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Kyno 1.5 - Eure Erfahrungen mit dem Tool?



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Frage von freezer:


Ich bin vor kurzem wieder einmal über Kyno gestolpert und da ich immer am optimieren meines Workflows bin, habe ich die Demo ausprobiert. Die Werbetexte auf der Webseite klingen ja vielversprechend.

Leider folgte nach ein paar Stunden des Testens die Ernüchterung. Das Vorschauladen von Material (HD/UHD ProRes der UM46k) aus ganzen Ordnerhierarchien geht sehr träge und anscheinend werden die Vorschaubilder nicht im Hintergrund weitergecachet, die werden erst geladen wenn man im Übersichtsfenster weiterscrollt. Damit fällt mal einer meiner geplanten Einsatzzwecke flach - weil damit spare ich keine Zeit.
Aber schlimmer ist das Exportmodul - wenn ich von OTs eine 360p h.264 Vorschau mit eingebranntem TC exportieren möchte, so dauert unfassbar lang im Vergleich zum Adobe Media Encoder. Ein 2:25 Minuten UHD ProRes Interview ist im AME in unter 1:45 Minuten exportiert. Mit Kyno dauert das mehr als 20 Minuten - das kann ich völlig vergessen, da hätte ich bei meiner letzten Doku Tage für das Erzeugen der Vorschauen gebraucht.

Die LUT-Vorschau kann man nicht permanent für Material aus einer bestimmten Kamera einschalten, sondern nur temporär pro Clip. Eigene LUTs im Programm zu verwenden war etwas abenteuerlich - je nachdem wo ich die hinkopierte waren dann auch alle vorinstallierten LUTs aus den Menüs verschwunden.

Ich habe schlussendlich Kyno genervt wieder deinstalliert.



Antwort von freezer:

Hat keiner hier mit dem Tool schon gearbeitet oder es ausprobiert?



Antwort von Skeptiker:

Ich erinnere mich, dass Axel das Tool mal erwähnt hat - vielleicht liest er ja mit?

Wenn es vor allem ums Umkodieren von Dateien geht (z.B. nach ProRes oder Avid, sogar H.264 oder H.265 ist möglich) und ein Mac zur Verfügung steht, würde ich EditReady empfehlen - sehr übersichtlich zu bedienen und sehr schnell im Recoding.








Antwort von Frank Glencairn:

freezer hat geschrieben:
Hat keiner hier mit dem Tool schon gearbeitet oder es ausprobiert?
Hab beim besten Willen immer noch kein Einsatzszenario dafür gefunden, das ich nicht auf Resolve genauso gut, oder schneller/besser machen könnte.
Aber wahrscheinlich haben die sich schon was dabei gedacht, wird schon irgend ne Nische dafür geben.
Ich hab schon den Sinn von Prelude ja auch nicht wirklich verstanden.



Antwort von Axel:

Ich hatte es gekauft, habe es aber nach dem letzten frischen Neuaufsatz des Rechners nicht mehr installiert, weil es eigentlich ein für mich überflüssiger Workflow-Schritt ist. Die Datei-Vorschau im Finder hat sich außerdem in Mojave verbessert, und den Aspekt von Kyno, ein guter Medienbrowser zu sein, fand ich seinerzeit den Aktionspreis von 99€ wert ...



Antwort von TK1971:

Ich benutze Kyno im Grunde hauptsächlich wegen dem Drilldown Modus. Das ist recht praktisch, wenn man Dateien in einer größeren Menge an Unterfoldern sucht.
Ist aber auch ansonsten ein sehr brauchbarer Medienbrowser und das Teil kennt so gut wie alle Formate.



Antwort von freezer:

Axel hat geschrieben:
Ich hatte es gekauft, habe es aber nach dem letzten frischen Neuaufsatz des Rechners nicht mehr installiert, weil es eigentlich ein für mich überflüssiger Workflow-Schritt ist. Die Datei-Vorschau im Finder hat sich außerdem in Mojave verbessert, und den Aspekt von Kyno, ein guter Medienbrowser zu sein, fand ich seinerzeit den Aktionspreis von 99€ wert ...
Ja, wenn es denn unter Windows ein guter Medienbrowser wäre...

@ Frank
Vermutlich hast Du recht - ich werde mal Resolve dafür zu missbrauchen versuchen.



Antwort von freezer:

TK1971 hat geschrieben:
Ich benutze Kyno im Grunde hauptsächlich wegen dem Drilldown Modus. Das ist recht praktisch, wenn man Dateien in einer größeren Menge an Unterfoldern sucht.
Ist aber auch ansonsten ein sehr brauchbarer Medienbrowser und das Teil kennt so gut wie alle Formate.
Ich benutze als Windows Explorer-Ersatz das Tool Directory Opus. Das bietet einen Flatview Modus an, indem alle Dateien in Ordnern und Unterordnern auf einmal gezeigt werden. Dazu kann man ganz einfach die Ansicht per Filter weiter verfeinern und sich zB nur MXF oder nur AVI und WAV usw. anzeigen lassen. Dazu lässt sich dann per Scripting auch noch viel automatisieren. Und man kann alle selektierten Dateien in einem Rutsch nach bestimmten Regeln (RegEx und Scripts) umbenennen lassen.



Antwort von TK1971:

freezer hat geschrieben:
TK1971 hat geschrieben:
Ich benutze Kyno im Grunde hauptsächlich wegen dem Drilldown Modus. Das ist recht praktisch, wenn man Dateien in einer größeren Menge an Unterfoldern sucht.
Ist aber auch ansonsten ein sehr brauchbarer Medienbrowser und das Teil kennt so gut wie alle Formate.
Ich benutze als Windows Explorer-Ersatz das Tool Directory Opus. Das bietet einen Flatview Modus an, indem alle Dateien in Ordnern und Unterordnern auf einmal gezeigt werden. Dazu kann man ganz einfach die Ansicht per Filter weiter verfeinern und sich zB nur MXF oder nur AVI und WAV usw. anzeigen lassen. Dazu lässt sich dann per Scripting auch noch viel automatisieren. Und man kann alle selektierten Dateien in einem Rutsch nach bestimmten Regeln (RegEx und Scripts) umbenennen lassen.
Habe ich gerade mal ausprobiert. Meine FS7 Dateien konnte der Directory Opus nicht interpretieren, war nicht schneller als Kyno und scheint mir auch insgesamt mehr für Dateioperationen gemacht, als zum Browsen in Medienfiles. Aber trotzdem ein nettes Tool. Danke für den Tip.



Antwort von motiongroup:

Ich wüsste zwar auch nicht wie Frank schon meinte was ich mit dem m Tool in Verbindung mit fcpx anfangen sollte was Fcpx nich auch könnte ... ich hab noch einen aus alten Tagen .. eventuell ist CatDV etwas für dich..



Antwort von Axel:

motiongroup hat geschrieben:
Ich wüsste zwar auch nicht wie Frank schon meinte was ich mit dem m Tool in Verbindung mit fcpx anfangen sollte was Fcpx nich auch könnte ...
Das lässt sich festmachen. Kyno hat einen Modus ("Drilldown"), in dem spezifisch Medien in Ordnerpfaden spontan angezeigt werden. FCPX macht das für Kamerakarten, sonst aber nicht. Außerdem erlaubt Kyno es, von den Originalen endgültig ProRes-Kopien zu erstellen und programmübergreifend als neue Originale festzulegen.

Der erste Punkt ist *nett*, aber keine Bedingung für sinnvolles Importieren, geschweige denn Organisieren.

Der zweite Punkt, die ProRes-Transkodierungsgeschichte, war für mich ein anscheinend notwendiger Umweg, um zu begreifen, dass ein Intermediate-Workflow nicht mehr zeitgemäß ist. Ich benutze seither keine "Optimierten Medien" mehr, sondern, nach Bedarf, entweder nur native Medien oder ggfs. zusätzlich Proxies. Apple schuldet den Usern eine Aufklärung darüber, wie intern überhaupt mit Optimierten Medien umgegangen wird. Larry Jordan behauptete in einem frühen FCP X - Tutorial, dass bei Vorhandensein von ProRes-Kopien mit diesen auch immer gerendert werde (das heißt ja Intermediate). Das ist falsch. Nur in einem einzigen Szenario trifft dies nach neueren Behauptungen zu: wenn ProRes422 der Projektcodec ist UND wenn die Auflösung des Footages identisch mit der des Projekts ist.

Aber selbst das ist nicht bewiesen und wird durch aufwändige Stoppuhr-Tests von Usern auf fcp.co in Frage gestellt. Vorschaurendern ohne Optimierte Medien geht genauso schnell wie ohne, und dasselbe gilt für den Export. Es ist auch egal, ob überhaupt zuvor gerendert wurde oder nicht, was dafür spräche, dass Renderdateien verworfen werden - allerdings keine Analysedateien, was geringfügige Unterschiede erklären könnte.

Somit wären Optimierte Medien lediglich Proxies mit voller Auflösung. Blödsinn, oder?



Antwort von motiongroup:

moin Alex zum Punkt 1 kann ich nichts wirkliches beitragen..
zu punkt prores als intermediat oder proxy muss ich dir leider sagen das sich über die Zeit das abeiten mit fcpx über die Jahre nona sehr verändert hat..
aktuell schreibt Apple selbst das die Umwandlung in optimiertes Prores in Abhängigkeit des Ingest Codecs eventuell sogar ausgegraut ist...

auch stellt sich die Frage nach dem Speicherort der prores Files nicht oder missinterpretiere deine Aussage... backroundpatchconverting.. das funktioniert unter fcpx seit Einführung von fcpx eigentlich sang und klanglos.. ebenso könnte jeder im Vorfeld der Projektplanung für den Bearbeitungsprozess den Compressor als Converterschlampe missbrauchen und die passende Struktur generieren.. Wege führen viele nach Rom.. und wenns Not tut über Prores..

zum Thema warum Prores.. wird der Rsk und der Jott sicher genaueres wissen.. fakt scheint das beim finalen export in dem Anlageformat prores ein vorhandenes Previewrenderpaket einfach ohne erkennbarer Kodierzeit durchgereicht wird. das ist auch mit der grund warum 4k prores projekte sogar auf einem alten 2011 er macbook pro mit Leichtigkeit zu bearbeiten sind ohne den Proxy Mode bedienen zu müssen und der Export flutscht das die Augen tränen..

wie gesagt, ich resp. die Kollegen hier brauchen solche tools nicht wirklich..
aber sie haben mit sicherheit auch ihre berechtigung..








Antwort von TK1971:

Genau der Punkt 1 von Axel, den ich auch schon erwähnt hatte, ist das wirklich praktische an Kyno IMHO.

Du gehst auf einen übergeordneten Folder und siehst alle Mediendateien in den darunterliegenden Foldern. Ich benutze das wirklich täglich und möchte es nicht mehr missen. Rein von der Zeitersparnis bei der Suche nach bestimmten Dateien, hat sich Kyno für mich als wirklich enorm praktisch erwiesen.



Antwort von dosaris:

freezer hat geschrieben:
Ich habe schlussendlich Kyno genervt wieder deinstalliert.
kannst Du das gegen MYNC (Grassvalley) vergleichen?

eigentlich kann MYNC * alles, was ich benötige, aber:
Der zweite Punkt, die ProRes-Transkodierungsgeschichte, war für mich ein anscheinend notwendiger Umweg, um zu begreifen, dass ein Intermediate-Workflow nicht mehr zeitgemäß ist. Ich benutze seither keine "Optimierten Medien" mehr, sondern, nach Bedarf, entweder nur native Medien oder ggfs. zusätzlich Proxies. sowas erwarte ich von einem Video-Mngmt-Tool eigentlich nicht (mehr).
Die Intermediate-Formate sterben mE zunehmend aus und stammen aus einer Zeit, als es noch keine SSDs gab und
schneller Speicher (RAM u Disk) beliebig teuer war. Auch wenn wiederholt behauptet wurde,
dass damit keine Qualitätseinbuße reinkommt war dies schon immer Unfug.
(Recodieren verlustbehafteter Formate bringt immer Qualitätsverlust, auch wenn man es nicht sofort wahrnimmt)
Dann lieber Proxies, wenn die Rechner-Perfomance nicht reicht.
Im übrigen setze ich (nach >30 J Berufserfahrung) auf die Prämisse, proprietäre Formate (zB ProRes et.al.) zu vermeiden,
wenn immer möglich. Die landen fast alle irgendwann in der Sackgasse.

* Mync wird noch kurze Zeit als promo-aktion kostenlos lizensiert



Antwort von motiongroup:

Die Intermediate-Formate sterben mE zunehmend aus und stammen aus einer Zeit, als es noch keine SSDs gab und
das war noch nie der Hintergrund..sorry



Antwort von Peppermintpost:

ich finde Kyno zwar echt cool, sehe es aber wie Frank, das es ein Nischenprodukt ist.
Klar hat es Features die FCP und Resolve nicht hat, ich finde z.B. die Exel Ausgabe super sinnvoll weil man damit sehr schnell die Shots mit der weiteren Bearbeitung zuordnen kann, als "ToDo Liste" aber sowas brauchen halt viele nicht, es kommt erst zum tragen wenn man mit mehreren Leuten an einem Projekt arbeitet.
Dann nervt aber natürlich das es gerade die wichtigen Raw Formate (Arri und Red) nicht lesen kann.
Der Viewer ist sehr sehr gut, das steht bei mir auf der plus Seite, wenn man Material sichten möchte und ggf schon Anmerkungen dran schreiben will ist es natürlich 1000x besser als z.B. VLC oder sowas.
Ich denke dabei nicht an Cutter, klar die können das in ihrem NLE natürlich auch, sondern z.B. an Redakteure die ja immer Berührungsängste haben sich an ein Schnittsystem zu setzen.
Generell finde ich es gut aber der Einsatz ist zweifelsfrei nicht für jeden sinnvoll.




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