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16:9 Aufnahme nach Rendern gestaucht - Bin ich blöd?




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Frage von tehaix:


Schönen guten Abend,

ich habe hier ein ziemlich simples Problem. Schätze ich. Ich komme mir ehrlich gesagt ziemlich blöd vor, aber egal jetzt.

Habe für ein paar Bekannte ein Musikvideo aufgenommen und geschnitten. Persönliche Premiere übrigens. Aber das ist nebensächlich.

Gefilmt wurde mit einer FX1, CapturingCapturing im Glossar erklärt habe ich Edius 4.6 übernehmen lassen und geschnitten wurde ebenfalls mit Edius. Da ich mit diesem Equipment vorher noch nie gearbeitet habe, bin ich in dem Segment ein ziemlicher Anfänger.

Gefilmt wurde in 16:9 HDVHDV im Glossar erklärt, da das Video aber lediglich fürs Web gedacht ist (;und meine Hardware sonst ins Trudeln geraten wäre), habe ich das Bildmaterial von der FX1 auf SD runterrechnen lassen.

Soweit alles in Ordnung.

Nun ist es aber so, dass die 16:9 Aufnahmen nach dem RendernRendern im Glossar erklärt in 4:3 angezeigt werden. Sowohl geschnittenes als auch das Rohmaterial. Für Menschen mit VLC mag das nicht tragisch sein, für Youtube und co allerdings schon.



MEINE FRAGE also ist: Wie bekomme ich die Dateien so gerendertgerendert im Glossar erklärt, dass sie in 16:9 abgespielt werden?




die Ps-Frage lautet: Ist es ratsam, andere Software zum capturen des Materials zu wählen?



Für Hilfe wäre ich dankbar.


Gruß,

ich




Antwort von tommyb:

Das was Du hast nennt sich "anamorph" und ist die gängige Vorgehensweise um 16:9 zu speichern (;im SD Zeitalter).

Du musst beim exportieren für Youtube und ähnliches das Bild entweder in der Auflösung verändern abhängig vom Seitenverhältnis oder aber das Video als DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt exportieren mit dem 16:9 Flag.



Antwort von newsart:

Eine andere Möglichkeit: EDIUS-Timeline auf 4:3 stellen und dann das 16:9 Material als Letterbox (;schwarzer Balken oben und unten) im 4:3-Format rendern. Dann kannst Du die Einstellung für anamorphotische Bilder ignorieren, denn viele Web-Player lesen das Flag nicht aus. Das Problem liegt aber nicht an EDIUS und tritt bei anderen Schnittprogrammen (;FCS) auch auf.



Antwort von beiti:

"newsart" wrote:
EDIUS-Timeline auf 4:3 stellen und dann das 16:9 Material als Letterbox (;schwarzer Balken oben und unten) im 4:3-Format rendern.
Würde ich nicht machen. Wenn man das Video dann auf DVD ausgibt, hätte man nicht die volle Qualität. Außerdem hat YouTube auf 16:9 umgestellt; ein Video in Letterbox 4:3 hat dort jetzt Balken auf vier Seiten, sieht also bescheuert aus.

Die einzig sinnvolle Variante ist der Schnitt in anamorphem DV 16:9 (;Also wie gehabt) und der anschließende Web-Export in ein Quadratpixel-Format, z. B. WindowsMedia in 1024 x 576. Das kann man auf Computern abspielen und zu YouTube hochladen.

Für Nicht-Computer-Zwecke (;z. B. DVD) sollte das Video im Originalformat bleiben, also 720 x 576 PixelPixel im Glossar erklärt in 16:9. DVD-Player haben kein Problem damit; praktisch alle käuflichen Spielfilm-DVDs sind in anamorphem 16:9 gespeichert.



Antwort von tehaix:

Vielen Dank schon mal.

Mittlerweile habe ich auch das lustige "Quadratische Pixel"-Feldchen gefunden. War wohl etwas unaufmerksam :/

Rein technische Frage: Das Bildmaterial wurde ja im 720x576 FormatFormat im Glossar erklärt gespeichert - wenn ich nun die Auflösung beim rendernrendern im Glossar erklärt auf 1024 drehe, habe ich dann eine digitale Vergrößerung, oder ist das eben das, was sich unter "anamorph" versteht? Sorry, bin auf dem Feld nicht sehr bewandert... 16:9 und so... alles so modern für mich :)

Das Letterbox-Verfahren war meine bisherige Vorgehensweise - wollte ich aber aus nun von einem anderen gesagten Gründen aufgeben.

Was mir noch nicht ganz klar ist: DV-Avi mit 16:9 Flag? Was ist damit gemeint?

Und ist Edius zum Erfassen des Bildmaterials überhaupt geeignet? Oder sollte man besser auf externe Software zurückgreifen?


ABer nochmals - Vielen Dank :)



Antwort von beiti:

"tehaix" wrote:
Rein technische Frage: Das Bildmaterial wurde ja im 720x576 FormatFormat im Glossar erklärt gespeichert - wenn ich nun die Auflösung beim rendernrendern im Glossar erklärt auf 1024 drehe, habe ich dann eine digitale Vergrößerung, oder ist das eben das, was sich unter "anamorph" versteht? Sorry, bin auf dem Feld nicht sehr bewandert... 16:9 und so... alles so modern für mich :)
Ist gar nicht modern, sondern eine uralte Norm. PAL-Video wird digital in 720 x 576 PixelPixel im Glossar erklärt Größe gespeichert, und zwar unabhängig davon, ob das Seitenverhältnis 4:3 oder 16:9 ist. Man spricht von "rechteckigen Pixeln" oder "anamorpher" (;=gequetschter) Darstellung. Um dem Bildmaterial auf einem Computerbildschirm die korrekten Proportionen zu geben, muss ein 4:3-Bild auf z. B. 768 x 576 und ein 16:9-Bild auf z. B. 1024 x 576 breitgezogen (;umskaliert) werden.
Gute Wiedergabeprogramme beachten das "Pixel-Seitenverhältnis" und sorgen für die nötige Anpassung. Einfache Programme tun so, als handle es sich um Quadratpixel; ein 4:3-Bild sind dann geringfügig gestaucht aus (;das merken viele Leute gar nicht), aber ein 16:9-Bild sieht stark gestaucht aus (;"Eierköpfe"). Daher wird allgemein empfohlen, für Computerzwecke das Bild auf Quadratpixel zu skalieren.

Quote:
Was mir noch nicht ganz klar ist: DV-Avi mit 16:9 Flag? Was ist damit gemeint?
Die Information, die dem Wiedergabeprogramm oder dem DVD-Player sagt, welches Pixel-Seitenverhältnis vorliegt. Allein am Bildmaterial kann der Player ja nicht wissen, auf welche Breite er die 720 x 576 PixelPixel im Glossar erklärt ziehen muss. Ohne Flag gilt ein Video als 4:3, mit Flag ist es 16:9. Geht die 16:9-Flag irgendwo verloren, wird das Video als 4:3 fehlinterpretiert. Das kann auch mit DVD-Playern passieren, falls beim Authoring etwas schiefgeht.
Das Fehlen der 16:9-Flag ist übrigens nicht ganz dasselbe wie die Nichtbeachtung der Rechteck-Pixel durch manche Software-Player. Im letzteren Fall ist die Quetschung noch etwas stärker.

Quote:
Und ist Edius zum Erfassen des Bildmaterials überhaupt geeignet? Oder sollte man besser auf externe Software zurückgreifen?
Das CapturingCapturing im Glossar erklärt ist ein verlustfreier Vorgang. Abgesehen von leichten Abweichungen des AVI-Containers ist es egal, mit welcher Software es gemacht wird. Am besten nimmt man das Programm, mit dem man auch schneidet.



Antwort von tehaix:

Nochmal nachträglich vielen Dank für Erläuterungen und Erklärungen.

Langsam lichtet sich meine technische Unwissenheit ein wenig.

Der Export über von wmv-dateien in 16:9 ist nun kein Problem mehr. Auf DVD habe ich das anamorphe FormatFormat im Glossar erklärt nicht getestet, ist aber auch nicht so wichtig, da die Filmchen eigentlich nur fürs Web gedacht sind.

Die Sache mit dem 16:9 Flag habe ich verstanden - Nur: Wie versehe ich die Datei in Edius mit einem solchen? Oder ist dafür ein externes Programm notwendig?



Antwort von beiti:

"tehaix" wrote:
Die Sache mit dem 16:9 Flag habe ich verstanden - Nur: Wie versehe ich die Datei in Edius mit einem solchen?
Die wird automatisch mit ausgegeben, wenn das FormatFormat im Glossar erklärt 16:9 ist.



Antwort von camworks:

solltest du innerhalb von edius das 16:9/4:3-flag setzen wollen, so findest du das in den eigenschaften der datei unter dem punkt "seitenverhältnis". rechtsklick auf die datei (;in der timeline oder bin, ist egal), dann "eigenschaften" und du wirst erleuchtet sein ;-)




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