iasi
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Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 17:10 Mal ehrlich, als ich früher für bis zu 10 Leute choreografiert und in kleineren Gruppen Filmchen gedreht habe, hab ich mich immer selber ums Catering gekümmert, das auch selber sehr gerne bezahlt..
Einmal in die Migros ein paar Einkaufstaschen füllen und satt und zufrieden waren alle.
Gruss Boris
Hast du die 10 Leute bezahlt?
Hast du Sozialversicherungsabgaben für die 10 Leute bezahlt?
Hast du ...
Dem Filmschaffenden steht pro 7 zusammenhängender Tage der Vertragszeit ein halber Urlaubstag zu.
... Bsp.: Hat ein Produktionsvertrag eine Laufzeit von 21 zusammenhängenden Tagen, so erhält der auf Produktionsdauer Beschäftigte zwei Urlaubstage. Denn halbe Tage werden aufgerundet.
https://filmunion.verdi.de/tarife/faq/+ ... 5400248a66

Franks 6-Mann-Truppe erhält also bei 21 Drehtagen jeweils 2 Urlaubstage bezahlt.
Zusammen also nochmal etwas mehr als eine Wochengage an Kosten.



Darth Schneider
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Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Verschieden
Zum Teil schon bezahlt, ja natürlich, mit Sozial Leistungen, als Job, im Auftrag von den Kunden, oder beim Tanz mit Sponsoren, manchmal auch über die Kunden.
Zum Teil haben wir auch alle aus Spass ganz gratis gearbeitet und ich hab die Technik und das Catering selber bezahlt…;)
Beim filmen wären wir vielfach nur 2 oder 3, beim Tanz bis zu 7, mit mir 8 Leute…
Gruss Boris



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 17:12 @iasi
Und jetzt ?
Wenn ich Frank buchen könnte würde ich ihm den Urlaub von Herzen gönnen. Den er logischerweise von seiner Gage finanzieren muss.
Ich will doch keinen völlig abgekämpften Kameramann…

Wenn ich Leute zu 100% einstelle müssen sie auch bezahlte Ferien und Freitage haben, logisch.

Ein normaler Monteur kostet bei uns übrigens 100 Franken pro Stunde….
Denkst du echt ein Frank mit all seinen Werkzeugen müsste den Kinofilm günstiger machen ?
Wohl kaum.

Gruss Boris
Du bist doch der Produzent - also musst du die Urlaubstage finanzieren.
Frank arbeitet dann 21 Tage für dich und du bezahlt für 23 Tage seine Gage.
Einer von Franks Assistenten kostet dich dann 6500€ Wochengage und nochmal allein 620€ für die Urlaubstage.
Und da machst du dir Sorgen wegen den paar €, die die C400 mehr kostet als die Pyxis. :)
Wenn Frank seine 6 Mann um sich hat und jeder auch nur 10€ an Catering kostet, ist das ein Kostenposten von 1260€ - und für 10€ pro Tag und Person bekommst du kein sonderlich gutes Catering. ;)



Darth Schneider
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Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

Natürlich nicht, so gesehen.
Aber du schreibst ja ständig was von Geld einsparen beim Licht mit hoher iso.
Das funktioniert doch so oder so nicht, weil Licht brauchst du eh,

und bezahlen musst du die Leute die du brauchst so oder so,
auch Franks 620 € Urlaubs Geld….D
Du vermischt Dinge durcheinander und versuchst Geld zu sparen wo du gar nix sparen kannst…

Sparen kannst du aber Geld wenn du eine Kamera kaufen willst und die Pyxis, eine Pocket oder von mir aus die S5 Mark2X mit einem Ninja/Video Assist nimmst, anstatt die 7000€ teure C400.
So hab ich das gemeint.
Gruss Boris



iasi
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Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 17:48 Natürlich nicht, so gesehen.
Aber du schreibst ja ständig was von Geld einsparen beim Licht mit hoher iso.
Das funktioniert doch so oder so nicht, weil Licht brauchst du eh,
und bezahlen musst du die Leute die du brauchst so oder so,
auch Franks 620 € Urlaubs Geld….D
Du vermischt Dinge und versuchst Geld zu sparen wo du gar nix sparen kannst…
Gruss Boris
Wenn ich nur 2 und nicht 6 Leute für Frank bezahlen muss, macht das schon einmal eine erheblich Unterschied - allein schon beim Catering. :)

Und es macht auch einen ziemlichen Unterschied, ob für die Ausleuchtung nun Leuchtmittel herangeschafft, aufgestellt, angeschlossen, umgebaut etc, werden müssen, die 16.000 Lux oder nur 1.000 Lux liefern müssen.
Ich finde das Beispiel mit der Lichtangel vs Lichtkran recht plastisch.
Da angelt einer wie beim Mikro mit einer Lampe das Licht, statt dass zig Leute einen Kran aufbauen.
Und nochmal:
Braucht es t11 ist es nun einmal sehr viel aufwendiger, von einer für t2.8 ausgeleuchteten Szene auf die notwenige Lichtleistung zu kommen, als einfach mal von ISO800 auf ISO12.800 umzuschalten.
Einfach mal die Lampenleistung hochdrehen, ist auch nur in einem gewissen Rahmen möglich.



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Seien wir mal realistisch.
Low Budget Film:

Den Typ der den Ton angelt braucht du so oder so,
oder soll der Frank die Angel mit dem Mund halten ?
Den Assi braucht Frank auch, nämlich als Fokus Puller und zum mit dem Licht helfen.

Also wahrscheinlich wäre es bei einem Kinofilm nicht das dümmste wenn noch ein Gaffer dort ist der sich um die Technik allgemein kümmert.
Sonst sind Probleme vorprogrammiert.

Und eine Dame oder ein Herr die/der sich um das Wohlbefinden und das Make-up/Kostüme der Schauspieler und um die Location kümmert ist auch gar nicht verkehrt….

Dann brauchst du jemanden der einkaufen geht und die Brote schmiert, kannst du als Regisseur/Produzent auch selber machen, hast ja sonst nix zu tun.;)))

Das ist das absolute Minimum, wahrscheinlich schon über der Schmerzgrenze für einen Kinofilm…
Ganz ohne komplexe Sets, ohne Action, Spezial Effekte oder sonst irgendwas aufwendiges…

Drehzeit 2 oder 3 Wochen, aber durcharbeiten, jeden Tag mit Überstunden, rechnen kannst du selber.

Und natürlich kann der Gaffer auch den Ton angeln, wenn es keine 4 Kamera Produktion mit einem Truck voller Licht ist, aber das war’s dann endgültig mit Leute einsparen….
Also 4 oder mindestens 3 Leute plus Frank und iasi…D
Gruss Boris
Zuletzt geändert von Darth Schneider am Do 07 Nov, 2024 18:44, insgesamt 1-mal geändert.



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 17:05
.. die beste Art und Weise, um Steuer- und Gebührengelder zu verwenden.
Private Investoren mögen da eine andere Meinung dazu haben..
Da kann ich nix dazu sagen, ich hab noch keine Spielfilme mit Steuer- und Gebührengeldern gedreht, nur mit Investoren.
Letztere hatte allerdings kein Problem mit ordentlichem Catering.

Edit: Stimmt nicht ganz - der Krimi mit der Katzenberger war ARD - also einmal.
Allerdings hat da die Unfähigkeit einer Dame in der Produktion die größten Kosten verursacht, und nicht das (ausgezeichnete) Catering.
Sapere aude - de omnibus dubitandum
Zuletzt geändert von Frank Glencairn am Do 07 Nov, 2024 18:51, insgesamt 1-mal geändert.



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Du musst einfach Brad und Margot als Schauspieler kriegen und einstellen,
die sind zwar sehr, sehr teuer,
(überspitzt formuliert, können auch deutsche hübsche Stars sein)
Helene Fischer und Stefan Raab ?.;)))))

Das Budget spielt dann keine Rolle weil das Geld vermehrt sich so oder so um ein zigfaches…
Dann gibt es 0 Probleme mit dem Produktions und Catering Geld.

Also wenn du mehr Geld zum produzieren willst und wenn du willst das der Film sicher ein Hit wird musst erstmal bei den Schauspielern ansetzen…
Und natürlich bei der Story, gar nicht bei der Technik…

Nicht sparen, sondern was cooles (mutiges) machen und mit dem Geld um sich werfen.
Das wäre in Deutschland mehr angesagt !
Gruss Boris



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Darth Schneider hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 18:11 @iasi
Seien wir mal realistisch.
Low Budget Film:

Den Typ der den Ton angelt braucht du so oder so,
oder soll der Frank die Angel mit dem Mund halten ?
Den Assi braucht Frank auch, nämlich als Fokus Puller und zum mit dem Licht helfen.

Also wahrscheinlich wäre es bei einem Kinofilm nicht das dümmste wenn noch ein Gaffer dort ist der sich um die Technik allgemein kümmert.
Sonst sind Probleme vorprogrammiert.

Und eine Dame oder ein Herr die/der sich um das Wohlbefinden und das Make-up/Kostüme der Schauspieler und um die Location kümmert ist auch gar nicht verkehrt….

Dann brauchst du jemanden der einkaufen geht und die Brote schmiert, kannst du als Regisseur/Produzent auch selber machen, hast ja sonst nix zu tun.;)))

Das ist das absolute Minimum, wahrscheinlich schon über der Schmerzgrenze für einen Kinofilm…
Ganz ohne komplexe Sets, ohne Action, Spezial Effekte oder sonst irgendwas aufwendiges…

Drehzeit 2 oder 3 Wochen, aber durcharbeiten, jeden Tag mit Überstunden, rechnen kannst du selber.

Und natürlich kann der Gaffer auch den Ton angeln, wenn es keine 4 Kamera Produktion mit einem Truck voller Licht ist, aber das war’s dann endgültig mit Leute einsparen….
Also 4 oder mindestens 3 Leute plus Frank und iasi…D
Gruss Boris
3 Woche x 5 Tage = 15 Drehtage

Ich kann nicht sehen, wie geschmierte Brote das Wohlbefinden retten können, wenn jeden Tag mit Überstunden durchgehetzt werden soll. :)

Es gibt nicht viele Kinofilme, die man an 15 Drehtagen herunterdrehen kann.

Solche Drehbücher gibt es zwar durchaus, aber ich würde dann sogar mit mehreren Kameras drehen. Abgeblendet, um immer ausreichend Schärfentiefe zu haben, damit die Schauspieler sich bewegen können.
Dafür dann eben auch höhere native ISO nutzen.
AF statt einen Mann am Focus-Rad, denn der bedient besser die zweite Gegenschuss-Kamera.
Lichttechnik passt in den Kombi, denn die maximale native Empfindlichkeit, die man von einer Kamera bekommen kann, erfordert nicht die Leistungskanonen. ;)

Und keine Überstunden, denn mit mehr Drehtagen wird´s sogar billiger - und besser sowieso. :)



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 19:38

Ich kann nicht sehen, wie geschmierte Brote das Wohlbefinden retten können..
Und genau das ist dein Problem.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

@iasi
Mit Fischer und Raab kriegst du mit einem einzigen schnippen mit dem Finger auch genug Geld zusammen um 6 Monate auf Hawaii zu drehen.
Wenn die Story und du gut genug sind um die Beiden von deinem Projekt zu überzeugen…
Und deren voller Termin Kalender das überhaupt zulässt…D

Ich will damit nur darauf hinaus das bei der Technik zu versuchen noch effizienter zu werden und noch mehr Geld beim Licht und Catering zu sparen, überhaupt gar nicht relevant ist.
Wenn man das ganze Projekt von ganz Anfang an richtig plant…
Gruss Boris



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

SlashCAM sollte mal für iasi einen ausführlichen Artikel über die Wichtigkeit vom Catering beim Film bringen…
Gehört auch zur Film Technik Grundausstattung.
Nicht nur Liebe geht durch den Magen.
Gruss Boris



stip
Beiträge: 1615

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 17:23
Franks 6-Mann-Truppe erhält also bei 21 Drehtagen jeweils 2 Urlaubstage bezahlt.
Zusammen also nochmal etwas mehr als eine Wochengage an Kosten.
Skandal.

Direkt feuern, alles auf Gimbal mit ISO 12800 drehen und alleine machen!

Wie gut das funktioniert sieht man an deinen Filmen. Meisterwerke wie "Gibt's doch gar nicht", "Der Mann der heiße Luft verkaufte" oder "12 years no film" sprechen für sich.



Skeptiker
Beiträge: 6721

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Skeptiker »

Profitipps zum effizienten Filmen ...
iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 19:38
Ich kann nicht sehen, wie geschmierte Brote das Wohlbefinden retten können..
... damit läuft alles wie geschmiert - leiblich wie cinematisch!

Darth Schneider hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 18:50 ... Nicht sparen, sondern was cooles (mutiges) machen und mit dem Geld um sich werfen. ...
Gar nicht so einfach, wenn's an Geld mangelt ...
Du sprichst aus Erfahrung (bis kurz vor Anmeldung der Insolvenz und Jobwechsel zu ...) ?



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 19:46
iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 19:38

Ich kann nicht sehen, wie geschmierte Brote das Wohlbefinden retten können..
Und genau das ist dein Problem.
Ich hab das Problem nicht, da ich den Leuten gar nicht erst das Wohlbefinden nehme, indem ich den Zeitdruck so sehr ansteigen lasse, dass sich niemand mehr wohl fühlen kann.

Überstunden?
Nein.
Abstriche, weil einem die Zeit davonläuft?
Nein.

Effizientes und züges Arbeiten lässt jedem die Zeit, sich bei einem ruhigen Abendessen zu entspannen.

Da muss dann auch nicht auf Einstellungen oder gar Szenen verzichtet werden.

Und der Darsteller hat auch die Gelegenheit für einen vierten oder fünften Take, wenn er denkt, es ginge noch besser.

Das Problem ist doch eher, wenn jemand der Effizenz im Wege steht, weil er z.B. an seinen ISO800 festhalten will, obwohl gerade ISO3200 nötig und auch schnell eingestellt wäre. ;)



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Skeptiker hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 20:26 Profitipps zum effizienten Filmen ...
iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 19:38
Ich kann nicht sehen, wie geschmierte Brote das Wohlbefinden retten können..
... damit läuft alles wie geschmiert - leiblich wie cinematisch!

Darth Schneider hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 18:50 ... Nicht sparen, sondern was cooles (mutiges) machen und mit dem Geld um sich werfen. ...
Gar nicht so einfach, wenn's an Geld mangelt ...
Du sprichst aus Erfahrung (bis kurz vor Anmeldung der Insolvenz und Jobwechsel zu ...) ?
Catering ist ja sowas von unverzichtbar. Häuser mag man ohne Catering vielleicht bauen können, aber Filme kann man ohne einfach nicht drehen.
Das gehört nun einmal zur deutschen Produktionsroutine, die so unglaublich erfolgreich brilliert. :)

Es mangelt doch nicht fürs Geld für Catering, solange es die FFA, die ÖRR-Koproduktionen und andere Töpfe gibt, aus denen man schöpfen kann. Da muss auch niemand Insolvenz anmelden, denn privates Geld muss doch niemand investieren - und investiert auch niemand - vor allem nicht diejenigen, die an der Produktion beteiligt sind. :)

Ein potentieller privater Investor wird sehr eindeutig darauf reagieren, wenn die Crew-Mitglieder eines Projektes sofort abwinken, wenn sie selbst etwas investieren sollen.
Wer selbst nicht an der Erfolg des Produktes glaubt, das er herstellen möchte, wird kam andere davon überzeugen können.



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 20:20
iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 17:23
Franks 6-Mann-Truppe erhält also bei 21 Drehtagen jeweils 2 Urlaubstage bezahlt.
Zusammen also nochmal etwas mehr als eine Wochengage an Kosten.
Skandal.

Direkt feuern, alles auf Gimbal mit ISO 12800 drehen und alleine machen!

Wie gut das funktioniert sieht man an deinen Filmen. Meisterwerke wie "Gibt's doch gar nicht", "Der Mann der heiße Luft verkaufte" oder "12 years no film" sprechen für sich.
So spricht ein Lohnempfänger, der eigentlich von großen Projekten träumt, aber nicht mal den Mut findet, sich überhaupt mal über die Verwirklichung Gedanken zu machen.
Lieber glaubst du an fast schon religiösem Eifer, dass da ein Produzent erscheinen wird, der dich an einem großen Meisterwerk teilhaben lässt, bei dem du viel zu sagen und entscheiden hast, aber nichts verantworten und vor allem absolut kein eigenes Risiko tragen musst. Diese Produzenten vermutest du im Hollywood-Filmer-Paradies. ;):)

Aber du bist ja dennoch der Filmer-Held und gehst raus, um mit deiner Kamera etwas zu drehen. :)
Nun vielleicht sogar bald mit einer Pyxis, die man so schmücken kann, dass sie aussieht, wie eine Alexa. ;)
Und schon fühlst du dich dem Filmer-Himmel näher.



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

Und iasi, es werden keine Brote geschmiert beim Catering.
Ein Getriebe kannst du schmieren.. D

Es wird ganz sanft auf die frisch gebackenen Brötchen aufgetragen, dann werden diese mit wunderbaren Zutaten grosszügig belegt.
Und das ganze mit einem Hauch geraspeltem Trüffel und gefälligst echtem Himalaya Salz, selbst gesäten Kräutern und mit viel Liebe abgerundet….
Gruss Boris



stip
Beiträge: 1615

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 21:12
stip hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 20:20

Skandal.

Direkt feuern, alles auf Gimbal mit ISO 12800 drehen und alleine machen!

Wie gut das funktioniert sieht man an deinen Filmen. Meisterwerke wie "Gibt's doch gar nicht", "Der Mann der heiße Luft verkaufte" oder "12 years no film" sprechen für sich.
So spricht ein Lohnempfänger, der eigentlich von großen Projekten träumt, aber nicht mal den Mut findet, sich überhaupt mal über die Verwirklichung Gedanken zu machen.
Ich hab dir schon mehrmals gesagt dass ich schon verwirklicht habe wovon du (seit offenbar 12 Jahren) nur plapperst.

Faszinierend wie bei dir alles rein und sofort wieder raus geht und du deine endlose Theorie-Schleife einfach immer und immer wiederholst.



Frank Glencairn
Beiträge: 26509

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 20:52
Ich hab das Problem nicht, da ich den Leuten gar nicht erst das Wohlbefinden nehme, indem ich den Zeitdruck so sehr ansteigen lasse, dass sich niemand mehr wohl fühlen kann.

Überstunden?
Nein.
Abstriche, weil einem die Zeit davonläuft?
Nein.

Effizientes und züges Arbeiten lässt jedem die Zeit, sich bei einem ruhigen Abendessen zu entspannen.

Da muss dann auch nicht auf Einstellungen oder gar Szenen verzichtet werden.

Und der Darsteller hat auch die Gelegenheit für einen vierten oder fünften Take, wenn er denkt, es ginge noch besser.

Das Problem ist doch eher, wenn jemand der Effizenz im Wege steht, weil er z.B. an seinen ISO800 festhalten will, obwohl gerade ISO3200 nötig und auch schnell eingestellt wäre. ;)
Überstunden sind - von Unfähigkeit mal abgesehen - vor allem ein Zeichen von mangelnder Erfahrung, schlechter Planung und Vorbereitung, nicht eine Frage der ISO Einstellung.

Allerdings habe ich selbst nur in eher seltenen Fällen Überstunden machen müssen, weil vor allem Produzenten (für die wird es teuer) da schon drauf achten.

Was ich noch nie erlebt habe ist, daß Szenen deshalb gestrichen wurden.

Wer es nicht schafft einen Drehplan für einen Tag zu erstellen, den alle Beteiligten ohne Megastress durchziehen können, ist da sowieso völlig fehl am Platz. Ein fähiger Aufnahmeleiter der das alles fest im Griff hat ist Gold wert. Komm bloß nicht auf die Idee den auch noch einzusparen.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



stip
Beiträge: 1615

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von stip »

Aufnahmeleiter braucht man nur bis ISO 6400.



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 08:58 Aufnahmeleiter braucht man nur bis ISO 6400.
Die Liste von stips an Leuten, die man für eine Filmproduktion braucht, ist seeeeeehr lang. Ganz oben steht der DoP gefolgt vom Caterer.
Unser stips kürzt dann zuerst die Anzahl der Drehtage, dann die Anzahl der Einstellung, dann die der Szenen und schließlich den ganzen Film, bevor er an seine Liste geht.
Dann hat er eben einen Film, den niemand sieht, aber genügend Profis waren beschäftigt. :)

Nein - Aufnahmeleiter muss sein - der organisiert schließlich das Catering und die Bezahlung.

Sparen kann man ja nun indem man eine Pyxis nimmt und sie zum überzeugenden Alexa-Immitat schmückt. ;)



soulbrother
Beiträge: 1177

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von soulbrother »

stip hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 23:34
Faszinierend wie bei dir alles rein und sofort wieder raus geht und du deine endlose Theorie-Schleife einfach immer und immer wiederholst.
Faszinierend finde ich hauptsächlich, dass sich hier alle (manche mehr, manche weniger) von einen besserwisserischen Theoretiker in diese endlosen Schleifen reinziehen lassen und sich immer wieder von demselben Quatsch-Aussagen triggern lassen.

Lasst Ihm doch einfach das letzte Wort, er darf ja meinen er hätte Recht.
Die echten Praktiker hier brauchen sich doch nicht provozieren zu lassen.

Ich mische mich nur noch selten ein, denn ich kann (meistens...) doch darüberstehen und mir meinen Teil auch einfach denken.

Denn der allergrößte Teil von iasis vielen Beiträgen sind nicht nur Wiederholungen, sondern nur deshalb entstanden, weil die anderen hier so brav über sein Stöckchen springen...

Also: selber schuld Kolleschen ;-)



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 06:19
iasi hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 20:52
Ich hab das Problem nicht, da ich den Leuten gar nicht erst das Wohlbefinden nehme, indem ich den Zeitdruck so sehr ansteigen lasse, dass sich niemand mehr wohl fühlen kann.

Überstunden?
Nein.
Abstriche, weil einem die Zeit davonläuft?
Nein.

Effizientes und züges Arbeiten lässt jedem die Zeit, sich bei einem ruhigen Abendessen zu entspannen.

Da muss dann auch nicht auf Einstellungen oder gar Szenen verzichtet werden.

Und der Darsteller hat auch die Gelegenheit für einen vierten oder fünften Take, wenn er denkt, es ginge noch besser.

Das Problem ist doch eher, wenn jemand der Effizenz im Wege steht, weil er z.B. an seinen ISO800 festhalten will, obwohl gerade ISO3200 nötig und auch schnell eingestellt wäre. ;)
Überstunden sind - von Unfähigkeit mal abgesehen - vor allem ein Zeichen von mangelnder Erfahrung, schlechter Planung und Vorbereitung, nicht eine Frage der ISO Einstellung.

Allerdings habe ich selbst nur in eher seltenen Fällen Überstunden machen müssen, weil vor allem Produzenten (für die wird es teuer) da schon drauf achten.

Was ich noch nie erlebt habe ist, daß Szenen deshalb gestrichen wurden.

Wer es nicht schafft einen Drehplan für einen Tag zu erstellen, den alle Beteiligten ohne Megastress durchziehen können, ist da sowieso völlig fehl am Platz. Ein fähiger Aufnahmeleiter der das alles fest im Griff hat ist Gold wert. Komm bloß nicht auf die Idee den auch noch einzusparen.
Wim Wenders ist so einer, der darüber erzählt, zur Not Szenen zu streichen.

Und klar kann man einen Drehplan erstellen, der dem Budget und all den Routinen-Kosten entspricht. Dann kommen eben keine Außendrehs an Originalschauplätzen vor. Ein x-beliebiger Garten tuts ja auch, selbst wenn eine bestimmte Location die Handlung unterstützen und den Film bereichern würde.
Hauptsache man kann wie gewohnt drehen.
Wenn´s dann niemand sehen will - was soll´s. ;) :)



iasi
Beiträge: 31202

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von iasi »

soulbrother hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 15:59
stip hat geschrieben: Do 07 Nov, 2024 23:34
Faszinierend wie bei dir alles rein und sofort wieder raus geht und du deine endlose Theorie-Schleife einfach immer und immer wiederholst.
Faszinierend finde ich hauptsächlich, dass sich hier alle (manche mehr, manche weniger) von einen besserwisserischen Theoretiker in diese endlosen Schleifen reinziehen lassen und sich immer wieder von demselben Quatsch-Aussagen triggern lassen.

Lasst Ihm doch einfach das letzte Wort, er darf ja meinen er hätte Recht.
Die echten Praktiker hier brauchen sich doch nicht provozieren zu lassen.

Ich mische mich nur noch selten ein, denn ich kann (meistens...) doch darüberstehen und mir meinen Teil auch einfach denken.

Denn der allergrößte Teil von iasis vielen Beiträgen sind nicht nur Wiederholungen, sondern nur deshalb entstanden, weil die anderen hier so brav über sein Stöckchen springen...

Also: selber schuld Kolleschen ;-)
Interessant ist ja, dass jemand von Theorien redet, aber die Realitäten völlig ausblendet.
Da redet er von echten Praktikern und fragt sich gar nicht, was diese Praxis für Ergebnisse produziert.

soulbrother tut immer so, als wäre er der erfahrene Profi, der an herausragenden deutschen Filmproduktionen mitgewirkt hätte.
Mag ja wirklich sein, dass jemand bei dem Kassenhit Chantal seinen Beitrag geleistet hat - vielleicht sogar unser soulbrother selbst.
Aber was würde das denn über den Wert der Beiträge unseres soulbrother aussagen? :);)

Vielleicht war soulbrother ja auch einer der Profis, der bei einer der vielen grandiosen TV-Shows sein Geld verdient hat. Wow. Schon weiß er, wie man ein Meisterwerk fürs Kino zu produzieren hat.



stip
Beiträge: 1615

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von stip »

soulbrother hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 15:59
Lasst Ihm doch einfach das letzte Wort, er darf ja meinen er hätte Recht.
Die echten Praktiker hier brauchen sich doch nicht provozieren zu lassen.
Ich finde es unterhaltsam und mache gerne mit.



Darth Schneider
Beiträge: 28302

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Darth Schneider »

Beim einem guten Film geht es erstmal um die Story und die richtige Besetzung.
Die Magie und der ganze langweilige technische Rest ergibt sich daraus fast wie von selber.

:)))
Gruss Boris



soulbrother
Beiträge: 1177

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von soulbrother »

stip hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 16:22 Ich finde es unterhaltsam und mache gerne mit.
Wenn ich Wiener wäre, würde ich sagen: Ja, ehh !
(Deutsch: ja, das stimmt schon)

Leider ist halt die Hälfte davon recht sinnlos vertane Lebenszeit...daher ein entscheidender Punkt.
(Muss natürlich jeder für sich entscheiden...)



soulbrother
Beiträge: 1177

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von soulbrother »

iasi hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 16:15 soulbrother tut immer so, als wäre er der erfahrene Profi, der an herausragenden deutschen Filmproduktionen mitgewirkt hätte.
Wo genau hab ich das behauptet...?

(Nebenbei: Netter Versuch..., aber wie schon ähnlich formuliert: Ich habe es nicht nötig über deine Stöckchen zu springen)



Skeptiker
Beiträge: 6721

Re: Blackmagic PYXIS 6K - Sensortest - Rolling Shutter und Dynamik

Beitrag von Skeptiker »

soulbrother hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 16:36
iasi hat geschrieben: Fr 08 Nov, 2024 16:15 soulbrother tut immer so, als wäre er der erfahrene Profi, der an herausragenden deutschen Filmproduktionen mitgewirkt hätte.
Wo genau hab ich das behauptet...?

(Nebenbei: Netter Versuch..., aber wie schon ähnlich formuliert: Ich habe es nicht nötig über deine Stöckchen zu springen)
iasi kommt ganz gerne mal "von Höcksken auf Stöcksken" - und wieder zurück auf Höcksken!
(nein, ich habe noch nicht an herausragenden deutschen Filmproduktionen migewirkt - leider! Aber was nicht ist, kann ja noch werden ... sofern ich endlich die passende Kamera hab' (16bit-Farben, 480-fps-Zeitlupe, 20-Stops-Dynamic-Range, Mittelformat-stacked-BSI-Sensor 60x60mm für Hoch- und Querformat (natürlich mit Elektro-Antrieb, klimaneutral durch An-Kamera-Lichtkollektoren oder alternativ den optionalen Kollektorhut)).



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