Produktionsabläufe effizienter zu gestalten, erfordert u.a. eine Prozessanalyse.Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:58 @iasi
Da liegst du falsch.
Mit Routine aus Erfahrung sparst du Zeit und somit Geld..
Wenn du das Rad neu erfinden willst verlierst du Zeit und Geld.
Richtig. Die Produktionsabläufe ergeben die Zeit, die du bei einem festgelegten Budget zur Verfügung hast.Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:58 Und das Budget ist definiert natürlich den finanziellen Ramen, aber somit eben auch die Zeit die du hast.
Gruss Boris
Die Amis - wie du sagst - halten sich nicht verkrampft an Produktionshandbüchern und Routinen.Bildlauf hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:06Klar ist es wichtig, daß man Effizient sein sollte. Hat bestimmt niemand Veto.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:34
Eine simple Mission:
Aus dem begrenzten Budget möglich viel herausholen.
Mit Ritualen und Routinen kommt man dabei nicht weit - im Gegenteil.
Ist ja nun aber auch nicht so, daß Du hier ein Geheimrezept für die scharfe Soße verrätst.
Die technischen Zusammenhänge mit "Chinaball bei ISO800 und dann blende F8 und dann auf ISO 12800, und wie hell es dann wieder ist", das ist soweit klar (schon bevor Du das das erste mal hier gesagt hast).
Nur es hat einen Grund denke ich warum so oder so gearbeitet wird im Spielfilmbereich.
Die Schwäche des deutschen Film sehe ich nicht in den technischen Gründen.
Den Amis kannst Du auch einen Camcorder für 200 Euro in die Hand drücken, und die machen irgendwas cooles draus (ich übertreibe etwas).
Wenn Du am Set zu oft am experimentieren bist, weil Du die bewährten Routinen "umgehen/modernisieren und effizenzsteigern" willst, dann ergibt das viel öfter das Gegenteil von dem was Du erreichen willst.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:34 Mit Ritualen und Routinen kommt man dabei nicht weit - im Gegenteil.
Die Zahl der Drehtag für einen Tatort nimmt kontinuierlich ab.Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:50 @iasi
Also wenn sie jetzt vor jedem Tatort noch eine Prozess Analyse machen sollen bleibt gar kein Geld mehr für den Kameramann.;))
Weisst du was eine seriöse Prozess Analyse beim Film kosten würde ?
Wahrscheinlich so viel wie ein sehr schönes Auto.
Die Techniker beim deutschen Film wissen schon lange was sie tun müssen.
Gruss Boris
An welchen Deutschen Filmen hast du denn schon mitgearbeitet?iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:54
Die Amis - wie du sagst - halten sich nicht verkrampft an Produktionshandbüchern und Routinen.
Die Schwäche des deutschen Films sehe ich in den ritualhaften Abläufen, Routinen und Erwartungen.
Zu Recht - und in den USA hast du bei sowas auch noch eine Meuterei am Arsch und deine Crew geht vom Set.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:54
Sag jemandem, er soll sein Mittagessen und sein Pausenbrot selbst mitbringen, schon ist der Aufschrei groß. :)
Quatsch - sowas wird ständig gemacht - sogar in einem Maß, daß die Leute so langsam darüber jammern, was sie noch alles allein stemmen sollen. Genau wie auch alle anderen möglichen (und halbwegs sinnvollen) Einsparmaßnahmen eine Selbstverständlichkeit sind, das geht bei deutschen Budgets gar nicht anders.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:54
Einfach mal mit einer Rumpfcrew und den Darstellern an einer schönen Location drehen, kommt in D eigentlich kaum jemand in den Sinn.
Möchte man sich wirklich von jemandem etwas über Effizienz am Set erzählen lassen der in einem Filmforum 26.000 Beiträge angesammelt hat, gleichzeitig aber nie praktische Erfahrung beim gleichen Thema? Als würde ein 12 Jähriger Call of Duty Spieler einen Vortrag über die physischen und psychischen Auswirken an der Front halten. Absolutes Clown-Material!iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:28Produktionsabläufe effizienter zu gestalten, erfordert u.a. eine Prozessanalyse.Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:58 @iasi
Da liegst du falsch.
Mit Routine aus Erfahrung sparst du Zeit und somit Geld..
Wenn du das Rad neu erfinden willst verlierst du Zeit und Geld.
Routinen müssen also hinterfragt werden, um Optimierungen zu ermöglichen.
Richtig. Die Produktionsabläufe ergeben die Zeit, die du bei einem festgelegten Budget zur Verfügung hast.Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:58 Und das Budget ist definiert natürlich den finanziellen Ramen, aber somit eben auch die Zeit die du hast.
Gruss Boris
In 25 Drehtagen produzierst du nicht dieselben Einstellungen und Szenen, wie in 100 Drehtagen.
Wie kannst du - sagen wir mal - die gleiche Anzahl an Einstellungen mit einem geringeren Budget erzielen?
1. Man nimmt Einbußen bei der Qualität in Kauf - z.B. muss der 3.Take reichen.
2. Man gewinnt mehr Zeit, indem man den Produktionsaufwand reduziert. Effizienzsteigerung.
3. Man dreht Einstellungen schneller, indem man die Abläufe optimiert. Effizienzsteigerung.
Wer an Routinen festhält, hat nur Option 1 zur Verfügung.
Sag mal, was genau qualifiziert Dich eigentlich für solche enormen Strukturdiskussionen?iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:28
Richtig. Die Produktionsabläufe ergeben die Zeit, die du bei einem festgelegten Budget zur Verfügung hast.
In 25 Drehtagen produzierst du nicht dieselben Einstellungen und Szenen, wie in 100 Drehtagen.
Wie kannst du - sagen wir mal - die gleiche Anzahl an Einstellungen mit einem geringeren Budget erzielen?
1. Man nimmt Einbußen bei der Qualität in Kauf - z.B. muss der 3.Take reichen.
2. Man gewinnt mehr Zeit, indem man den Produktionsaufwand reduziert. Effizienzsteigerung.
3. Man dreht Einstellungen schneller, indem man die Abläufe optimiert. Effizienzsteigerung.
Wer an Routinen festhält, hat nur Option 1 zur Verfügung.
Klar. Wenn du erst am Set mit dem Experimentieren beginnst, ist es natürlich viel zu spät und kontraproduktiv.soulbrother hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:01Wenn Du am Set zu oft am experimentieren bist, weil Du die bewährten Routinen "umgehen/modernisieren und effizenzsteigern" willst, dann ergibt das viel öfter das Gegenteil von dem was Du erreichen willst.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 15:34 Mit Ritualen und Routinen kommt man dabei nicht weit - im Gegenteil.
Wenn ich z.B. aus Erfahrung (Routine!) genau weiß, welche der Arris das optimale Licht für die geplante Szene macht, dann baue ich in wenigen Minuten auf und kann loslegen.
Um den ARRI (z.B. M8 oder M18 oder dedo DLH650 Watt, die ich alle schon genutzt habe) - nun mit "Deinen" Low-Watt akkubetriebenen LEDs zu ersetzen, da ist schon ein wenig mehr Aufwand dahinter am Set alles einzurichten - als nur die ISO hochzudrehen (was ich ehh nicht möchte, da ich bestmögliche LOW-ISO-Qualität bevorzuge).
Das heisst aber nicht, dass (sicher die meisten DOPs) nicht dennoch mit den neueren Werkzeugen arbeiten und/oder inefach testen und dann damit arbeiten - da wo es eben passt.
Noch ein Gedanke dazu:
Bei den "single-color" Lichtern (HMI, Tungsten, etc.) weiss ich recht genau was mich erwartet beim Weissabgleich.
Ich hab ein einziges Mal (bei einem für mich größeren Job) etliche Scheinwerfer von versch. Herstellern gemischt.
Tja, einmal, aber nie wieder.
Das Gedöns mit dem Finetuning der Farbwiedergabe hat viel zu viel Zeit gekostet
(trotz Erfahrung, um es RELATIV schnell und sicher in den Griff zu bekommen).
Aber die ganze scheizz Fein-Justage bei xx LED Lichtern mit 3 versch. Apps, ich sag Dir, NIE wieder.
Bei den letzten hab ich meine alten Korrekturfolien davor gepappt - ging schneller als in der APP, die mehrfach die Verbindung verlor...
Wie gesagt, kommt immer drauf an, aber unterschätze nicht die Erfahrung und Routine der "old-school Leute"
und überschätze mal nicht Deine theoretischen Überlegungen in punkto "Effizienz" - denn das kann in der Praxis ganz schnell zum Dealbreaker werden.
(Ich hatte das große Glück, dass es eine andere "alles-bremsende Baustelle" bei der Produktion gab und ich dadurch viel mehr Zeit hatte als üblich, aber dennoch ist es "aufgefallen" dass mein kleines Team lange rumgeschraubt hatte)
Weißt du - Diskussionen in einem Forum können auch der Erörterung eines Problems dienen.soulbrother hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:20Sag mal, was genau qualifiziert Dich eigentlich für solche enormen Strukturdiskussionen?iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 16:28
Richtig. Die Produktionsabläufe ergeben die Zeit, die du bei einem festgelegten Budget zur Verfügung hast.
In 25 Drehtagen produzierst du nicht dieselben Einstellungen und Szenen, wie in 100 Drehtagen.
Wie kannst du - sagen wir mal - die gleiche Anzahl an Einstellungen mit einem geringeren Budget erzielen?
1. Man nimmt Einbußen bei der Qualität in Kauf - z.B. muss der 3.Take reichen.
2. Man gewinnt mehr Zeit, indem man den Produktionsaufwand reduziert. Effizienzsteigerung.
3. Man dreht Einstellungen schneller, indem man die Abläufe optimiert. Effizienzsteigerung.
Wer an Routinen festhält, hat nur Option 1 zur Verfügung.
Wie oft hast Du am mittel- bis großem Film-SET mitgearbeitet oder "real analysiert"?
Welche konkreten optimierten Sets hast Du "gebaut" oder "bauen lassen"?
Ich bin echt fassungslos wie viel Zeit und Energie Du hier einbringst und es nach Jahren noch immer so scheint, als ob Du NUR theoretisches Wissen hast.
Ja - die erfahrenen Praktiker des deutschen Films erleuchten uns mit ihren Bemerkungen und Behauptungen - mit den Ergebnissen aus ihrer Praxis will das aber irgendwie nicht so recht gelingen. ;)Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:27 Iasi hätte theoretischer Physiker werden sollen….
Da gibt es fast keine Praxis….;))
Gruss Boris
zu1:iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:25 Wenn du erst am Set mit dem Experimentieren beginnst, ist es natürlich viel zu spät und kontraproduktiv.
Daher muss das schon während der Drehplanung erfolgen.
Nee, Du sprichst von Optimierungen und Einsparungen und was weiss ich alles.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:39 Dann fragst du nach konkreten optimierten Sets, während doch eigentlich diese Optimierung in Frage steht.
Und ich wünschte mir, wenn du zur Erörterung einfach gute Argumente beitragen würdest, statt über Personen zu tratschen.soulbrother hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:58Nee, Du sprichst von Optimierungen und Einsparungen und was weiss ich alles.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:39 Dann fragst du nach konkreten optimierten Sets, während doch eigentlich diese Optimierung in Frage steht.
Ich wünsche mir nur endlich mal was zu sehen von Dir - egal ob es ein von Dir optimiertes Set ist, oder sonst was, das DEINE schlauen Sprüche belegt.
DU bist ja immer auf Belege aus, aber selbst lieferst Du nichts, nada, null.
Und Du kannst gerne selbst definieren, ob Du ein mittelgroßes oder gar großes Film-Set "von innen" kennst (sprich: mit aktiv warst bei einer Produktion)
Ich war bisher nur bei eher kleinen Produktionen aktiv (mal als Lichtmensch, auch mal nur Ton, mehrmals Kameramann) dabei - bei "mittleren" war ich aber öfter mal als Zuschauer hinter den Kulissen geduldet.
Ich schwinge aber auch keine derart großen Reden hier, die sich auf auf große Produktionen beziehen (aus meiner Sicht) und für die Du alles besser zu wissen scheinst.
Hast Du einen LKW Führerschein?
Falls nein, denkst Du da reicht es nur die Theorie zu kennen, um mit großem Anhänger rückwärts auf einer engen Baustelle zu fahren?
Theorie ist (sehr) wichtig, aber die Praxis ist niemals durch Theorie zu ersetzen - auch beim Film...
An den Drehbüchern?!Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:47 @iasi
Wie schon einhundert mal geschrieben. Das mit dem deutschen Film allgemein liegt nicht an den Arbeitsabläufen und auch nicht an der verwendeten Technik. Sondern ganz einfach nur an den Drehbüchern.
Ist bei uns in der Schweiz zu 90% auch so…
Aber zum Glück gibt es auch immer wieder mal eine kleine Perle..;)
Das ist in Deutschland auch so.
Gruss Boris
Ich bin kein riesen Fan und finde einige Filme nur OK, aber er hat es drauf, mit diesen Tarantino-Szenen, die eigentlich immer ganz ähnlich aufgebaut sind, aber einer tolle Spannung aufbauen.Darth Schneider hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 18:40 Der Tarantino hst sicher ein pasr sehr gute Filme gemacht. Früher.
Heute finde ich er wird überschätzt
Gruss Boris
Vielleicht bist Du auch Roland Emmerich undercover hier.....iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:43 Ja - die erfahrenen Praktiker des deutschen Films erleuchten uns mit ihren Bemerkungen und Behauptungen - mit den Ergebnissen aus ihrer Praxis will das aber irgendwie nicht so recht gelingen. ;)
Wegen Catering ist halt sparen am falschen Ort, weil es gibt auch sowas wie "Betriebsklima".iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:43
Ja - die erfahrenen Praktiker des deutschen Films erleuchten uns mit ihren Bemerkungen und Behauptungen - mit den Ergebnissen aus ihrer Praxis will das aber irgendwie nicht so recht gelingen. ;)
Findest du, dass der heutige deutsche Film und die deutsche Filmproduktion so glänzend dasteht, dass sie nicht auf den Prüfstand gehört?Bildlauf hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 19:06Vielleicht bist Du auch Roland Emmerich undercover hier.....iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:43 Ja - die erfahrenen Praktiker des deutschen Films erleuchten uns mit ihren Bemerkungen und Behauptungen - mit den Ergebnissen aus ihrer Praxis will das aber irgendwie nicht so recht gelingen. ;)
Dann könnte ich verstehen wenn man sich nicht outen wollte.
Aber bei dem was Du austeilst, nur eins exemplarisch unten.... da will man schonmal wissen, ob @iasi wirklich die 800 KG Thunfische aus dem Wasser zieht.......
Vielleicht ist es aber fürs Betriebsklima auch einfach besser, wenn die Leute nach einem normalem Arbeitstag nach Hause gehen können.Bildlauf hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 19:06Wegen Catering ist halt sparen am falschen Ort, weil es gibt auch sowas wie "Betriebsklima".iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 17:43
Ja - die erfahrenen Praktiker des deutschen Films erleuchten uns mit ihren Bemerkungen und Behauptungen - mit den Ergebnissen aus ihrer Praxis will das aber irgendwie nicht so recht gelingen. ;)
Du denkst über-effektiv.
Und Sparen am falschen Ende.
Ja doch, ich finde deutsche Film auch nicht so anziehend.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 19:32
Findest du, dass der heutige deutsche Film und die deutsche Filmproduktion so glänzend dasteht, dass sie nicht auf den Prüfstand gehört?
Und denkst du, man muss ein Roland Emmerich sein, um kritisch prüfen zu dürfen? :)
Mich würde mal interessieren, wie du den deutschen Film einschätzt - und wer sich deiner Meinung nach dafür rühmen oder kritisieren lassen muss.
Vielleicht ist es aber fürs Betriebsklima auch einfach besser, wenn die Leute nach einem normalem Arbeitstag nach Hause gehen können.
François Truffaut war z.B. jemand, der keine Überstunden forderte.
Ich wüsste zudem auch nicht, bei welchen Unternehmen das Fehlen von Catering für das Betriebsklima abträglich wäre. Das ist so eine verfestigte Erwartungshaltung im Filmproduktionsbereich, die du z.B. beim Handwerk nicht hast.
Ein Kameramann gehört zu den Personen in Führungspositionen einer Produktion.Bildlauf hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 19:50Ja doch, ich finde deutsche Film auch nicht so anziehend.iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 19:32
Findest du, dass der heutige deutsche Film und die deutsche Filmproduktion so glänzend dasteht, dass sie nicht auf den Prüfstand gehört?
Und denkst du, man muss ein Roland Emmerich sein, um kritisch prüfen zu dürfen? :)
Mich würde mal interessieren, wie du den deutschen Film einschätzt - und wer sich deiner Meinung nach dafür rühmen oder kritisieren lassen muss.
Vielleicht ist es aber fürs Betriebsklima auch einfach besser, wenn die Leute nach einem normalem Arbeitstag nach Hause gehen können.
François Truffaut war z.B. jemand, der keine Überstunden forderte.
Ich wüsste zudem auch nicht, bei welchen Unternehmen das Fehlen von Catering für das Betriebsklima abträglich wäre. Das ist so eine verfestigte Erwartungshaltung im Filmproduktionsbereich, die du z.B. beim Handwerk nicht hast.
Habe ich schon paar mal geschrieben.
Eben ähnlich wie bei der ÖR Frage, wird öffentliches Geld genommen für tlw. Projekte, die unwirtschaftlich sind.
Kann/sollte man hinterfragen.
Aber das ist ein Produktionsthema und insb. Drehbuch, Schauspielwahl, Regie.
Da kann der Kameramann nichts für, und wir reden hier ja mehr auf DoP Betrachtung, weil sind ja alle mehr Kameraleute hier und keine Produzenten.
Der DoP entscheidet auch nicht, ob es Catering gibt oder nicht.
Auch macht er i.D.R kein Colurgrading, Drehbuch oder Schnitt.
Wenn ein Angestellter keine Catering bekommt, was ja gleichzusetzen ist mit Kantine, dann geht er zum Bäcker oder bringt sich was mit.
Das kennt man aber so.
Klar kann man ansagen, daß sich jeder was mitbringt zum Drehen. Aber es wirkt halt spießig und geizig.
Für mich persönlich ist Verpflegung nicht so wichtig, eher nach dem Filmen als zwischendurch, finde ich besser, ist man weniger müde.
Nein, das macht der Lineproducer.
iasi hat geschrieben: Sa 02 Nov, 2024 22:37
Wenn das Kamera-Department so arbeitet, dass mehr Einstellungen pro Drehtag gedreht werden können, hilft es dem gesamtem Film.
Ist schon ein paar Tage daher, will aber trotzdem drauf antworten, weil es zum Lachen ist :Diasi hat geschrieben: Mo 28 Okt, 2024 18:08Nochmal: Wie viele Filme werden heute noch in SW gedreht?markusG hat geschrieben: Mo 28 Okt, 2024 18:00 Nochmal: wie viele Filme gibt es, die in HFR aufgenommen wurden? Ausgenommen Hobbit und Avatar? Wieviel Prozent? Wenn du schon von Filmklassikern sprichst. HFR ist ja eine alte Technik, die es bereits analog gab.
Filme, nicht Nachrichten/Sportsendungen fürs TV.
Welche Games laufen heute mit 24fps? ;)
Man kann technische Entwicklungen auch verschlafen.
Im Konsumerbereich entwickeln sich 50/60p aktuell zum Standard.
UHD-TV standen schon in den Wohnzimmern, als die Kinos auf 4k umrüsteten.
Ein neues Kameramodell, das 50/60p nicht schafft, ist jedenfalls nicht auf dem aktuellen Stand der Technik.
Du setzt dich also mit der Mehrheit gleich - dem Ottonormalverbraucher.ChrisDiCesare hat geschrieben: So 03 Nov, 2024 12:36Ist schon ein paar Tage daher, will aber trotzdem drauf antworten, weil es zum Lachen ist :Diasi hat geschrieben: Mo 28 Okt, 2024 18:08
Nochmal: Wie viele Filme werden heute noch in SW gedreht?
Welche Games laufen heute mit 24fps? ;)
Man kann technische Entwicklungen auch verschlafen.
Im Konsumerbereich entwickeln sich 50/60p aktuell zum Standard.
UHD-TV standen schon in den Wohnzimmern, als die Kinos auf 4k umrüsteten.
Ein neues Kameramodell, das 50/60p nicht schafft, ist jedenfalls nicht auf dem aktuellen Stand der Technik.
1. Gibt noch genügend Filme, die als Schwarz Weiß Filme erscheinen. Ist halt ein einfaches Stilmittel.
2. Sehr sehr viele Games laufen mit 24, bzw. 30 Bildern. Einfach, weil die aktuellen Konsolen zu schwach sind, 4K in höherer Framerate wieder geben zu können. Nach Umfragen wollen die meisten gar kein 4K, lieber ein FHD Bild, dafür höhere Bildrate. Zu mal auch die ganzen Studios die Games bei 30 Bildern limitieren, um lieber Konstante 30 Bilder anstatt immer einen Wechsel von 40 mal auf 80, dann wieder auf 50 usw. zu haben. Beim PC teils genauso.
2.1 Ich spiele auf meiner XSX alle Games lieber in bester Auflösung, dafür habe ich halt Frames von 20 bis 30. Ist für mich vollkommen in Ordnung und reicht für alles.
3. 50/60 im Konsumerbereich kommt langsam, aber eher in Richtung Games und nicht Filme/TV.
4. Ja, aber wer konsumiert wirklich in UHD? Weit unter 20%. Das ist eine Nische. Bei UHD Scheiben wirklich nur für die eingefleischten Heim Kino Fans. Da gehts aber meistens auch weniger um die Auflösung, sondern eher um den Ton. Die UHD Scheiben bieten eben mehr für den Sound, z. B. Dolby Atmos 3D Sound und was weiß ich nicht alles. Und bei Streamingdiensten ist für den Ottonormalverbrauch der Preis wichtig. Nach einigen Umfragen gehen die Leute lieber auf ein günstigeres Angebot, dafür mit Werbung. Da ist zu meist nicht mal FHD dabei.

