Schauspielen in der virtuellen Filmrealität: Zombies in der Pixelhölle

Spiegel Online sieht James Camerons "Avatar" als endlich geglückten Abschluss des schon mehrere Jahre andauernden Experiments Schauspieler realistisch in künstlich erschaffene (Film-)Welten einzubetten. Angefangen mit "Matrix" wird der Cyberspace oder immer mehr auch im Rechner erschaffene Fantasy- oder aus Spielen bekannte Welten ( "Final Fantasy", "Resident Evil") als Handlungsort für Filme genutzt - doch überwiegend agieren die (wie in "Polarexpress" auch per Motion-Capturing gesteuerten) virtuellen Schauspieler nicht überzeugend in den digitalen, immer realistischer animierten künstlichen Räumen, im Gegensatz zu den ganz animierten Figuren in Filmen wie "Monster AG" oder "Wall.E", so zumindest die These des Autors, der nach dem sinnlosen Effekt Mega-Spektakel von "2012" auf ein durch auch "Avatar" ausgelöstes Ende der Filme hofft, deren Form (die sensationellen digitalen Simulationen meist gewaltiger Zerstörung) vollkommen die Handlung auslöscht. Ob jetzt wirklich mehr gut erzählte Geschichten in die Kinos kommen?


Ergänzung:

Verwiesen sei auch auf den Effekt des "uncanny valley" bei virtuellen Schauspielern, der wohl bisher bei weitgehend realistischen, aber nicht zureichend realistischen Mimiken eher zu Entfremdung des Zuschauers mit der Figur führt als zur gewünschten Identifizierung.


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