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DV-PAL Export Quicktime aus Final Cut Pro 6




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Frage von virusette:


Hallöchen. Ich habe hier bei mir ein Problem mit einer Final Cut Benutzerin, die behauptet, das die Videodaten in einem aus FCP exportiertem Quicktime in DV PALPAL im Glossar erklärt 50i nicht denselben Inhalt hätten wie eine Ausspielung auf miniDV-Band und es angeblich signifikante Bildunterschiede gäbe.

Ich kann mir das bei selbst bei Apple (;SCNR!) nicht vorstellen und suche eine möglichst exakte technische Doku zu diesem Thema, die ich nicht auf der Apple Webseite finde.

Nebenbei behauptet sie, daß ein Export als Quicktime erheblich länger (;angeblich bis zu dreimal länger) dauert als das Ausspiel auf Mini-DV. Da drängt sich mir der Verdacht auf, daß sie mich nur wegen Unfähigkeit hinhalten will.
Oder liege ich da falsch?




Antwort von Axel:

Will sie dir keine Ausspielung machen? Vielleicht hast du nur etwas falsch verstanden. Der Film wird auf einem TFT-Display (;vielleicht bei eurer Abnahme?) natürlich anders aussehen als auf jedem anderen Ausgabegerät, das liegt aber nicht an Unterschieden in den Bilddaten, denn die gibt es nicht.

Das Ausspielen eines DV Films auf Kassette ist natürlich Echtzeit, nach dem RendernRendern im Glossar erklärt, versteht sich. Die Ausgabe im selben CodecCodec im Glossar erklärt als eigenständiger Quicktime-Film, ebenfalls nach dem RendernRendern im Glossar erklärt, ist auf halbwegs modernen Rechnern ein Bruchteil davon, denn es werden einfach die Daten kopiert. Heißt: Eine Stunde DV zurück auf Kassette dauert eine Stunde. Die entsprechenden 13 GB Daten sollten, ich hab"s nie gestoppt, in zehn Minuten kopiert sein. Meinetwegen sind"s auch zwanzig, das wäre dann die Umkehrung ihrer angeblichen Behauptung. Vielleicht hast du sie tatsächlich missverstanden?
Oder sie meint, eine Stunde fertig geschnittenen Film zu rendernrendern im Glossar erklärt kann drei Stunden dauern. Das kann schon hinkommen. Man kann sich den Film mit den modernen Echtzeit-Features schon vorher ansehen, aber vor einer Ausgabe, egal ob als eigenständiger QT-Film oder zurück aufs Band, muss gerendertgerendert im Glossar erklärt werden.

Vielleicht soll sie aber auch einen Web-konformen H.264 in Pal-Größe in bester Qualität rendern. Dann kommt die dreifache Echtzeit nicht hin. Das dauert länger.

Eins noch zu "Unfähigkeit": Einen wichtigen Termin nicht einzuhalten ist natürlich übel. Andererseits sind Cutter nur Menschen, die hoffentlich versuchen, ihren Job so gut wie möglich zu machen. Besonders Heim-Cutter sind besonders anfällig dafür, die Nächte durch zu arbeiten, nur um am nächsten Tag zu merken, dass alles in Schieflage gekommen ist. Die Schlechteren (;oder Gehetzteren) basteln an dem Murks herum, die Besseren (;oder denen man die Zeit lässt) fangen von vorn an.



Antwort von MacPro:

"virusette" wrote:
die behauptet, das die Videodaten in einem aus FCP exportiertem Quicktime in DV PALPAL im Glossar erklärt 50i nicht denselben Inhalt hätten wie eine Ausspielung auf miniDV-Band und es angeblich signifikante Bildunterschiede gäbe.


Geht es hier um den Austausch zwischen Mac und PC? dann hat sie sogar recht, denn Quicktime (;in dem der DV-Export ja dann vorliegt) ist sehr eigensinnig, was das Handhaben von Gammawerten (;elektro-optische Transferfunktion) betrifft. Sprich: Die Chancen stehen gut, dass der exportierte Clip entweder zu hell oder zu dunkel dargestellt (;interpretiert) wird. Insofern ist ein Ausspielen und Datenaustausch über Band wesentlich sicherer.

"virusette" wrote:

Ich kann mir das bei selbst bei Apple (;SCNR!) nicht vorstellen und suche eine möglichst exakte technische Doku zu diesem Thema, die ich nicht auf der Apple Webseite finde.

Doch, gerade bei Apple kann man sich das leider gut vorstellen... Wenn du wirklich eine technische Dokumentation dazu findest, wie Quicktime die Gammainterpretation "handelt", dann gib mir Bescheid. Apple schweigt sich da nämlich sehr gut zu aus.



Antwort von Axel:

Austausch von DV-Material zwischen Plattformen wird schon immer gemacht. Dabei werden Gammawerte von Quicktime anders interpretiert, werden aber, ändert man nichts an den QT-Settings, beim Export nicht angepasst. Alles Weitere ist ein Problem der Darstellung, und damit eigentlich ein Problemchen. Erfolgen FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt und Endausgabe nicht über Quicktime, hat dessen Darstellung beim reinen Schnitt auch nichts zu bedeuten. Auch wenn man Kassetten ausgetauscht hat, hört man dann und wann, bei Wiedergabe auf einem Gott-weiß-wie kalibrierten, irgendwo rumstehenden Display Das sieht aber flau aus. Was ist die Referenz wofür?



Antwort von MacPro:

"Axel" wrote:
Austausch von DV-Material zwischen Plattformen wird schon immer gemacht. Dabei werden Gammawerte von Quicktime anders interpretiert, werden aber, ändert man nichts an den QT-Settings, beim Export nicht angepasst. Alles Weitere ist ein Problem der Darstellung, und damit eigentlich ein Problemchen.


Schön wärs. Aber leider ist das nicht so simpel. Mag sein, dass man in dem ein oder anderen PC-Programm manuellen Einfluss auf die Gammainterpretation hat, das ist aber nicht überall so. Und leider ist es nämlich nicht nur auf die Darstellung auf dem Desktop beschränkt. Also leider nicht einfach nur ein Darstellungsproblem (;was es in der Theorie aber in der Tat eigentlich sein sollte.)

"Axel" wrote:

Erfolgen FarbkorrekturFarbkorrektur im Glossar erklärt und Endausgabe nicht über Quicktime, hat dessen Darstellung beim reinen Schnitt auch nichts zu bedeuten.

Doch. Weil jedes Footage irgendwie interpretiert werden muss, und die DV-Daten vom Mac ja nunmal im QuickTime Wrapper verpackt sind. Und da gibt es leider QuickTime interne Routinen, die vieles verschlimmbessern, in dem sie von einer einfachen Logik ausgehen (;z.B. Alles was vom Mac kommt, hat ein GammaGamma im Glossar erklärt von 1.8) Und diese Routinen werden leider beim Import von QT-Clips nicht alle umgangen, sprich: Sie spielen auch eine Rolle bei der Anzeige über Videohardware.

"Axel" wrote:

Auch wenn man Kassetten ausgetauscht hat, hört man dann und wann, bei Wiedergabe auf einem Gott-weiß-wie kalibrierten, irgendwo rumstehenden Display Das sieht aber flau aus . Was ist die Referenz wofür?


Das ist ein völlig anderes Problem. Es geht ja um die Veränderung ein und des selben Materials. Also Bspw. Kopie eines Clips, export zu FCP, export zurück auf den PC und schwupps, ist die ehemelas identische Kopie dunkler bzw. heller geworden...

BTW: Es gibt tatsächlich eh gar keine offizielle Referenz, wie ein PALPAL im Glossar erklärt bzw HDTV Kontrollmonitor eingestellt werden muss, welche Gammawert er besitzt , welche Farbtemperatur und wie hell das Umgebungslicht sein muss etc. Ein echt heftiges Versäumnis der ITU/EBU! Einzig die Farbvalenzen und die Farbtemperatur stehen fast.



Antwort von virusette:

Danke erstmal für die Antworten.

Diese FCP-Benutzerin hat in einem größeren Doku-Projekt die Aufgabe, die Bänder zu sichten, den Müll dabei auszusortieren und den Rest an mich weiterzugeben. Diese Planung stammt nicht von mir und ist ohne größeren Ärger nicht zu ändern. Außerdem wäre es mir schon recht, wenn ich die einzelnen Takes auch als einzelne Datei bekomme und die momentan rund 130 Kasetten (;Tendenz steigend) nicht komplett sichten muß.

Nach Ihren Vorstellungen will sie das Material sichten, und die ausgewählten Takes auf Band ausspielen. Und das ist nunmal Nonsens hoch drei. Einmal Capturen reicht doch wirklich. Ich versuche es derzeit noch freundlich und mit fachlicher Argumentation. Allerdings scheint sie Argumenten derzeit nicht so richtig zugänglich zu sein. Sie versteht z.B. auch nicht, warum ich mich weigere, Sony Premium Kassetten zu verwenden.
Deswegen meine Frage nach Dokumentationen aus dem Hause Apple.

Meine bisherigen Erfahrungen mit DV-Quicktimes waren unkompliziert. Allerdings mit anderen FCP-Cuttern. Keine Gammaprobleme beim Import z.B. in Premiere CS2 oder DNA. Mir wurde mal von einem der FCP-Cutter erklärt, das man beim Quicktimeexport nur DV PALPAL im Glossar erklärt auswählen muss und nicht Apple DV, dann gäbe es auch keine Austauschprobleme was auch immer da der Unterschied ist.




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