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224 MPEG-2 > "224" heisst? Bedeutung der Nummer vor MPEG-2




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Frage von tobsen:


Habe auch schon andere Nummern gesehen, teils auch vierstellig.
Eigentlich immer im MPEGMPEG im Glossar erklärt Zusammenhang, teils glaube ich auch MPEG-1 und -4.

Google und auch Wikipedia über MPEGMPEG im Glossar erklärt hat mir nicht wirklich weitergeholfen.
Hat das was mit Standarts (;ISO / SMTPE / etc) zu tun? Oder Colorsampling (;?)
Vielleicht i-Frames / GOP-Pattern?

Danke
Tobi




Antwort von tommyb:

Wo hast Du diese 224 gesehen? Meinst Du vielleicht eher 422? Das wäre in dem Fall in der Tat das Sampling.

Geläufig ist auch 4:2:04:2:0 im Glossar erklärt, es gibt aber auch Werte wie 4:2:2:2, die vierte Zahl steht dann für den Alphakanal (;Transparenz).



Antwort von tobsen:

Hi,

danke für deine Antwort.
Nein, ist sind definitiv keine dieser typischen Sampling-Kombinationen.

Ich habs jetzt in einem HD MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt Clip in MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip 1.9.2 gefunden (;Cmd+I drücken für Info-Fenster):

Quote:

Type: MPEGMPEG im Glossar erklärt program stream

Duration: 0:02:03
Data Size: 287.43 MB
Bit Rate: 19.47 Mbps

Video Tracks:
224 MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt, 1920 × 1080, 16:9, 25 fps, 25.00 Mbps, upper field first

Audio Tracks:
192 MP2 stereo, 48 kHz, 384 kbps


Hab ich aber auch schon 4-stellig (;1411 MPEG-4 oder so) gesehen, weiss aber leider nicht mehr so..

(;Audio-)Datenrate passt auch nicht..



Antwort von WoWu:

Hallo Tobsen.
Die Ziffern geben die (;Audio)-MINDEST-Bitrate zu der MPEGMPEG im Glossar erklärt Version an.
Eine SVCDSVCD im Glossar erklärt hat z.B. eine Samplerate von 41000 und meist eine Bitrate von 192 kb/s.
Eine DVD braucht dagegen eine Samplerate von 48000 und eine Mindest Abitrate von 224 kb/s.
Selbiges trifft auf 1411 zu.
Beide Werte sind normierte Audiobandbreiten bei MPEG.



Antwort von tobsen:

Sehr interessant. Danke, Wolfgang!

Was passiert, wenn man die Mindestbitrate unterschreitet? Ist man dann "einfach" nicht mehr Standard-Konform, aber quasi alle Player spielens ab, oder hat das andere Konsequenzen?

Warum gibt es das nur für Audio, aber nicht für Video?
Oder ist in dem Beispiel aus MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip 224 die minimale Videobitrate, und 192 die minimale für Audio? Das Verhältnis stimmt dann aber meiner Meinung nach nicht so ganz..
Auf gut Deutsch: warum so schlechtes Video, und gut hörbares MP2-Audio? ;-)

Weisst du zufällig, ob diese Werte (;224 / 192) in der Datei geschrieben sind (;also ggf. auch manipuliert werden können / von Datei zu Datei verschieden sind / Ursache für Probleme sein könnten) oder ob das eine allgemein gültige Liste ist, die MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip von Haus aus mitbringt? Habe nämlich bisher noch keinen anderen Player gesehen, der diese Daten anzeigt.

Gruss
Tobi



Antwort von WoWu:

Hallo Tobi.
Ich hatte das so verstanden, dass die Stream-Analyse diesen Wert anzeigt. Insofern kann man da natürlich nichts mehr "unterschreiten", weil der Stream natürlich nicht verändert werden kann.
Auch beziehen sich die 224 nicht auf einen Kanal, insofern bist Du mit 384 kbit/s dabei.
Grundsätzlich ist MPEGMPEG im Glossar erklärt ja so etwas, wie ein Werkzeugkasten, aus dem man unterschiedliche Tools benutzen kann, um sein Produkt bestmöglich zu codieren. Welche Werkzeuge benutzt worden sind, teilt man dem Decoder im DatenstromDatenstrom im Glossar erklärt mit. Dein Analyser deutet die Informationen (;zur Anschauung) mit der vorangestellten Nummer. Dahinter verbergen sich die Tools, mit denen in diesem Fall Audio codiert wurde. Das können unterschiedliche Samplingrates sein, unterschiedliche Konstellationen der Kanäle (;auch zueinander), feste Bitraten von 32 kbit/s bis 224 kbit/s und dem damit verbundenen Compressionsfaktor von 2,7 bis 24. MPEGMPEG im Glossar erklärt läst aber durchaus auch ausser den festen Werten, einen "free" Bitrate Mode zu, in dem zwar frei gewählt werde kann, dann aber alle Parameter an den Decoder übermittelt werden müssen.
Zusätzlich bietet MPEGMPEG im Glossar erklärt dann noch die unterschiedlichen LayerLayer im Glossar erklärt, in denen komprimiert wird.

Nun kann man also bei der Compression wählen, wieviel Qualität man dem Audio geben will. Man ist immer, standard konform, nur dass der Decoder dann den Stream eben nicht mehr mit 224 bezeichnet, sondern vielleicht als 032 und weiss, welche Werkzeuge er zur Decodierung einsetzen muss. (;Wobei sich die Decoder eigentlich nicht an solchen Bezeichnungen orientieren, sondern an den Stream-Headern und Flags). Die Bezeichnung ist eigentlich "Herstellerbeigabe", bzw. Interpretation.
Es hat also keine Konsequenzen auf die Funktion. Man könnte nun auf Bitstreamebene alle Parameter so setzen, dass aus einem 032 ein 224 signalisiert wird. Mit dem Ergebnis, dass dem Decoder die falschen Tools mitgeteilt werden und das Decoding nicht mehr funktioniert.
Ziemlich sinnlos und kontraproduktiv in meinen Augen.
Quote:
Oder ist in dem Beispiel aus MPEGMPEG im Glossar erklärt Streamclip 224 die minimale Videobitrate, und 192 die minimale für Audio?

Natürlich nicht. Du musst mir schon zutrauen, dass ich Audio und Video auseinander halten kann, Zumal Deine Videobitrate 19,47 Mbit/sMbit/s im Glossar erklärt (;minus) Audio (;minus) Matadaten beträgt.

Was der Softwarehersteller da in die Kopfzeile schreibt, bleibt ihm überlassen. Massgeblich sind die nachfolgenden Streamdaten, aus denen man dann natürlich auch die Fakten ersehen kann.
Quote:
Warum gibt es das nur für Audio, aber nicht für Video?

Für Video gibt es das auch, nur dass das der Decoder in diesem Fall nicht direkt auswirft, weil die Videobitrate explizit dargestellt ist. Eigentlich gehört noch dazu, ob es Variable oder Festbitrate ist.
Aber auch im Video ist in Level- und Profiles unterschieden, die ebenso unterschiedliche Tools verwenden.



Antwort von tobsen:

Wow, das waren eine Menge Infos. Keine weiteren Fragen ;-)
Danke!

Tobi




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