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Infoseite // Zu kompliziertes Licht am Set? Weniger ist mehr (nach DOP Geoff Boyle)



Newsmeldung von slashCAM:


Geoff Boyle blickt auf eine beeindruckende Karriere als DOP im Commercial-Bereich zurück. Hier erklärt er anhand einiger seiner bekannten Werbespots und Musikvideos, wie ...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Zu kompliziertes Licht am Set? Weniger ist mehr (nach DOP Geoff Boyle)


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Antwort von iasi:

Recht hat er.

Mit den heutigen Digi-Cams benötigt man keinen Lichtpark mehr - vielmehr müsste man mit ND-Filter das viele Licht zurückhalten.

Weniger ist mehr ...

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Antwort von nic:

Recht hat er.

Mit den heutigen Digi-Cams benötigt man keinen Lichtpark mehr - vielmehr müsste man mit ND-Filter das viele Licht zurückhalten.

Weniger ist mehr ... Das hat nichts mit den lichtstarken Sensoren zu tun. Es ist eher eine Frage eines effizienten und klaren Lichtkonzepts. Eine 12kW und zwei 1,2kW HMIs sind in diesem Sinne einfach, so wie sechs Redheads mit acht Dedos kompliziert sind.

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Antwort von iasi:

Recht hat er.

Mit den heutigen Digi-Cams benötigt man keinen Lichtpark mehr - vielmehr müsste man mit ND-Filter das viele Licht zurückhalten.

Weniger ist mehr ... Das hat nichts mit den lichtstarken Sensoren zu tun. Es ist eher eine Frage eines effizienten und klaren Lichtkonzepts. Eine 12kW und zwei 1,2kW HMIs sind in diesem Sinne einfach, so wie sechs Redheads mit acht Dedos kompliziert sind. Natürlich hat das mit der Lichtmenge zu tun, die die Kamera benötigt.

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Antwort von nic:

Recht hat er.

Mit den heutigen Digi-Cams benötigt man keinen Lichtpark mehr - vielmehr müsste man mit ND-Filter das viele Licht zurückhalten.

Weniger ist mehr ... Das hat nichts mit den lichtstarken Sensoren zu tun. Es ist eher eine Frage eines effizienten und klaren Lichtkonzepts. Eine 12kW und zwei 1,2kW HMIs sind in diesem Sinne einfach, so wie sechs Redheads mit acht Dedos kompliziert sind. Natürlich hat das mit der Lichtmenge zu tun, die die Kamera benötigt. Das ist so begrenzt von Belang, dass es fast schon irrelevant ist...

Entscheidend ist nicht die absolute Lichtmenge, sondern die Komplexität deines Konzepts. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

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Antwort von iasi:

Recht hat er.

Mit den heutigen Digi-Cams benötigt man keinen Lichtpark mehr - vielmehr müsste man mit ND-Filter das viele Licht zurückhalten.

Weniger ist mehr ... Das hat nichts mit den lichtstarken Sensoren zu tun. Es ist eher eine Frage eines effizienten und klaren Lichtkonzepts. Eine 12kW und zwei 1,2kW HMIs sind in diesem Sinne einfach, so wie sechs Redheads mit acht Dedos kompliziert sind. Natürlich hat das mit der Lichtmenge zu tun, die die Kamera benötigt. Das ist so begrenzt von Belang, dass es fast schon irrelevant ist...

Entscheidend ist nicht die absolute Lichtmenge, sondern die Komplexität deines Konzepts. Das sind zwei verschiedene paar Schuhe. Hör dir Boyle mal bei 4:15 an.

Der Schlüssel ist eben doch auch die Lichtmenge, die notwendig ist.
2 Blenden Unterschied sind enorm.
Boyle nutzt keine 12kW - selbst mit seinen 12 Billigleuchten kam er auf gerade mal 6kW. (und selbst die krachten ihm um)
Und es ist auch schnell vorbei mit einfach, wenn du mit 12kW-Kanonen hantieren musst. Da sind dann sechs Redheads mit acht Dedos eben doch schnell mal einfacher. Allein schon, die 12000 Watt zu ziehen, kann ein echtes Problem werden. Dann die Positionierung, denn die Wärmeentwickung nimmt eben z.B. auch enorm zu - mit all den Nachteilen.

Der Ansatz von Boyle erfordert kleine Leuchtmittel - und dafür braucht es eben Kameras, die mit geringer Lichtmenge auskommen.

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Antwort von nic:

Das sind doch nur Beispiele. Und ein simples Lichtkonzept ist auch nicht auf One-Man-Shows begrenzt. Das kannst du auch bei größeren projekten so angehen. Er sagt doch letztlich nur: Mach dir Gedanken und überlege dir, wie du dein Ziel mit dem geringstmöglichen Aufwand erreichen kannst. Meistens sieht das sowieso besser aus, da du bei 25 Einheiten doch selbst irgendwann nicht mehr verstehst, wo welcher Schatten weggeleuchtet, wann welche Reflektion und welche Kante wiederum abgeschattet wird...

Und diesen Ansatz kannst du mit 50 ISO-Film oder 125.000 ISO irgendeiner Canon-Nachtsichtkamera umsetzen.

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Antwort von iasi:

Das sind doch nur Beispiele. Und ein simples Lichtkonzept ist auch nicht auf One-Man-Shows begrenzt. Das kannst du auch bei größeren projekten so angehen. Er sagt doch letztlich nur: Mach dir Gedanken und überlege dir, wie du dein Ziel mit dem geringstmöglichen Aufwand erreichen kannst. Meistens sieht das sowieso besser aus, da du bei 25 Einheiten doch selbst irgendwann nicht mehr verstehst, wo welcher Schatten weggeleuchtet, wann welche Reflektion und welche Kante wiederum abgeschattet wird...

Und diesen Ansatz kannst du mit 50 ISO-Film oder 125.000 ISO irgendeiner Canon-Nachtsichtkamera umsetzen. ja - wir sind uns eigentlich einig - und natürlich ist das nicht auf One-Man-Shows beschränkt.
geringstmöglich würde ich aber nicht sagen - eher: braucht es wirklich 25 Einheiten? Wie du ja auch sagst: Je komplizierter man bei der Ausleuchtung vorgeht, umso schneller verliert man die Kontrolle.

Was aber eben hilft, sind eben 800 ISO statt 50 ISO. Allein schon wenn ich an die Hitze denke, die einige kW in einem kleinen Raum erzeugen :)
Oder eben den Aufwand, den mehrere kW im Vergleich zu einigen 100W bedeuten, wenn es um die Stromversorgung geht.
... oder Lichtquellen im Bild ... oder die Einbeziehung von vorhandenem Licht ...

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Antwort von sanftmut:

Mit Interesse habe ich hier mitgelesen.

Darf ich die Profis mal fragen (da ich mich da weiterbilden möchte) wo kann ich denn bzgl. LICHTsetzung sinnvoll was lernen...

Gibt es da gute Tips / Tutorials die Ihr empfehlen könnt?

...oder sollte man einfach "Machen" und weiterüben?

Danke!

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Antwort von phili2p:

@santfmut Der Achim Dunker ist der Mann mit den passenden online-Tutorials und offline-Seminaren und Büchern für Dich.

Achim plädiert ebenso für ein reduziertes Lichtkonzept und achtet auch auf das Budget. Sprich, available light kostet nichts und weiches Licht kannst Du auch mit nem Chinaball von Ikea erzeugen.

Leider konnte ich bei seinem Seminar bei der Kurzfilmwoche Regensburg 2014 nicht erleben. Aber die Seminarteilnehmer waren sehr glücklich und zufrieden mit dem Workshop.

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Antwort von Paralkar:

Set, sowas lernt man gescheit am Set, Lichthilfe, Beleuchter etc.....


Mit Dunker & beispielsweise "die chinesische Sonne schein von unten", Buch vom selbigen, kann man aber schonmal gut Grundlagen lernen

HMI, Kunst, Leuchtstoff, LED - Licht
Farbtemperatur
Par, Stufe
Strom
etc.

Licht ist Kunst und ne 12 oder 18 KW brauch ich am Tag draußen auch um konstante Sonne zu erzählen, da reicht ne 4 KW halt nicht.

Als DIT, komme ich oft genug in die Situation, das mehr Führungslicht gut tun würde, in Low Light Szenen oder Szenen mit sehr hohem Kontrast. Ne Kamera braucht Licht, sonst rauscht sie, je näher am Fullwell desto besser (solang man nicht drüber kommt)

Die Situation ist sicherlich nicht immer der Fall, sobald man mal nicht draußen am helllichten Tag dreht, und die 1. ACs freuen sich dann noch zusätzlich über ne Offenblende

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Antwort von rob:

Hier die slashCAM Buchkritik zum Thema:

https://www.slashcam.de/artikel/Buchkri ... nten-.html

Viele Grüße

Rob

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Antwort von iasi:

Licht ist Kunst und ne 12 oder 18 KW brauch ich am Tag draußen auch um konstante Sonne zu erzählen, da reicht ne 4 KW halt nicht. stimmt natürlich - die volle Kontrolle erhält man, wenn man erst mal dunkel macht und dann mit kontrolliertem Licht ausleuchtet. Die Sonne ist leider ziemlich wechselhaft
Der Aufwand ist dann natürlich nicht ohne
Als DIT, komme ich oft genug in die Situation, das mehr Führungslicht gut tun würde, in Low Light Szenen oder Szenen mit sehr hohem Kontrast. Ne Kamera braucht Licht, sonst rauscht sie, je näher am Fullwell desto besser (solang man nicht drüber kommt) neue Digi-Kameras benötigen zumindest weit weniger Licht, als Film


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Antwort von Jott:

Das gilt aber nur für komplett künstliche Studioaufbauten.

Sobald echtes Licht mitspielt, ändert sich am Bedarf gar nichts. Die Sonne dimmt sich ja nicht runter, nur weil eine "neue Digi-Kamera" rumsteht.

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Antwort von lichKrake:

Die Sonne, des Sauviech aber auch! Kannst net unter Kontrolle bringen, und wenns
bled hergeht samma im fünfe schu auf, damit ma den goldigen Morgen eini bringen.
Des hots hold früher net in Bayern gebn! :)

Ochte is Schicht F4 und aus

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Antwort von nic:

Das gilt aber nur für komplett künstliche Studioaufbauten.

Sobald echtes Licht mitspielt, ändert sich am Bedarf gar nichts. Die Sonne dimmt sich ja nicht runter, nur weil eine "neue Digi-Kamera" rumsteht. Noch nichts von night-for-day gehört?

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Antwort von lichKrake:

Mitlerweile schein alles nur noch " aveilible" und " billig" und geht eh und je is koa
Problem und und und...
Wenn ich denk, das wir gerade eine geschlagen Woche Lichtkonzept und Führung
Setaufbau und und und so weida, durchgehen, das jo sitzt, weil des an hauffen Geld
kostet, und die Leit an Schmarrn gebn, wennst ihnen so a Saulichtsceene hinhaust, das
da graust, na was werden se tun, preussisch gesprochen, de Batzi san wegga, so schnell
wie die wegglicken, downfixen oder ausnetflixxen, kansst gar net gucken.

Meine Empfehlung ist die, bau da a 1 zu 5 Modell, 3-5 Lichtgruppen und leuchte dieses
Modell mal ein, probier und schmeiss a klane dlsr aufs Ministativ. Dann guckst mal was
passiert, wenn wo des Licht net so passt und warum grad da die Kamera faxxen macht.
Schön grausi wirds in 8 bit, saufrantzl ins grubengrau und auch keine Schwarz ( wobei
was ist heute noch Schwarz und was kommt schick aus der Resolve oder wir haben im Nuke gebogen, dass da graust).. Umd dann mal echt altes Licht, richtige Stimmungen.
Fast schon der softocore den man in den Rennaissancebilder sieht---- zb im Kohlhaas
gibts da ein schönes Setting, des kommt rann, aber nur für grad 1 Minute... okay:)

Sonne mit Tacker anmontieren... des hat was. Oder Schweden M.N.Sonne :)

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Antwort von lichKrake:

mir gfollen die Bartstoppel vom John Wayn, wenns night-for-day war!

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