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Suche Codec für 90min Screencapture + Nachbearbeitung




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Frage von urra:


Hallo, wir zeichnen an der Universität Vorlesungen auf und greifen dabei den Laptop der Dozenten per Epiphan USB-Capture Device ab (;sie können also ihre gewohnte Umgebung für Folien und Anwendungs-Demonstrationen nutzen). Die CaptureCapture im Glossar erklärt Device digitalisiert das VGA Signal und schleust es in einen unserer Laptops ein. Prinzipiell kann sie Frameraten von 30 FpS produzieren. Dabei spielt aber der verwendete CodecCodec im Glossar erklärt mit dem das Video abgespeichert wird eine große Rolle. Wir wünschen uns Frameraten von 10-15 FpS um Animationen ebenfalls zu erfassen. Die Epiphan Software (;VGA2USB) kann prinzipiell jeden installierten CodecCodec im Glossar erklärt nutzen. Versuche mit dem Techsmith Screencapture CodecCodec im Glossar erklärt von Camtasia produzierten leider eher geringe Frameraten 8-10 FpS, und Datenmengen von ca. 8 GB für 90 Minuten. Bei XVid haben wir zügige Live-Encodierung und geringe Datenmengen von < 1 GB. Allerdings ist die Nachbearbeitung mit Adobe CS 3 sehr zäh. Um die geschnittenen und korrigierten 90 Minuten wieder auf Platte zu bannen gehen einige Stunden verloren.

Kann mir jemand einen CodecCodec im Glossar erklärt empfehlen, der einen guten Kompromiss zwischen Encodiergeschwindigkeit (;Framerate), Dateigröße (;< 4GB für 90 Min) und Recodier- bzw. Nachbearbeitungsgeschwindigkeit darstellt?

Ihr würdet uns sehr helfen, denn wir müssen mit bescheidener Hardware unter Zeitdruck arbeiten.

Beste Grüße,
Andreas




Antwort von olipool:

Hi,
also meine erste Frage wäre, seid ihr an dieses vga2usb gebunden? Wäre es möglich Camtasia auf den Dozenten Rechner zu installieren? Oder besteht von Dozentenseite kein großes Interesse daran?
Zweite Frage, was stellt der Wandler denn mit dem Bild an? Und was für Inhalte werden gezeigt in der Vorlesung? Viele wechselnde Bilder und Animationen? Normalerweise kannst Du 4 Stunden Bildschirmpräsentation mit dem Techsmith CodecCodec im Glossar erklärt auf 800MB bringen, bei 15fps, aber es kommt eben auch auf die Menge von Aktion an. Ich denke der Haken liegt an dieser Wandlergeschichte.
Muss ja auch nicht Camtasia sein, reicht ja auch SnagIt bzw. gibts auch ein paar Freewaretools glaube ich.



Antwort von urra:

Hallo,
erstmal vielen Dank für die Rückmeldung! Wir sind tatäschlich an das Tool VGA2USB gebunden, weil es die Epiphan steuert. Ohne können wir die Device nicht ansprechen. Von der Installation von Camtasia auf den Dozenten-Rechnern haben wir bewusst Abstand genommen, da es zahlreiche Implikationen mit sich bringt, angefangen vom Eingriff in deren Privat-Laptops über den Datentransfer bis hin zum Lizenz-Modell. Füher haben wir Laptops gestellt, aber sind auch davon abgekommen, weil doch immer wieder eigene Anwendungen u.Ä. für die Lehre zum Einsatz kommen. Im Großteil sind es jedoch tatsächlich mehr oder weniger statische Slides, was auf dem Bildschirm gezeigt wird. Insofern wundert es mich, das der Techsmith CodecCodec im Glossar erklärt so große Dateien erzeugt. Hierbei sei erwähnt, das wir das Problem nicht so stark haben, wenn wir mit der DVI2USB-Device arbeiten können. Leider geht das nur in sehr wenigen Fällen. Die Hörsaal-Infrastruktur zwingt uns zu VGA-Signalen. Es scheint, als ob das VGA-Signal so unrein ist, dass es ähnlich zu Real-Video kleines aber Daten-intensives Rauschen erzeugt. Bei der DVI-Lösung sind die Datenmengen tatsächlich kleiner.

Ich hatte in Richtung Motion-JPEGMotion-JPEG im Glossar erklärt gedacht. Gibt es da einen freien guten Codec? Oder ist der Ansatz schon verkehrt?

Grüße, Andreas



Antwort von olipool:

Hm tja, blöd dass der optimalen Lösung immer Dinge im Weg stehen. Ich denke auch das Digitalisieren bringt da Störungen rein, Man könnte mal versuchen vor dem abspeichern einen Filter drüber laufen zu lassen aber das ist vermutlich von der Infrastruktur her auch nciht drin.
Worauf kommt es denn an, muss es unbedingt schon beim Capturen klein sein? Oder lediglich am Ende bei der Bereitstellung für andere? Und wie lang darf das maximal dauern? Sonst wäre vielleicht noch ne Möglichkeit Quicktime mit H.264 am Ende zu exportieren? Mit den entsprechenden Tools bekommt man da auch Vollbild mit Realvideoanteilen so 30 Minuten auf 100MB.
Am besten machst Du ein paar Testläufe mit verschiedenen Codecs.
MJPEG musst du auch probieren obs klein genug wird. Du musst natürlich auch bedenken, dass die späteren Empfänger den CodecCodec im Glossar erklärt möglichst schon verfügbar haben sollten.

p.s. einen freien hab ich gefunden aber kann dir nicht sagen was der taugt: http://www.free-codecs.com/download/Motion_JPEG_Codec.htm



Antwort von Marco:

Ich nutze bevorzugt den FM Screen CaptureCapture im Glossar erklärt Codec. Ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber meiner Meinung nach noch immer einer der besten für diesen Zweck (;und zudem kostenfrei). Die KompressionKompression im Glossar erklärt ist justierbar, der CodecCodec im Glossar erklärt arbeitet verlustlos. Es könnte allerdings bezüglich der Filegrößen problematisch sein, dass ihr ein VGA-Signal einlest, anstatt ein Screencapturing direkt in eine Datei hinein zu machen.

Marco



Antwort von Gast 0815:

Hallo Andreas,

soweit mir bekannt gibt es als wirklich freien M-JPEG-Codec überhaupt nur einen. Der ist über das Vfw-Interface von ffdshow (;http://sourceforge.net/project/showfiles.php?group_id=173941) ansprechbar.
Ansonsten könntest du bei Xvid noch versuchen, die "Verarbeitbarkeit" zu verbessern, indem du das Keyframeintervall deutlich verkleinerst und/oder die Anzahl der möglichen B-Frames reduzierst (;oder dieses gar ganz abschaltest); beides führt aber auch wieder zu größeren Dateien....

Gruß aus Marburg



Antwort von thos-berlin:

Ich verstehe die genaue Zielanwendung noch nicht. Es sollte in einer Auflösung und BildwiederholrateBildwiederholrate im Glossar erklärt gecaptured werden, die der Zielanwendung entspricht. Sollte als Endprodukt ein am Fernseher anschaubares Video stehen, so ist PALPAL im Glossar erklärt 720x676 zu wählen, besonders, wenn es mit Kamerabildern des Dozenten gemischt wird. Dafür käme dann PAL-DV-AVI (;mit dann 13 GB/Stunde) oder etwas platzsparender sein solll, MPEGMPEG im Glossar erklärt, in Frage. Ich verstehe bei den aktuellen Festplattenpreisen diese "Größenbeschränkungen" nicht.

Wichtig wäre mir, daß in der Verarbeitungskette nicht andauernd das FormatFormat im Glossar erklärt gewechselt wird, da dann permananet umcodiert wird, was sich negativ auf die Quallität auswirkt und außerdem einen großen Zeitbedarf hat. Solange wie möglich in der "nativen" Auflösung bearbeiten und - falls notwendig - erst am Ende auf ein anderes FormatFormat im Glossar erklärt umrechnen lassen.



Antwort von urra:

Vielen Dank für die zahlreichen Anregungen! Damit haben wir einiges zum Ausprobieren.

Um auf die Fragen zur Anwendung zu kommen: Die Datei-Größe beim Capturen wollen wir gerne auf wenige GB beschränkt halten, da wir parallel zu den Slides auch den Dozenten in PAL-DV aufzeichnen und damit knapp 17 GB Videodaten pro 90 Min Vorlesungen dazu kommen. Wir müssen viel über Netzwerk kopieren, das momentan leider nur 10 Mbit kann. Kopieren und Encodieren brauchen also beide viel kostbare Zeit. Wir zeichnen täglich mehrere Vorlesungen auf. Da würden wir gerne versuchen dort Zeit zu sparen wo es die Technik sowieso zuließe.
Wir Capturen in der nativen Auflösung des Dozenten-Laptops. Meist 1024x768. Daher kommt der DV-Codec nicht in Frage, der meines Wissens nur TV-Auflösungen beherrscht.
Schnitt und Encoding sind getrennte Verarbeitungsschritte, da wir die geschnittenen Filme über Nacht in einer Queue durchrechnen lassen. Dies lässt uns die Rechner über Tag frei zum schneiden. Daher brauchen wir einen Zwischenschritt, bei dem aus den Roh-Daten die Videodateien erzeugt werden, die sich nachher in den Encoder geben lassen (;Sorenson Squeeze). Am Ende kommen streaming-fähige FLVs für unseren Flash Media Server heraus. Bei diesem Zwischenschritt hemmt uns momentan das XVID-Format, weil es unsere Rechner nochmals ein paar Stunden Encodier-Zeit kostet.
Die nicht-encodierten Daten schieben wir auf einen Backup-Server, damit wir später noch auf Wunsch weitere Formate erzeugen können. Hier kommt unser 10 MBit Netzwerk als Hinderniss dazu.

Nochmals herzlichen Dank an alle für die Hilfe!



Antwort von thos-berlin:

Wenn ihr die Materialien miteinder verschneidet, solltet ihr von vornherein in der Zielauflösung Capturen. Das wäre dann nur DV 720x576, aber die Formate würden dann für den Schnitt schon stimmen.

So wie ich das verstehe, nehmt ihr den Dozenten-PC in einer vom Fernsehbild unanhängigen Auflösung und BildwiederholrateBildwiederholrate im Glossar erklärt auf. Dann scheidet ihr das zusammen mit der DV-Aufnahme. (;Oder ist hier mein Gedankenfehler und ihr schneidet das nicht zusammen). Die ist doch 720x576 also habt ihr dann schon einmal einen Umwandlungsschritt, den ihr Euch ggf beim Capturen in 702x576 spart. Ich müßt in diesem Fall nicht nur die Auflösung, sondern auch noch die Bildanzahl angleichen. Das muß einfach lange dauern...

Was ist die Endauflösung ?



Antwort von Wotan:

Für die Auflösung bei der DatenrateDatenrate im Glossar erklärt ist Qualitätsmässig ganz bestimmt MPEG4 die einzige Lösung. Würde in wmv aufzeichnen das ist mit sicherheit bearbeitungsfreundlicher; allerdings deswegen auch Größere Dateien für gleichwertige Qualität wie DIVX. Gleichwertig in bearbeitungsfähigkeit, encodiergeschwindigkeit und qualität würde ich die quicktime h.264 Varianten einschätzen.
Wenn euer Programm Windows media Encoder unterstützt, dann könnt ihr euch womöglich durch prx dateien behelfen.

Viel Spass beim Probieren!



Antwort von olipool:

Wenn man den Screen vom Prof beim Capturen verkleinert hat man aber arge Verluste der Lesbarkeit. In voller Auflösung kann man später immer noch einzelne Ausschnitte bestimmten und zurechtschieben. Ich denke auch eher, dass das DV Bild in das Capturebild eingefügt werden soll und nicht umgekehrt.




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update am 26.Mai 2012 - 21:35
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