| heftige Ruckler bei Aufnahme mit Terratec Cinergy 400 TV
Frage von Golo Kahlert:
Hallo zusammen,
dies ist mein erstes Posting hier und ich hoffe, ihr könnt mir helfen.
Ich habe folgende Ausrüstung und folgendes Problem:
TV Karte: Terratec Cinergy 400 TV Soundkarte: SB Audigy Audio [E800] Videoquelle: Camcorder Sharp VL-E40 mit analoger Chinch-Verbindung Software: Terratec TV-Software zur Aufnahme im AVI-Format und Pinnacle Studio 8 zum Rendern in MPEG. Hardware: AMD Athlon 2400, 512 MB RAM, 15 GB Speicherplatz auf der Filmepartition und Windows XP Home mit Service Pack 2
Nun habe ich bei der Aufnahme von Videos von der Kamera über die TV-Karte zum PC das Problem, dass ein ruckelfreies Aufnehmen kaum noch möglich ist. Vielleicht ist das Einbildung, aber seit der kürzlich erfolgten Installation des XP-SP 2 scheint es noch schlimmer zu sein. Im Aufnahmefenster der Terratec-TV-Software werden mir ja die Anzahl der Frames (;F), die Framerate und ein Wert angezeigt, der sich mit "D" abkürzt. Ich vermute, dass es sich hierbei um eine Angabe der Verzögerung (;Þlay) handelt, denn je höher die Zahl, desto unwahrscheinlicher ist eine fehlerfreie Aufnahme (;ideal wäre also D0, aber das schaffe ich nur selten).
Während der Aufnahme kommt es meistens dazu, dass mein Rechner zu "springen" scheint: das allgegenwärtige Arbeitsgeräusch, ich beschreibe es mal als Rattern, wird sehr laut und dann macht es einmal laut "klack" - und schon springt der D-Wert von 0 auf manchmal 28. Dann habe ich einen sehr heftigen Ruckler im Film und alle Aussichten auf ein fehlerfreies Rendering sind dahin. Ich muss übrigens deshalb mit der Terratec-Software aufnehmen, weil alle anderen TV-Software-Programme meine TV-Karte nicht als Audioquelle erkennen. Und für eine getrennte Aufnahme Audiospur-Soundkarte/Videospur-TV-Karte fehlt mir die Ahnung für die ideale Konfiguration und im Umgang mit den Programmen.
Nach der Aufnahme muss ich viele verschiedene AVI-Dateien mit Pinnacle Studio 8 zusammensetzen und zu einer einzigen MPEG-Datei rendern. Probleme hierbei: Wenn ich auch nur eine Szene mit einem D-Wert größer 0 da drin habe oder der Rechner während des Renderings "springt" (;was sich so gut wie nicht vermeiden lässt), ist im Endergebnis die Tonspur im Film bis zu 1,5 Sekunden verlagert, will heißen man hört Geräusche, zu denen die passenden Bildbewegungen dann erst kurze Zeit später oder früher kommen. Besonders unangenehm bei schnellen, geräuschvollen Aktionen im Film.
Mein Endziel ist eine MPEG-Datei mit VCD-Parametern zum späteren Herstellen einer VCD.
Nun also meine Frage(;n):
1. Gibt es eine Möglichkeit/ein Programm, mit dem ich vollkommen ruckelfrei aufnehmen kann? Wenn ja: Welches, wie ist die Bedienung und muss ich zur Not auch auf eine getrennte Aufnahme Soundkarte/TV-Karte zurückgreifen? Oder ist einfach mein Rechner zu schlecht?
2. Ich bin darauf angewiesen, die Aufnahmen hinterher zurechtschneiden zu können. Das heißt, entweder müssen die Dateien zu Pinnacle Studio 8 kompatibel sein oder ich brauche ein möglichst ebenso leistungsfähiges und benutzerfreundliches Programm zum Schneiden.
3. Alle sonstigen Tipps sind mir auch sehr willkommen. ;-)
Gruß, Golo -- Golo Kahlert http://www.deutscher-nahverkehr.de.vu
Antwort von Friedo:
Im > Aufnahmefenster der Terratec-TV-Software werden mir ja die Anzahl der > Frames (;F), die Framerate und ein Wert angezeigt, der sich mit "D" abkürzt.
Das (;D) steht für dropped Frames, also Frames, die aus Performancegründen weggelassen wurden. Beim Start der Aufnahme kommt es vor, dass Frames weggelassen werden. Während der Aufnahme sollte das aber nicht vorkommen. > > Während der Aufnahme kommt es meistens dazu, dass mein Rechner zu > "springen" scheint: das allgegenwärtige Arbeitsgeräusch, ich beschreibe es > mal als Rattern, wird sehr laut und dann macht es einmal laut "klack" - und > schon springt der D-Wert von 0 auf manchmal 28. Dann habe ich einen sehr > heftigen Ruckler im Film und alle Aussichten auf ein fehlerfreies Rendering > sind dahin.
In welchem Format nimmst du denn auf? Mein Vorschlag: Video: 352x288 (;VCD), YUY2, Codec: HuffYUV (;verlustfreie Kompression) Audio: TerraTec Capture device, keine Kompression
Bei unkomprimierter Aufnahme besonders bei großen Formaten (;640x480,720x576) ist die Festplatte oft der Bottleneck. HuffYUV hat den Vorteil, dass er keine Bildinformation wegoptimiert und nicht viel Rechenleistung erfordert.
> Ich muss übrigens deshalb mit der Terratec-Software aufnehmen, weil alle > anderen TV-Software-Programme meine TV-Karte nicht als Audioquelle > erkennen.
Welche CinergyTV-Version verwendest du?
Funktioniert das beigefügte WinDVR nicht? http://supportde.terratec.net/modules.php?op%modload&name%Downloads&file%index&req%viewsdownload&sid9
Gruß Friedo
-- Friedo TerraTec Electronic GmbH www.terratec.com
Antwort von Ralf Fontana:
Friedo fbirthweb schrieb:
>HuffYUV hat den Vorteil, dass er keine Bildinformation wegoptimiert
korrekt.
>und nicht viel Rechenleistung erfordert.
Hat sich das mittlerweile geändert? Zu Zeiten der Prozessoren < 1 GHz war Huffmann hungriger als z.Bsp, MJPEG.
-- Doping-Tests für die Sportler der Olympiade? Schön und gut. Aber wann gibts endlich Drogentests für die Berichterstatter?
Antwort von Golo Kahlert:
Friedo schrieb:
> Das (;D) steht für dropped Frames, also Frames, die aus > Performancegründen weggelassen wurden. Beim Start der Aufnahme kommt es > vor, dass Frames weggelassen werden. Während der Aufnahme sollte das > aber nicht vorkommen.
Tut es aber. Jetzt umso mehr: Am Anfang grundsätzlich 15, was sich dann im Laufe des Films auf bis zu 45 steigert (;Aufnahmedauer etwa 4 Minuten).
> In welchem Format nimmst du denn auf? > Mein Vorschlag: > Video: 352x288 (;VCD), YUY2, Codec: HuffYUV (;verlustfreie Kompression) > Audio: TerraTec Capture device, keine Kompression
Das Videoformat habe ich. Aber den Codec kann ich nicht verwenden: Pinnacle Studio 8 unterstützt ihn nicht. Bei der Szenenerkennung der aufgenommenen Datei stürzt Studio ab.
Meine Audioquelle heißt laut Programm "Cinergy 400 TV Capture". Eine andere (;die nicht die Soundkarte ist) gibt es nicht.
> Bei unkomprimierter Aufnahme besonders bei großen Formaten > (;640x480,720x576) ist die Festplatte oft der Bottleneck. > HuffYUV hat den Vorteil, dass er keine Bildinformation wegoptimiert und > nicht viel Rechenleistung erfordert.
Ja, aber wie gesagt kann ich das Zeug dann nicht bearbeiten.
> Welche CinergyTV-Version verwendest du?
Die frisch gedownloadete und installierte Version 3.63. > Funktioniert das beigefügte WinDVR nicht? > http://supportde.terratec.net/modules.php?op%modload&name%Downloads&file%index&req%viewsdownload&sid9
Nein. Es erkennt die Cinergy nicht als Audioquelle und wenn ich eine getrennte Aufnahme über zwei Karten mache, kann ich die Datei nicht öffnen. Außerdem habe ich keine Ahnung, wie ich WinDVR konfigurieren muss, dass es den Einstellungen der Terratec-Software entspricht.
Gruß, Golo -- Golo Kahlert http://www.deutscher-nahverkehr.de.vu
Antwort von Andre Beck:
ralf.fontana@t-online.de (;Ralf Fontana) writes: > Friedo fbirthweb schrieb: > >>HuffYUV hat den Vorteil, dass er keine Bildinformation wegoptimiert > > korrekt.
HuffYUV selbst nicht, es gibt aber zwei Begleitumstände: - Evtl. Farbraumkonversion nach YUV - Zielformat hat wahrscheinlich UV-Subsampling
Ersteres ist weitegehend vernachlässigbar, bei letzterem kommt es drauf an, wie die Verarbeitungskette weitergeht. Folgt ein MPEG-Encoder im gewöhnlichen 4:2:0-Betrieb, dann dann stört es nicht. Wobei interlace- korrektes Subsampling bei YV12 eine Kunst für sich darstellt.
>>und nicht viel Rechenleistung erfordert. > > Hat sich das mittlerweile geändert? Zu Zeiten der Prozessoren < 1 GHz > war Huffmann hungriger als z.Bsp, MJPEG.
IMO braucht HuffYUV moderat CPU beim Encoding und *verflucht* viel beim Decoding (;insofern ist es stark asymmetrisch, nur anders als die meisten anderen Codecs). Ein Vergleich mit MJPEG ist schwer, da bei MJPEG mehrere Implementationen vorliegen, die verschieden gut optimiert worden sind, diese Optimierungen stark vom Vorhanden- sein von SIMD-Erweiterungen der CPU profitieren und vor allem, weil MJPEG parametrisierbar ist. Ein MJPEG auf 95% Qualität saugt wesentlich mehr CPU als eines auf 75%, zumindest kenne ich Implementationen, bei denen das der Fall ist. Liegt wahrscheinlich daran, dass der an sich gleich aufwendige Quantisierungsschritt (;wie stark ich runde sollte sich kaum in CPU niederschlagen) im Resultat mehr oder weniger Daten an den folgenden kombinierten RLE-Entropiecoder übergibt - bei 95% halt mehr als bei 75%, und mehr zu tun heißt dann auch mehr CPU.
Langer Rede kurzer Sinn, sie spielen beim Encoding je nach Parameter- wahl des MJPEG ungefähr in der selben Liga, liegen also nicht um Größenordnungen auseinander. Wie gesagt, das sieht beim Decoding dann wieder anders aus.
-- The S anta C laus O peration or "how to turn a complete illusion into a neverending money source"
-> Andre "ABPSoft" Beck ABP-RIPE Dresden, Germany, Spacetime <-
Antwort von Joachim Andraczek:
Am 15.Oktober 2004 um 17:55 schrieb Golo Kahlert:
>> Funktioniert das beigefügte WinDVR nicht? >> http://supportde.terratec.net/modules.php?op%modload&name%Downloads&file%index&req%viewsdownload&sid9 > > Nein. Es erkennt die Cinergy nicht als Audioquelle und wenn ich eine > getrennte Aufnahme über zwei Karten mache, kann ich die Datei nicht öffnen. > Außerdem habe ich keine Ahnung, wie ich WinDVR konfigurieren muss, dass es > den Einstellungen der Terratec-Software entspricht.
http://www.ja4all.de/forum/viewtopic.php?tD3&highlight%windvr
-- ich hab den Spam so satt (; ROT-13 email: wbnpuvz@naqenpmrx.qr )
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