Die Idee eines Programms, das versucht Videofarben an Filmfarben anzupassen ist wahrlich nicht neu. Allerdings hat Filmconvert, das seit wenigen Tagen auch für After Effects und Premiere Pro erhältlich ist immerhin ein freundliches Interface zu bieten, um Grain, Farben und Transferfunktionen einzustellen. Vincent Laforet lobt in einem Artikel das Programm über die Maßen, jedoch können wir uns dem Überschwang nicht ganz anschließen.
Schließlich macht es kaum etwas anderes, als bekannte Funktionen zu kombinieren. Evtl. könnte man bewundern, dass einige Film-Emulations-Funktionen nichtlinear sind, jedoch ist das bei einem nachträglichen Color-Grading nicht unbedingt von Vorteil. Und auch der vielfach ersehnte Hollywood-Look entsteht schon seit Jahren nicht mehr durch das ursprüngliche Filmmaterial, sondern durch eine digitale Post-Produktionskette, die vom analogen Ursprungsmaterial kaum noch eine Farbe neben der anderen lässt. Wer sich selber an einer nichtlinearen Transformation versuchen will, findet immerhin hier dankenswerterweise unter anderem ein paar vorher-nachher Frames für Kodak Vision 3 Material.
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