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Infoseite // Leica steht angeblich zum Verkauf, u.a. China interessiert



Newsmeldung von slashCAM:
Februar 2026


Laut einem unbestätigten Bericht von Bloomberg steht Leica zum Verkauf. Die aktuellen Besitzer, der österreichischer Andreas Kaufmann und der Investor Blackstone, sollen ...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Leica steht angeblich zum Verkauf, u.a. China interessiert


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Antwort von blueplanet:

Quo vadis?!…der Ausverkauf von Deutschlands „Sahnestücken“ geht in die nächste Runde bzw. erneut gen Osten.
Kann man wollen, sollte man aber nicht. Aber auf mich hört sowieso keiner ;))

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Antwort von MaxSchreck:

Ich verstehe nicht, warum man den Chinesen es so schwer macht. Verkauft denen endlich einfach Deutschland und gut ist.

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Antwort von Jott:

Trump hat aber schon ein Vorkaufsrecht für Europa. Wenn jemand zickt, setzt es 100% Zoll auf alles. Erst mal.

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Antwort von blueplanet:

Herrlich :):) So hart wollte ich nicht ins Gericht gehen, jedoch gefühlt, nicht nur, ist das bereits lange so. Aber die gute Nachricht daran: wir schaffen das. Wir sind ein Sozialstaat und wo das Geld eines Tages dafür herkommt, ist doch völlig schnuppe. Sollen sich doch die Chinesen, Amerikaner, Russen, Inder also kurzum die Welt da draussen, damit rumärgern.

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Antwort von gekkonier:

Produziert Leica überhaupt noch in Europa?
Oder kommt eh schon alles aus Chinas Fabriken?

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Antwort von Jörg:

Etliches kommt aus Portugal.

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Antwort von dienstag_01:

gekkonier hat geschrieben:
Produziert Leica überhaupt noch in Europa?
Oder kommt eh schon alles aus Chinas Fabriken?
Ist doch egal, solange sie einem Österreicher gehört und Blackrock ist sie eine deutsche Firma!
Hallo.

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Antwort von acrossthewire:

dienstag_01 hat geschrieben:

Ist doch egal, solange sie einem Österreicher gehört und Blackrock ist sie eine deutsche Firma!
Hallo.
Blackstone ist aber ein US-Investor

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Antwort von Werksfilm:

gekkonier hat geschrieben:
Produziert Leica überhaupt noch in Europa?
Oder kommt eh schon alles aus Chinas Fabriken?
In Wetzlar, neben Wuhan.

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Antwort von Jott:

Wetzlar liegt neben Wuhan? :-)

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Antwort von dienstag_01:

acrossthewire hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ist doch egal, solange sie einem Österreicher gehört und Blackrock ist sie eine deutsche Firma!
Hallo.
Blackstone ist aber ein US-Investor
Ach, wirklich ;)

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Antwort von MaxSchreck:

acrossthewire hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ist doch egal, solange sie einem Österreicher gehört und Blackrock ist sie eine deutsche Firma!
Hallo.
Blackstone ist aber ein US-Investor
Das heißt dann, ein Österreicher = Deutscher?

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Antwort von Bluboy:

MaxSchreck hat geschrieben:
acrossthewire hat geschrieben:


Blackstone ist aber ein US-Investor
Das heißt dann, ein Österreicher = Deutscher?
Klar, die Kaiserin von Osterreich war Münchnerin

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Antwort von dienstag_01:

Die USA dann aber auch, oder. Gehört zu Deutschland, meine ich.

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Antwort von Bluboy:

dienstag_01 hat geschrieben:
Die USA dann aber auch, oder. Gehört zu Deutschland, meine ich.
Und das Erbe vn Kathi aus Stettin

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Antwort von cantsin:

acrossthewire hat geschrieben:
dienstag_01 hat geschrieben:

Ist doch egal, solange sie einem Österreicher gehört und Blackrock ist sie eine deutsche Firma!
Hallo.
Blackstone ist aber ein US-Investor
Friedrich Merz arbeitete für die, deutscher geht's nicht.

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Antwort von MaxSchreck:

cantsin hat geschrieben:
acrossthewire hat geschrieben:


Blackstone ist aber ein US-Investor
Friedrich Merz arbeitete für die, deutscher geht's nicht.
Nope. Das war Blackrock, nicht Blackstone. Erstere ist eine Abspaltung (1988) von Blackstone...

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Antwort von cantsin:

MaxSchreck hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:


Friedrich Merz arbeitete für die, deutscher geht's nicht.
Nope. Das war Blackrock, nicht Blackstone. Erstere ist eine Abspaltung (1988) von Blackstone...
Ich glaube, niemand kapiert mehr, dass dieser Thread längst im dadaistischen Unernst gelandet ist ...

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Antwort von Jott:

Man muss sich überlegen: eine Familie Kaufmann hält 55% von Leica. Den Laden zu verticken - vielleicht wegen Zweifeln an der Zukunft - würde eine halbe Milliarde bringen. Davon könnte man dann schon recht unbesorgt leben - ich persönlich in der Situation würde wohl sagen: hau weg den Kram und ab unter die Palme.

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Antwort von cantsin:

Jott hat geschrieben:
Man muss sich überlegen: eine Familie Kaufmann hält 55% von Leica. Den Laden zu verticken - vielleicht wegen Zweifeln an der Zukunft - würde eine halbe Milliarde bringen. Davon könnte man dann schon recht unbesorgt leben - ich persönlich in der Situation würde wohl sagen: hau weg den Kram und ab unter die Palme.
Wobei eine Milliarde für ein Technologie-Unternehmen heutzutage eigentlich ein lächerlicher Betrag ist. Nur mal zum Vergleich: Der Linux-Distributor RedHat wurde von IBM für 34 Milliarden Dollar gekauft, und zwar schon 2018 - heute, inflationsbereinigt, mehr als 43 Milliarden.

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Antwort von medienonkel:

Jott hat geschrieben:
Man muss sich überlegen: eine Familie Kaufmann hält 55% von Leica. Den Laden zu verticken - vielleicht wegen Zweifeln an der Zukunft - würde eine halbe Milliarde bringen. Davon könnte man dann schon recht unbesorgt leben - ich persönlich in der Situation würde wohl sagen: hau weg den Kram und ab unter die Palme.
So lange da dann 80% Steuer in meiner Sozialtasche landet, darfst unter die Palme.

Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.

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Antwort von MaxSchreck:

medienonkel hat geschrieben:
Jott hat geschrieben:
Man muss sich überlegen: eine Familie Kaufmann hält 55% von Leica. Den Laden zu verticken - vielleicht wegen Zweifeln an der Zukunft - würde eine halbe Milliarde bringen. Davon könnte man dann schon recht unbesorgt leben - ich persönlich in der Situation würde wohl sagen: hau weg den Kram und ab unter die Palme.
So lange da dann 80% Steuer in meiner Sozialtasche landet, darfst unter die Palme.

Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.
Häh? Welcher Mensch braucht 110 Millionen Euro? Womit willst Du sowas gutheißen?

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Antwort von Bluboy:

Es gibt eben Leute die der Allgemeinheit Millionen und Milliarden entziehen, damit sie nicht für Zigatettem, Kaffee und Alkohol ausgegeben werden, Wohltäter sozusagen

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Antwort von medienonkel:

MaxSchreck hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:


So lange da dann 80% Steuer in meiner Sozialtasche landet, darfst unter die Palme.

Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.
Häh? Welcher Mensch braucht 110 Millionen Euro? Womit willst Du sowas gutheißen?
Man muss auch gönnen können.

Oft sind so Gelder ja gebunden und stecken tatsächlich in Produktionsstätten.

Ein Freund von mir hat an zwei Standorten über 5000 Mitarbeiter, züchtet Bio Rinder, ist bei der Feuerwehr, betreibt gemeinnützig ein Altenheim und ist in der Lokalpolitik.

Auf dem Papier ist der sicher Multimillionär, ja. Aber mit dem Geld wird real gearbeitet.

Wenn man mir von meinen 500 Millionen nur eine lässt, weil ja kein Mensch mehr braucht, würde sogar ich die Kohle mit welchen Mitteln auch immer am Fiskus vorbei schleusen.
Da kümmert sich dann eine renommierte Kanzlei für schlappe 500K sehr gerne drum. (Hab in so ner Kanzlei mal nachts E-Cheks gemacht. Eine komplett andere Welt. Und das sind auch nur die Handlanger der Industriellen.)

Braucht man so viel Geld zum Leben?
Nein.
Trotzdem gibt's Leute, die so viel haben.

Wird ja wohl kaum so schnell ne neue Revolution gegen den Geldadel kommen...

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Antwort von MaxSchreck:

medienonkel hat geschrieben:
Man muss auch gönnen können.
Heikel, so eine Aussage in diesem Forum...
medienonkel hat geschrieben:
Oft sind so Gelder ja gebunden und stecken tatsächlich in Produktionsstätten.

Ein Freund von mir hat an zwei Standorten über 5000 Mitarbeiter, züchtet Bio Rinder, ist bei der Feuerwehr, betreibt gemeinnützig ein Altenheim und ist in der Lokalpolitik.

Auf dem Papier ist der sicher Multimillionär, ja. Aber mit dem Geld wird real gearbeitet.
Damit ist er für viele Linke heutzutage schon ein Ausbeuter...egal, was seine Mitarbeiter sagen. Und schau Dir an, wen diese "Aktivisten" heutzutage dauernd treffen. Normale Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder andere, die zuhause frieren, während Millionäre einfach ein paar Tage ins Hotel oder sonstwo hingehen - da ist ein Unternehmer mit zwei Standorten und 5000 Angestellten schon Großkapitalist...
medienonkel hat geschrieben:
Wird ja wohl kaum so schnell ne neue Revolution gegen den Geldadel kommen...
Der Geldadel baut sich Bunker...sicher übertrieben, aber sie tuns...

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Antwort von Bluboy:

medienonkel hat geschrieben:
Wird ja wohl kaum so schnell ne neue Revolution gegen den Geldadel kommen...
Sparkasse Gelsenkirchen - Die Revolution der anderen Art

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Antwort von medienonkel:

MaxSchreck hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:
Man muss auch gönnen können.
Heikel, so eine Aussage in diesem Forum...
medienonkel hat geschrieben:
Oft sind so Gelder ja gebunden und stecken tatsächlich in Produktionsstätten.

Ein Freund von mir hat an zwei Standorten über 5000 Mitarbeiter, züchtet Bio Rinder, ist bei der Feuerwehr, betreibt gemeinnützig ein Altenheim und ist in der Lokalpolitik.

Auf dem Papier ist der sicher Multimillionär, ja. Aber mit dem Geld wird real gearbeitet.
Damit ist er für viele Linke heutzutage schon ein Ausbeuter...egal, was seine Mitarbeiter sagen. Und schau Dir an, wen diese "Aktivisten" heutzutage dauernd treffen. Normale Menschen auf dem Weg zur Arbeit oder andere, die zuhause frieren, während Millionäre einfach ein paar Tage ins Hotel oder sonstwo hingehen - da ist ein Unternehmer mit zwei Standorten und 5000 Angestellten schon Großkapitalist...
medienonkel hat geschrieben:
Wird ja wohl kaum so schnell ne neue Revolution gegen den Geldadel kommen...
Der Geldadel baut sich Bunker...sicher übertrieben, aber sie tuns...
Ich würde mich sogar als Linken bezeichnen. Hält mich aber nicht davon ab, zu erkennen, das Geld nicht vom Himmel fällt und Leistung in beiden Richtungen belohnt werden sollte.

Immerhin hat's ja jeder schwer.

Der eine muss schauen, dass er sich das Hier und Jetzt täglich leisten kann, der andere will nicht, dass er der falschen Werft zu viel für die dritte Yacht zahlt und muss schauen, ob die dann unter der Brücke durch passt.

Es ist ein Kreuz.

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Antwort von medienonkel:

Bluboy hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:
Wird ja wohl kaum so schnell ne neue Revolution gegen den Geldadel kommen...
Sparkasse Gelsenkirchen - Die Revolution der anderen Art
Söder meinte ja mal, dass er sich bzgl. der Mütterrente wie Robin Hood fühlt.
Ob's in Gelsenkirchen nach Bratwurst roch?

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Antwort von MaxSchreck:

medienonkel hat geschrieben:
Ich würde mich sogar als Linken bezeichnen. Hält mich aber nicht davon ab, zu erkennen, das Geld nicht vom Himmel fällt und Leistung in beiden Richtungen belohnt werden sollte.
Ich halte mich von diesen sinnlosen Einordnungen heraus, bin weder links noch rechts...ich bin mir aber ziemlich sicher, dass Linke mit Deiner Ansicht so gar nicht einverstanden sein dürften...

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Antwort von TomStg:

medienonkel hat geschrieben:
Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.
Sozial-Neid ist in Deutschland eine sehr ausgeprägte und verbreitete Eigenschaft.

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Antwort von Rick SSon:

TomStg hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:
Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.
Sozial-Neid ist in Deutschland eine sehr ausgeprägte und verbreitete Eigenschaft.
Ich denke man kann sich schon fragen, ob ein einzelner Mensch 100 Mrd. besitzen muss und dann noch alle möglichen Subventionsgelder und Steuererleichterungen hinten reingeschoben bekommt, während das Finanzamt wegen ein paar Euros direkt das Konto pfändet :D

Weiss nicht, ob das dann direkt Sozial-Neid ist. Persönlich kann ich auch wenig mit Besitz anfangen, aber jeder soll seinen eigenen Götzen hinterher jagen.

Und schon mal was vom Prinzip des ehrbahren Kaufmanns gehört? -> https://de.wikipedia.org/wiki/Ehrbarer_Kaufmann

Kapitalismus kann auch funktionieren.

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Antwort von dienstag_01:

Wo?

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Antwort von iasi:

TomStg hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:
Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.
Sozial-Neid ist in Deutschland eine sehr ausgeprägte und verbreitete Eigenschaft.
Diesen Sozial-Neid lebt man immer nur gegenüber von Sozialhilfeempfängern aus.

Dabei kannst du mit 2 Mio.€ Vermögen von jährlich mindestens 60.000€ Kapitalerträgen besser leben, als jeder Bürgergeldempfänger ohne dass dir irgendein Amt auf die Nerven gehst, weil du ja schließlich nichts arbeitest.

Oder der Besitzer einer Wohnung in München, die er von Oma geerbt hat und ihm nun monatlich 3000€ Mieteinnahmen einbringt.

Man kann es auch einfach Gerechtigkeitsgefühl nennen, wenn man sich die Frage stellt, weshalb Menschen mit Vermögen ohne etwas leisten zu müssen, ein sehr gutes Leben führen.

In den nächsten 3-4 Monaten werden die deutschen Konzerne wieder die Dividendengießkanne über den Vermögenden ausgießen. Die müssen keinen Finger rühren und bekommen dennoch Geld aufs Konto überwiesen. ;)

Ach ja - und in den vergangenen 2 Jahren hat der DAX um rund 50% zugelegt. Also wächst das Vermögen der Vermögenden auch noch ziemlich stärker, als der Lohn eines Beschäftigten, der dafür schließlich auch etwas leisten muss.

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Antwort von Clemens Schiesko:

iasi hat geschrieben:
TomStg hat geschrieben:


Sozial-Neid ist in Deutschland eine sehr ausgeprägte und verbreitete Eigenschaft.
Diesen Sozial-Neid lebt man immer nur gegenüber von Sozialhilfeempfängern aus.

Dabei kannst du mit 2 Mio.€ Vermögen von jährlich mindestens 60.000€ Kapitalerträgen besser leben, als jeder Bürgergeldempfänger ohne dass dir irgendein Amt auf die Nerven gehst, weil du ja schließlich nichts arbeitest.

Oder der Besitzer einer Wohnung in München, die er von Oma geerbt hat und ihm nun monatlich 3000€ Mieteinnahmen einbringt.

Man kann es auch einfach Gerechtigkeitsgefühl nennen, wenn man sich die Frage stellt, weshalb Menschen mit Vermögen ohne etwas leisten zu müssen, ein sehr gutes Leben führen.

In den nächsten 3-4 Monaten werden die deutschen Konzerne wieder die Dividendengießkanne über den Vermögenden ausgießen. Die müssen keinen Finger rühren und bekommen dennoch Geld aufs Konto überwiesen. ;)

Ach ja - und in den vergangenen 2 Jahren hat der DAX um rund 50% zugelegt. Also wächst das Vermögen der Vermögenden auch noch ziemlich stärker, als der Lohn eines Beschäftigten, der dafür schließlich auch etwas leisten muss.
Passend dazu: elhotzo08022026.jpg https://www.youtube.com/shorts/VzaSi3YDVFE

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Antwort von medienonkel:

TomStg hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:
Die größten Schmarotzer sind Menschen mit obszönen Vermögen.
Sozial-Neid ist in Deutschland eine sehr ausgeprägte und verbreitete Eigenschaft.
Klar. Sozialneid... Aber auf sozial Benachteiligte nach unten treten ist in Ordnung. Auch so eine typisch deutsche Eigenschaft.

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Antwort von MaxSchreck:

"Clemens Schiesko" hat geschrieben:
https://www.youtube.com/shorts/VzaSi3YDVFE
Die Linke, die größte Ansammlung von Nullen nach SPD und Grüne ist natürlich ganz vorne dabei, wenn es ums heiße Luft produzieren geht. Alle drei fordern seit Aussetzung der Vermögenssteuer ganz populistisch deren Wiedereinführung und lassen großzügig weg, warum sie ausgesetzt wurde, nämlich die Ungleichbehandlung von Immobilien gegenüber den anderen Vermögensarten. Der Staat hat Immobilien dauernd niedriger bewertet (= Verletzung der Gleichbehandlung) und hat damit alle anderen Vermögen höher besteuert. Würde der Staat die Vermögenssteuer auf Immobilien zu hoch ansetzen, darf er sich jährlich mit Widersprüchen und Klagen beschäftigen. Obendrein ist die richtige Bewertung mit hohem Aufwand verbunden.

Und die Vermögenssteuer heute, 30 Jahre später wieder in Kraft zu setzen, ist ein epischer Witz.
Was ist denn wohl der Grund warum so viele, vor allem Schwurbler und sonstige rechte Spinner, neben Gold und Silber auf Krypto setzen? Ist hier irgendwem bewusst, daß man nur, weil man Kryptowährung besitzt nach einem Jahr Haltedauer GAR KEINE STEUER zahlt? Klar, das Risiko bei Krypto ist extrem hoch, aber der vorgenannte Fakt allein zeigt schon, wie erbärmlich hilflos der Staat in Wirklichkeit ist, weil er anerkennt, daß er keinerlei Chancen mehr hat diese Form der Währung zu kontrollieren, die sich binnen Sekunden im Wert verändert und eigentlich keinen Ort besitzt, an dem er sich befindet.

Übrigens, @Medienonkel: Dein Freund mit den 5000 Angestellten dürfte sich über den obigen Vorstoß der Verliererpartei(en) freuen, denn selbst wenn er jedem nur einen Hungerlohn von 1000 Euro pro Monat zahlen würde, wird er immer etliche Millionen an thesaurierten Umsätzen vorhalten, die er dann versteuern muss, obwohl er dieses Geld defacto niemals antasten KANN. Wie dumm ist das denn? Und bei der Rezession, in der wir uns befinden und deren Ende wir noch bei weiten nicht sehen, und den Auswirkungen selbst eines einzigen Prozent auf die Gesamtbelastung, die das verursachen wird sage ich: Viel spaß!

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Antwort von Bluboy:

Vermögenssteuer ;-)

Einnahmen aus dem Sammeln von Pfandflaschen können in Deutschland steuerpflichtig sein, wenn es sich nicht nur um gelegentliches Sammeln handelt, sondern eine Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist

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Antwort von MaxSchreck:

Bluboy hat geschrieben:
Vermögenssteuer ;-)

Einnahmen aus dem Sammeln von Pfandflaschen können in Deutschland steuerpflichtig sein, wenn es sich nicht nur um gelegentliches Sammeln handelt, sondern eine Gewinnerzielungsabsicht erkennbar ist
Aber dann gleich mit dem ersten Euro ;)

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Antwort von MaxSchreck:

P.S.: Noch zum Thema Neid. Es wurde ja humoristisch der Einbruch in der Bank in Gelsenkirchen erwähnt, einer der ärmsten Städte des Landes. Und doch: Siehe und staune, waren es laut der Polizei nicht "nur" die versicherten 10000 (!) Euro pro Schließfach, sondern auch mal das dreifache, was der Polizei gemeldet wurde und wo sie hellhörig wird - diese Bürger einer der ärmsten Städte Deutschlands haben also zwischen 3-30x soviel wie der durchschnittliche ärmste Bürger des Landes. Armut ist offenbar ein dehnbarer Begriff...und jetzt kommen sicher Relativierungen: "Aber die tun auch nur das, was die Reichen tun"

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Antwort von medienonkel:

MaxSchreck hat geschrieben:
"Clemens Schiesko" hat geschrieben:
https://www.youtube.com/shorts/VzaSi3YDVFE
Die Linke, die größte Ansammlung von Nullen nach SPD und Grüne ist natürlich ganz vorne dabei, wenn es ums heiße Luft produzieren geht. Alle drei fordern seit Aussetzung der Vermögenssteuer ganz populistisch deren Wiedereinführung und lassen großzügig weg, warum sie ausgesetzt wurde, nämlich die Ungleichbehandlung von Immobilien gegenüber den anderen Vermögensarten. Der Staat hat Immobilien dauernd niedriger bewertet (= Verletzung der Gleichbehandlung) und hat damit alle anderen Vermögen höher besteuert. Würde der Staat die Vermögenssteuer auf Immobilien zu hoch ansetzen, darf er sich jährlich mit Widersprüchen und Klagen beschäftigen. Obendrein ist die richtige Bewertung mit hohem Aufwand verbunden.

Und die Vermögenssteuer heute, 30 Jahre später wieder in Kraft zu setzen, ist ein epischer Witz.
Was ist denn wohl der Grund warum so viele, vor allem Schwurbler und sonstige rechte Spinner, neben Gold und Silber auf Krypto setzen? Ist hier irgendwem bewusst, daß man nur, weil man Kryptowährung besitzt nach einem Jahr Haltedauer GAR KEINE STEUER zahlt? Klar, das Risiko bei Krypto ist extrem hoch, aber der vorgenannte Fakt allein zeigt schon, wie erbärmlich hilflos der Staat in Wirklichkeit ist, weil er anerkennt, daß er keinerlei Chancen mehr hat diese Form der Währung zu kontrollieren, die sich binnen Sekunden im Wert verändert und eigentlich keinen Ort besitzt, an dem er sich befindet.

Übrigens, @Medienonkel: Dein Freund mit den 5000 Angestellten dürfte sich über den obigen Vorstoß der Verliererpartei(en) freuen, denn selbst wenn er jedem nur einen Hungerlohn von 1000 Euro pro Monat zahlen würde, wird er immer etliche Millionen an thesaurierten Umsätzen vorhalten, die er dann versteuern muss, obwohl er dieses Geld defacto niemals antasten KANN. Wie dumm ist das denn? Und bei der Rezession, in der wir uns befinden und deren Ende wir noch bei weiten nicht sehen, und den Auswirkungen selbst eines einzigen Prozent auf die Gesamtbelastung, die das verursachen wird sage ich: Viel spaß!
Tja.... Gute güte, du scheinst ja ein Universalgelehrter zu sein. Sorry, aber da steige ich doch nicht durch, was da wer mit welcher Steuer treibt.
Ich mache auch seit meinen Ferienjobs keine Steuererklärung mehr. Ist mir alles zu kompliziert. Gibt eh nichts abzusetzen oder so.
Ich bin arm geboren und werde mit möglichst viel Schulden kinderlos und ohne Verwandte freiwillig abtreten.
Die Lebensplanung des kleinen Mannes eben.
Klingt provokant. Aber mit meinen bis jetzt 276 Euro Rente bleibt nichts anderes übrig.

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Antwort von medienonkel:

MaxSchreck hat geschrieben:
P.S.: Noch zum Thema Neid. Es wurde ja humoristisch der Einbruch in der Bank in Gelsenkirchen erwähnt, einer der ärmsten Städte des Landes. Und doch: Siehe und staune, waren es laut der Polizei nicht "nur" die versicherten 10000 (!) Euro pro Schließfach, sondern auch mal das dreifache, was der Polizei gemeldet wurde und wo sie hellhörig wird - diese Bürger einer der ärmsten Städte Deutschlands haben also zwischen 3-30x soviel wie der durchschnittliche ärmste Bürger des Landes. Armut ist offenbar ein dehnbarer Begriff...und jetzt kommen sicher Relativierungen: "Aber die tun auch nur das, was die Reichen tun"
Dich stört vermutlich auch, wenn jemand Bürgergeld bezieht und heimlich für Notlagen noch 5K in bar daheim hat.

Ja klar, natürlich tut man das tun, was auch die Reichen machen. Sind diese als Leistungsträger doch das erstrebenswerte Vorbild für uns alle.

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Antwort von ffm:

Thesaurierte Umsätze, die irgendjemandem vorgehalten werden?

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Antwort von MaxSchreck:

medienonkel hat geschrieben:
Ich bin arm geboren und werde mit möglichst viel Schulden kinderlos und ohne Verwandte freiwillig abtreten.
Die Lebensplanung des kleinen Mannes eben.
Klingt provokant. Aber mit meinen bis jetzt 276 Euro Rente bleibt nichts anderes übrig.
Dann wissen wir beide, wo wir herkommen - aber dort will ich im Gegensatz (offenbar) zu Dir nicht wieder zurück.
Ich bin es auch leid, dass Leute, die zwar die Fähigkeiten haben sich aus ihrer Misere zu befreien (nein, ich meine nicht Dich, aber ich kenne solche Leute), stattdessen als erstes die Gemeinschaft heranziehen und damit meine ich alle, vom körperlich hart arbeitenden Müllmann bis hin zum relaxt im Büro sitzenden Manager mit Millionenboni. Gleichzeitig zeigen solche Leute dann auf irgendwelche anderen, die zuviel haben - aus meiner Sicht nur Strohpuppen. Die Quandts, die Albrechts oder Musk zu enteignen würde so enden, wie bisher jedes sozialistische/kommunistische Paradies. Am Ende sitzen die Quandts einfach irgendwo anders und scheffeln wieder Milliarden und wir haben bald weniger als vorher. Das wissen wir in Deutschland so gut wie kaum ein anderes Land. Als die DDR am Ende war, konnte man z.B. bei Carl Zeiss Jena sehen, was der Sozialismus mit der zweiten Hälfte des Unternehmens im Osten angerichtet hatte.
medienonkel hat geschrieben:
Dich stört vermutlich auch, wenn jemand Bürgergeld bezieht und heimlich für Notlagen noch 5K in bar daheim hat.

Ja klar, natürlich tut man das tun, was auch die Reichen machen. Sind diese als Leistungsträger doch das erstrebenswerte Vorbild für uns alle.
Wenn die 5K aus hinterzogenem Einkommen stammen, geht uns das alle an. Da mache ich keinen Unterschied zwischen so einer Dampfwurst wie Uli Hoeneß (der deutlich länger hätte einsitzen müssen) oder solchen Leuten und fast alles spricht dafür, daß im ärmsten Gelsenkirchen schwarzgelder gebunkdert wurden. Wer da kein Problem damit hat, darf dann aber auch nie wieder den Mund aufmachen, warum die Zivilgesellschaft immer weiter zerbricht.

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Antwort von medienonkel:

tldr:
Leistung lohnt nicht.

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Antwort von MaxSchreck:

medienonkel hat geschrieben:
tldr:
Leistung lohnt nicht.
Danke. Besser hätte ich Sozialismus/Kommunismus auch nicht zusammenfassen können. Ich muss spontan an Alexei Paschitnow denken - sagt hier sicher keinem was. Er hat das relativ unbekannte Spiel Tetris erfunden und dann mit Dmitri Pevlovsky und Vadim Gerasimov entwickelt - alle drei haben davon bis 1996 nichts gesehen, weil der Schmarotzerstaat alles einkassiert hat um dann erfolgreich in den Untergang zu rauschen. Drei von ihnen gingen nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in die USA, einer nach GB, mehr muss man dazu nicht sagen.

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Antwort von Darth Schneider:

Nun ja, in Amerika ( und auch bei uns) kriegen gefühlt 80% vom eingenommen Geld einfach ein paar ganz wenige Typen ganz weit oben. Und die meisten Leute die wirklich hart arbeiten kriegen verhältnismässig fast nichts…
Also auf unsere Wirtschaft bezogen ist der Unterschied nicht sooo riesig.;)

Der Kommunismus in der UDSSR hat vor allem wegen der ganzen Korruption der elitären und machtgeilen Eliten völlig versagt. Nicht wegen der ursprünglichen Idee dahinter.

Durchaus möglich das unsere Demokratie /freie Marktwirtschaft in Zukunft ebenfalls genau daran scheitern wird.

Auch das riesige römische Reich ist daran gescheitert.
Die Eliten hatten viel zu viel und wollten immer noch mehr.
Gleichzeitig wurden sie faul und zu selbstsicher und übersahen so essentielle Gefahren.
Dann ging es explosiv sehr steil bergab.

Ich sehe da ansatzweise durchaus Parallelen zu heute.

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Antwort von medienonkel:

"Spätrömische Dekadenz"

Eine quer eingestiegene Malerfrau hat beim üblichen Handwerkerplausch (meine Wohnung ist eher Werkstatt, als Wohnraum) nach getaner Arbeit unaufgefordert gemeint, dass sie jeden verstehen kann, der für 2000 Netto in der früh nicht mehr aufsteht.

Das ist das Maximum, was ich jemals verdient habe. 😄

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Antwort von MaxSchreck:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun ja, in Amerika ( und auch bei uns) kriegen gefühlt 80% vom eingenommen Geld einfach ein paar ganz wenige Typen ganz weit oben. Und die meisten Leute die wirklich hart arbeiten kriegen verhältnismässig fast nichts…
Also auf unsere Wirtschaft bezogen ist der Unterschied nicht sooo riesig.;)

Der Kommunismus in der UDSSR hat vor allem wegen der ganzen Korruption der elitären und machtgeilen Eliten völlig versagt. Nicht wegen der ursprünglichen Idee dahinter.

Durchaus möglich das unsere Demokratie /freie Marktwirtschaft in Zukunft ebenfalls genau daran scheitern wird.

Auch das riesige römische Reich ist daran gescheitert.
Die Eliten hatten viel zu viel und wollten immer noch mehr.
Gleichzeitig wurden sie faul und zu selbstsicher und übersahen so essentielle Gefahren.
Dann ging es explosiv sehr steil bergab.

Ich sehe da ansatzweise durchaus Parallelen zu heute.
Der Kommunismus ist eine infantile Schwachsinnsidee, die jeglicher Freiheit und dem Menschen an sich widerspricht.
Der Mensch will i.d.R. "sammeln", denn es ist unsere Natur (es war mal sinnvoll Werte in guten Zeiten speichern zu können um sie in schlechten zu nutzen), die aber leider völlig pervertiert wurde und aus dem Ruder gelaufen ist. Der Kommunismus aber KANN nicht funktionieren, weil sie niemandem einen Anreiz gibt mehr zu leisten als die anderen - siehe mein Beispiel mit Tetris. Im Gegenteil, sowas erzeugt überwiegend Mittelmaß und das einzige, um die Fähigen Leute im Land zu halten ist sie als Geisel zu nehmen. Die "Mauer" um die DDR hat nicht der Westen gebaut und sie stand auch nicht aus spaß da, die Toten sind die Zeugen - das gleiche Spiel, nur noch krasser, haben die Sowjets betrieben (um heute ein Oligarchenkapitalismus zu sein) und von Nordkorea will ich hier gar nicht anfangen. Und was ist wohl der Grund für den Exodus aus Kuba? Laos, ein autoritäres Regime, Vietnam, durch und durch Korrupt - was alle kommunistischen Regime vereint. Und alles wird abgerundet von China, einem wandelnden, paranoiden Witz von kommunistischem Ultrakapitalismus...

Vielleicht solltest Du, Darth in einem dieser Paradise für längere Zeit leben oder zumindest mit Menschen sprechen, die den Höllenlöchern entkommen konnten.

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Antwort von iasi:

MaxSchreck hat geschrieben:
"Darth Schneider" hat geschrieben:
Nun ja, in Amerika ( und auch bei uns) kriegen gefühlt 80% vom eingenommen Geld einfach ein paar ganz wenige Typen ganz weit oben. Und die meisten Leute die wirklich hart arbeiten kriegen verhältnismässig fast nichts…
Also auf unsere Wirtschaft bezogen ist der Unterschied nicht sooo riesig.;)

Der Kommunismus in der UDSSR hat vor allem wegen der ganzen Korruption der elitären und machtgeilen Eliten völlig versagt. Nicht wegen der ursprünglichen Idee dahinter.

Durchaus möglich das unsere Demokratie /freie Marktwirtschaft in Zukunft ebenfalls genau daran scheitern wird.

Auch das riesige römische Reich ist daran gescheitert.
Die Eliten hatten viel zu viel und wollten immer noch mehr.
Gleichzeitig wurden sie faul und zu selbstsicher und übersahen so essentielle Gefahren.
Dann ging es explosiv sehr steil bergab.

Ich sehe da ansatzweise durchaus Parallelen zu heute.
Der Kommunismus ist eine infantile Schwachsinnsidee, die jeglicher Freiheit und dem Menschen an sich widerspricht.
Der Mensch will i.d.R. "sammeln", denn es ist unsere Natur (es war mal sinnvoll Werte in guten Zeiten speichern zu können um sie in schlechten zu nutzen), die aber leider völlig pervertiert wurde und aus dem Ruder gelaufen ist. Der Kommunismus aber KANN nicht funktionieren, weil sie niemandem einen Anreiz gibt mehr zu leisten als die anderen - siehe mein Beispiel mit Tetris. Im Gegenteil, sowas erzeugt überwiegend Mittelmaß und das einzige, um die Fähigen Leute im Land zu halten ist sie als Geisel zu nehmen. Die "Mauer" um die DDR hat nicht der Westen gebaut und sie stand auch nicht aus spaß da, die Toten sind die Zeugen - das gleiche Spiel, nur noch krasser, haben die Sowjets betrieben (um heute ein Oligarchenkapitalismus zu sein) und von Nordkorea will ich hier gar nicht anfangen. Und was ist wohl der Grund für den Exodus aus Kuba? Laos, ein autoritäres Regime, Vietnam, durch und durch Korrupt - was alle kommunistischen Regime vereint. Und alles wird abgerundet von China, einem wandelnden, paranoiden Witz von kommunistischem Ultrakapitalismus...
Wie sinnig ist es denn, wenn Menschen in absolutem Überfluss leben und sich andere dienstbar machen können, ohne etwas dafür leisten zu müssen?
Weshalb können einige so gut leben wie ein voll Berufstätiger ohne dass sie etwas je etwas in ihrem Leben dafür leisten mussten und müssen?
Wie kann es sein, dass einigen Menschen ein Vermögen zugerechnet wird, das dem BIP eines ganzen Staates entspricht?
Wie kann es sein, dass einige Familien so viel Dividenden jedes Jahr ausgeschüttet bekommen, wie eine Kleinstadt wert ist?

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Antwort von gekkonier:

Die Wahrheit liegt in der Mitte, das ist meine bescheidene Meinung zu dem Thema.
Funktioniert auch am besten, wenn links und rechts fähig sind miteinander wenigstens zu reden anstatt alles mies zu machen.

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Antwort von medienonkel:

iasi hat geschrieben:
MaxSchreck hat geschrieben:


Der Kommunismus ist eine infantile Schwachsinnsidee, die jeglicher Freiheit und dem Menschen an sich widerspricht.
Der Mensch will i.d.R. "sammeln", denn es ist unsere Natur (es war mal sinnvoll Werte in guten Zeiten speichern zu können um sie in schlechten zu nutzen), die aber leider völlig pervertiert wurde und aus dem Ruder gelaufen ist. Der Kommunismus aber KANN nicht funktionieren, weil sie niemandem einen Anreiz gibt mehr zu leisten als die anderen - siehe mein Beispiel mit Tetris. Im Gegenteil, sowas erzeugt überwiegend Mittelmaß und das einzige, um die Fähigen Leute im Land zu halten ist sie als Geisel zu nehmen. Die "Mauer" um die DDR hat nicht der Westen gebaut und sie stand auch nicht aus spaß da, die Toten sind die Zeugen - das gleiche Spiel, nur noch krasser, haben die Sowjets betrieben (um heute ein Oligarchenkapitalismus zu sein) und von Nordkorea will ich hier gar nicht anfangen. Und was ist wohl der Grund für den Exodus aus Kuba? Laos, ein autoritäres Regime, Vietnam, durch und durch Korrupt - was alle kommunistischen Regime vereint. Und alles wird abgerundet von China, einem wandelnden, paranoiden Witz von kommunistischem Ultrakapitalismus...
Wie sinnig ist es denn, wenn Menschen in absolutem Überfluss leben und sich andere dienstbar machen können, ohne etwas dafür leisten zu müssen?
Weshalb können einige so gut leben wie ein voll Berufstätiger ohne dass sie etwas je etwas in ihrem Leben dafür leisten mussten und müssen?
Wie kann es sein, dass einigen Menschen ein Vermögen zugerechnet wird, das dem BIP eines ganzen Staates entspricht?
Wie kann es sein, dass einige Familien so viel Dividenden jedes Jahr ausgeschüttet bekommen, wie eine Kleinstadt wert ist?
Du musst nur in die richtige Familie, in das richtige Land zur rechten Zeit geboren werden.

Ergo:
Man muss sich eigentlich nur einmal vor dem Leben so richtig anstrengen.
(Babyklappen in der Wallstreet... Aber die Idee ist seit Epstein heikel)

Schlussendlich bestraft uns unser Reptiliengehirn täglich dafür, dass der Rest des Denkmuskels zwar ein paar tausend Jahre weiter ist und tolle Maschinen erfunden hat, die aber auch schon lange nicht mehr "vom Menschen" verstanden werden. Intuitiv-Reptiloid schon gar nicht.

>> Kann der Mensch Geschwindigkeiten über 35 km/h überleben? <<
Railway Madness

Von KI ganz zu schweigen.
Viele Menschen wissen überhaupt nicht, welch unfassbare Technologien wir im Alltag benutzen. GPS zum Beispiel. Oder wie schnell Computer eigentlich rechnen.

Der Jäger will das neueste vom neuesten zum niedrigsten Preis (Gipfel: Influencer, die den neuesten Scheiss vor allen anderen umsonst bekommen und damit sogar noch Einkommen generieren. Von Merch rede ich gar nicht.), der Sammler erhofft sich auch Vorteile. Entweder durch Wertsteigerung oder als "Ichhabseuchdochgesagt!!11!" Prepper mit Dosenravioli-Emporium im Bunker unter der Garage.

So oder so: So hochentwickelt der Mensch auch daher kommt, er ist und bleibt ein Depp.

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Antwort von MaxSchreck:

MaxSchreck hat geschrieben:
Und alles wird abgerundet von China, einem wandelnden, paranoiden Witz von kommunistischem Ultrakapitalismus...
Und ich vergaß: Genau dieses "kommunistische" China ist es nun, welches Interesse an einer Marke namens Leica hat, die aus meiner Sicht massivst überteuerte Luxuskameras produziert und es ist China, welches sich auch alle möglichen anderen deutschen und europäischen Traditionsmarken einverleibt hat, die zum Ausverkauf standen, um sich mit dem Glanz zu schmücken. Also wenn das nicht Realsatire ist, weiß ich auch nicht weiter.

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Antwort von dienstag_01:

Erstens kauft nicht China sondern ein chinesisches Unternehmen und zweitens scheinst du überhaupt nicht realisiert zu haben, wie viele Jahre Leica schon mit denen kooperiert.

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Antwort von cantsin:

dienstag_01 hat geschrieben:
Erstens kauft nicht China sondern ein chinesisches Unternehmen
HSG, Chinas führender Private Equity-Fonds, abgespalten von Sequoia Capital. Das wird also keine Übernahme durch einen chinesischen Hersteller, zumindest vorerst nicht. (Sie können Leica dann immer noch an einen chinesischen Kamera-/Elektronikhersteller weiterverkaufen, siehe Hasselblad/DJI.)

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Antwort von dienstag_01:

Auch an einen kenianischen.

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Antwort von MaxSchreck:

medienonkel hat geschrieben:
Eine quer eingestiegene Malerfrau hat beim üblichen Handwerkerplausch (meine Wohnung ist eher Werkstatt, als Wohnraum) nach getaner Arbeit unaufgefordert gemeint, dass sie jeden verstehen kann, der für 2000 Netto in der früh nicht mehr aufsteht.
Das ist so gewollt. Die Typen, die hier mit Fahrrädern rumheizen für Lieferando, Wolt, Uber Eats usw. kriegen (zumindest sagte das einer in einem Beitrag der DW kürzlich) um die 80 Euro pro Tag für 12 Stunden Radeln bei Wind und Wetter - und der Staat schaut munter zu, wartet wahrscheinlich auf das Fax in diesem Neuland. Die Subunternehmer aus irgendwelchen Ostblock-Ländern melden sich einfach ab und zeigen Mittelfinger, wenn der Beamte aus seinem Nickerchen und nach drei Kaffee wach wird.

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Antwort von Darth Schneider:

Fakt ist, weder der Komunismus, der Sozialismus noch der Kapitalismus auch nicht die freie Marktwirtschaft funktioniert auf die Dauer.. Und zu rechts oder zu links funktioniert auch nicht wirklich, schon gar nicht nur Grün.;)

Die Lösung liegt irgendwo im gesunden Mass dazwischen…
Ein guter Ansatz wäre zuerst mal das doofe Geld abzuschaffen.
Und es wird alles fair geteilt.

Und absolut jeder kriegt genug Luxus zum normal leben, muss ein Minimum arbeiten.
Und wer mehr arbeiten und mehr leisten will, kriegt halt entsprechend mehr Luxus.
Ganz egal was er arbeitet.
Nicht mal hohe Politiker dürften eigentlich reich sein.
Superreiche und sehr reiche Leute wären somit endgültig ausgestorben.

Eine Art sehr sozialer Komunismus.
Zu sehen/lesen in den Star Trek und Asimov Universen.
Das würde zumindest theoretisch super funktionieren, denke ich zumindest.
Wenn die Menschheit ready für sowas wäre.

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Antwort von Bluboy:

...wer mehr arbeitet und mehr leisten will, kriegt halt entsprechend mehr…Ganz egal was er arbeitet.

Genau, Leistung muß sich lohnen, damit das wieder wer kommen kann und umveteilen fordert

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Antwort von Darth Schneider:

Und eben genau da ist der Knackpunkt bei jedem politischem System das probiert wurde.
Es kommt immer wieder jemand Mächtiges dahergelatscht der aus reinem egoistischem Eigeninteresse irgend was umverteilen will…

Und warum ?
Wegen dem dummen Geld das dann in seine Tasche fliesst und natürlich wegen mehr Macht…

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Antwort von Darth Schneider:

Oder mit anderen Worten,
wenn ein Elon Musk einfach vorbildlich 90% von seinen fast 1000 Milliarden unter den armen Leuten die fast nix haben, in Amerika just now fair verteilen würde. Nur eine Milliarde behalten würde.

Ja dann wäre der Elon auf einen Schlag ein absoluter Superstar und der für den Rest seines Lebens beliebteste Mann auf dem ganzen Planeten…
Und er hätte immer noch sehr, sehr viel Geld.

Aber auf solche Ideen kommen die superreichen Deppen natürlich nicht.

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Antwort von iasi:

medienonkel hat geschrieben:

So oder so: So hochentwickelt der Mensch auch daher kommt, er ist und bleibt ein Depp.
Wir können alle nicht aus unserer Haut.

Sich darüber im Klaren zu sein, ist schon mal ein wichtiger und bemerkenswerter Schritt.

Die Soziobiologie kann hier u.a. schon hilfreiche Einsichten bieten.

Es ist übrigens auch eine menschliche Neigung, sich selbst auszunehmen, wenn man vom "Depp" spricht. ;):)

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Antwort von iasi:

"Darth Schneider" hat geschrieben:
Oder mit anderen Worten,
wenn ein Elon Musk einfach vorbildlich 90% von seinen fast 1000 Milliarden unter den armen Leuten die fast nix haben, in Amerika just now fair verteilen würde. Nur eine Milliarde behalten würde.

Ja dann wäre der Elon auf einen Schlag ein absoluter Superstar und der für den Rest seines Lebens beliebteste Mann auf dem ganzen Planeten…
Und er hätte immer noch sehr, sehr viel Geld.

Aber auf solche Ideen kommen die superreichen Deppen natürlich nicht.
Wenn jeder Europäer sagen wir mal 10% von seinem Einkommen abgeben würde, um damit z.B. Afrika weiter zu entwickeln, wäre es ein ganz ähnlicher Effekt.
Aber wir sind natürlich alle dieselben "Deppen". :)

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Antwort von iasi:

Bluboy hat geschrieben:
...wer mehr arbeitet und mehr leisten will, kriegt halt entsprechend mehr…Ganz egal was er arbeitet.

Genau, Leistung muß sich lohnen, damit das wieder wer kommen kann und umveteilen fordert
Besitz lohnt sich.

Wenn du eine Mietwohnung in München besitzt, lebst du besser als so mancher Arbeiter.
Und natürlich weit besser als so mancher Grundsicherungsempfänger. Und dafür musst du nicht mal ständig bei Ämtern vorsprechen.
Und leisten musst du dafür gar nicht, wenn du die Wohnung oder das Geld für den Kauf geerbt hast.

Bürgergeld wurde abgeschafft, weil sie Empfänger nichts dafür leisteten. ;)

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Antwort von Darth Schneider:

@iasi
Es geht nicht um die Afrikaner, es geht um absolut alle.
Genug Ressourcen und Wohnraum für alle wäre vorhanden, viel mehr als genug
Man müsste alles nur fair verteilen.
Und wie schon geschrieben, wer mehr leistet würde ja auch mehr an Luxus kriegen..

Und Erben ? Das ist auch so eine perfide Sache. Wer nur viel erbt und selber gar nix im Leben leistet. Der sollte gefälligst einen Grossteil seines Erbes an die Leute abgegeben die viel arbeiten…;)

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Antwort von Bluboy:

iasi hat geschrieben:
Bluboy hat geschrieben:
...wer mehr arbeitet und mehr leisten will, kriegt halt entsprechend mehr…Ganz egal was er arbeitet.

Genau, Leistung muß sich lohnen, damit das wieder wer kommen kann und umveteilen fordert
Wenn du eine Mietwohnung in München besitzt, lebst du besser als so mancher Arbeiter.
Dem kann ich widersprechen

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Antwort von dienstag_01:

Bluboy hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:


Wenn du eine Mietwohnung in München besitzt, lebst du besser als so mancher Arbeiter.
Dem kann ich widersprechen
Du darfst natürlich nicht selber drin wohnen ;)

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Antwort von MaxSchreck:

iasi hat geschrieben:
Wenn jeder Europäer sagen wir mal 10% von seinem Einkommen abgeben würde, um damit z.B. Afrika weiter zu entwickeln, wäre es ein ganz ähnlicher Effekt.
Aber wir sind natürlich alle dieselben "Deppen". :)
Bisher (ab 1950/1960) gingen ja rund 2 Billionen USD an "Afrika" - und 10% der Einkommen aller Europäer wäre fast (man siehe und staune) weitere 1,4 bis 2 Billionen. Die ersten 2 Bio. haben nichts gebracht, also muss da weiter Kohle hin. Ganz klar. Schleierhaft ist mir in dem Kontext auch, warum Länder wie China und Indien noch Entwicklungshilfe kriegen. Achja, China braucht sie, um deutsche Firmen aufzukaufen...ganz vergessen...

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Antwort von dienstag_01:

MaxSchreck hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wenn jeder Europäer sagen wir mal 10% von seinem Einkommen abgeben würde, um damit z.B. Afrika weiter zu entwickeln, wäre es ein ganz ähnlicher Effekt.
Aber wir sind natürlich alle dieselben "Deppen". :)
Bisher (ab 1950/1960) gingen ja rund 2 Billionen USD an "Afrika" - und 10% der Einkommen aller Europäer wäre fast (man siehe und staune) weitere 1,4 bis 2 Billionen. Die ersten 2 Bio. haben nichts gebracht, also muss da weiter Kohle hin. Ganz klar.
Da würden mich mal im Gegenzug z.B. mal die gesparten Kosten für die Müllentsorgung interessieren.

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Antwort von MaxSchreck:

dienstag_01 hat geschrieben:
Da würden mich mal im Gegenzug z.B. mal die gesparten Kosten für die Müllentsorgung interessieren.
Das nenne ich pure Heuchelei. Einerseits Entwicklungshilfe zahlen, damit (wie ich grad las) ein Land wie China besser im Umweltschutz ist und dann Müll nach "Afrika" (Ghana, Kenia, Tansania) verschicken - und zwar den giftigsten, den man sich vorstellen kann. Als Abrundung bekommen sie noch Altkleider, damit auch in dem Bereich die dortige Industrie auf keinen grünen Zweig kommt aber überwiegend (Konsumexzess der westlichen Welt sei dank!) auch als Müll dort endet. Zynisch könnte man auch vermuten, daß dieser Müll als Rohstoff deklariert wird und somit Teil der Entwicklungshilfe ist.

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Antwort von iasi:

MaxSchreck hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Wenn jeder Europäer sagen wir mal 10% von seinem Einkommen abgeben würde, um damit z.B. Afrika weiter zu entwickeln, wäre es ein ganz ähnlicher Effekt.
Aber wir sind natürlich alle dieselben "Deppen". :)
Bisher (ab 1950/1960) gingen ja rund 2 Billionen USD an "Afrika" - und 10% der Einkommen aller Europäer wäre fast (man siehe und staune) weitere 1,4 bis 2 Billionen. Die ersten 2 Bio. haben nichts gebracht, also muss da weiter Kohle hin. Ganz klar. Schleierhaft ist mir in dem Kontext auch, warum Länder wie China und Indien noch Entwicklungshilfe kriegen. Achja, China braucht sie, um deutsche Firmen aufzukaufen...ganz vergessen...
Das ist eine ziemlich beschönigende Rechnung.
Seit 1950/1960 betrug das BIP Europas insgesamt nicht nur 14 bis 20 Billionen USD.
Allein in einem Jahr - 2024 - betrug das BIP nur der EU-Staaten 20 Billionen USD.
Und wir speißen Afrika in 75 Jahren gerade mal mit 10% dieser Summe ab.
So kauft man sich ein gutes Gewissen und den Eingang in den Himmel. :)

China braucht schon lange keine Entwicklungshilfe mehr, um deutsche Firmen aufzukaufen. Da genügt schon der chinesische Handelsbilanzüberschuss.

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Antwort von MaxSchreck:

iasi hat geschrieben:
Das ist eine ziemlich beschönigende Rechnung.
Seit 1950/1960 betrug das BIP Europas insgesamt nicht nur 14 bis 20 Billionen USD.
Allein in einem Jahr - 2024 - betrug das BIP nur der EU-Staaten 20 Billionen USD.
Und wir speißen Afrika in 75 Jahren gerade mal mit 10% dieser Summe ab.
So kauft man sich ein gutes Gewissen und den Eingang in den Himmel. :)

China braucht schon lange keine Entwicklungshilfe mehr, um deutsche Firmen aufzukaufen. Da genügt schon der chinesische Handelsbilanzüberschuss.
Dann am besten 90% nach Afrika, hat ja bisher gut geklappt, ne? Aber nein, stattdessen wird die "Entwicklungshilfe" (was für ein scheinheiliges Wort) sogar reduziert! In Afrika selbst fragen sich manche, ob es nicht (wie nach Trump"s USAid Kahlschlag eindrucksvoll demonstriert) saugefährlich ist, sich irgendwelchen Ländern mit zweifelhaften Motiven so auszuliefern. Aber nein, unabhängig sein und Probleme in den Griff kriegen, bloß nicht! Her mit der Abhängigkeit und stattdessen mal wieder: China! Die Kolonialisten haben nur das Aussehen gewechselt!



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Antwort von medienonkel:

iasi hat geschrieben:
medienonkel hat geschrieben:

So oder so: So hochentwickelt der Mensch auch daher kommt, er ist und bleibt ein Depp.
Wir können alle nicht aus unserer Haut.

Es ist übrigens auch eine menschliche Neigung, sich selbst auszunehmen, wenn man vom "Depp" spricht. ;):)
Keine Sorge, ich schließe mich explizit ins Deppentum mit ein. Bin ja kein Idiot.

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Antwort von cantsin:

Um mal wieder on-topic zu werden: Wenn ich auf einen langfristigen chinesischen Übernahmekandidaten von Leica tippen würde, jenseits von Private Equity, dann wäre das Xiaomi. Die arbeiten ja schon mit Leica bei ihren Smartphonekameras zusammen (inkl. Leica-Logo/rotem Punkt auf ihren Oberklasse-Smartphones) und haben vor ein paar Jahren mal eine eigene MFT-Fotokamera auf den Markt gebracht.

Und: Xiaomi hat aktuell einen Börsenwert/eine Marktkapitalisierung von ca. 120 Milliarden US-Dollar, genau hundertmal soviel wie Leicas aktueller Firmenwert. Die könnten das also aus der Portokasse bezahlen.

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Antwort von iasi:

MaxSchreck hat geschrieben:
iasi hat geschrieben:
Das ist eine ziemlich beschönigende Rechnung.
Seit 1950/1960 betrug das BIP Europas insgesamt nicht nur 14 bis 20 Billionen USD.
Allein in einem Jahr - 2024 - betrug das BIP nur der EU-Staaten 20 Billionen USD.
Und wir speißen Afrika in 75 Jahren gerade mal mit 10% dieser Summe ab.
So kauft man sich ein gutes Gewissen und den Eingang in den Himmel. :)

China braucht schon lange keine Entwicklungshilfe mehr, um deutsche Firmen aufzukaufen. Da genügt schon der chinesische Handelsbilanzüberschuss.
Dann am besten 90% nach Afrika, hat ja bisher gut geklappt, ne? Aber nein, stattdessen wird die "Entwicklungshilfe" (was für ein scheinheiliges Wort) sogar reduziert! In Afrika selbst fragen sich manche, ob es nicht (wie nach Trump`s USAid Kahlschlag eindrucksvoll demonstriert) saugefährlich ist, sich irgendwelchen Ländern mit zweifelhaften Motiven so auszuliefern. Aber nein, unabhängig sein und Probleme in den Griff kriegen, bloß nicht! Her mit der Abhängigkeit und stattdessen mal wieder: China! Die Kolonialisten haben nur das Aussehen gewechselt!
Wenn´s denn allein nur die 10% wären, könnte sich Afrika sehr viel schneller und besser entwickeln - und wir müssten uns nicht vor Migrantenströmen von Afrikanern fürchten, die in ihrer Heimat keine Perspektive mehr sehen.

"Kolonialismus" ist doch nur eine schöne Ausrede dafür, sich nicht seiner Verantwortung zu stellen.

Und um mal zum Thema zurückzukommen: Mercedes wird als deutsches Unternehmen angesehen. Die Aktionärsstruktur spricht aber eine andere Sprache.

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Antwort von MaxSchreck:

iasi hat geschrieben:
"Kolonialismus" ist doch nur eine schöne Ausrede dafür, sich nicht seiner Verantwortung zu stellen.
Der Brunnen läuft halt langsam leer.

P.S.: China. Leica.

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Antwort von iasi:

MaxSchreck hat geschrieben:

P.S.: China. Leica.
Die Frage ist doch, wo produziert Leica hauptsächlich?
Und wo wird diese Produktion stattfinden, wenn der Eigentümer wechseln sollte?

Wer sind denn die Eigentümer? Die Leica Camera AG gehört mehrheitlich dem österreichischen Unternehmer Dr. Andreas Kaufmann (über die ACM Beteiligungs- und Verwaltungsgesellschaft), wobei die amerikanische Investmentgesellschaft Blackstone einen signifikanten Anteil (45%) hält

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Antwort von cantsin:

iasi hat geschrieben:
Die Frage ist doch, wo produziert Leica hauptsächlich?
Und wo wird diese Produktion stattfinden, wenn der Eigentümer wechseln sollte?
Kann man gar nicht so eindeutig sagen. Denn neben den Produktionshauptstätten Wetzlar/Deutschland und Portugal gibt es ja die ganzen Joint Venture-Produkte (wie: Leica/Panasonic-Objektive und -Kameraelektronik, Leica/Xiaomi-Smartphones) und Rebadge-/Rebranding-/Rehousing-Produkte (Fuji-Instax-Kameras als Leica Sofort, Panasonic Kompaktkameras als Leica D-Lux, chinesische Projektoren von Hisense als Leica Cine 1TV projector, in Sigmas Fabrik hergestellte Sigma-Zooms als Leica Vario-Elmarit, das von Sharp/Foxconn in China entwickelte und produzierte Leitz Phone etc.).

Wenn man die Leica-Produkte nur nach Stück-Verkaufszahlen zählt, dürfte die Mehrheit wahrscheinlich bereits Made in China sein.

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Antwort von cantsin:

cantsin hat geschrieben:
Um mal wieder on-topic zu werden: Wenn ich auf einen langfristigen chinesischen Übernahmekandidaten von Leica tippen würde, jenseits von Private Equity, dann wäre das Xiaomi.
Erste Rauchzeichen, gestern veröffentlicht:
Joint letter from Xiaomi and Leica

We are glad to announce that Xiaomi and Leica have entered a new era in our partnership, moving from co-engineering to strategic co-creation.
The strategic upgrade reflects our long-lasting shared pursuit of pure imagery that time cannot dim.
https://www.mirrorlessrumors.com/leica- ... rtnership/

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Antwort von Bluboy:

Vor rund 20 Jahren wäre Leica beinahe pleitegegangen, weil der Trend zur Digitalisierung verpasst wurde. Inzwischen ist das Smartphone-Segment ein Hoffnungsträger des Herstellers.
Mit einem Preis von knapp 2.000 Euro tritt Leica gegen Premiumhersteller wie Apple und Samsung an.

https://www.t-online.de/digital/aktuell ... markt.html

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Antwort von dienstag_01:

cantsin hat geschrieben:
cantsin hat geschrieben:
Um mal wieder on-topic zu werden: Wenn ich auf einen langfristigen chinesischen Übernahmekandidaten von Leica tippen würde, jenseits von Private Equity, dann wäre das Xiaomi.
Erste Rauchzeichen, gestern veröffentlicht:
Joint letter from Xiaomi and Leica

We are glad to announce that Xiaomi and Leica have entered a new era in our partnership, moving from co-engineering to strategic co-creation.
The strategic upgrade reflects our long-lasting shared pursuit of pure imagery that time cannot dim.
https://www.mirrorlessrumors.com/leica- ... rtnership/
Ach gugge, jetzt soll es doch ein chinesischer Hersteller und kein Fond werden.
Wer hätte das gedacht ;)

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Antwort von Jan:

Bluboy hat geschrieben:
Vor rund 20 Jahren wäre Leica beinahe pleitegegangen, weil der Trend zur Digitalisierung verpasst wurde. Inzwischen ist das Smartphone-Segment ein Hoffnungsträger des Herstellers.
Mit einem Preis von knapp 2.000 Euro tritt Leica gegen Premiumhersteller wie Apple und Samsung an.

https://www.t-online.de/digital/aktuell ... markt.html

Kann ich mir nicht vorstellen, dass das neu Leica Leitzphone in großer Stückzahl verkauft werden wird. Die Leute, die viel Geld für Leica bisher ausgaben, sind 40+, sogar eher 50+ oder 60+. Und so gut lief es ja nicht mehr im Fotomarkt, ohne die Smartphone Sparte mit erst Huawei und ab 2022 mit Xiaomi wäre Leica schon lange Pleite. Die Hauptzielgruppe kauft bei den höherklassigen Handys klar ein iPhone, dann kommt irgendwann später Samsung. Google Premium, oder Xiaomi Premium geht schon nicht wirklich und das Leitzphone ist eben ein sehr ähnliches Xiaomi 17 Ultra. Xiaomi ist recht erfolgreich in den günstigeren Sparten. Leica kennt kaum ein Jüngerer, die konnten das auch nicht wirklich mit den Huawei und den späteren Xiaomi Handys verbinden. Da steht zwar Leica auf der Linse, was das heißt wusste kaum jemand.

Ich glaube du bekommst in der aktuellen Zeit mit einem Leica Handy nicht das Feeling hin, was Leica lange in der Fotografie war - absolut Premium und auch Statussymbol. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie Apple viele Marktanteile gegen ein 17 Pro Max abnehmen, was sogar günstiger ist.


https://www.digitalkamera.de/Meldung/Le ... 15044.aspx

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