er es nicht tun sollte. Ist ein effektives Format Ideen sowohl vom Inhalt als auch von der Umsetzung vorzuvisualiern. Das fehlt zB bei Romanvorlagen. Ist aber ja auch kein entweder, oder: gibt es auch in Tandem miteinander (Kurzfilm zum Buch), oder eben parallel.

Versetz dich doch mal in den Produzenten: du müsstest all die Vorarbeit wuppen, was Geld und Zeit kostet. Nun hat jemand einen Kurzfilm herausgebracht, der erfolgsversprechend ausschaut - wo man nahtlos an erfolgte Vorarbeit anknüpfen kann und die erfolgreiche Ursprungsvision einfach nur noch "ausbrütet".
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Es gibt das ein sehr erfolgreiches TV-Format das er/du ins Kino bringen könntest.
Auch eine Serie hat erstmal einen Piloten und muss dann erstmal zünden. Nicht jede Serie schafft es überhaupt gesendet zu werden. Oder wird abgesetzt und ist dann ein Flop.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Es gibt da einen Buch-Bestseller.
Auch dafür musste der Autor erstmal Vorarbeit leisten, sein Exposé/Treatment bei einen Verlag bewerben, damit es am Ende produziert und publiziert wird.

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Es gibt da einen erfolgreichen Film, zu dem er/du eine Fortsetzung oder einen Ableger produzieren kann.
Es geht ja die ganze Zeit um ersteren! Wenn man erstmal Erfolg hat ist einfacher, Investoren für weitere Produktionen zu finden. Deine Ausgangslage ist aber eben aus dem Nichts eine Produktion zu wuppen, sonst gäbe es dich den ganzen Bohei nicht, es wird ja auch kritisiert, dass Filmförderung primär auf die fällt, die eh Erfolg haben und so keine neuen Talente dazu kommen.

iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Mit Kurzfilmen kannst du in der Realität keine Erfolge erreichen, die dich wirklich aus der Masse herausheben.
Du sollst ja mit dem Kurzfilm aus der Masse herausstechen. Dafür gibt es ja Wettbewerbe. Oder man geht sogar viral damit. Alles möglich.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38Nicht mal das Programmkino um die Ecke spielt deinen Kurzfilm.
Was meinst du wo Kurzfilme gezeigt werden? Natürlich im Kino. Aber nicht nur: heutzutage gibt es zig Vertriebswege. Das ist dann bei Langfilmen eine ganz andere Hausnummer.
iasi hat geschrieben: Mo 17 Jun, 2024 22:38 Schau dir mal an, wie es deine Vorbilder gamacht hatten.
Na über Kurzfilme ;)

Wo sind denn deine Produktionen, wo die Crew die Produktionskosten bezahlt hat?



Alex
Beiträge: 1620

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Alex »

Kennt den (noch) jemand?



Der große Durchbruch gelang Danquart 1994 mit dem Kurzfilm "Schwarzfahrer", einer humorvollen Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Rassismus, der unter anderem mit dem Oscar für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde.



pillepalle
Beiträge: 9022

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von pillepalle »

Kann aber eigentlich kein deutscher Film gewesen sein. Ohne Kronleuchter...

VG
Dynamik ist nur was für Luschen die ihr Licht am Set nicht im Griff haben.



markusG
Beiträge: 4671

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Alex hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 07:53 Kennt den (noch) jemand?
Apropos...iirc liefen in den 90ern im Kino Anti-Neonazi Werbung (vllt für Aussteiger Programme? Ich weiß es nicht mehr), wo die ganz stereotypisch mit Glatze, Bomberjacke und Springerstiefel dargestellt wurden... Die dann zB auch aus der Bahn geschmissen wurden.

Weiß jemand ob es die noch irgendwo gibt? Hab da nichts mehr zu gefunden...

(Sorry für offtopic^^)



iasi
Beiträge: 25371

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

dienstag_01 hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 00:03
iasi hat geschrieben:Einen Spielfilm kann man im Kino um die Ecke aber unterbringen.
Natürlich. Aber wie viele Einnahmen glaubst du, kann man da generieren.
(Brauchst dir ja bloß mal vor Augen zu führen, wie groß der Anteil der Leute hier im Forum ist, die von sich sagen, dass sie niemals einen deutschen Film anschauen. Die Offenheit für kleine Produktionen ist nicht gerade ausgeprägt im Land.)
Es gibt auch Kinos, die verlangen Geld von dir, um deinen Film zu zeigen.

Ich habe auch mal gedacht, wenn ich einen Film geschafft habe, bin ich der Größte. Da hat den aber erstmal noch niemand gesehen. Von Geld verdienen erstmal gar nicht zu spechen ;)
Da könnte ich jetzt mit den Anekdoten zu Herzogs Aguirre und Lucas´ Star Wars kommen.

Das mit den Leuten, die sich keinen deutschen Film im Kino anschauen, wird durch die deutschen Regionalhits widerlegt.
Und bedenke auch: Läuft der Film 3 Wochen ordentlich in einem Kino - wenn auch mit kleinem Saal - dann kommt schon mal Geld rein. Wenn´s 10 Kinos sind, ...
Natürlich ist die Verwertung der letzte wichtige Schritt - und auch hier braucht es dann gute Leute, die das mit begrenzten Mitteln hinbekommen.
Filmfestivals gibt es z.B. nicht nur für Kurzfilme - und dort geht es nicht nur um Filmpreise.



iasi
Beiträge: 25371

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Alex hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 07:53 Kennt den (noch) jemand?



Der große Durchbruch gelang Danquart 1994 mit dem Kurzfilm "Schwarzfahrer", einer humorvollen Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Rassismus, der unter anderem mit dem Oscar für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde.
Gutes Beispiel.
Wie gut stehen denn die Chancen einen Oscar für den Besten Kurzfilm zu erhalten?

Und selbst ein Oscar ist noch keine Garantie für den großen Durchbruch.

Kennt den (noch) jemand?



markusG
Beiträge: 4671

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

Andres Muschiettis "Mama": Kurzfilm -> Langfilm (u.a. via Guillermo del Toro)

Tanz der Teufel
District 9
Saw
12 Monkeys
Frankenweenie
#9
Durchgeknallt
THX 1138
Boogie Nights
Napoleon Dynamite
Sling Blade
Alles Routine
Across the Hall
D.E.B.S.
Elli Parker - Schauspielerin
Eine verhängnisvolle Affäre
Joes Apartment
Was nicht passt, wird passend gemacht
Hobo with a Shotgun
Machete
Bube, Dame, König, grAs
Sin City
uvm.

Alles Kurzfilm -> Langfilm Geschichten.



Skeptiker
Beiträge: 6268

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Skeptiker »

iasi hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 09:04
.... Wie gut stehen denn die Chancen einen Oscar für den Besten Kurzfilm zu erhalten?
Und selbst ein Oscar ist noch keine Garantie für den großen Durchbruch. ...
Wie man es dreht und wendet - es gibt keine 100%-Garantie für den Erfolg (ausser in der Theorie).
Da bleibt eigentlich nur eine Strategie: Wer nichts macht, macht nichts falsch.



macaw
Beiträge: 1467

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von macaw »

Alex hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 07:53 Kennt den (noch) jemand?



Der große Durchbruch gelang Danquart 1994 mit dem Kurzfilm "Schwarzfahrer", einer humorvollen Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Rassismus, der unter anderem mit dem Oscar für den Besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde.
Hab mir den zufälligerweise erst kürzlich wieder angesehen... :-D



macaw
Beiträge: 1467

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von macaw »

Skeptiker hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 10:04
iasi hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 09:04
.... Wie gut stehen denn die Chancen einen Oscar für den Besten Kurzfilm zu erhalten?
Und selbst ein Oscar ist noch keine Garantie für den großen Durchbruch. ...
Wie man es dreht und wendet - es gibt keine 100%-Garantie für den Erfolg (ausser in der Theorie).
Da bleibt eigentlich nur eine Strategie: Wer nichts macht, macht nichts falsch.
Die Welt da draussen ist halt sehr sehr unsicher. Besser kein Risiko eingehen! :-D
Und stell dir mal vor du könnest, egal ob es Kurzfilm aus Spaß oder mit Ambitionen, Musikvideo oder
was auch immer ist - FREUDE daran haben!! Furchtbarer Gedanke! Da ist es doch deutlich sicherer
über Jahrzehnte ein Forum zuzuspammen mit neidzerfressenem Geschwafel gegen andere, die
ihre Träume leben und nicht anders herum.



Frank Glencairn
Beiträge: 24073

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 09:04
Wie gut stehen denn die Chancen einen Oscar für den Besten Kurzfilm zu erhalten?
In seiner Kategorie - genauso gut wie die Chancen für einen Langfilm.

Ich hab in den 90er Jahren mit Thomas Stellmach zusammen gearbeitet, der einen Oscar für diesen 11 Minuten Film hier bekommen hat:

Quest ist ein deutscher Puppentrickfilm aus dem Jahre 1996. Er gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Kurzfilme. Er wurde mit dem Oscar für den besten animierten Kurzfilm 1996, dem Cartoon d'Or 1996 sowie über 40 weiteren, internationalen Preisen ausgezeichnet.


Sapere aude - de omnibus dubitandum



Skeptiker
Beiträge: 6268

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Skeptiker »

macaw hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 10:08
Skeptiker hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 10:04

Wie man es dreht und wendet - es gibt keine 100%-Garantie für den Erfolg (ausser in der Theorie).
Da bleibt eigentlich nur eine Strategie: Wer nichts macht, macht nichts falsch.
Die Welt da draussen ist halt sehr sehr unsicher. Besser kein Risiko eingehen! :-D
Und stell dir mal vor du könnest, egal ob es Kurzfilm aus Spaß oder mit Ambitionen, Musikvideo oder
was auch immer ist - FREUDE daran haben!! Furchtbarer Gedanke! Da ist es doch deutlich sicherer
über Jahrzehnte ein Forum zuzuspammen mit neidzerfressenem Geschwafel gegen andere, die
ihre Träume leben und nicht anders herum.
Ich habe mich für Deinen Beitrag bedankt, möchte aber ergänzen, dass mein Urteil weniger (holzschnittartig) hart ausfällt.
In Richtung "neidzerfressen" geht mein Eindruck nicht. Eher zu: Dreht sich im Kreis. Scheinbar in Endlosschleife (das wäre Dein Spam-Vorwurf). Will vielleicht einfach seine Diskussions&Rhetorik-Skills erproben und verbessern. Und/oder macht sich einen Spass daraus, hier das unbelehrbare "Enfant terrible" zu geben - das wäre auch eine kreative Leistung (der speziellen Art). Erweckt nach aussen den Eindruck, ein reiner Theoretiker zu sein (und steuert damit auch Ideen bei, die sonst fehlen würden), aber lässt uns im unklaren, ob er nicht doch längst an einem grossen Werk arbeitet (es wäre ja auch erfreulich, wenn's ein kleineres, aber umso feineres wäre).
Hat sich intensiv mit der Filmbürokratie und -theorie und auch -technik befasst und ich wäre geneigt zu sagen: Könnte mit seinen Finanzierungs- und Einsparungs-Vorstellungen ein guter Produzent sein (doch dabei kann's ja auch nicht bei unerprobten Theorien bleiben), aber scheint mir für einen kreativen Film-Autor zu sehr Bürokrat und Absicherungs-'Fetischist' zu sein. Wie gesagt, er lässt uns in Dunkeln über seine wahren Absichten und vollendeten Frühwerke und auch darüber, ob hinter all der Theorie doch eine Portion Praxis oder Konkretisierungs-Absicht steckt.
Und die harte Kritik am deutschen Film generell wirkt irgendwie, als hätte sich jemand einen Phantomgegner ausgedacht (sozusagen das Filmmonster), gegen den er - mit harter Theorie-Panzerung gerüstet - nach Belieben antreten kann, ohne je ein eigenes Besser-Produkt vorzuzeigen (nicht ganz auszuschliessen, dass das unter "Name?" irgendwo zu sehen ist/wäre).
Meine Bemerkung zielte aber tatsächlich auch in die Richtung Deines "FREUDE daran zu haben". Das Leben (und Filmen) besteht ja nicht nur aus Buchaltung und Risikoabwägung, sondern manchmal hilft auch ein spontaner Probe-Sprung ins kalte (temperierte) Wasser, um zu testen, ob man oben bleibt oder absinkt! ;-)



macaw
Beiträge: 1467

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von macaw »

Das "neidzerfressen" rührt daher, daß ich (bis ich ihn einfach auf ignorieren gestellt hab) etliche Male gelesen hab wie seine herablassenden Kommentare auf erfolgreiche Personen oder auch nur die Erwähnung von Leuten aus Hollywood ausfielen: "War mir klar, daß du so etwas gut findest", "Hollywood-Anekdoten" sind die letzten, die ich in Erinnerung hab. Ziemlich traurig, wenn das das einzige ist, was von jemandem zurückbleibt. Das komplette Forum kennt ihn doch nur als den griesgrämigen Traumtänzer, der große Töne spuckt aber nichts vorzuweisen hat - das war übrigens eines der ersten Eindrücke, die ich damals erhalten hatte, als ich mich hier angemeldet hab.

Aber das ist übrigens eine Konstante, die ich auch bei vielen anderen sehe, die "es" nicht geschafft haben und die ich über die Jahre kennen gelernt habe: Endloses Wehklagen, Schuld bei anderen und/oder dem Schicksal suchen, das ganze System verteufeln usw. Es ist ja nicht so, als würde ich großartig finden, wie das Filmgeschäft funktioniert, aber das ändert daran nichts. Und angesichts der unendlichen Möglichkeiten, die wir heutzutage haben liegt die "Schuld" nur bei einem selbst wenn man nichts zustande bringt. Ob das Produkt am Ende was taugt ist eine andere Frage. Aber ich bin jeden Tag aufs neue fasziniert, daß ich heute mit meiner kompakten, spottbilligen Blackmagic 4K auf einer Karte im Briefmarkenformat in einer Qualität aufnehmen kann, für die man einst eine Kamera im Schrankformat gebraucht hatte, vom ganzen drumherum ganz zu schweigen. Ich kann alles selbst schneiden, Ton ist in bester Qualität mit dabei, Grading und Nachbearbeitung kriegt man mit Resolve Gratis und wenn man mehr braucht ist auch ein mächtiges 3D Werkzeug (Blender) für umsonst zu kriegen, wenn man sich einarbeitet. Worüber kann man dann noch klagen?



Skeptiker
Beiträge: 6268

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Skeptiker »

macaw hat geschrieben: Di 18 Jun, 2024 11:39 ... Aber ich bin jeden Tag aufs neue fasziniert, daß ich heute mit meiner kompakten, spottbilligen Blackmagic 4K auf einer Karte im Briefmarkenformat in einer Qualität aufnehmen kann, für die man einst eine Kamera im Schrankformat gebraucht hatte, vom ganzen drumherum ganz zu schweigen. Ich kann alles selbst schneiden, Ton ist in bester Qualität mit dabei, Grading und Nachbearbeitung kriegt man mit Resolve Gratis und wenn man mehr braucht ist auch ein mächtiges 3D Werkzeug (Blender) für umsonst zu kriegen, wenn man sich einarbeitet. Worüber kann man dann noch klagen?
Da bin ich ganz Deiner Meinung und staune immer noch über all die Möglichkeiten, die sich heute bieten. Jetzt muss man sich nur immer mal wieder (jedenfalls als Nicht-Profi) daran erinnern (aufraffen), sie auch kreativ bzw. zielführend anzuwenden (-> also, was daraus zu machen)! ;-)

Nachträgliche Korrektur: Ein Wort fehlte!
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 18 Jun, 2024 13:29, insgesamt 1-mal geändert.



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