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/// Test : Videoschnittkarten

Test : FAST-Dazzle DV.now
von rudi Fr, 16.März 2001    

  Fazit:
  Fazit:

Da es auf kurz oder lang den Videoschnitt mit einer nackten Firewire-Karte praktisch kostenlos geben wird, hat auch FAST reagiert und schickt mit der DV.now eine Firewire-Softcodec Karte in Rennen, die sich durch ihre Softwareaustattung und mit zusätzlichen Features von den übrigen Mitbewerbern absetzen soll.

Die Installation der Karte -welche auf einem Texas Instruments (TI)-Chipsatz beruht- erfolgt, dank vorzüglichem Handbuch überraschend leicht. Die einzige Hürde liegt darin, Windows 98 daran zu hindern eigene TI-Firewire-Treiber zu installieren, indem man nach dem automatischen Erkennen der Karte auf "Abbrechen" klickt. Da FAST für ihre Lösung eigene Treiber entwickelt haben, treten die üblichen Probleme mit dem TI-Chipsatz unter Win98 bei der DV-Now erst gar nicht auf. Außerdem ist die Karte dadurch auch unter NT einsetzbar. Um nicht mit den Steuerungsprotokollen diverser Camcoder ins Gehege zu kommen, muß der Anwender auch den Hersteller des benutzten Camcoders angeben. Eine Stichprobe mit einem Panasonic-Camcoder (NV-DX100) verlief problemlos, während die Standard Windows/TI-Treiber hier noch öfters versagen.

Zur Verwaltung und zur Aufnahme der Videoclips befindet sich FAST.forward im Lieferumfang. Die Oberfläche des Programms kann (und soll wohl auch) nicht die nähe zu FAST´s Flagschiff Blue/601 leugnen. In edlem Blaugrau gehalten, kann der Anwender hier Clips aufnehmen, via OverlayOverlay im Glossar erklärt betrachten und trimmen oder einzelne Standbilder erzeugen. Hierbei hilft auch eine DV-Recordersteuerung, welche mittles eines Videoclips auf der mitgelieferten CD auch die bildgenaue Kalibrierung an verschiedene Recorder-Typen erlaubt. Bisher einmalig dürfte die Möglichkeit sein, die vier Audiospuren eines DV-Films gleichzeitig in ein File zu schreiben. Bei dem verwendeten Fileformat handelt es sich übrigens nicht, wie bei vielen Konkurrenten, um AVI-Dateien, sondern um ein eigenes, DIF getauftes Format. So eigen kann das FormatFormat im Glossar erklärt allerdings nicht sein, da es sich mit Apples Quicktime -wenn auch nur in reduzierter Auflösung- wiedergeben läßt. Dieses FormatFormat im Glossar erklärt kennt zwar kein GB-Limit, jedoch können unter Windows 98 Files niemals größer als 4 GB werden. Erst unter NT lassen sich daher ganze DV-Bänder in einem einzigen File unterbringen. FAST.forward unterstützt auch den Import von AV-Master Files, welche dann per Softwarecodec ins neue DIF-Format gewandelt werden. Außerdem können geordnete Clips direkt als Projekt in Premiere importiert werden. Von allen Capture-Applikationen, die mir bisher in die Finger gefallen sind, gefällt mir dieses Programm mit Abstand am besten.

Als Schnittsoftware liegt die Vollversion von Premiere 5.1 bei. Hierfür hat FAST einen eigenen Timelineplayer entwickelt, der sich sauber und stabil in das Programm einklinkt. Selbst ein absichtliches Ein- oder Ausschalten des angeschlossenen Camcoders während des Schneidens brachten das System nicht zum Absturz. Die Treiber erkennen auch zu rendernde Szenen in der Vorschau, wodurch sich die Erstellung eines gesamten Films merklich verkürzt. Leider haben die Programmierer vergessen, daß manchmal auch Filmmaterial von einem fremden CodecCodec im Glossar erklärt Einzug in die TimelineTimeline im Glossar erklärt finden könnte. So sah das Programm keinerlei Notwendigkeit eine AVI-Datei zu rendernrendern im Glossar erklärt, welche mit Intels Indeo komprimiert war. Erst als wir eine vollkommen durchsichtige Grafik über den Videoclip legten, sah der Timelineplayer Renderbedarf.

Am interessantesten war für mich jedoch der neu entwickelte High-Speed CodecCodec im Glossar erklärt, welcher der DV-Raptor das Wasser reichen soll. Dieser Softcodec, den FAST von der Firma MainConcept lizensiert hat ist schon auf einem 400 MHz-Rechner in der Lage das dekodierte Bild skaliert in Echtzeit auf den PC-Monitor anzuzeigen. Wer nicht auf einen Kontrollmonitor zum Qualitätstest verzichten will, kann das Signal zusätzlich aus der Karte via DV herausführen. Bisher waren die Softcodecs der Firma Canopus das schnellste, was man auf dem Markt finden konnte. Die aktuelle (und mitgelieferte) Version des Mainconcept Codecs steht den Canopus-Codecs jedoch weder in Qualität noch in der Geschwindigkeit nach. In zwei völlig identischen Testprojekten war die DV.now genauso schnell wie eine DV-Raptor.

Zum DVD-Authoring befindet sich zusätzlich DVD.it LE von Sonic im Lieferumfang. Um hierfür geeignete MPEG2-Files zu erzeugen, legt FAST-Dazzle auch noch den Ligos LSX-MPEG CodecCodec im Glossar erklärt LE als Premiere Export PluginPlugin im Glossar erklärt ins Paket.



Fazit:



Die DV.now glänzt mit ihrer edlen Software-Steuerzenrale FAST.forward und sehr hoher Stabilität, die bei neuen Produkten noch immer nicht selbstverständlich ist. Außerdem besitzt die Karte einen sehr schnellen CodecCodec im Glossar erklärt, welcher den meisten Konkurrenten davonrendert. Insgesamt erhält man für den aktuellen Preis von 999,- DM einen mehr als fairen Gegenwert, zumal sich die Vollversion von Premiere im Lieferumfang befindet.


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