stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:14
stip hat geschrieben: Do 13 Jun, 2024 23:39

Alles, was du in mich hinein projizierst, ist komplett falsch...reife Leistung :)
Das kommt wohl daher, dass du ein so unbeschriebenes Blatt bist, auf das man alles projizieren kann. :)

Eigene Vorschläge lieferst du ja schließlich nicht.

Die Politiker sind schuld - woran sagst du ja auch nicht mal - und du willst damit aber weiter machen wie bisher - oder würdest gerne auch so weiter machen, wie all die anderen bisher.

Deshalb opferst du dich ja auch für Kurzfilme auf, wovon du dir dann erhoffst, auch das machen zu dürfen, woran die Politiker schuld sind. Natürlich gegen Tarifgage. :)
Ich kann mir langsam ein Bild machen warum du noch niemanden gefunden hast für dein Meisterwerk - und wohl niemals finden wirst.



stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

Skeptiker hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:54
7River hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:27 Vielleicht werden wir ja eines Tages von @iasi überrascht - und zwar so richtig vom Hocker gehauen. Wortwörtlich. ;-)
Die Spannung steigt jedenfalls von Tag zu Tag.
Bis es soweit ist, freue ich mich und staune ich über konkrete Beiträge wie diesen hier im Nachbar'thread':

Scavenger Hunt - A Star Wars Fan Tale
viewtopic.php?f=33&t=160796
Top Fanprojekt, saustarke (Freizeit!) Leistung.
Aber erinnern wir uns: diese Leute haben laut Iasi alles falsch gemacht.



7River
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von 7River »

stip hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 12:03 Aber erinnern wir uns: diese Leute haben laut Iasi alles falsch gemacht.
Das würde ich jetzt nicht sagen. Vielleicht möchte er einfach zu viel auf einmal.
„Wissen Sie, Ryback, aussehen tut's köstlich. Aber riechen tut's wie Schweinefraß. Ich hab' Ihren Scheiß lang genug geduldet. Nur weil der Captain die Art liebt, wie Sie kochen. Aber dieses eine Mal ist er nicht hier und wird Ihnen nicht helfen können.“



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

ich nicht hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:23
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:06 Es gibt Leute, die gründen ein Unternehmen - und es gibt Leute, die bewerben sich darum, in einem Unternehmen arbeiten zu dürfen.
ich zum beispiel gehöre zu den leuten, die diese dinger
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 08:47 :)
von dir zählen.

und was machst du so den ganzen tag?
Diskussionen helfen beim Nachdenken und Reflektieren.

Du zählst etwas in Foren - das mache ich z.B. nicht.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:49
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 08:47

Mach dir doch zuerst mal Gedanken darüber, wie Leute Unternehmen gründen.

Und eben auch, was Investitionen sind.

Dann kommt dir das vielleicht eine Unternehmensgründung nicht nur vor wie ein Traum. :)


Zum dritten Mal forderst du mich auf, zum dritten Mal die selbe Antwort:

ich habe schon Produktionsfirmen gegründet!

Ich habe gemacht, wovon du nur fantasierst.

Wann machst du selbst, was du predigst? Auf wen oder was wartest du?
Dann teile doch mal deine Erfahrungen mit uns und erzähle nicht ständig nur, was nicht geht.

Also:
Wie hast du z.B. die Finanzierung deiner Spielfilmproduktion auf die Beine gestellt?
Wie sahen die Kostenstellen aus?
Wie gelang die Verwertung des Filmes?
...



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 12:03
Skeptiker hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:54

Die Spannung steigt jedenfalls von Tag zu Tag.
Bis es soweit ist, freue ich mich und staune ich über konkrete Beiträge wie diesen hier im Nachbar'thread':

Scavenger Hunt - A Star Wars Fan Tale
viewtopic.php?f=33&t=160796
Top Fanprojekt, saustarke (Freizeit!) Leistung.
Aber erinnern wir uns: diese Leute haben laut Iasi alles falsch gemacht.
Das ist ein Fanprojekt.
Du kannst es auch - wie Frank - Hobby-Projekt nennen.

Das ist eine feine Sache.

Der Finanzbeamte würde jedoch dazu sagen: Da es keine Gewinnerzielungsabsicht gibt, ist es Liebhaberei.

Hier stört dich erstaunlicherweise nicht, dass die Leute, die mitgearbeitet hatten, damit ihre Miete nicht bezahlen konnten. ;)



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

macaw hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:03 Ich hab so eine Halb-Rückstellungs-Nummer hautnah erlebt, wurde auch gefragt ob ich mitmachen will - was ich nicht getan hab. Der Film wurde am Ende sogar von Fox für die Kinoauswertung gekauft und war an den Kinokassen...ein völliger Flop. Es gab zwar spätere Verwertungen bei Streamern, aber es kam sehr wenig davon bei den Leuten an weil die Kontrolle natürlich komplett beim Produzenten lag und der das mit Gottweisswas verrechnet hat. Die Crux dabei war, daß viele von der Crew mit dem Produzenten befreundet waren - aber bei Geld hört bekanntlich jede Freundschaft auf. Viele der Freundschaften haben darunter gelitten oder sind sogar zerbrochen. Daher kann ich nur sagen: Finger weg von solchem Blödsinn.
Bei Rückstellungs-Nummern geht doch niemand davon aus, dass er mal Geld sehen wird.
Allein diese Grundhaltung zeigt doch, dass dies Hobby-Nummern sind - oder anders gesagt: Liebhaberei.
Dagegen ist ja nichts zu sagen. Wer´s mag, kann´s ja machen.

Wenn die Crew-Mitglieder Gesellschafter - also Eigentümer - der Produktionsfirma sind, haben sie auch die Kontrolle über die Einnahmen.
Alle Einnahmen der GmbH und auch die Verwertungsrechte des Films erhöhen den Wert der GmbH und somit den Wert der Anteile an der GmbH.

Freundschaft ist sowieso nicht die richtige Basis auf der ein Projekt aufgebaut werden sollte.
Wenn der Produzent das finanzielle Risiko trägt, wird er Einfluss nehmen wollen, was die Crew - also die Freunde - gar nicht mögen.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

berlin123 hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:52
7River hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:27 Vielleicht werden wir ja eines Tages von @iasi überrascht - und zwar so richtig vom Hocker gehauen. Wortwörtlich. ;-)
Sehr unwahrscheinlich. Nicht nur weil es schwer sein wird, von Leuten auf diese Art Geld und Mitarbeit zu bekommen.
Diese Leute wollen noch etwas in ihrem Leben erreichen und nicht nur Miete bezahlen.
Diese Leute sind dann auch bereit einen Schritt weiter zu gehen, eine Filmproduktion selbst in die Hand zu nehmen und nicht nur darauf zu warten, dass ein Produzent sie entdeckt, als er ihren Kurzfilm aus dem Meer an Kurzfilmen
herausgesfischt hat.

Einfach gesagt: Diese Leute wollen einen Spielfilm drehen und nicht darauf warten, dass ein anderer mit ihnen einen Spielfilm drehen will.
berlin123 hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:52 Sondern auch, weil jemand, der seine Zeit damit verbringt, in Foren lange theoretische Aufsätze zu schreiben um Aufmerksamkeit zu bekommen (deswegen ist man in Foren, ob man jetzt Bestätigung für sein Ego sucht oder eine Frage beantwortet haben will - selbst dieser Post ist da keine Ausnahme), weil so jemand nicht der Typ ist, der fokussiert ein paar Wochen auf ein Projekt hinarbeitet. Unsere Fähigkeit sich zu fokussieren pro Tag ist begrenzt.
Wenn man sich den Sinn und Zweck einer Diskussion deutlich macht, wird man erkennen, dass sie sehr ergiebig und hilfreich sein können.
Das eigene Argumentieren fordert Reflektion, die Gegenargumente anderer führen einem zuvor nicht bedachte Aspekte vor Augen und die Einschätzungen anderer machen einem auch so einiges deutlich.

Du sagst, es sei schwer von Leuten auf diese Art Geld und Mitarbeit zu bekommen. Damit beziehst du dich auf dich selbst und dein Verständnis dieser "Art".

Und darauf folgt dann eine Abwehrreaktion in Form einer Ablenkung von der eigentlichen Fragestellung.

berlin123 hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:52 Das kommt nicht von mir, sondern von dem was man heute über das Belohnungssystem im Gehirn weiss:

Der eine holt sich Belohnung (Dopamin-Ausschüttung) dadurch, dass er über etwas redet und eine schnelle Reaktion von anderen erhält. Wenn man sein Gehirn darauf hin trainiert hat gewöhnt es sich daran und fordert es ein (siehe Social Media Abhängigkeit). Es ist leider nicht leicht davon weg zu kommen.

Der andere ist fähig, ohne Dopamin-Kick eine ganz Zeit lang auf ein Ziel hinzuarbeiten und die Belohnung auf später zu verschieben. Er ist motiviert durch die Antizipation, nicht durch sofortige Reaktion von anderen.

Wenn ich mir die Leute in meinem Umfeld anschaue, die etwas größeres aufgebaut haben, sind das Menschen der zweiten Kategorie.

Ein Traktat über "Dopamin" ist solch eine Ablenkung.


Dabei geht es hier um die Finanzierung einer Filmproduktion.
Konkret um die Gründung einer GmbH durch die Crew-Mitglieder in zentralen Funktionen.
Und daraus folgenden die Produktion eines Spielfilms durch dieses Unternehmen unter Nutzung von Eigenleistungen
der Gesellschafter also dieser Crew-Mitglieder.

Was ich an dieser Diskussion erkenne, ist diese Denkweise bei vielen:
Eine Person - der Produzent - verwirklicht seine Idee, wozu er Crew-Mitglieder anheuert.
Es ist dann sein Filmprojekt und seine Filmproduktion.
Alle anderen arbeiten für diese eine Person.

Und daraus folgend die Erwartungshaltung:
Da die Crew-Mitglieder für diese eine Person arbeiten, soll er sie auch dafür bezahlen.
Kann oder will er keine Gage bezahlen, kann und darf er nicht erwarten, dass es mehr wird, als ein Freizeitprojekt.



berlin123
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von berlin123 »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:28
Und darauf folgt dann eine Abwehrreaktion in Form einer Ablenkung von der eigentlichen Fragestellung.

Ein Traktat über "Dopamin" ist solch eine Ablenkung.
Meinerseits keine Ablenkung von etwas. Ich hab keine Aktien in diesem Thema. Es ist nur eine modernere Erklärung für den bewährten Spruch: es gibt Macher und es gibt Schwätzer.

p.s. ich hab das mal von einem erfolgreichen Unternehmer gehört, der Startups beraten und finanziert hat: Zeig mir deine Wochenplanung im Kalender. Wenn da nicht die Dinge drinstehen, die es braucht, um das Ding ans Laufen zu bekommen, dann weiss ich dass du nicht der Typ dafür bist.



Alex
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Alex »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:28 Was ich an dieser Diskussion erkenne, ist diese Denkweise bei vielen:
Eine Person - der Produzent - verwirklicht seine Idee, wozu er Crew-Mitglieder anheuert.
Es ist dann sein Filmprojekt und seine Filmproduktion.
Alle anderen arbeiten für diese eine Person.

Und daraus folgend die Erwartungshaltung:
Da die Crew-Mitglieder für diese eine Person arbeiten, soll er sie auch dafür bezahlen.
Kann oder will er keine Gage bezahlen, kann und darf er nicht erwarten, dass es mehr wird, als ein Freizeitprojekt.
Genau.

Dein skizziertes Produktionsverfahren im Gegensatz dazu ist reine Theorie und bedarf Belege (das predigst du ja selbst immer) für die Rentabilität bzw. den Erfolg des Produktes und auch der Zufriedenheit der Mitarbeiter bzw. Mitgesellschafter in puncto Arbeitsbedingungen und Vergütung bzw. Einnahmen/Gewinn.

Dazu reicht aber ein alleinstehendes Projekt nicht aus, sondern es muss sich im Alltag bewähren. Denn hier diskutieren Leute mit, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, der mit Verantwortung über ihr Privatleben und den Lieben, die sie umgeben, einhergeht (Maslow, Pyramide, du verstehst ;)

Wenn dieser Beweis (z.B. von dir) gekommen ist, wirst du sehen, dass diese Diskussion in einem ganz anderen Licht steht und eine völlig andere Akzeptanz findet.

Und genau daran zweifeln hier alle, die eben jeden Tag in der Branche arbeiten und die verschiedensten Herangehensweisen bei Produktionen erlebt haben, auch darüber wurde hier mehr als ausführlich berichtet.

Aber hey, überrasche uns! Überzeuge uns mit praktischen Erfolgen, oder auch Misserfolgen, auf denen man aufbauen könnte.
Aber nicht mit Theorie, die keiner Diskussion standhält.

Und selbst dann - wird es viele, gute, kreative und hingebungsvolle Menschen geben, die sich nicht auf dieses Geschäftsmodell einlassen können oder wollen, weil ihnen die unternehmerische Seite nicht gegeben ist. Manche wollen einfach nur Kamera, Licht, Maske oder was auch immer machen, weil sie darin gut sind, diese Tätigkeit lieben und genau für diese Tätigkeit entlohnt werden wollen.
Sie mögen es nicht, Excel-Tabellen anzufertigen, mit Anwälten irgendwelche Gesellschaftsverträge zu wälzen und zu überlegen, was z.B. bei Uneinigkeiten der Gesellschafter zu tun wäre und ob es dann nicht am Ende doch jemanden geben muss, der den Hut aufhat.

Letztlich ist die Auswahl an Künstlern, die auch stark unternehmerisch veranlagt sind, die Minderheit und reduziert die Auswahl der Mitgesellschafter erheblich. Aber nicht zu deinen Gunsten.

Aber auch das sind nur kleine Teile in einem Puzzle, welches nicht ansatzweise passen will. Die übrigen Teile wollen auch nicht richtig ineinandergreifen.

Mit Worten kommst du hier nicht weiter, Iasi. Lass Taten sehen.



prime
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von prime »

stip hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:55Ich kann mir langsam ein Bild machen warum du noch niemanden gefunden hast für dein Meisterwerk - und wohl niemals finden wirst.
iasi predigt sein Teilhaber/Mitgesellschaftermodell seit mehr als 10 Jahren...

2012
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2014
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2017 - Dieser Thread und die Antworten darauf reichen eigentlich schon ;-)
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Usw. usf.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:20
Alex hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:24

Nein, Kamera-Klaus ist einer der besten Kameraleute Deutschlands. Hat mehrere Kamerapreise für seine (klassisch produzierten) Spielfilme eingeheimst. Er ist auch derjenige, mit dem du am liebsten zusammenarbeiten würdest, denn du liebst seine Bildsprache.
Er kam in die Bredouille, weil er nun seit 2 Jahren auf dein Geschäftsmodell eingelassen hat, diese Projekte aber gefloppt sind, weil sich die Erwartungen (trotz Glauben aller) nicht erfüllt haben.
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 09:20

Der logische Widerspruch in deiner Klaus-Geschichte ist dir aber klar?
Kläre er mich bitte auf, ich kann nicht in deinen Kopf gucken, weil mit Logik sind wir, oft nicht d'accord.
Dein Kamera-Klaus ist schon dick im Geschäft.

Selbst wenn die GmbH, die er mitgegründet hat, pleite gehen würde, könnte er seinen Investitionsverlust steuerlich absetzen und käme bei seinen üppigen Gagen letztlich mit Null Verlust heraus.

Mein Geschäftsmodell ist doch nichts ungewöhnliches - es ist eine Unternehmensgründung durch mehrere Partner, die dann zusammenarbeiten.
Es gibt 864.464 GmbHs in Deutschland.
Und alle wurden durch Gesellschafter gegründet.

Selbst wenn Kamera-Klaus das gesamte Grundkapital selbst aufbringen würde, wären das gerade mal 8 Wochengagen für ihn, die er investieren müsste.

Wenn die GmbH floppt, arbeitet Kamera-Klaus eben einfach wieder für eine Produktionsfirma, die nicht die seine ist, und dreht wieder gegen Gage einen (klassisch produzierten) Spielfilm.

Du musst dir also keine Sorgen um Kamera-Klaus machen. :)

Vielleicht wird der von der GmbH von Kamera-Klaus produzierte Film aber auch ein finanzieller Erfolg und Kamera-Klaus lässt sich nicht nur die als Eigenleistung eingebrachte Gage auszahlen, sondern ist am Gewinn des Filmes beteiligt.



Frank Glencairn
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 13:54

Bei Rückstellungs-Nummern geht doch niemand davon aus, dass er mal Geld sehen wird.
Während bei deinem GmbH Blödsinn jeder davon ausgeht, daß er nicht nur kein Geld sehen wird, sondern welches verlieren.

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:28
Diese Leute wollen noch etwas in ihrem Leben erreichen und nicht nur Miete bezahlen.
Diese Leute sind dann auch bereit einen Schritt weiter zu gehen, eine Filmproduktion selbst in die Hand zu nehmen und nicht nur darauf zu warten, dass ein Produzent sie entdeckt, als er ihren Kurzfilm aus dem Meer an Kurzfilmen
herausgesfischt hat.

Einfach gesagt: Diese Leute wollen einen Spielfilm drehen und nicht darauf warten, dass ein anderer mit ihnen einen Spielfilm drehen will.
Dummerweise existieren "diese Leute" nur in deiner Phantasie.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

berlin123 hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:50
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:28
Und darauf folgt dann eine Abwehrreaktion in Form einer Ablenkung von der eigentlichen Fragestellung.

Ein Traktat über "Dopamin" ist solch eine Ablenkung.
Meinerseits keine Ablenkung von etwas. Ich hab keine Aktien in diesem Thema. Es ist nur eine modernere Erklärung für den bewährten Spruch: es gibt Macher und es gibt Schwätzer.
Sind Schwätzer nicht die Leute, die über alles mögliche reden, nur nicht über das eigentliche Thema? :)

berlin123 hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:50 p.s. ich hab das mal von einem erfolgreichen Unternehmer gehört, der Startups beraten und finanziert hat: Zeig mir deine Wochenplanung im Kalender. Wenn da nicht die Dinge drinstehen, die es braucht, um das Ding ans Laufen zu bekommen, dann weiss ich dass du nicht der Typ dafür bist.
Auu - Berater.
Ja - solche Sprüche haben sie parat.
Bei denen frage ich mich aber immer: Weshalb gründest du nicht selbst ein Startup und bringst es "ans Laufen"? :)

Hör doch lieber mal einem erfolgreichen Unternehmer zu, der nicht nur sich selbst und seine Sprüche verkauft.
Schau dir mal die Werdegänge der großen Regie-Vorbilder an und achte auf deren Firmengründungen.

Du wirst feststellen, dass viele eigene Produktionsunternehmen gegründet hatten - ganz ohne Startup-Berater.
Das ist also gar nicht so ungewöhnlich und kompliziert.

Der Ansatz, dass die zentralen Crew-Mitglieder gemeinsam ein Produktionsunternehmen gründen und Eigenleistungen mit einbringen, ist ebenfalls nicht so ungewöhnlich.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:09
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 13:54

Bei Rückstellungs-Nummern geht doch niemand davon aus, dass er mal Geld sehen wird.
Während bei deinem GmbH Blödsinn jeder davon ausgeht, daß er nicht nur kein Geld sehen wird, sondern welches verlieren.
Du gehst also davon aus, dass jeder Film an dem du beteiligt bist, keine Einnahmen erzielt.

Eine bedenkliche Einstellung.
Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:09
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 14:28
Diese Leute wollen noch etwas in ihrem Leben erreichen und nicht nur Miete bezahlen.
Diese Leute sind dann auch bereit einen Schritt weiter zu gehen, eine Filmproduktion selbst in die Hand zu nehmen und nicht nur darauf zu warten, dass ein Produzent sie entdeckt, als er ihren Kurzfilm aus dem Meer an Kurzfilmen
herausgesfischt hat.

Einfach gesagt: Diese Leute wollen einen Spielfilm drehen und nicht darauf warten, dass ein anderer mit ihnen einen Spielfilm drehen will.
Dummerweise existieren "diese Leute" nur in deiner Phantasie.
Wie unten schon gesagt gibt es in D Hundertausende GmbHs mit mehr als einer Million Gesellschaftern.

Und mal ein wenig Grundwissen zu einer GmbH:
Die Gewinnverteilung bei einer GmbH ist im Gesellschaftsvertrag geregelt. Nach Abzug von Steuern und Zuführung zur Rücklage wird der verbleibende Reingewinn entsprechend der Geschäftsanteile auf die Gesellschafter verteilt. Beschlüsse über die Gewinnverwendung fassen die Gesellschafter in der Gesellschafterversammlung.
Die Gesellschafter einer GmbH profitieren von der Haftungsbeschränkung: Die GmbH-Haftung erfolgt gegenüber Gläubiger ausschließlich mit dem Gesellschaftsvermögen. Das heißt, die Gesellschafter haften nicht mit ihrem privaten Vermögen, solange sie ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen.

Wenn ich nicht - wie offensichtlich du - davon ausgehen würde, dass der Film, den wir drehen ein garantierter Flop wird, würde ich Gesellschafter der Produktionsfirma sein wollen.

Von GmbH-Blödsinn sprechen nur Leute, die eh nicht an das Projekt glauben oder ...



stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:30
Auu - Berater.
Ja - solche Sprüche haben sie parat.
Bei denen frage ich mich aber immer: Weshalb gründest du nicht selbst ein Startup und bringst es "ans Laufen"? :)
Das fragen wir uns bei dir ja auch.



Frank Glencairn
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:40
Du gehst also davon aus, dass jeder Film an dem du beteiligt bist, keine Einnahmen erzielt.

Eine bedenkliche Einstellung.
Überhaupt nicht bedenklich, sondern ganz normal.
Ich bekomme ja nichts von den Einnahmen, warum sollten sie mich also interessieren?

Ein Maurer der ein Restaurant mauert ist ja auch nicht daran interessiert ob der Laden dann nach der Eröffnung läuft oder nicht.

Weder mein Beruf als DP, noch meine Jobbeschreibung beinhalten irgendwelche finanziellen Aspekte, was die späteren Einnahmen des Films betrifft - mein Job ist nur bestmögliche Bilder zu machen, nicht mehr und nicht weniger.

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:40

Die Gewinnverteilung bei einer GmbH ist im Gesellschaftsvertrag geregelt. Nach Abzug von Steuern und Zuführung zur Rücklage wird der verbleibende Reingewinn entsprechend der Geschäftsanteile auf die Gesellschafter verteilt.
Wieso in aller Welt denkst du, daß es da irgendwelche Gewinne geben wird, obwohl dir sämtliche Voraussetzungen fehlen, um einen erfolgreichen Film zu machen? Wenn überhaupt, wirst du deinen Gesellschaftern die Verluste die du machst erklären müssen.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



Skeptiker
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Skeptiker »

Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 18:20
... Wieso in aller Welt denkst du, daß es da irgendwelche Gewinne geben wird, obwohl dir sämtliche Voraussetzungen fehlen, um einen erfolgreichen Film zu machen? ...
Also iasi, DER Satz von Frank müsste Motivation genug sein, es nun allen Kritikern zu zeigen! ;-)



stip
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von stip »

prime hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 16:53
stip hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 11:55Ich kann mir langsam ein Bild machen warum du noch niemanden gefunden hast für dein Meisterwerk - und wohl niemals finden wirst.
iasi predigt sein Teilhaber/Mitgesellschaftermodell seit mehr als 10 Jahren...

2012
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2014
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2017 - Dieser Thread und die Antworten darauf reichen eigentlich schon ;-)
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Usw. usf.
Danke. Ich erkenne einen Trend.



iasi
Beiträge: 25405

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

stip hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 19:10
prime hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 16:53
iasi predigt sein Teilhaber/Mitgesellschaftermodell seit mehr als 10 Jahren...

2012
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2014
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2017 - Dieser Thread und die Antworten darauf reichen eigentlich schon ;-)
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Usw. usf.
Danke. Ich erkenne einen Trend.
Dass etwas Zeit benötigt?

Ich weiß.
In der Zwischenzeit haben andere schon ein Dutzend Kurzfilme gedreht - mit einer tollen Crew, die alle umsonst gearbeitet hatten.
Einnahmen wurden zwar nicht erzielt, aber bei einige Festivals sahen Besucher die Filme.

Die Furcht vor der Produktion eines Spielfilmes ist leider genauso groß wie der Zweifel am Erfolg dieses Spielfilmes.

Gerade, weil so etwas reichlich Zeit benötigt, schreckt dies so manchen ab.

Ist ja auch witzig, dass Berlin123 ja meinte:
...weil so jemand nicht der Typ ist, der fokussiert ein paar Wochen auf ein Projekt hinarbeitet.



berlin123
Beiträge: 953

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von berlin123 »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:30

Auu - Berater.
Ja - solche Sprüche haben sie parat.
Bei denen frage ich mich aber immer: Weshalb gründest du nicht selbst ein Startup und bringst es "ans Laufen"? :)
Ein typischer Iasi? Ich schrieb "ein erfolgreicher Unternehmer", Investor und Berater. Der Mann hat ein deutsches IT Unternehmen aufgebaut und für mehrere hundert Millionen verkauft.
Zuletzt geändert von berlin123 am Fr 14 Jun, 2024 20:18, insgesamt 1-mal geändert.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 18:20
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:40
Du gehst also davon aus, dass jeder Film an dem du beteiligt bist, keine Einnahmen erzielt.

Eine bedenkliche Einstellung.
Überhaupt nicht bedenklich, sondern ganz normal.
Ich bekomme ja nichts von den Einnahmen, warum sollten sie mich also interessieren?

Ein Maurer der ein Restaurant mauert ist ja auch nicht daran interessiert ob der Laden dann nach der Eröffnung läuft oder nicht.

Weder mein Beruf als DP, noch meine Jobbeschreibung beinhalten irgendwelche finanziellen Aspekte, was die späteren Einnahmen des Films betrifft - mein Job ist nur bestmögliche Bilder zu machen, nicht mehr und nicht weniger.
Frag dich doch mal, weshalb du nichts von den Einnahmen erhältst.
Ein Gesellschafter erhält seinen Anteil an den Einnahmen.

Du arbeitest also letztlich nur für die Gage, die du erhältst, glaubst aber nicht an das Projekt und den Film.

Kennst du den Unterschied zwischen einem Maurer und einem Bildhauer? ;)
Frank Glencairn hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 18:20
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:40

Die Gewinnverteilung bei einer GmbH ist im Gesellschaftsvertrag geregelt. Nach Abzug von Steuern und Zuführung zur Rücklage wird der verbleibende Reingewinn entsprechend der Geschäftsanteile auf die Gesellschafter verteilt.
Wieso in aller Welt denkst du, daß es da irgendwelche Gewinne geben wird, obwohl dir sämtliche Voraussetzungen fehlen, um einen erfolgreichen Film zu machen? Wenn überhaupt, wirst du deinen Gesellschaftern die Verluste die du machst erklären müssen.
Wieso in aller Welt machst du eigentlich noch Filme, wenn du sowieso vom Misserfolg ausgehst?

Und mal ganz nebenbei:
Ein Film, der ein Budget von 500.000€ hat, kommt schneller in die Gewinnzone, als ein Film, der ein Budget von 3.500.000€ hat.
Da flopt auf internationaler Bühne eine 150 Mio.$-Produktion, während ein 15 Mio.$-Film einen enormen Gewinn erzielt. Frag dich mal, wie so etwas geht. ;)

Was du dir so als Voraussetzung für einen erfolgreichen Film vorstellst, ist schon kurios.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

berlin123 hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:13
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 17:30

Auu - Berater.
Ja - solche Sprüche haben sie parat.
Bei denen frage ich mich aber immer: Weshalb gründest du nicht selbst ein Startup und bringst es "ans Laufen"? :)
Ein typischer Iasi? Ich schrieb "ein erfolgreicher Unternehmer", Investor und Berater. Der Mann hat ein deutsches IT Unternehmen aufgebaut und für mehrere hundert Millionen verkauft.
Und nun klopft er Sprüche.
Solche Leute kenne ich auch.
Und natürlich sind sie alle "erfolgreiche Unternehmer". Wer will schon den Rat eines "nicht erfolgreichen Unternehmers". :)

Mal auf die Schnelle herausgesucht:
1963 gründete er seine eigene Produktionsfirma „Werner Herzog Filmproduktion“ in München.
Er gründete 1994 zusammen mit Stefan Arndt, Dani Levy und Wolfgang Becker die Produktionsfirma X Filme Creative Pool.
1971 gründete Wenders mit anderen Autorenfilmern des Neuen Deutschen Films den Filmverlag der Autoren.
Fassbinder produzierte „alternative“ Filme unter dem Unternehmensnamen (Firma) antiteater-X-Film
Das kann man so fortführen und auch auf Namen über die deutschen Grenzen hinaus erweitern.



Frank Glencairn
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:18
Ein Gesellschafter erhält seinen Anteil an den Einnahmen.
.. oder an den Verlusten.

Und noch mal - welche Einnahmen.
Die Chance daß ein so gedrehter Film (falls er überhaupt fertig wird) jemals irgendwelche Einnahmen einspielt geht gegen Null.
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:18
Du arbeitest also letztlich nur für die Gage, die du erhältst, glaubst aber nicht an das Projekt und den Film.
Ja natürlich arbeite ich für die Gage - für was denn sonst?
Glaubensfragen gehören hingegen nicht zu meiner Jobbeschreibung, ich bin nur für die Bilder verantwortlich.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



markusG
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:21 Mal auf die Schnelle herausgesucht:
Produktionsfirmen. Super. Da ist überhaupt nichts spezielles dran. Hat aber null mit dem zu tun was du propagierst.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 06:37
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:18
Ein Gesellschafter erhält seinen Anteil an den Einnahmen.
.. oder an den Verlusten.

Und noch mal - welche Einnahmen.
Die Chance daß ein so gedrehter Film (falls er überhaupt fertig wird) jemals irgendwelche Einnahmen einspielt geht gegen Null.
"ein so gedrehter Film" ?
Es gab deiner Meinung nach also noch nie Low-Budget-Filme, die Einnahmen erzielen konnten?

Der eigentliche Fehler, den man machen kann, ist eine Handlung zu wählen, deren Umsetzung ein Vielfaches eines verfügbaren Budgets erfordert.
Chantal hatte 11 Mio. Budget, sieht aber dennoch billig aus, da hier versucht wird, groß auf Fantasy zu machen.
International ist dieser deutsche Komödien-Ableger nicht konkurrenzfähig.

Mit einem Budget von 6500€ einen 30 Minuten-Film mit einem Dutzend Darstellern, ebenso vielen Drehorten inkl. Protest-Camp zu drehen, ist sportlich.

Ein Film mit 4 Darstellern an einem Drehort ist da schon etwas leichter mit 6500€ zu verwirklichen.

Und wenn man sich mal klar macht, dass man mit einer 2000€-Kamera heute annähernd die Qualität einer VV-Kamera erhält, bei der dann die Kosten fürs Filmmaterial allein schon das zig-fache betragen würde ...

Es braucht auch nicht einen Haufen Assistenten um die Kamera herum, wenn man sich aufs Machbare beschränkt und nicht z.B. mit komplizierten Kamerafahrten angeben will.
Wenn ich sowieso mit großer Schärfentiefe arbeite, wird auch ein heutiger AF ausreichen.
Wenn ich eine leichte Verdichtung auf einen Darsteller benötige, brauche ich keine aufwändige Dollyfahrt, um die Wirkung zu erzielen.
...

Wer gut ist, der macht auch aus begrenzten Mitteln etwas.

Ein gutes Auge für den richtigen Bildausschnitt ist mehr wert, als ein LKW voller Lampen.

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 06:37
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:18
Du arbeitest also letztlich nur für die Gage, die du erhältst, glaubst aber nicht an das Projekt und den Film.
Ja natürlich arbeite ich für die Gage - für was denn sonst?
Glaubensfragen gehören hingegen nicht zu meiner Jobbeschreibung, ich bin nur für die Bilder verantwortlich.
Ein Unternehmer arbeitet nicht für den Arbeitslohn, sondern für den Unternehmenserfolg, von dem er dann weit mehr profitiert, als du.
Deine Bilder sind nichts wert, wenn der Film keine Zuschauer findet.

Wenn du dich nur für deine Bilder und nicht für die gesamte Produktion verantwortlich fühlst, trifft dein Satz wirklich zu:
Die Chance daß ein so gedrehter Film (falls er überhaupt fertig wird) jemals irgendwelche Einnahmen einspielt geht gegen Null.


Wenn die Leute in den zentralen Positionen sich für das gesamte Projekt verantwortlich fühlen (weil es faktisch ihr gemeinsames Unternehmen ist), stehen die Chancen schon mal gut.



Frank Glencairn
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:16
"ein so gedrehter Film" ?
Es gab deiner Meinung nach also noch nie Low-Budget-Filme, die Einnahmen erzielen konnten?
99% scheitern, der Rest hat hauptsächlich Glück und die richtigen Connections gehabt.
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:16
Ein Unternehmer arbeitet nicht für den Arbeitslohn, sondern für den Unternehmenserfolg, von dem er dann weit mehr profitiert, als du.
Ich weiß nicht wie oft ich dir noch sagen muß, daß ich als DP kein Unternehmer sondern Dienstleister bin.
Wenn mir die Produktion am Ende den vereinbarten Betrag zahlt, hab ich bereits genug profitiert.

Außerdem fahre ich damit auch finanziell meistens deutlich besser, als mit irgendwelchen "Gewinn-Beteiligungen" an solchen Projekten.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

markusG hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 08:14
iasi hat geschrieben: Fr 14 Jun, 2024 20:21 Mal auf die Schnelle herausgesucht:
Produktionsfirmen. Super. Da ist überhaupt nichts spezielles dran. Hat aber null mit dem zu tun was du propagierst.
Das ist absolut genau das, wovon ich ständig rede.
Was denkst du denn, ist eine GmbH, die Filme produziert?!

Das einzig spezielle ist, dass da nicht ein großer Boss die Produktionsfirma gründet und alle dann für ihn arbeiten, sondern die zentralen Crew-Mitglieder gemeinsam diese Produktionsfirma gründen.

Und dann bestimmen die Gesellschafter einen Geschäftsführer und bringen Eigenleistung in die Firma und damit den Film ein, der produziert wird.

Niemand arbeitet dabei umsonst, denn die Produktionsfirma und der Film sind dann Eigentum dieser
Gesellschafter = Crew-Mitglieder.



markusG
Beiträge: 4671

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:29 Das ist absolut genau das, wovon ich ständig rede.
Nein du redest davon dass Crewmitglieder auch finanziell beteiligen ("Gesellschafter"). Bei einer Produktionsfirma tun sie das aber nicht da gibt es eine Produktionsfirma die die Produktion stemmt, nicht die Crew stellt. Die wird pro Produktion neu zusammengestellt.

Ist nichts neues und hat nichts mit dem zu tun was du propagierst. Dass hier der Regisseur gleichzeitig der Produzent ist, ist ja nix neues. Aber da fehlt dann noch die Crew.



iasi
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Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:26
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:16
"ein so gedrehter Film" ?
Es gab deiner Meinung nach also noch nie Low-Budget-Filme, die Einnahmen erzielen konnten?
99% scheitern, der Rest hat hauptsächlich Glück und die richtigen Connections gehabt.
Das hat nicht nur etwas mit richtigen Connections zu tun.

Tarantino hatte Reservoir Dogs auf das Budget angepasst.
Bei dem 1% zeigt sich die Fähigkeit, die Produktion realistisch und kreativ den finanziellen Möglichkeiten anzupassen.

Einen bildgewaltigen großen SF-Film, der sich mit großen Produktionen messen will, drehst du nun mal nicht mit 2 Mio.

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:26
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:16
Ein Unternehmer arbeitet nicht für den Arbeitslohn, sondern für den Unternehmenserfolg, von dem er dann weit mehr profitiert, als du.
Ich weiß nicht wie oft ich dir noch sagen muß, daß ich als DP kein Unternehmer sondern Dienstleister bin.
Wenn mir die Produktion am Ende den vereinbarten Betrag zahlt, hab ich bereits genug profitiert.

Außerdem fahre ich damit auch finanziell meistens deutlich besser, als mit irgendwelchen "Gewinn-Beteiligungen" an solchen Projekten.
Ja.
Dann machst du Dienstleister-Jobs und hast ein relativ gesichertes Einkommen.

Ohne Einsatz wird es aber dann nichts mit Projekten wie In der Glut des Südens.

Das wirklich teure an diesem Film, war die Zeit - die Drehzeit. Denn gedreht wurde zumeist mit vorhandem Licht - wie du, der du immer davon redest, man müsse ausleuchten, selbst weißt.

Nun stell dir mal vor:
4 Darsteller und eine Minimalcrew zur idealen Zeit an einem Drehort, der auch ohne Aufbauten die richtigen Motive liefert.
Die Kosten beschränken sich hauptsächlich auf die Gagen - und die Investieren die Beteiligten.
Wenn das Drehbuch nun nicht ausufernde Action, Drachen, Großdemonstrationen etc. vorsieht, kann es ein "großer" Film werden.



iasi
Beiträge: 25405

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

markusG hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:40
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 09:29 Das ist absolut genau das, wovon ich ständig rede.
Nein du redest davon dass Crewmitglieder auch finanziell beteiligen ("Gesellschafter"). Bei einer Produktionsfirma tun sie das aber nicht da gibt es eine Produktionsfirma die die Produktion stemmt, nicht die Crew stellt. Die wird pro Produktion neu zusammengestellt.

Ist nichts neues und hat nichts mit dem zu tun was du propagierst. Dass hier der Regisseur gleichzeitig der Produzent ist, ist ja nix neues. Aber da fehlt dann noch die Crew.
Ich zitire mich mal selbst:
Das einzig spezielle ist, dass da nicht ein großer Boss die Produktionsfirma gründet und alle dann für ihn arbeiten, sondern die zentralen Crew-Mitglieder gemeinsam diese Produktionsfirma gründen.
Bei jedem Kurzfilm oder Film, bei dem mit Rückstellungsvertrag herumgewedelt wird, finanzieren die Crewmitglieder und Darsteller die Produktion - und haben dann als Gegenleistung was?

Wer einen Kurzfilm dreht, erwartet letztlich von allen, dass sie kostenlos für ihn arbeiten.

Hast du schon Kurzfilme gedreht?
Hast du die Tarifgagen bezahlt und die Sozialabgaben geleistet?

"Professionell" bedeutet, dass eine Gewinnabsicht dahinter steht.

Du solltest dich auch nicht in dem Begriff "Produktionsfirma" verlieren. Hinter jeder Firma stehen Leute, die diese Firma gegründet haben und besitzen.
Nun stell dir mal vor, 3 Leute gründen eine Produktionsfirma und investieren ihr Geld in die Produktion eines Spielfilmes.
Denkst du, sie werden zu dir kommen und gerade dich fragen, ob sie dir mit ihrem Geld die Tarifgage bezahlen dürfen, damit du bei dem Film den DP gibst? Warum kommen diese Leute gerade auf dich?

Nun stell dir vor, du bietest diesen 3 Leuten an, dass du dich an der Firma und der Filmproduktion beteiligst, indem du Eigenleistungen in Form deiner DP-Tätigkeit mit einbringst. Warum wäre dies wohl eine Win-Win-Situation für alle 4?
Zuletzt geändert von iasi am Sa 15 Jun, 2024 10:29, insgesamt 1-mal geändert.



Frank Glencairn
Beiträge: 24086

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von Frank Glencairn »

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:10
Ohne Einsatz wird es aber dann nichts mit Projekten wie In der Glut des Südens.

Das wirklich teure an diesem Film, war die Zeit - die Drehzeit. Denn gedreht wurde zumeist mit vorhandem Licht - wie du, der du immer davon redest, man müsse ausleuchten, selbst weißt.

Nun stell dir mal vor:
4 Darsteller und eine Minimalcrew zur idealen Zeit an einem Drehort, der auch ohne Aufbauten die richtigen Motive liefert.
Die Kosten beschränken sich hauptsächlich auf die Gagen - und die Investieren die Beteiligten.
Seltsames Beispiel
Zunächst mal wurden die beiden DPs ganz regulär als Dienstleister bezahlt (wie der Rest der Crew auch).

Außerdem war da nix mit "einem Drehort, der auch ohne Aufbauten die richtigen Motive liefert."
In Wirklichkeit haben die nicht nur die riesige Villa, sondern sogar die Bahnlinie gebaut. Vom Zug selbst möchte ich erst gar nicht reden.

Die Kosten beschränken sich nur auf die Gagen wenn man sich die wirklichen Kosten (Transport, Verpflegung, Unterbringung, Versicherungen, Kostüm, Genehmigungen, Maske, Props, Verbrauchsmaterial, etc.) auch noch zusätzlich von der Crew bezahlen läßt.

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:17

Bei jedem Kurzfilm oder Film, bei dem mit Rückstellungsvertrag herumgewedelt wird, finanzieren die Crewmitglieder und Darsteller die Produktion - und haben dann als Gegenleistung was?
Nichts - und genau deshalb ist dein "Konzept" auch nix anderes als Schönsprech für Rückstellung.

Die "Gesellschafter" bekommen Geld, wenn der Film irgend einen Gewinn abwirft - also gar nicht, wie bei so ziemlich jeder anderen Rückstellungsnummer auch.
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:17

Nun stell dir vor, du bietest diesen 3 Leuten an, dass du dich an der Firma und der Filmproduktion beteiligst, indem du Eigenleistungen in Form deiner DP-Tätigkeit mit einbringst. Warum wäre dies wohl eine Win-Win-Situation für alle 4?
Nein, das wäre ne Win-Situation für die 3 Produzenten, die einen Gratis DP bekommen, während ich enorme Verluste machen würde.
Sapere aude - de omnibus dubitandum



markusG
Beiträge: 4671

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von markusG »

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:17sondern die zentralen Crew-Mitglieder gemeinsam diese Produktionsfirma gründen.
Merkst selber dass du nun nur noch von "zentral" schreibst. Und am Ende ist es dann nur der Regisseur. Die anderen der Produktionsfirma arbeiten als Produzenten, und die Crew bekommt ganz gewöhnlich eine Gage - ob sie an den Erfolg glauben oder nicht ;)
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:17Bei jedem Kurzfilm
... Ist der Aufwand bedeutend geringer, daher überhaupt möglich da auf Rückstellung bzw. Mit Verzicht auf Gage mitzuwirken. Ganz anderer Schnack. Aber für dich sind Kurzfilme ja eh nur Liebhaberei. Wäre dann doch bei einem Langfilm, der auf Risiko gedreht wird, nichts anderes. Außer für die Crew die ordentlich Gage bekommt - für die ist es täglich Brot.

Und da kann man schon das ein oder andere probono Projekt einschieben, auch wenn man zB nur für eine handvoll Tage für einen kranken Kumpel einspringt. Ist aber was anderes als zig Wochen weg vom Markt zu sein...

Und wie Frank schreibt - gibt ja nicht nur Gage als Kosten...



iasi
Beiträge: 25405

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von iasi »

Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:24
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:10
Ohne Einsatz wird es aber dann nichts mit Projekten wie In der Glut des Südens.

Das wirklich teure an diesem Film, war die Zeit - die Drehzeit. Denn gedreht wurde zumeist mit vorhandem Licht - wie du, der du immer davon redest, man müsse ausleuchten, selbst weißt.

Nun stell dir mal vor:
4 Darsteller und eine Minimalcrew zur idealen Zeit an einem Drehort, der auch ohne Aufbauten die richtigen Motive liefert.
Die Kosten beschränken sich hauptsächlich auf die Gagen - und die Investieren die Beteiligten.
Seltsames Beispiel
Zunächst mal wurden die beiden DPs ganz regulär als Dienstleister bezahlt (wie der Rest der Crew auch).

Außerdem war da nix mit "einem Drehort, der auch ohne Aufbauten die richtigen Motive liefert."
In Wirklichkeit haben die nicht nur die riesige Villa, sondern sogar die Bahnlinie gebaut. Vom Zug selbst möchte ich erst gar nicht reden.

Die Kosten beschränken sich nur auf die Gagen wenn man sich die wirklichen Kosten (Transport, Verpflegung, Unterbringung, Versicherungen, Kostüm, Genehmigungen, Maske, Props, Verbrauchsmaterial, etc.) auch noch von der Crew bezahlen läßt.
Kein seltsames Beispiel, denn
1. hattest du den Film mal als einen deiner Lieblingsfilme bezeichnet
2. war die lange Drehzeit der bestimmende Kostenfaktor bei der Produktion
3. wurde mit vorhandenem Licht gedreht

Die von dir genannten Kosten sind übrigens alle proportional zur Drehzeit und der Größe der Crew.

Die Kosten bezahlt die Produktionsfirma - die den zentralen Leuten in der Crew gehört.

Wenn Leute gemeinsam eine IT-Firma gründen, dann bezahlen (finanzieren) sie zunächst auch ihre eigenen "Löhne", bis die Firma Einnahmen erzielt.
Frank Glencairn hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:24
iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:17

Bei jedem Kurzfilm oder Film, bei dem mit Rückstellungsvertrag herumgewedelt wird, finanzieren die Crewmitglieder und Darsteller die Produktion - und haben dann als Gegenleistung was?
Nichts - und genau deshalb ist dein "Konzept" auch nix anderes als Schönsprech für Rückstellung.

Die "Gesellschafter" bekommen Geld, wenn der Film irgend einen Gewinn abwirft - also gar nicht, wie bei so ziemlich jeder anderen Rückstellungsnummer auch.
Nochmal: Wenn du eh denkst, dass du nichts produzieren kannst, das sich verkaufen lässt, gründest du kein Unternehmen sondern höchstens einen Verein. ;)

Und das ist dann auch der wahre Unterschied zwischen "professionell" und "amateurhaft"



prime
Beiträge: 1515

Re: Eckpunkte einer neuen Filmförderung: mehr Kreativität, weniger Bürokratie?

Beitrag von prime »

iasi hat geschrieben: Sa 15 Jun, 2024 10:49Nochmal: Wenn du eh denkst, dass du nichts produzieren kannst, das sich verkaufen lässt, gründest du kein Unternehmen sondern höchstens einen Verein. ;)
Gilt das auch für dich?



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