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Soundtrack Pro, End Mix Standards -9 db etc. Warum?




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Frage von Randoms:


Ich sitze gerade an meinem ersten Sound-Mix und frage mich wieso man für Broadcast und DVD die -6 db als Peak nicht überschreiten soll.
Clipping entsteht doch erst über 0db.

Wenn ich doch über den Master Regler und Peak anzeige sicher gehen kann, das kein Peak über 0db geht, wieso dann runterregeln und Dynamik verschenken?
Kann mir das jemand genau erklären?

Die zweite Frage:
Mix in Dolby Digital 5.1.
Arbeitet der AC3AC3 im Glossar erklärt codec beim rendernrendern im Glossar erklärt, also von Aiff zur AC3AC3 im Glossar erklärt Wandlung so, das er die DVD Dynamik irgendwie selbst erstellt, in dem er Sprache leiser regelt als Effekt Sounds, die dann reinknallen sollen?
Auch hier stell ich mir wieder abschliessend die Frage, wieso auf -9 oder gar -32db runterregeln, wenn das Clipping erst ab 0db beginnt.




Antwort von WoWu:

-9 ist RMS oder genauer (;-10 dbFS +/-1)
Peak ist -1
http://www.ebu.ch/CMSimages/en/tec_text_r68-2000_tcm6-4669.pdf
Du siehst, bei DVD sind die mit dem Wert schon großzügiger. Es kommt aber immer auf die Integrationszeit der Anzeige an ... es ist ein deutlicher Unterschied, ob Du 1 ms oder 10 ms wählst.
Es gibt bei PCM übrigens kein Clipping (;wie im analogen Bereich, bei dem einfach nur der Klirrfaktor steigt) ... Das Clipping beginnt als nicht bei 0 db !! .. die Wandler reagieren unterschiedlich (;zickig).
Das kann auch ein Geräusch sein .. (;wie wir es alle aus der Error-Korrektur kennen).
Übrigens ist es für den "Fernsehbegleitton" ziemlich irrelevant, wo bei 96 db Dynamik der Bezugspegel liegt, solange er irgendwo im oberen Bereich liegt und nicht gerade knapp über dem Last Significant Bit.
Aber es ist schon so, dass auch die Wandler im oberen Bereich, also bei -6 bis -10 optimal arbeiten und z.T. merklich besser klingen, als am Ende.
Das hängt aber einwenig davon ab, ob Du 16 BitBit im Glossar erklärt oder 24 bit Wandler hast. Bei 16 BitBit im Glossar erklärt sollte man den Pegel schon einwenig höher legen.
Es gibt übrigens Erhebungen, dass die Verweildauer auf TV Kanälen mit lautem Audiopegel (;oder übermäßig großer Dynamik) signifikant geringer ist, als auf TV Kanälen, die sich an den festgelegten Pegel halten. Das trifft auch für Werbung zu, bei der der Audio pegel nach oben abweicht. Zuschauer schalten lieber auf einen andern kanal, als störende Lautstärken zu verändern ...
Lautstärke kann also auch kontraproduktiv sein ..
Also ... kein Grund, die letzten dbs raus zu kitzeln ... ganz im Gegenteil.
Die Frage mit 5.1 habe ich nicht verstanden, aber AC3AC3 im Glossar erklärt ist eine Codierung, AIFF dahingegen ein FormatFormat im Glossar erklärt ... also irgend etwas gerät da durcheinander.



Antwort von Randoms:

Hi Wowu.

Ich hab das jetzt doch auch gefunden in einem Apple Buch.
Bei Musikproduktionen (;Bsp CD) wird so gemixt:
Peak: 0db
RMS: -6db

Bei TV:
Peak: -6db
RMS: -12db

Bei DVD für TV/Beamer
Peak: -6db
RMS: -12db

Bei Kino Sound
Peak: -6db
RMS: -31db

Gerade bei Kino und DVD AC3AC3 im Glossar erklärt ist eine höhere Dynamik wichtig. So wie ich das verstanden habe, wird der DIALOG auf den RMS db Wert gelegt, damit wenn es richtig rummst, nach oben hin "Platz" im Sinne von db HeadroomHeadroom im Glossar erklärt bleibt.



Antwort von WoWu:

@ Randoms

Ob das Apple Buch da richtig ist, weiss ich nicht, denn -12 RMS entspricht nicht dem Broadcast Standard und wäre ein zu geringer Pegel ... und Peak -6 ebenfalls. das würde Dir von einer technischen Kontrolle als "unterpegelig" abgelehnt.
Das mit der großen Dynamik ist auch so eine Sache. Über 90% der derzeitig im Markt verfügbaren TV-Geräte verfügen über einen Lautsprecher, der 12 cm (;oder kleiner) ist.
Wenn Du Dir also Deinen Dialog hochziehen musst, weil er zu leise aufgenommen wurde, dann fliegt Dir bei einem "Rums" die Membrane an den mechanischen Anschlag .. ob das nun der Sinn ist ?
Im Kino und bei Beamern, mit angeschlossener Sound Anlage kann ich das alles noch verstehen.
Du musst als beim Mix auf die Zeilwiedergabe achten.
Daher sind TV Mischungen auch häufig abweichend von Kinomischungen (;oder die TV-Anstalten lassen alles vor der Ausstrahlung über einen KompressorKompressor im Glossar erklärt laufen) ... dann ist Deine mühsam angedachte Dynamik allerdings auch hin ...
Meine Empfehlung ist, sich an den Hörgewohnheiten der Zielpersonen zu orientieren und das ist bei den meisten nach wie vor TV.
Und -12 wären mir dann doch zu wenig und die Spitzen würde ich auch nicht bei -6 enden lassen ... auch da würde ich den Umfang schon ausnutzen. Zumal Du es ja mit einer Endmischung zu tun hast und keine akustischen Überraschungen (;wie bei der Aufnahme - oder Life-) mehr auf Dich zu kommen.



Antwort von Randoms:

Ich sehe das so wie du, deswegen verstehe ich ja auch nicht diesen Peak -6db "Standard". In der Gesamtdynamik fehlen ja die db bis zur 0db Grenze. Und wie du schon sagst, gibt es ja keine Überraschungen beim Mix.

Was ist denn genau der Unterschied zwischen den Angaben:
db
dBFS
dbFu

?



Antwort von WoWu:

db ist die grundsätzliche logarithmische Maßeinheit (;hier für den Pegel oder Vergleich von Lautstärken) ... daraus ergibt sich die Verdopplung der Leistung bei einem Anstieg von (;etwa) 3 db.
Die nachgestellten Zeichen bezeichnen den Bezug:
Also: dbV=Bezug 1V; dbW= bezug 1 Watt; dbA= mit A bewerteter Schalldruckpegel usw.
dbFS steht hier für die Bewertung "Full Scale", also 10 db unter "Full Scale".
Was dbFu heisst, weiss ich leider auch nicht ?
In welchem Zusammenhang stand denn das ? Vielleicht ist das ja auch nur dasselbe wie FS, nur eben für "Full" ?? :-))




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