Laut einer amerikanischen Marktforschungsstudie bleiben die weltweiten Verkäufe von 3D-fähigen TV-Geräten hinter den Erwartungen der Industrie zurück. Geschätzte 3.2 Millionen Geräte werden in 2010 ausgeliefert, davon etwa die Hälfte in den USA -- das sind lediglich etwa 2% der verkauften Flachbildfernseher. Als Gründe, weshalb sich Konsumenten noch zurückhalten, werden (wenig überraschend) vor allem die hohen Preise sowie der fehlende Content genannt. Ob der erwartete Anstieg auf 41% in 2014 erreicht wird, bleibt abzuwarten.
Ziemlich interessant ist eine andere Zahl, die im Report erwähnt wird, und zwar die Ratio zwischen verkauften 3DTV-Geräten und 3D-Brillen. Diese beträgt in West-Europa demnach nicht einmal 1 zu 1, statt den zu erwartenden zwei Brillen pro TV. Daraus ließe sich schließen, daß selbst bei jenen, die einen 3D-fähigen Fernseher kaufen, das Interesse an 3D eher mäßig hoch ist -- jedenfalls nicht hoch genug, um ein paar Brillen extra für Freunde zu kaufen...