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Radio per DVB-S: Abtastrate des AC3-Streams?




Noch was unklar? Dann in unserem Forum nachfragen!


Frage von Christian Münscher:


Hallo, Gruppe!

Ein wichtiges Hindernis gibt es auf dem Weg zum Mehrkanal-Digitalradio
per Sattelit noch zu überwinden. Kann mir jemand sagen, mit wievielen
kHz der AC3-Stream der Mehrkanal-ARD-Sendungen über den Äther kommt? Auf
der ARD-Seite[1] und auch bei Heise ist darüber nichts zu erfahren, aber
mein PC mit Soundstorm ist scheinbar nur in der Lage, AC3-Signale mit
48kHz über den S/PDIF auszugeben. Bei DVDs sind 48 kHz scheinbar auch
Standard, aber ich hatte gestern einen Download eines schwedischen
Radiosenders, der mich fast verrückt gemacht hat - bis ich dann gelesen
habe, dass das AC3AC3 im Glossar erklärt mit 44,1 kHz war...

Danke!

Grüße,
Chriss

[1]http://www.ard.de/radio/so/-/id03528/nid03528/did31510/lvm9a0/





Antwort von Benjamin Spitschan:

Christian Münscher schrieb:
> Ein wichtiges Hindernis gibt es auf dem Weg zum Mehrkanal-Digitalradio
> per Sattelit noch zu überwinden. Kann mir jemand sagen, mit wievielen
> kHz der AC3-Stream der Mehrkanal-ARD-Sendungen über den Äther kommt?

48kHz. 48kHz sind auch in eigentlich allen sonstigen Audioanwendungen
außer CD Standard, und im Broadcastbereich sowieso. So kommt auch die
Layer-II-Spur daher.

> Auf
> der ARD-Seite[1] und auch bei Heise ist darüber nichts zu erfahren, aber
> mein PC mit Soundstorm ist scheinbar nur in der Lage, AC3-Signale mit
> 48kHz über den S/PDIF auszugeben.

So wie (;fast) alle anderen Soundchipsätze bis auf einen und "Profikarten".

> Bei DVDs sind 48 kHz scheinbar auch Standard,

Warum nur scheinbar? Wenn es Deinen Beobachtungen entspricht, ist es
anscheinend oder sogar offentsichtlich. Und das beste: Es ist sogar so.

> aber ich hatte gestern einen Download eines schwedischen
> Radiosenders, der mich fast verrückt gemacht hat - bis ich dann gelesen
> habe, dass das AC3AC3 im Glossar erklärt mit 44,1 kHz war...

Die Soundchipsätze können nur 48kHz ausgeben, alles, was daherkommt,
wird zuerst nach 48kHz hochgewandelt. Ein Datenformat wie AC3AC3 im Glossar erklärt geht dabei
natürlich flöten.

Grüße, Benjamin




Antwort von Lars Mueller:

Benjamin Spitschan wrote:

> Die Soundchipsätze können nur 48kHz ausgeben, alles, was daherkommt,
> wird zuerst nach 48kHz hochgewandelt. Ein Datenformat wie AC3AC3 im Glossar erklärt geht dabei
> natürlich flöten.

Wirklich "die", also alle?


--
Bei M@il bitte re: in den Betreff (;Filter)




Antwort von Thomas Beyer:

Lars Mueller schrieb...
> Benjamin Spitschan wrote:
>
> > Die Soundchipsätze können nur 48kHz ausgeben, alles, was daherkommt,
> > wird zuerst nach 48kHz hochgewandelt. Ein Datenformat wie AC3AC3 im Glossar erklärt geht dabei
> > natürlich flöten.
>
> Wirklich "die", also alle?


Soundblaster Audigy2:

48KHz 16/24 Bit
96KHz 16/24 Bit

Wenn man nicht gerade den Fehler von 90% der User macht. Man sollte
nämlich KEINERLEI externe Audiodekoder (;MPEG, AC3) die Arbeit verrichten
lassen, da dann per Software mehr oder weniger qualifiziert dekodiert
wird, sondern stattdessen IMMER Passthrough an den Treiber weiterreichen
- auch wenn man nicht vorhat, mittels digitalem Ausgang einen
AV-Receiver zu befeuern.

Wie der Treiber dann weiter mit dem Audiostrom verfährt, hängt bei der
Audigy von der Einstellung Systemsteuerung => AudioHQ => Dekoder ab.
Entweder SPDIF, oder "installierter Dekoder verwenden". Damit ist
keinesfalls ein DS-Dekoder gemeint, sondern mit dem Treiber
mitgelieferte Dekoder für AC3AC3 im Glossar erklärt, DTS etc.

Also mein Yamaha-Receiver akzeptiert von der Audigy2 über SPDIF
48/96 KHz in 16/24Bit als gültige Formate.

Gruß,
Thomas




Antwort von Lars Mueller:

Thomas Beyer wrote:
>
> Lars Mueller schrieb...
> > Benjamin Spitschan wrote:
> >
> > > Die Soundchipsätze können nur 48kHz ausgeben, alles, was daherkommt,
> > > wird zuerst nach 48kHz hochgewandelt. Ein Datenformat wie AC3AC3 im Glossar erklärt geht dabei
> > > natürlich flöten.
> >
> > Wirklich "die", also alle?
>
> Soundblaster Audigy2:

Daß Soundblaster für audiophile Anwendungen ziemlicher Mist sind, ist
doch bekannt. Das ist für mich keine Referenz.

Gruß Lars




Antwort von Thomas Beyer:

Lars Mueller schrieb...

> Daß Soundblaster für audiophile Anwendungen ziemlicher Mist sind, ist
> doch bekannt. Das ist für mich keine Referenz.

Mag sein. Aber sie funktioniert für computerrelevante Sachen. Digitale
Durchreiche ist sowieso nicht von der (;bei mir) um -3db abfallenden
Frequenzlinearität ab 12KHz betroffen.

Früher hätte mich sowas aus Prinzip bestört. Nachdem ich aber aus dem
Alter raus bin, wo 3dB bei >12KHz noch großartig eine Rolle spielen, ist
es mir ehrlich gesagt wurscht ;-). S/N ist groß genug, und zum Musik
hören nehme ich einen Yamaha Z9 mit entsprechenden Zuspielern, die nix
mit Computer am Hut haben.

Aber egal. Vielleicht machst Du ja Musik mit Deinem Computer. Dann
bewegen wir uns in anderen Preisgefilden.


Gruß,
Thomas




Antwort von Benjamin Spitschan:

Lars Mueller schrieb:
>>Die Soundchipsätze können nur 48kHz ausgeben, alles, was daherkommt,
>>wird zuerst nach 48kHz hochgewandelt. Ein Datenformat wie AC3AC3 im Glossar erklärt geht dabei
>>natürlich flöten.
>
> Wirklich "die", also alle?

Alle in meinem Posting, daß Du gütlicherweise unvollständig zitiert
hast, von mir angesprochenen - dort steht etwas von "So wie (;fast) alle
anderen Soundchipsätze bis auf einen und 'Profikarten'". Der
angesprochene Chipsatz ist der bekannte CMI8738 (;bzw. CMI87x8).

Soll das eine rhetorische Frage sein?

Grüße, Benjamin




Antwort von Lars Mueller:

Thomas Beyer wrote:
>
> Lars Mueller schrieb...

> Aber egal. Vielleicht machst Du ja Musik mit Deinem Computer. Dann
> bewegen wir uns in anderen Preisgefilden.

Nein und nein. Soweit ich mich an Tests erinnere, gibt, bzw. gab es
durchaus auch Karten zu vergleichbaren Preisen, die deutlich bessere
Audioqualitäten als die angesprochenen Spielekarten aufweisen.
Bei mir ist die Linearität im Hochtonbereich inzwischen leider auch
egal. Die analogen Anschlüsse meiner Soundblaster sind nicht verwendbar,
außer für Sprachanwendungen und den digitalen Eingang, den ich ohnehin
erst nachrüsten müßte, benötige ich nicht. Ich dachte, der würde mir mal
wichtig werden, hatte aber keine Geräte dafür. Inzwischen ist der Ton
fast durchgehend digital, wird aber per Ethernet oder per IDE
übertragen, wenn er in den Computer soll (;OK: Teilweise wandelt die SB
ihn dann analog und macht ein Resampling, das ist aber immer noch
besser, als deren analoge Anschlüsse). Beim Abspielen von Filmen leite
ich den DD, bzw. DTS-Strom einfach auf den Digitalen Ausgang - fertig.

Gruß Lars
--
Bei M@il bitte re: in den Betreff (;Filter)




Antwort von Lars Mueller:

Benjamin Spitschan wrote:
>
> Lars Mueller schrieb:
> >>Die Soundchipsätze können nur 48kHz ausgeben, alles, was daherkommt,
> >>wird zuerst nach 48kHz hochgewandelt. Ein Datenformat wie AC3AC3 im Glossar erklärt geht dabei
> >>natürlich flöten.
> >
> > Wirklich "die", also alle?
>
> Alle in meinem Posting, daß Du gütlicherweise unvollständig zitiert
> hast, ...

OK: Du schriebst ein paar absätze zuvor als Einzeiler:

|So wie (;fast) alle anderen Soundchipsätze bis auf einen und
"Profikarten".

Das muß man auch erst noch einmal lesen, nachdem man gerade über den
letzten Absatz gestolpert ist; Das von dir zitierte noch dazu, denn
sonst erschließt sich der Zusammenhang nicht vollständig.

> Soll das eine rhetorische Frage sein?

Sorry, das Zitat war halt zu gut "versteckt". So wie du schreibst
"gütlicherweise unvollständig zitiert" und da es sich um einen Absatz
deutlich über den von mir zitierten Absatz handelt, kann ich nur
rückschließen, daß du ein Vollzitat deiner Beiträge wünscht. Das kann es
doch nicht sein.

Ansonsten: Ist dir wirklich nicht in den Sinn gekommen, daß man in dem
etwas unlinear wiedergegebenen Gedankenfaden etwas einfach übersehen
könnte?

Lars
--
Bei M@il bitte re: in den Betreff (;Filter)




Antwort von Benjamin Spitschan:

Lars Mueller schrieb:
> Ansonsten: Ist dir wirklich nicht in den Sinn gekommen, daß man in dem
> etwas unlinear wiedergegebenen Gedankenfaden etwas einfach übersehen
> könnte?

Zum Thema "Linearität des menschlischen Denkens": der Klassiker "As We
May Think", Vannevar Bush.

Was mich nicht von meiner Pflicht enthebt, meine Gedanken in eine
sinnvolle schriftliche Form und Ordnung zu überführen ;).

Grüße, Benjamin





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