Darth Schneider hat geschrieben: Di 10 Feb, 2026 14:48
Krass
Besonders krass war die Szene am Wasserkran aus dem Film SHERLOCK JR. (ab ca. 3:05), als Keaton sich an das Rohr hängt und den Wasserstrahl auslöst. Er sagte später, dass er den Druck des Wassers vollkommen unterschätzt hatte und mit ziemlicher Gewalt auf die Gleise aufschlug. Dabei zog er sich den Bruch eines Halswirbels zu, was erst 10 Jahre später auf einem Röntgenfoto entdeckt wurde. Harter Knabe.
Das ist echt schräg und gut gemacht, auch wenn es hier und da nicht ganz so überzeugend ist.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“
Schaue gerade Twin Peaks Season 2 (Season 1 gerade hinter mir).
Es war vermutlich wegweisend, aktuell denke ich dass es ein bisserl goofy aber trotzdem unterhaltend ist.
Ist es möglich das der Film unter Umständen gar nicht so schlecht sein könnte ?
Ich weiss es nicht, hab ihn nicht gesehen.
Gut, ein finanzieller Flop ist der Streifen natürlich so oder so.
Das obwohl man scheinbar sogar (gar nicht wenige) Leute basicly gezwungen hat den Film im Kino zu schauen…Beziehungsweise man hat einfach zig Tausende Eintritte gekauft und niemand ist gekommen.
Wie auch immer könnte durchaus sein das der Film sich in 10 Jahren zum Kultfilm entwickeln wird.
So nach dem Motto, Must see: „Die aller teuerste und die schlechteste Doku aller Zeiten“…;))
Aus der Trump Regierung und leider kein Demokrat hin oder her, ich finde er hat mit allem eigentlich recht.
(Gut was das Klima betrifft wohl eher nicht, aber das kommt eh vom Donald. ;))),
beziehungsweise vom Silicon Walley..
Die nun wegen der AI mehr denn je angewiesen sind auf zig neue Atomkraftwerke.
Und gar nichts von den anderen Erneuerbaren nur hören wollen…:D
(West) Berlin 1981. Als der Geheimdienstmitarbeiter Mark (Sam Neill) von seiner letzten Mission heimkehrt, liegt die Ehe mit seiner Frau Anna (Isabelle Adjani) in Scherben. Sie möchte sich scheiden lassen weil sie jemand anderen kennengelernt hat und Anna ihren Mann auch bereits seit einem Jahr mit dem anderen betrügt. Sie verlässt Mark und erscheint nur noch sporadisch um nach ihrem gemeinsamen Sohn Bob (Michael Hogben) zu schauen. Mark findet heraus, dass es sich beim vermeintlich "anderen" um Heinrich (Heinz Bennent) handelt. Als er Heinrich aufsucht um ihn zur Rede zu stellen, stellt sich allerdings heraus, dass Heinrich und Anna schon seit langem keinen Kontakt mehr miteinander haben. Daraufhin beauftragt Mark einen Privatdetektiv um seine Frau zu beschatten und herauszufinden wer der neue Mann ist. Als der Privatdetektiv Anna in ihrem neuen Aufenthaltsort aufspürt macht dieser eine unheilvolle und schreckliche Entdeckung ...
Tatsächlich kannte ich diesen Film bisher überhaupt nicht. Der tauchte Null in meinem Radar auf, was allerdings auch kein Wunder ist, da er damals hierzulande kaum aufgeführt wurde und erst seit 2009 in unseren Gefilden als DVD verfügbar ist. Einerseits schade, weil ich somit den Film erst jetzt nach sage und schreibe 45 Jahren schauen konnte, andererseits aber insofern erfreulich, weil ich nun die Gelegenheit hatte eine (jetzt kommt das Superlativ) Genre-Perle zu schauen, die man in dieser Form der Inszenierung heutzutage wohl eher kaum noch als "moderne Produktion" zu sehen bekommen würde.
Der Film beginnt als extrem intensives Beziehungsdrama zweier Eheleute die sich in einer zutiefst emotionalen Abhängigkeit befinden (das auf mehreren Ebenen) und wandelt sich zu einem ebenso extrem intensiv surrealen Body-Horror Film, der locker in der Liga eines David Cronenberg in seiner Frühzeit spielt. Und tatsächlich zeigt "Possesion" sowohl in seiner Tonalität, als auch in seiner visuellen Umsetzung den Einfluss von Cronenberg und Lynch, insbesondere was zum Einen die grafisch explizit sexuellen, sowie gorehaltigen Szenen betrifft und zum Anderen durch die Art der Kamera mit den größtenteils ruhigen Bildern, die in besonderen Sequenzen durch konträr hektischer Bildführung betrifft. Zudem spielen sowohl Sam Neill, als auch Isabell Adjani einfach nur grandios. Selten habe ich so "hautnah" gesehen wie ein betrogener (und von seiner Frau emotional abhängiger) Ehemann den Schmerz des Verlusts seiner Frau erlebt wie es Sam Neill in diesem Film darbietet und ebenso selten habe ich bei einer Schauspielerin diese innerhalb von Sekunden erfolgende Wandelbarkeit zwischen Besessenheit, Schmerz und Wahnsinn gesehen wie Isabelle Adjani in "Possession".
Der Film ist verstörend. Er ist intensiv. Er ist anders. Und all das machen diesen Film zu der (*tataaa** nochmal Superlativ) o. g. Genre-Perle. Zudem kommt bei diesem Film der für mich persönliche Bonus hinzu, dass "Possession" an Original Schauplätzen gedreht wurde, also in West-Berlin des Jahres 1981 und dann auch noch in Berlin-Wedding (der Stadtteil in dem ich meine Kindheit verbracht habe) sowie in Berlin-Kreuzberg und am damaligen Flughafen Tempelhof, sodass ich beim schauen des Films auch noch in nostalgisch schönen Erinnerungen schwelgte, die in mir ein sehr breites Grinsen ins Gesicht zauberten. Allein schon die alte Berliner U-Bahn mit ihren giftgrünen Sitzbänken ... hachja ... *seufz**
Aber bevor ich zu sehr abschweife .... Ich fand den Film sehr sehenswert und als absolut lohnende Investition von 124 Minuten Lebenszeit. Aber der Film ist definitiv nicht für jeden geeignet.
Ich denke, dass klar ist, dass die obigen Rezension ausschließlich meine eigene persönliche Meinung zum Film ist.
Funless has spoken!
......................................................... "The enemy of art is the absence of limitations."
(Orson Welles)
.........................................................
No Cenobites were harmed during filming.
Und nun hat mir YouTube ein Video in den Feed gespült der die Drehorte von "Possession" im Vergleich damals zu heute zeigt ...
... schon krass wenn man so sieht wie sehr sich vieles verändert hat aber auch ebenso vieles nahezu gleich geblieben ist.
Funless has spoken!
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(Orson Welles)
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danke für den link.
Einen Steinwurf vom Vinetaplatz hat mein Onkel gewohnt,
Die Graunstr. war eine der ersten Sanierungsmaßnahmen im Gesundbrunnen...
keine 3 Km davon bin ich geboren...das war meine Kindheit und Jugend 21 Jahre lang.
die Bilder von der Eckkneipe Plaßmann; ein letztes Bier bevor es zu Ton Steine Scherben am Marianneplatz ging...
mann, das sind über 50 Jahre Vergangenheit
Funless has spoken!
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(Orson Welles)
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No Cenobites were harmed during filming.
Funless hat geschrieben: So 15 Feb, 2026 17:03
Gerade angeschaut ...
Possession (1981)
(West) Berlin 1981. Als der Geheimdienstmitarbeiter Mark (Sam Neill) von seiner letzten Mission heimkehrt, liegt die Ehe mit seiner Frau Anna (Isabelle Adjani) in Scherben. Sie möchte sich scheiden lassen weil sie jemand anderen kennengelernt hat und Anna ihren Mann auch bereits seit einem Jahr mit dem anderen betrügt. Sie verlässt Mark und erscheint nur noch sporadisch um nach ihrem gemeinsamen Sohn Bob (Michael Hogben) zu schauen. Mark findet heraus, dass es sich beim vermeintlich "anderen" um Heinrich (Heinz Bennent) handelt. Als er Heinrich aufsucht um ihn zur Rede zu stellen, stellt sich allerdings heraus, dass Heinrich und Anna schon seit langem keinen Kontakt mehr miteinander haben. Daraufhin beauftragt Mark einen Privatdetektiv um seine Frau zu beschatten und herauszufinden wer der neue Mann ist. Als der Privatdetektiv Anna in ihrem neuen Aufenthaltsort aufspürt macht dieser eine unheilvolle und schreckliche Entdeckung ...
Tatsächlich kannte ich diesen Film bisher überhaupt nicht. Der tauchte Null in meinem Radar auf, was allerdings auch kein Wunder ist, da er damals hierzulande kaum aufgeführt wurde und erst seit 2009 in unseren Gefilden als DVD verfügbar ist. Einerseits schade, weil ich somit den Film erst jetzt nach sage und schreibe 45 Jahren schauen konnte, andererseits aber insofern erfreulich, weil ich nun die Gelegenheit hatte eine (jetzt kommt das Superlativ) Genre-Perle zu schauen, die man in dieser Form der Inszenierung heutzutage wohl eher kaum noch als "moderne Produktion" zu sehen bekommen würde.
Der Film beginnt als extrem intensives Beziehungsdrama zweier Eheleute die sich in einer zutiefst emotionalen Abhängigkeit befinden (das auf mehreren Ebenen) und wandelt sich zu einem ebenso extrem intensiv surrealen Body-Horror Film, der locker in der Liga eines David Cronenberg in seiner Frühzeit spielt. Und tatsächlich zeigt "Possesion" sowohl in seiner Tonalität, als auch in seiner visuellen Umsetzung den Einfluss von Cronenberg und Lynch, insbesondere was zum Einen die grafisch explizit sexuellen, sowie gorehaltigen Szenen betrifft und zum Anderen durch die Art der Kamera mit den größtenteils ruhigen Bildern, die in besonderen Sequenzen durch konträr hektischer Bildführung betrifft. Zudem spielen sowohl Sam Neill, als auch Isabell Adjani einfach nur grandios. Selten habe ich so "hautnah" gesehen wie ein betrogener (und von seiner Frau emotional abhängiger) Ehemann den Schmerz des Verlusts seiner Frau erlebt wie es Sam Neill in diesem Film darbietet und ebenso selten habe ich bei einer Schauspielerin diese innerhalb von Sekunden erfolgende Wandelbarkeit zwischen Besessenheit, Schmerz und Wahnsinn gesehen wie Isabelle Adjani in "Possession".
Der Film ist verstörend. Er ist intensiv. Er ist anders. Und all das machen diesen Film zu der (*tataaa** nochmal Superlativ) o. g. Genre-Perle. Zudem kommt bei diesem Film der für mich persönliche Bonus hinzu, dass "Possession" an Original Schauplätzen gedreht wurde, also in West-Berlin des Jahres 1981 und dann auch noch in Berlin-Wedding (der Stadtteil in dem ich meine Kindheit verbracht habe) sowie in Berlin-Kreuzberg und am damaligen Flughafen Tempelhof, sodass ich beim schauen des Films auch noch in nostalgisch schönen Erinnerungen schwelgte, die in mir ein sehr breites Grinsen ins Gesicht zauberten. Allein schon die alte Berliner U-Bahn mit ihren giftgrünen Sitzbänken ... hachja ... *seufz**
Aber bevor ich zu sehr abschweife .... Ich fand den Film sehr sehenswert und als absolut lohnende Investition von 124 Minuten Lebenszeit. Aber der Film ist definitiv nicht für jeden geeignet.
Ich denke, dass klar ist, dass die obigen Rezension ausschließlich meine eigene persönliche Meinung zum Film ist.
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