Seine erste Mittelformat-Kompaktkamera mit Fixoptik präsentiert Fujifilm heute – die GFX100RF wiegt mit Objektiv nur 735 g, also weniger als andere GFX-Gehäuse. Mit der Kamera möchte Fujifilm die Mittelformatfotografie einfacher und zugänglicher machen, das größere Format etwa auch für Reise- oder Street-Photography und Schnappschüsse nutzbar machen. Gleichzeitig bekommen jedoch auch Profis ein hochportables Werkzeug für Fotoreportagen. Filmen tut die GFX100RF zwar auch, jedoch ist der Videoschwerpunkt weniger ausgeprägt.

Das RF im Modellnamen steht für "rangefinder-style fixed lens" und das fest verbaute Objektiv war laut Hersteller entscheidend, um den kompakten Formfaktor zu erhalten. Die 35mmF4 Optik entspricht in der Wirkung KB-äquivalent einem 28mm und wurde speziell für die GFX100RF konstruiert, damit sie möglichst nah an den großen Sensor herangeführt werden konnte. Dank eines Zentralverschlusses anstelle eines Schlitzverschlusses wird ein verkürztes Auflagemaß möglich.

Eine optische Bildstabilisation blieb dabei auf der Strecke – nachdem die Kamera auch über keinen IBIS verfügt, gibt es also nur eine elektronische Stabilisation. Ferner lässt sich die Brennweite an der Kamera nicht ändern. Stattdessen gibt es an der Vorderseite einen Einstellhebel für den digitalen Telekonverter, mit dem sich der gewünschte Bildwinkel auswählen lässt. Die 35 mm-Brennweite (äquivalent zu 28 mm KB) lässt sich auf 45 mm, 63 mm und 80 mm (äquivalent zu 36 mm, 50 mm und 63 mm KB) umstellen. Ein neues Einstellrad auf der Kamerarückseite ermöglicht außerdem den Wechsel zwischen neun Bildformaten, darunter 3:4 und 17:6, indem der Sensor entsprechend gecroppt wird. Das Objektiv ermöglicht Nahaufnahmen aus 20 Zentimetern Entfernung.


Die GFX100RF ist ausgestattet mit dem 102-Megapixel-Sensor „GFX 102MP CMOS II“ und dem Hochgeschwindigkeits-Bildprozessor X-Prozessor 5 und unterstützt eine KI-basierte Motiverkennung. Integriert ist ein vierstufiger ND-Filter. Das Display im 3:2-Format lässt sich hochklappen (tilt), der 0.5" OLED EVF löst mit 5.76 Mio. Bildpunkten auf.
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Gefilmt wird in maximal 4K (DCI/UHD) mit bis zu 30 fps, dabei kommt, wie es scheint, der gesamte Sensor zum Einsatz (mit Pixel-Binning), sofern kein elektronischer Stabilisator zugeschaltet wird. So hat man also einerseits eine riesige Sensorfläche (43.8mm x 32.9mm), aber vermutlich auch sehr sichtbare Rolling-Shutter-Effekte ( erste Tests sprechen von deutlichem "Jitter") – und womöglich Hitzeentwicklung. Zu Aufnahmelimits verliert Fujifilm allerdings kein Wort.
Immerhin wird eine hohe 4:2:2 10-Bit-Farbtiefe und F-Log2 unterstützt. Apple ProRes kann nur extern auf SSD aufgezeichnet werden via HDMI. 20 Filmsimulationsmodi stehen zur Auswahl. Miniklinke für Mikrofon/Kopfhörer sind an Bord.
Die Fujifilm GFX100RF soll ab April verfügbar sein und 5.499 Euro kosten.


















