Frage von Andreas Friedrich:Hallo,
ich filme oft per DV und capture die Videos dann auf den PC per Firewire (da wird dann eine AVI-Datei daraus).
Wenn ich das Rohmaterial, also nichts in MPEG kodiert oder so, ansehe, sieht trotzdem alles recht verpixelt aus. Dabei ist doch DV eigentlich viel besser als MPEG.
Interessant wird es immer dann, wenn ich die geschnittenen Videos wieder zurück aufs Band spiele: Über den Analogausgang des Camcorders an den Fernseher angeschlossen, sieht dann alles wieder 1A aus!
Wieso ist die Qualität am PC so schlecht? Um Schriften sind Pixelränder, bewegte Bilder sind voll unscharf und man erkennt auch beim kleinsten Schwenk das Interlacing.
Nutze ich den falschen Codec, gibts da bessere? Oder kann es an meiner Grafikkarte liegen? (32MB, schon ein paar Jahre alt, kein 3D-Beschleuniger etc.)
Danke für eure Hilfe!
Antwort von Schleichmichel:
Gewöhn Dich dran. Computermonitore sind keine Fernseher.
Antwort von Markus:
Hallo Andreas,
ich schließe mich der Meinung von Schleichmichel an und ergänze folgenden Link mit weiteren Erklärungen:
Videoaufnahmen sehen am PC-Monitor nicht gut aus
Antwort von Anonymous:
Ich denke, die Abspielsoftware ist einfach falsch bzw. asynchron zur Graphikkarte eingestellt...
ich schließe mich der Meinung von Schleichmichel an und ergänze folgenden Link mit weiteren Erklärungen:
Videoaufnahmen sehen am PC-Monitor nicht gut aus
Ich kann mich da
nicht anschliessen.
Das Argument mit dem Farbraum kann ich verstehen, doch lässt sich ein Monitor sehr gut kalibrieren, sei es mithilfe von Testbildern oder (den professionell vorbehaltenen) Zusatzgeräten - und ich rede noch nicht von Profigeräten für die Bildverarbeitung.
Des Weiteren ist eine grobpixelige Darstellung des Videos eher auf die schwachbrüstige Graphikkarte zurückzuführen (oder die oben genannten Fehleinstellungen). Die Auflösung eines Monitors (Röhre,TFT,LCD) ist deutlich höher als bei einem PAL-Röhrengerät, ein HD Display ist technisch gesehen nichts anderes als ein Monitor mit Tuner und kann daher nicht 'besser' anzeigen.
Das Argument interlaced/progressiv kann ich ebenso nicht gelten lassen, da ein Monitor ohne Probleme ein genaues Vielfaches der 24p, 50i, 60i anzeigen, so dass es eben nicht zur Berechnung von Zwischenbildern kommen muss. HD Displays arbeiten genau mit dieser Technik um möglichst wenig Rechenzeit zu benötigen (z.B. wg. asynchronität zum Ton und billigere Chips).
Aber ich lasse mich gerne eines besseren belehren...
Unter anderem ist noch nicht die Frage geklärt, ob das Material in Originalauflösung oder hochskaliert Grobpixelig aussieht.
Grüße
Antwort von Alpinist:
war von mir... hab wieder gepennt ;-)
--
http://www.alpinisten.info/
http://www.gipfelsammler.de/
Antwort von rakzak:
Wenn ich das Rohmaterial, also nichts in MPEG kodiert oder so, ansehe, sieht trotzdem alles recht verpixelt aus.
womit bzw. wie schaust du das videomaterial an? in einem schnittprogramm, mit nem player..?
Antwort von Andreas Friedrich:
Ich schau die Videos mit nem kleinen leistungsfähigen Standalone-Player an, er nennt sich "Zoom Player Standard".
Ich werde als nächstes wahrscheinlich mal die Grafikkarte austauschen (ist noch ne ATI (AGP 1x mit 32MB SD-RAM) aus dem Jahr 99.
Danke schonmal für euere Antworten!
Antwort von Alpinist:
Ich schau die Videos mit nem kleinen leistungsfähigen Standalone-Player an, er nennt sich "Zoom Player Standard".
Du hast nicht zufällig reigezoomt als es grobpixelig wurde? Sorry, konnte es mir nicht verkneifen ;-)
Hast Du dir die Aufnahmen schon mal auf dem Windows Media Player oder im
VLC angeschaut? Ist dort die Qualität ebenfalls 'schlecht'?
Grüße
--
http://www.alpinisten.info/
http://www.gipfelsammler.de/