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HDV-Material capturen und im PC weiterverarbeiten




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Frage von Krämer73:


Hallo,


ich bin HDV- und Videoschnitt-Anfänger und durch Zufall auf Euer Forum gestoßen. Darf ich vielleicht einige grundlegende Fragen stellen? Ich wäre für eine Antwort wirklich sehr dankbar, da ich irgendwie nicht weiterkomme.


Meine Fragen / Probleme:

Ich habe eine Sony HDR-HC3E, die ich mir nach intensivem Studium mehrerer Testberichte ausgesucht habe.


Frage 1:

Wie kann ich die HDV-Bandaufnahme auf PC-Festplatte speichern und schneiden, so dass möglichst keine bzw. die geringst möglichen Qualitätsverluste auftreten? Festplattenspeicherplatz ist wirklich satt (;2 x 400 GB) vorhanden, daran soll's nicht scheitern. Welchen CodecCodec im Glossar erklärt (;z. B. mpeg1, mpeg2, mpeg4, avi, Div-X etc.) nimmt man am besten dafür?

Irgendwo habe ich Mal die Empfehlung gefunden, das Video im DV-Format zu speichern. Das sei insofern sinnvoll, wenn man das Schnittergebnis ohnehin "nur" auf eine DVD-R (;4,5 GB) brennen möchte. Aber welche Datei-Endung hat denn ein DV-Format überhaupt und mit welchem Programm / Tool kann man eine solche Datei erstellen?


Frage 2:

Ich möchte an sich KEINE "Profi"-Bearbeitung meines Video-Materials machen. Ich habe lediglich vor, die nicht so schönen Videosequenzen herauszuschneiden und die Übergänge ein wenig nett zu gestalten. Eine Nachvertonung schließe ich nicht völlig aus, wenn ich die Materie "Videobearbeitung" erst einmal verstehe. Anschließend soll das Video nur auf eine DVD-R oder DVD+R (;4,5 BG) gebrannt werden, damit man sich das Ergebnis am heimischen TV (;kein HDTV) ansehen kann.

Was ist das hierfür am einfachsten zu bedienende Programm? Ich kenne z. B. Adobe Photoshop / Photoshop Elements, Magix Video deluxe, Pinnacle Studio etc.), kann aber auch nach stundenlangen Versuchen keins davon auch nur annähernd bedienen! Adobe Photoshop scheint sehr viel zu bieten, ist aber für mich erheblich zu kompliziert! Allein die irrsinnig vielen Fenster, mit denen ich nichts anfangen kann...

Habt ihr einen Tipp für mich oder muss ich mich damit abfinden, ein (;welches?) Programm von Grund auf zu erlernen?


Frage 3:

Ich habe mit Magix Video deluxe 2006/2007 (;und alternativ auch mal mit Nero Vision!) mein erstes HDV-Band (;nur eine ca. 30-minütige Aufnahme) auf einem topaktuellen Laptop (;Toshiba P100-119) mit dual-core Prozessor und 1GB RAM ausgelesen. Anschließend habe ich das Material nacheinander in eine avi-Datei wie auch jeweils in eine mpeg1-, 2- und 4-Datei exportiert. Im Windows Media-Player lässt sich zwar alles abspielen, die Bildqualität ist aber nur bei 50%-Darstellungsgröße gut. Bei 100% und im Vollbildmodus (;17" TFT im 16:9-Format) sind nur Sequenzen scharf, in denen sich nichts bewegt. Bei Kameraschwenks oder sich normal bewegenden Motiven (;z. B. Handbewegungen während eines Gesprächs) wird das Bild sehr schlecht (;Klötzchenbildung, verwischte Bewegungen, ungerade Linien etc.).

Woran liegt das bloß? Ich habe wirklich ALLES versucht, das Ergebnis ist immer gleich schlecht und deprimmierend!

Wenn ich die Cam auf das schlechtere DV-Ausgabesignal stelle, damit neu capture und wieder in eine avi-Datei exportiere, ist selbst im Vollbildmodus alles in Ordnung! Ich bin echt ratlos :-(;

Kann es ggf. sein, dass selbst meine gute PC-Hardware nicht ausreicht, um das Video sauber abzuspielen? Und wenn das so ist: sind die beschriebenen Bildfehler in der Videodatei enthalten oder ist die Datei in Ordnung und nur die Wiedergabe der großen Datendichte das Problem?




Antwort von wolfgang:

Nein, dein PC sollte eigentlich absolut ausreichend sein. Aber du benötigst ein vernünftiges Schnittprogramm, welches den HDVHDV im Glossar erklärt Schnitt kann. Phtoshop ist ein (;komplexeres) Bildbearbeitungsprogramm, aber für den Videoschnitt nicht geeignet. Einsteigertools, die für den HDVHDV im Glossar erklärt Schnitt geeignet sind, wären etwa Uleads Videostudio 10+, Pinnacle Studio 10.5, Adobe Premiere Elements, Magix in der neuesten Version, welches du ja schon verwendest - oder Vegas Moviestudio in der Platin Edition. Letzteres findest du etwa hier:
http://www.sonymediasoftware.com/products/vegasfamily.asp

Die von dir angeführten Ausgabeformate sind alle hoch komprimiert. Besser wäre es mal, zu einem mpeg2 Transport Stream auszugeben - weil der mal zunächst die bestmögliche Qualität liefert. Dieses Material ist auch auf den Camcorder zurückspielbar - und von dort kann man ja die Ausgabe auf einen HD-Ready Plasma oder LCD machen, der einen HDMIHDMI im Glossar erklärt Eingang hat. Zumindest so lange, bis gute Standalone Player zur Verfügung stehen.



Antwort von challenger2000:

Hallo Wolfgang,


mit dem Pinnacle Studio 10.5 habe ich's zuerst probiert. Das Programm muss aber einen Bug haben, weil die Aufnahme IMMER sofort wieder abbricht, egal welche Einstellung ich auch vornehme.

Ist ein MPEG2-Datenstrom wirklich die erste Wahl? Damit "degradiere" ich den HDV-Videostrom doch von vorn herein auf DVD-Qualität und die ist doch gerade einmal die "Hälfte" von HDV.

Fällt sonst Niemandem etwas zu meinen Fragen ein?

BITTE HELFT MIR!



Antwort von wolfgang:

Wie kommst du auf das? Dein HDVHDV im Glossar erklärt Camcorder zeichnet ja auch auf einem mpeg Stream auf - genauer auf einem mpeg-2-transport stream (;auch gerne als m2t bezeichnet). Und dieses Material hat bei 1080 50i die HDV2 Auflösung 1440x1080. Gerade im HDVHDV im Glossar erklärt Bereich ist man nicht auf SD-Auflösung eingeschränkt-

Was du benötigst ist lediglich eine Software, die dieses m2t Material über firewire in voller Pracht überspielt - und dann wird hochauflösend geschnitten.

Dass die oben genannten Einsteigertools dieser Welt noch nicht ideal für den HDV-Schnitt sind, stimmt zumeist leider noch. Ausnahmen bestätigen zwar die Regel - aber ich gebe unverändert den halbprofessionellen tools den Vorzug, was den HDVHDV im Glossar erklärt Schnitt angeht.



Antwort von PhotoFreak:

Hallo Wolfgang,

ich dachte die Auflösung eines auf DVD brennbaren MPEG2-Streams beträgt irgendwas um 720 x 576? Und das wäre dann doch etwa die Hälfte von HDVHDV im Glossar erklärt (;1440 x 1080). Oder vergleiche ich da Äpfel mit Birnen?

Über das "m2t"-Fomat habe ich auch schon was gelesen, ich habe aber bis jetzt noch in keinem Programm oder Tool eine entsprechende Einstellung finden können.



Antwort von wolfgang:

Wenn das Material in einem herkömmlichen DVD-Player mit SD Auflösung abgespielt werden soll - ja. Und das wird man sicherlich noch oft genug machen - eine SD-DVD herstellen; einfach, weil die Player da sind.

Aber es gibt ja auch andere Möglichkeiten, HDV-Material abzuspielen: Netzwerkplayer etwa wie den SC200, oder Teile wie den TViX HD - oder den gerade erscheinenden Xoro HDS 8500. Oder man erstellt den transport stream m2t - spielt den in den Camcorder zurück und schaut sich in der Übergangszeit das Material vom Camcorder aus an. Oder man spielt vom PC ab. Möglichkeiten gibts - aber dann darf man halt das Material nicht von HDVHDV im Glossar erklärt zu SD runter konvertieren.

Schau dich mal hier um - als Lesefutter:

http://videotreffpunkt.com/board.php?boardid=41

Ach ja, und Schnittprogramme, die zu m2t ausgeben können, gibts etliche inige Beispiele: Uleads MSP8, Canopus Edius, Sony Vegas, Avids LE, und von den Einsteigertools kanns Sony Mediastudio, Adobe Premiere Elements, Pinnacle Studio, soweit ich weiß auch Magix und Uleads Videostudio. Ist also relativ weit verbreitet. Adobe Premiere Pro 2 lasse ich hier zur Zeit bewußt mal weg - genau bei der Ausgabe zu m2t gibts offenbar unklare Probleme, wo die Meinung von Usern gegen die von anderen Usern steht, obs jetzt geht oder nicht.




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