| Test : Chromatte – Bluescreen leicht gemacht. von rudi Mi, 6.August 2003 | 4 Seiten | diesen Artikel auf einer Seite lesen
Fazit
Chromatte hat auf Anhieb überzeugt, allerdings muss man auf den ersten Blick bei den verlangten Preisen schlucken. Der billigste Vorhang kostet mit 2,5m x 2,5 m bereits 1600 Euro. Und ein LiteRing mit Kontroller und Netzteil kostet noch einmal über 500 Euro. Immerhin gibt es günstigere Setpreise (z.B.: Selbstspannender Rahmen mit 2,1m x 2,1m Chromatte-Bespannung mit einem LiteRing (Blau oder Grün), Controller und Netzteil für 1595 Euro.) Für Filmer, die häufiger Blue-Screen Aufnahmen machen, kann sich die Investition jedoch schnell wieder amortisieren. Verglichen mit den Mietpreisen eines guten Blue-Screen Studios wirkt Chromatte relativ günstig. Zumal man mit diesem Produkt auch schnell vor Ort arbeiten kann, ohne sich groß um die Ausleuchtung zu kümmern. Und vielleicht erbarmt sich Reflecmedia in naher Zukunft noch kleinere Tücher für ambitionierte Hobbyanwender in den Vertrieb zu bringen.
Wer es günstiger will, könnte natürlich auch über einen Nachbau sinnieren. Schließlich ist die kreisförmige Anordnung von ein paar blauen oder grünen Leuchtdioden und einem regelbaren Trafo für einen Anwender mit etwas Elektronikkentnissen sicherlich kein Problem. Und offensichtlich gibt es ähnliche Stoffe auch in der Leinwandtechnik (Stichwort: Retroreflexive Stoffe), die zumindest auf dem Papier vom Prinzip sehr ähnlich klingen. Vielleicht hat ja der eine oder andere Leser Lust, in dieser Richtung mal zu forschen und uns die Ergebnisse mitzuteilen...
In Deutschland erhält man Chromatte übrigens über den Distibutor yello, der Anfragen an die entsprechenden Endkundenhändler der Region weiterleitet (www.yello-digital.com , Tel.: 0611-97 00 44 0). Ausführliche Produktinfos gibt es direkt beim Hersteller unter www.reflecmedia.com .
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