Frage von jafeth:Hallo, ich produziere seit kurzem low-budget Filme die... anscheinend sehr gut ankommen! Doch bin ich nicht zufrieden mit der Qualität. Das wäre auch undenkbar, da ich ganz einfach eine CANON IXUS 40 benutze. Die ist schon sehr gut, doch wünsche ich mir eine Stiegerung in Filmdrehen. Ich bitte um echte und ernstgemeinte Kommentare und Tipps. Welche Kamera ist am besten? ich bräuchte eine die nicht über 400 Euro geht, die sowohl portaritaufnahme nciht verfälscht und aber auch beim Videodrehen besser als diese was ich hier zeige. Ich weiss es nicht ob das Video sich embedden lässt. Wenn nicht sorry für den Code hier nach dem Text und dann bitte Video auf
http://www.metacafe.com/watch/488013/ne ... g_outdoor/ schauen.
Es tut mir Leid dass ich mein erster Eintrag hier mit einem Link anfange :-( aber wie soll ich sonst die "Qualität" meine bisherige Filme zeigen. Danke!!!!
JAfeth Mariani
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www.fairluxus.blog.de
<embed></embed><br><a>New Fashion Girl, Photoshooting Outdoor.> - <a>Amazing videos are here>
Antwort von jafeth:
ok, das embedden hat wohl nicht funktioniert sorry
Antwort von Axel:
ok, das embedden hat wohl nicht funktioniert sorry
Salut,
ich denke, es
hat funktioniert. Ich würde an dem Film gar nicht technisch herumkritteln, ich finde einfach die Motive unglaublich trist, und das Model rennt durch die deprimierende Umgebung, als wäre sie gelangweilt. Arrogante Ausdruckslosigkeit ist zwar ein bewährtes Rezept bei Modenschauen, aber bloß in einem Zusammenhang eleganten Understatements. Die Stretchlimo bewirkt das Gegenteil, und das verlassene Riesenrad wäre ein gutes Motiv für einen Horrorfilm. Warum, um alles in der Welt, ist alles nur so GRAU?
Antwort von Anonymous:
Ich finde Model und Fashion bilder, wo alles immer nur glamourous a la paris hilton darstellen, perfekte welte.... langweiliger. ich zeige ein mädchen die versucht, in eine triste umgebung sonne zu bringen. auf ihre art. es ist wie in ein film wie HEAT oder MIAMI VICE (nicht die Serie, der FILM). eine brücke oder eine limousine sollen nicht (für mich) GELD oder MACHT oder reichtum zeigen, sondern ruhig zeigen dass es um "monstern" geht, die im kontarst stehen zu dem Mädchen. King Kong objekte ...und der weisse Frau-Kontrast. Aber ok, geschmack ist geschmack
Antwort von PowerMac:
Für mich laberst du eine ganz schöne Scheisse. Aber abseits der Kunst:
das Problem deiner Kamera ist deren Führung und die Inszenierung. Du hast kein Licht, keine tollen Einstellungen und viel Gewackel. Ab und an kommt ansatzweise MTV-Feeling oder Style rüber, ganz oft aber nix. Arbeite erstmal an der Kadrage und dem Licht. Ne DV-Kamera für 400-Euro bringt da erstmal gar nichts. Was dir fehlt ist eine Digibeta für 40.000. Die könnte richtig was bringen. Drunter sehe ich keinen zusätzlichen Nutzen bei einer 400-Euro-Kamera.
Antwort von Axel:
... ich zeige ein mädchen die versucht, in eine triste umgebung sonne zu bringen.
.. was das überstrahlende Licht erklärt. Aber es
wirkt nicht so, wie du es dir erhoffst. Kommt nicht so rüber.
Aber ok, geschmack ist geschmack
Nö, denn deine Absicht konntest du ja klar formulieren. Von Paris Hilton war nie die Rede. Wenn das Mädchen Sonne in das Grau bringen will, muß sie sich schon etwas mehr anstrengen. Und überhaupt: Geht"s bei Mode nicht um das Kleid?
Antwort von robbie:
hi,
ich muss mich da wohl einem meiner vorredner anschließen. ob dir eine bessere kamera wirklich etwas nützt, ist wohl nicht die frage. du wirst auch mit einer digibeta keine besseren bilder machen können.
erstmal solltest du bei deinem nächsten dreh folgende tips beachten:
-ein stativ benutzen
-kürzere einstellungen
-den schnitt in der bewegung, und nicht vor beginn der bewegung setzen*
-nahaufnahmen
-schönes wetter beim dreh
-den glow-effekt mal rausschmeißen
und immer dran weiterarbeiten. die ansätze sind da, und auch gut. aber jetzt musst du den willen zur weiterbildung haben.
-stolz voran, wo engel furchtsam weichen...-
schöne grüße,
robbie
*ich mein da zB die szene wo die dame vorm zaus losgeht... wenn du schnitt einige frames später gesetzt hättest, wäre das ganze schon viel professioneller...
oder auch wo du die brückenkonstruktion von unten filmst. zuerst einige sekunden das eine element, dann ein vieeel zu langsamer schwenk dem tragwerk entlang... besser gleich im schwenk beginnen ;)
Antwort von Login_vergessen:
Man traut sich ja kaum, dazu was zu sagen. Aber ich will auch mal meine unmaßgebliche Meinung kund tun.
Ich finde, Low Budget sollte nicht mit Low Ahnung verwechselt werden. Bilder, welche aus "billigem" Equipment enstehen, können natürlich als Stilmittel eingesetzt werden. Das entschuldigt aber keine verwackelten Einstellungen und unmotivierte Bildausschnitte. So ein richtiges "Mode-Feeling" hat sich bei mir nicht eingestellt, irgendwie sieht das Ganze so aus, als würden sich die Mädels gleich ausziehen... ahem...
Aber es war ja nach "wie kann besser" gefragt.
Unter die Kamera, besonders wenn diese klein und leicht ist, gehört ein ordentliches Stativ. Für "fahrten" wäre eine Schwebesystem in Betracht zu ziehen.
Die Bilder müssen besser überlegt werden, also mehr Lesen, Lernen, Üben...
Antwort von AndyZZ:
Wahrscheinlich würde das Video automatisch besser, wenn sich die Dame tatsächlich ausziehen würde.
Antwort von grovel:
Das Video würde bestimmt nicht besser, aber es würden sich bestimmt auch Zuschauer finden, die es nicht bloss zwecks Anfängerfehlerkritik anschauen sondern wegen dem Inhalt.
Ich muss auch meinen Vorrednern widersprechen. Die meisten DV-Kameras werden dir bereits helfen einen besseren Film zu machen. 1. Ist die Bildqualität besser, d.h. du kannst tatsächlich an den Schräubchen drehen und verlierst nicht gleich die ganze Bildinformation wie in deinem Clip. 2. Ist da ein wenigstens rudimentärer Bildstabilisator drin, denn das Wackeln ist wohl das Hauptproblem bei deinem Clip.
Nichtsdestotrotz - wenn du nicht bereit bist VIEL zu lernen wird sich niemand deine Clips anschauen wollen - dazu musst du eine Show bieten und das will gelernt sein. Das Argument, dass es bei Mode doch wohl um die Kleider geht (jene aber bei deinen Models nicht in den Vordergrund gerückt werden, bzw. total überstrahlt sind, bzw. ihre Farben durch eine Desaturation total verlieren) solltest du auch beachten.
Also:
a) Vernünftige Kamera (hängt total von deinem Budget ab)
b) Dir 1000 Modeclips reinziehen und versuchen zu sehen, wie die Jungs das tun.
c) Rudimentäre Kameratechniken erlernen
d) Eine ruhige Hand behalten
e) Versuchen, das Bild während dem Dreh toll hinzukriegen, wenn eine Aufnahme langweilig ist kann man sie nicht durch Filter interessant kriegen.
f) Dir ein Team zusammenstellen. Ich vermute nämlich mal, dass ihr zu Zweit gefilmt habt - das reicht nicht aus. Bei Modeaufnahmen brauchst du (notwendigerweise) eine gute Visagistin und jemand, der dir bei der Ausleuchtung hilft. Das müssen keine Profis sein, jemand der gut schminken und frisieren kann (und sich evt. mit der Modeschöpferin vorher abspricht) reicht völlig aus. Auch einen Spiegel kann man mit einer grossen Styroporplatte und Alufolie locker selbst basteln, aber jemand muss ihn halten.
SeeYa grovel
Antwort von Jürgen F.:
Hallo Jafeth,
"...Hallo, ich produziere seit kurzem low-budget Filme die... anscheinend sehr gut ankommen! Doch bin ich nicht zu..."
Du musst mir mal auf die Sprünge helfen.
Für wen sind denn diese Modeclips "Outshooting" bestimmt? Was passiert denn mit diesen kleinen Clips, werden die nur ins Netz gestellt?
Hast Du hier im Auftrag von "Fairluxus" gefilmt. War das Budget dieser Firma so mager.
Hattest Du denn kein Einfluß auf Auswahl von Models und Location?
Ich hab zwar keine Ahnung von Deinem Equipment, aber es sieht so aus, dass eine bessere Videocamera auch bessere Ergebnisse erzielt.
Vielleicht gibt es noch mehr Filme von Dir!
Viele Grüße Jürgen F
Antwort von beiti:
Solange Du draußen drehst, wirst Du auch mit einer billigen DV-Kamera ganz (technisch) brauchbare Ergebnisse erzielen. Selbst ein 250-Euro-Camcorder von Aldi hätte zum Filmen noch mehr Möglichkeiten als (wie in Deinem Fall) eine Fotokamera im Videomodus.
Schön wäre eine Möglichkeit für manuellen Weißabgleich, damit die Farben nicht mehr ganz so zufällig sind.
Statt Stabilisator würde ich Dir zu einem ordentlichen Stativ raten (z. B. Velbon DV-5000). Auch dies hat technische Gründe: Je weniger Du wackelst, umso hochwertiger lassen sich Videos fürs Web komprimieren.
Zuletzt brauchst Du (sofern noch nicht vorhanden) eine Firewire-Buchse im PC und eine gute Software, mit der Du schneiden, evtl. farbkorrigieren und schließlich ins WindowsMedia-Format oder RealOne-Format konvertieren kannst.
Camcorder, Stativ, Firewire-Karte und Software sollten für 400 Euro aufzutreiben sein.
Soviel zur technischen Seite. Der Rest ist (anzulesendes) Fachwissen, Erfahrung, Gefühl für die Wirkung von Licht - und ein Talent für die Improvisation vor Ort. Und one entsprechend interessante Locations und Models hilft das alles natürlich wenig.
Antwort von Anonymous:
Sama willst du mich verarschen? So ein Scheiß hab ich ja noch nie gesehen. Du filmst mit Automatik. Das Bild wackelt wie ein Kuhschwanz, beschissene Motive, einfallslosigkeit und dann noch diese hässliche Tussi... Lass das "filmen" lieber sein. Sorry wenn ich so gemein bin, aber wenn man da nicht klartext redet ereicht man nix.
Antwort von Axel:
Sama willst du mich verarschen? So ein Scheiß hab ich ja noch nie gesehen. Du filmst mit Automatik. Das Bild wackelt wie ein Kuhschwanz, beschissene Motive, einfallslosigkeit und dann noch diese hässliche Tussi... Lass das "filmen" lieber sein. Sorry wenn ich so gemein bin, aber wenn man da nicht klartext redet ereicht man nix.
"Gast" widerspreche ich vehement. Daß dem bekundeten Stilwillen die Mittel (Digicam aus der Hand, keine Kontrolle über das Licht, uninspiriertes Model) und die Erfahrung (begründete Motivwahl, von der Wirkung her völlig falsch eingeschätzt) fehlen, wurde deutlich genug gesagt. Was du hier schreibst, ist nicht hilfreich und gehört als Paradebeispiel in
diesen Thread.
Antwort von PowerMac:
Die Video-Funktion der Ixus ist gar nicht so schlecht. Ich habe vor ein paar Jahren mit einer Panasonic DVX100AE in Neuseeland ne Doku gedreht. Mein Mitreisender und Protagonist hatte ne Ixus 40. Und deren Videos waren teilweise verdammt gut! Die hatten ne geile Farbe und nen super Look. Digibeta-mäßig. Im Dunklen hat sie dann gerauscht und die Farben waren flau, aber bei gutem Licht - besser als die 10-12 so teure Videokamera. Ich lade vielleicht später ein paar Stills hoch...
Ergo: die Kamera ist ziemlich gut, wenn man sie richtig bedient. (Sie hat auch Weißabgleich und komplexere Bildeinstellungen.) und szenisch arbeitet. Meiner Erfahrung nach muss man wirklich mit nem Digibeta-Kopf kommen, um die Bilder richtig besser werden zu lassen. Merke: je szenischer und vorbereiteter der Dreh, desto unwichtiger wird die Qualität der Kamera, weil man sich auf sie einstellen kann. Mit ner Fummel-Kamera kann man szenisch gut drehen, aber Interviews in der Stadt? Gerade da braucht man eine gut gebaute Kamera mit guter Ergonomie, um sich auf die verschiedensten, wechselhaften Bedingungen ständig neu einstellen zu können.
Antwort von Anonymous:
Ja, ja... Und in 2 Jahren wird die Tagesschau nur noch mit dem Handy des Regisseurs gedreht.
Digicams sind was für Jugendliche, die sich beim Saufen aufnehmen wollen, weil sie bei 1,5 Promille den Weißabgleich nicht mehr bedienen können(das können sie auch nüchtern nicht). Ich hatte neulich mal wieder eine in der hand, weil meine Spiegelreflexkamera keinen Film mehr hatte. Das war der reinste Horror:
Ab einer Entfernung von 50cm konnte die nichts mehr scharfstellen. Keine Fokusierungsmöglichkeiten..etc. Noch hat die Digitale Welt die Analoge nicht vollständig abgelöst. Zum Glück!
Antwort von Anonymous:
Die Video-Funktion der Ixus ist gar nicht so schlecht. Ich habe vor ein paar Jahren mit einer Panasonic DVX100AE in Neuseeland ne Doku gedreht. Mein Mitreisender und Protagonist hatte ne Ixus 40. Und deren Videos waren teilweise verdammt gut! Die hatten ne geile Farbe und nen super Look. Digibeta-mäßig. Im Dunklen hat sie dann gerauscht und die Farben waren flau, aber bei gutem Licht - besser als die 10-12 so teure Videokamera. Ich lade vielleicht später ein paar Stills hoch...
Ergo: die Kamera ist ziemlich gut, wenn man sie richtig bedient. (Sie hat auch Weißabgleich und komplexere Bildeinstellungen.) und szenisch arbeitet. Meiner Erfahrung nach muss man wirklich mit nem Digibeta-Kopf kommen, um die Bilder richtig besser werden zu lassen. Merke: je szenischer und vorbereiteter der Dreh, desto unwichtiger wird die Qualität der Kamera, weil man sich auf sie einstellen kann. Mit ner Fummel-Kamera kann man szenisch gut drehen, aber Interviews in der Stadt? Gerade da braucht man eine gut gebaute Kamera mit guter Ergonomie, um sich auf die verschiedensten, wechselhaften Bedingungen ständig neu einstellen zu können.
Nanu?
Solch ein Beitrag von dir?
Aber Recht hast du.
In der Fotografie gibt es einige Größen (Clever; Saudek...etc.) die bis heute mit steinalten Kameras ihre Bilder machen, teilweise noch in s/w.
Die Pixel sind nicht die Botschaft.
Aber etwas leichter kannst du es deinen Zuschauern mit einer ausgewogeneren Kameraführung schon machen.
.
Antwort von beiti:
Merke: je szenischer und vorbereiteter der Dreh, desto unwichtiger wird die Qualität der Kamera, weil man sich auf sie einstellen kann. Ein wahres Wort!
Die Video-Funktion der Ixus ist gar nicht so schlecht. Jetzt bin ich neugierig geworden. Ich habe selber eine Powershot A520 und deren Videofunktion noch nie benutzt. Sollten diese Dinger wirklich so stark an Qualität zugelegt haben?
Mit meinen früheren Digicams hatte ich entsprechende Versuche gemacht, und dagegen sehen selbst heutige Handy-Videos noch gut aus. :)
Antwort von *the.jokeR*:
schreckliche kameraführung... da bringt dir keine kammera der welt was.... wie währs mit ner stadycam oder stativ?