Alex T hat geschrieben: Sa 09 Jan, 2021 12:29
Mediamind hat geschrieben: Sa 09 Jan, 2021 11:18Überigens, der YTer hat ebenfalls die vorhandene Beleuchtung als Kunstlicht bezeichnet (der Stachel sitzt tief :-)
Sorry, ich hab mir das nicht ausgedacht :)
Stimmt schon, dass der Begriff "Kunstlicht" in der Branche nicht wirklich gut gewählt ist und aufs Glatteis führt. Warmlicht wäre m.E. passender mit der Unterscheidung, ob es sich um Profi-Equipment handelt oder nicht.
Ansonsten kann man auch Begriffe wie "Practicals", "vorhandene Lichtquellen", "Motivbeleuchtung", "Raum-, Gartenbeleuchtung" oder ähnliches verwenden...
Korrekterweise hätte man tatsächlich flimmerfreies Licht sagen müssen, wenn man diese Eigenschaft meint. Denn es ist eben nicht mehr davon abhängig, ob es künstlich erzeugt wird (siehe HMI oder LED), oder ob es sich um Tageslicht handelt. Ist aber schon ein wenig Erbsenzählerei, denn normalerweise versteht man aus dem Zusammenhang, welche Eigenschaft des Lichts gemeint ist. Zumal eigentlich alle haushaltsüblichen Lichtquellen flackern ...außer vielleicht Kerzen, oder das Kaminfeuer :)
In der Fotografie ist übrigens Dauerlicht der Oberbegriff für alle Lichtarten (unabhängig von der Farbtemperatur), wenn man es z.B. von Blitzlicht unterscheiden möchte. Mit dem Begriff Kunstlicht war künstliches Licht gemeint (im Gegensatz zu Tageslicht, bzw. natürlichem Licht) und es bezieht sich meist auf Licht mit einer Farbtemperatur von 3200K (Wolfram) oder 3400K (Halogen), da künstliches Licht früher diese Farbtemperatur hatte. Kann aber eben in Zeiten von HMI und LED Leuchten (die ja auch künstlich sind) auch zu Verwirrung führen, wenn man nicht weiß, ob damit die Farbtemperatur, die Art der Beleuchtung (Dauer- oder Blitzlicht), oder die Natur des Lichts gemeint ist (künstlich oder natürlich). Auch Begriffe wie Heisslicht, sagen spätestens seit HMI Licht nichts über die Farbtemperatur aus.
VG
Es geht doch nichts über ein solides Halbwissen.