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Qualität nach dem Kodieren




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Frage von Andreas Thomsen:


Hallo.

Ich habe in dem Forum schon einiges gelesen, aber speziell auf mein Problem keine
Antwort gefunden, natürlich :-)

Ich lade einen Film von meiner Panasonic NG-GS15 auf meinem Rechner und schneide den Film mit Premiere Pro 1.5. Danach möchte ich den Film auf eine DVD bringen. Also konvertiere ich das DV-Material mit einem Koder. Wenn ich mir den Film dann ansehe, ist die Qualität akzeptabel aber nur an den Stellen an den keine, bzw. nur langsame Bewegungen auftauchen (;es handelt sich um eine Video vom Skifahren). Selbst Handbewegungen sind nachgezogen, wie ein doppeltes Bild.

Ich habe den Koder von MainConcept (;1.4) sowie von Canopus benutzt(;2) ausprobiert. Bei beiden habe ich mit den höchsten Einstellungen experimentiert, z.B. DVD Mastering Qualität, höchste Bitrate von 8000, konstante Bitrate, variable Bitrate, 2-Pass verfahren. Abgesehen davon, dass ich mit diesem Einstellungen mein Ziel von 120 Minuten auf einer DVD nicht erreiche, da die Datein zu Groß werden, ist die Qualität schlecht.
Woran kann es liegen? Verlange ich zuviel? Auf einer DVD passen doch 120 Minuten in Kinoqualität. Selbst Filme von einer DVD auf eine CD konvertiert, sehen besser aus als meine Versuche.
Ich muss allerdings gestehen, dass ich die konvertierten Filme bis jetzt nur auf meine Windowsrechner mit WinDVD 6, bzw. auf einem Mac anschaue. Ich habe aber bis jetzt aber nur von dem Problem horizontaler Streifen durch das De/Interlacing gelesen, dass dann auftreten kann, wenn man den Film nicht auf einem DVD-Player anschaut. Dieses Problem habe ich nicht. Bei mir sind es doppelte Bilder (;"nachgeozogene Geisterbilder").

Kann mir da jemand weiterhelfen?
Vielen Dank im Voraus

Andreas





Antwort von grovel:

Mal abgesehen davon, dass dir einfach die Grundlagen fehlen, stelle einen Screenshot eines Problembildes (;in voller PAL-Auflösung) auf http://www.imageshack.us online.

Generell:
a) Dein Problem ist zu 95% gar kein Problem, sondern lediglich Interlacing-basiert.
b) Auf eine DVD-R passen nunmal nur halbsoviele Daten wie auf eine gepresste DVD. Ausserdem arbeiten professionelle Filme mit dem viel besseren Ausgangsmaterial, deshalb ist die codierte Qualität so viel besser.

SeeYa grovel

grovel -BEI- gmx.net



Antwort von RedDeath:

"(;User Above)" wrote:

: WinDVD zeigt sie nicht an, weil es die Daten korrekt deinterlaced. Dasselbe ist beim
: Einzelbildexport von Premiere der Fall - es wird nur ein einzelnes Halbbild
: exportiert.
:
: Alle Infos dazu findest du unter http://www.100fps.com
:
: Mit dem Mediaplayer sehen die Bilder in der Tat schlecht aus. Aber die gute Nachricht -
: eigentlich werden deine Filme dadurch besser - man sollte sie lediglich am Fernseher
: betrachten, oder eben mit einem Programm, welches ein vernünftiges
: Deinterlacing-Verfahren anbietet. (;PowerDVD, WinDVD, VideoLAN, MediaPlayer Classic,
: u.a.)
:
: SeeYa grovel


hi

damit du 120 min. auf ne dvd 4.7GB bringst musst du am besten nach mpeg2 umcodieren und im .vob containerformat innerhalb eines VIDEO_TS ordners abspeichern. dann sollten zwei stunden eigenltich kein problem sein.........kann natürlich sein dass durch schnelle bewegungen zwischen aufeinanderfolgenden bildern die redundanzmenge gering ist, somit ist der kompressionsfaktor zu niedrig.....dann kann es geschehen dass du nicht zwei stunden draufkriegst........dann halt nen anderen codec verwenden.......z.B. DivX.......

ich schneide in avid......dort treten diese schwierigkeiten auf, wenn du im p-modus aufgenommen hast oder geschnitten hast......



dsulejman2000 -BEI- yahoo.de



Antwort von grovel:

WinDVD zeigt sie nicht an, weil es die Daten korrekt deinterlaced. Dasselbe ist beim Einzelbildexport von Premiere der Fall - es wird nur ein einzelnes HalbbildHalbbild im Glossar erklärt exportiert.

Alle Infos dazu findest du unter http://www.100fps.com

Mit dem Mediaplayer sehen die Bilder in der Tat schlecht aus. Aber die gute Nachricht - eigentlich werden deine Filme dadurch besser - man sollte sie lediglich am Fernseher betrachten, oder eben mit einem Programm, welches ein vernünftiges Deinterlacing-Verfahren anbietet. (;PowerDVD, WinDVD, VideoLAN, MediaPlayer Classic, u.a.)

SeeYa grovel

grovel -BEI- gmx.net



Antwort von Andreas Thomsen:

"(;User Above)" wrote:

: Mal abgesehen davon, dass dir einfach die Grundlagen fehlen, stelle einen Screenshot
: eines Problembildes (;in voller PAL-Auflösung) auf http://www.imageshack.us online.
:
: Generell: a) Dein Problem ist zu 95% gar kein Problem, sondern lediglich
: Interlacing-basiert.
: b) Auf eine DVD-R passen nunmal nur halbsoviele Daten wie auf eine gepresste DVD.
: Ausserdem arbeiten professionelle Filme mit dem viel besseren Ausgangsmaterial,
: deshalb ist die codierte Qualität so viel besser.
:
: SeeYa grovel


Hallo.
Vielen Dank für die Hilfe.
Ja, bestimmt fehlen mir einige Grundlagen, allerdings glaube ich, dass ich mich nicht zu doof anstelle.
Ein Bild test.gif habe bereitgestellt. Mit ist dabei aufgefallen, dass in der Einzelbild- betrachtung von Premiere, bei einer komprimierten Datei, die Bilder korrekt dargestellt werden. Das Test Bild in einem Viewer zeigt diese horizontalen Streifen, die ich aber bei
z.B. WindDVD im Film nicht sehe. Von daher dachte ich, es ist kein Interlacing Problem.

Kannst Du das "Interlacing-basierte" Problem vielleicht genauer erklären? Ich dachte immer, das Problem tritt auf, wenn man Filem am Rechner guckt und zeigt sich in horizontalen Streifen? Heißt das, die Filme werden auf einem Standalone-DVD-Player korrekt abgespielt, ohne diese doppelten Bilder? Seltsam dass WinDVD diese dann nicht korrekt anzeigt.

Sehr vielen Dank für Deine hilfe!

Gruß,
Andreas





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