Newsmeldung von slashCAM:
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Macht Avid per Cloud-Editing (hier) Cutter arbeitslos?
Antwort von aight8:
Nette Überlegung.
Jedoch denke ich das ein Indischer Cutter genauso wie ein Indischer Programmierer nur bedingt einsetzbar sind.
Das Produkt wird nur selten so wie man sich es vorgestellt hätte, als wenn die gleiche Arbeit mit einem lokalem Arbeiter durchgeführt worden wäre.
Diese Nähe zum Arbeiter verschwindet vollkommend. Sie haben kein Erfahrung mit unseren Produkten. Sie haben eine andere Kulter.
Was ich beim Programmieren noch verstehe, kann ich mir bei so etwas künsterlischem und persöhnlichem wie das Cutten nur schwer vorstellen.
Wo es um hohe Qualität und Genauigkeit geht, wird bestimmt nicht einfach nach Indien ausgelagert.
Antwort von masterseb:
es eröffnet aber auch wiederum ungeahnte möglichkeiten. ich denke, es hält sich die waage. ein guter cutter ist so schnell nicht zu ersetzen, jemand, der zum team und projekt passt, dem man vertrauen kann und gegebenenfalls auch konsultieren. wer qualität schätzt, sucht sich seinen cutter. und selbst wenn der cutter gerade wo anders an einem film sitzt, ist er dank der wolke trotzdem nicht aus dem plan gestrichen. früher wurden filmrollen verschifft, heutzutage eben gecloudet. erleichtert doch die arbeit. ich seh das positiv.
Antwort von Jott:
Völlig normale und klare Entwicklung. In anderen Ländern sind Leute genau so gut oder - kein Kunststück - sogar besser ausgebildet als hier, also wird das fraglos so laufen. Cutter, deren Horizont beim reinen Knöpfchendrücken aufhört, werden die Verlierer sein, da sie nun mal vollkommen austauschbar sind. Was allerdings auch jetzt schon der Fall ist.
Antwort von schloerg:
Schon mal versucht, 3 oder 4 Terabyte über die Cloud zu streamen? Die Verarbeitung und das Rückstreamen findet dann jeweils im nächsten Jahrtausend statt.
Gruss vom Planet der Affen
Antwort von Jott:
Nun - man kann sich ja auch entscheiden, moderne Codecs zu benutzen, die für so was geeignet sind. 24 Mbit AVCHD - aus einer Sony FS100 zum Beispiel - läuft live über eine schnelle VDSL-Leitung, von wegen Science Fiction, da fehlt nicht mehr viel zum realen Cloud-Schnitt. Panasonic kündigt sein neues Broadcast-AVC Ultra mit nur noch 25 Mbit an, und es ist doch völlig klar, warum.
Eine oder zwei Stunden Rohmaterial kann man auch heute schon recht schnell via ftp irgendwo hinschieben, wo sich jemand anders damit vergnügen kann. Zum Beurteilen dessen Arbeit brauche ich hier dann nur das kleine Projektfile. Dieser Zwischenweg ist heute schon gängig und ermöglicht problemlos die Zusammenarbeit über Kontinente hinweg. Wenn es in ein paar Jahren via Cloud genau so schnell flutsch wie über lokale Duplikate, dann spart das weiter Zeit, ist aber in Wirklichkeit nicht die brutale Revolution. Die ist schon längst vollzogen.
Antwort von DV_Chris:
Jede Wette: kommt FCP mit iCloud Anbindung, kann sich der Apple Hamster vor lauter Begeisterung kaum halten. Es ist wohl nur allzu verständlich, dass im Angesicht der verhunzten X, der wohl bevorstehenden Einstellung von MacPros usw alles versucht wird, um vermeintliche negative Entwicklungen bei Mitbewerbern zu suchen.
Jedenfalls scheint er wenig Ahnung vom Cutten als kreativen und oft genug gebietsspezifischen Prozess zu haben. Von der Geschwindigkeit aktueller Netze ganz zu schweigen.
Antwort von Vonell:
Ich sach nur: April, April...;-)
Antwort von rettungssani:
Sorry Jungs,
Aber das ist kein April-Scherz, wie es einige vermuten, sondern schon fast ein alter Hut.
Avid hat das als Technologie-Demo auf der NAB 2010 bereist vorgestellt.
Mal schauen ob's zur nächsten NAB in zwei Wochen bereits ausgereifter ist...
Hier ein link mit Video:
http://splicenow.com/2010/04/17/editing-in-the-cloud/
Das dadurch allerdings eine große Verlagerung der Arbeitsplätze nach Fernost zu erwarten ist, halte ich doch für arg übertrieben!!
Gruß
Peter
Antwort von handiro:
Was heisst hier cloud? Das Geschäftsmodell kenne ich schon 15 Jahre. Ob es rocketnetwork war ( nach der Pleite von avid gekauft ) oder Ärtzte in Bangalore, die Röntgenbilder aus USA begutachten und Arztberichte schreiben, alles schon da. Beim Schnitt müssen auch nicht Terabyte hin und her geschubst werden sondern nur proxy files und Schnittlisten.