Fernseher mit OLED- und zunehmend auch Micro-LED-Technologie sind die Technik der Stunde - doch wer erinnert sich noch an den 3D-Boom vor rund 16 Jahren? Im Jahr 2010 wa... Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten: Warum scheiterte 3D im Kino und zuhause auf dem Fernseher?
Ja, es braucht das, was man heute gern mal 'Ökosystem' nennt:
Einheitliche Industrienorm, praktikable und etablierte Produktionsketten von der Planung/Finanzierung bis zum Wohnzimmer der Konsumenten.
Vorbild Schallplatte. ALLE Vinyl Scheiben lassen sich uf ALLEN Plattenspielern kostengünstig und komfortabel abspielen.
Ähnlich bei zB .mp3: vom Algorithmus über die Tauschbörsen bis zu den Abspielgeräten (i-pad & Nachfolger).
Ähnlich damals Musikkassette, VHS, etc.
Totgeburten waren zB SACD vs. Audio-DVD: geringer Zusatznutzen in Stereo, konkurrierende Formate und kein vollständiges 'Ökosystem' für Surround, sondern nur zwei inkompatible Insellösungen, was Audioproduktionen in 5.1 damals drastisch zurückgeworfen hat.
Davon abgesehen ist es aber auch die Frage, in welchen Situationen und bei welchen Inhalten eine erhöhte 'Immersion' überhaupt Sinn macht, bzw. von den Konsumenten angenommen wird.
Im Spielebereich sind die Konsumenten ja in der 3D Umgebung selbst aktiv handelnde 'Subjekte', während beim passiven Konsum von fertigen Medienprodukten eher die Situation von Bühne und Zuschauerraum herrscht, wo Immersion u.U. eher hinderlich/störend ist.
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