Die Lichtsetzung ist ein extrem wichtiger Aspekt für Filmemacher, ist praktisch jedoch nicht im Handumdrehen gelernt. Google hat dafür nun ein kostenloses Online-Tool namens "Learning Light" gestartet, welches genau hier helfen soll, denn man kann darin interaktiv mittels eines 3D-Modells verschiedene Lichtszenerien ausprobieren und mit den Parametern der einzelnen Lichter spielen.
Entwickelt wurde das neue Tool in Zusammenarbeit mit dem Google Arts & Culture Lab und dem Künstler Jack Wild – es richtet sich insbesondere an Einsteiger und Kreative, die ihre Fähigkeiten im Umgang mit Studiobeleuchtung – also kontrolliertem Licht – verbessern möchten. Im Zentrum von Learning Light steht ein interaktiver virtueller Studioraum samt menschlichem Modell (auf Wunsch auch mehrere). Zur Auswahl stehen auch verschiedene Hintergründe und Requisiten, welche durch sechs verschiedene virtuelle Lampen ausgeleuchtet werden. Nutzer können Parameter der Lichter wie Helligkeit, Strahlwinkel, Randunschärfe, Farbton und Sättigung einstellen, um zu sehen, wie sich diese auf das Gesamtbild auswirken.

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Das Tool weist aber auch einige Einschränkungen auf, wie die fehlende Möglichkeit, die Lichter frei zu platzieren, dem ChatBot (der per Googles Gemini KI arbeiteten soll, aber eigentlich nur multiple Choice Antworten anbietet auf seine eigenen fragen) echte Fragen zu stellen oder Lichtmodifikatoren wie Softboxen einzusetzen. Trotzdem ist Learning Light eine interessante und vor allem kostenlose Alternative zu professionellen (und kostenpflichtigen) Lösungen und ist besonders für Anfänger interessant. Erfreulicherweise funktioniert "Learning Light" auch auf dem Smartphone – man kann so auch unterwegs Lektionen in Lichtsetzung lernen.


















