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SD PAL | Grafiken mit Text aus Photoshop in Premiere




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Frage von halbschuh:


Hallo zusammen

Ich entschuldige mich im Voraus auf die Gefahr hin, dass dieses Thema ein alter Hut ist, aber ich habe beim besten Willen keine Threads gefunden, die diese Sache ausführlich behandeln.

Ich habe ein HD-Projekt in Premiere Pro 2.0. Ausgangsmaterial ist 1440x1080. Ich habe diverse Grafiken mittels Photoshop CS2 (;Format PSD, 1920x1080, 600dpi), auf 1440x1080 gestaucht, als PNG gespeichert und in Premiere reingeholt. Sieht perfekt aus.

Jetzt: Das ganze Projekt wird auch als SD in PALPAL im Glossar erklärt verfügbar sein. Ich habe also ein Projekt in Premiere Pro 2.0, DV PALPAL im Glossar erklärt Widescreen. Wenn ich hier die Grafiken aus derselben PSD auf entweder 720x576, 768x576 oder gar nativ als 1024x576 abpeichere, sehen die Grafiken auf meinem LCD am Computer einigermasse ok aus, jedoch nicht so gut, wie in Photoshop selbst. Damit kann ich leben, wobei ich nicht verstehe, warum es in HD genauso gut aussieht wie in Photoshop, bei SD aber (;in der selben Grösse wie im Photoshop) zu Qualitätsverlusten kommt.

Wenn ich das Ganze dann als DVD-MPEG2 exportiere und auf einem Röhrenfernseher anschaue, erkennt man überhaupt nichts mehr. Verpixelte Schrift, unlesbar, kein Vergleich zur Darstellung auf LCD.

Was mache ich falsch? Ich habe es mit verschiedenen Schriften probiert, verschiedenen Grösse (;teils nur ein grosser Buchstabe, Schriftgrösse ca. 300), es sieht jedesmal wirklich miserabel aus.

Vielen Dank für Eure Hilfe!




Antwort von robbie:

kleiner hinweis, zum weiter-durchdenken: premiere kann .psd - datein importieren...



Antwort von Markus:

"halbschuh" wrote:
...(;Format PSD, 1920x1080, 600dpi)...

Nur kurz vorab: Wieviel dpi Du da angibst, ist im Videobereich vollkommen egal.

Querverweis:
1000 dpi bei Animationen?

"halbschuh" wrote:
Ich habe also ein Projekt in Premiere Pro 2.0, DV PALPAL im Glossar erklärt Widescreen.

Handelt es sich um HD in einem SD-Projekt oder wurde das Material schon korrekt auf DV-Größe skaliert/gerendert?



Antwort von robbie:

auch richtig, ich war schneller :P... nein, ich denke es lauft alles darauf hinaus, dass er die .psd-dateien importiert. dann sind die schriften und linien vektoren, und dann ist die größe wiederum egal...



Antwort von ulrichs:

Hallo robbie, hallo Markus

Vielen Dank für Eure Antworten!

Ich habe folgendes jetzt probiert. Ich habe 12 Grafiken (;alle 72dpi) erstellt und daraus aus dem Widescreen DV-Projekt aus Premiere Pro 2.0 ein DVD-MPEG2 erstellt:

- Grosse Schrift / 720x576 / Original PSD unverändert
- Grosse Schrift / 720x576 / Neues PSD, ein Layer
- Grosse Schrift / 720x576 / Neues PSD, geglättet

- Kleine Schrift / 720x576 / Original PSD unverändert
- Kleine Schrift / 720x576 / Neues PSD, ein Layer
- Kleine Schrift / 720x576 / Neues PSD, geglättet

Die 720er-Dateien habe ich in Premiere neu interpretiert (;PAL 16:9, Verhältnis 1:1,422)

- Grosse Schrift / 1024x576 / Original PSD unverändert
- Grosse Schrift / 1024x576 / Neues PSD, ein Layer
- Grosse Schrift / 1024x576 / Neues PSD, geglättet

- Kleine Schrift / 1024x576 / Original PSD unverändert
- Kleine Schrift / 1024x576 / Neues PSD, ein Layer
- Kleine Schrift / 1024x576 / Neues PSD, geglättet

Das Resultat ist nachwievor dasselbe. Wenn ich das DVD-MPEG2 auf dem LCD am Computer anschaue, ist das Resultat etwas weniger gut als die Originale im Photoshop. Brenne ich das DVD-MPEG2 effektiv auf DVD und schaue es am Röhren-TV an, haben die Schriften verhackte Schriften und sehen verpixelt aus.

Und die Schriften sind wirklich nicht klein gehalten. Wenn ich das z.B. mit den TV-Sendern vergleiche, die eine Vorschau für einen Film mit Text unterlegen, dann sind deren Schriften etwa um die Hälfte kleiner und sehen gestochen scharf aus auf dem Röhren-TV. Natürlich, die haben andere Technologien am Start, einfach als Vergleich.



Antwort von robbie:

Ich glaube du solltest uns mal einiges screenshots präsentieren. ich hab versucht dein problem "nachzubauen", aber bei mir ist alles scharf...

Hast du auch alle Werte wie PAR korrekt eingegeben?
Nochmal, auf die dpi brauchst du keine rücksicht nehmen...

Dein Problem dürfte beim "neu interpretieren" liegen. Das hab ich noch nie machen müssen... im Photoshop kannst du schon beim erzeugen einer neuen Datei das FormatFormat im Glossar erklärt "DV-PAL-Widescreen" wählen...



Antwort von kisantal2005:

Hallo Robbie

Danke für den Tipp mit den Presets in Photoshop, das wusste ich nicht. Ich habe also ein neues Dokument in Photoshop mit dem Preset PALPAL im Glossar erklärt D1/DV Widescreen, 720 x 576 erstellt.

Wenn ich das in Premiere reinhole, sieht es gut aus, also ohne den Qualitätsverlust, den ich bis anhin hatte.

Dann erstellte ich ein DVD-MPEG2 aus Premiere. Wenn ich das im VLC anschaue sieht das auf dem LCD hier am Computer perfekt aus. Das ist schon mal super!

Wenn ich das jetzt aber auf DVD brenne und an der Röhre (;ich habe zwei verscheidene hier), sieht das Resultat fast gleich aus wie vorhin. Verhackte und verpixelte Schriften.

Ist das einfach ein Grundproblem der Röhre, dass die Qualität einfach mies ist? Andererseits sehen die Text in z.B. dem Abspann eines Films auch nicht verhackt aus.

Wäre es noch eine Möglichkeit, wenn ich statt Photoshop After Effects verwenden würde? Und die Texte nicht als Grafik sondern als Film einbaue?

Danke nochmals für Deine Unterstützung!



Antwort von halbschuh:

Ups, war nicht eingeloggt. Noch eine Frage zum PixelPixel im Glossar erklärt Aspect Ratio: Muss ich da noch was speziell einstellen, nachdem ich den entsprechenden Preset in Photoshop für das neue Dokument gewählt habe? Beim Abspeichern oder sonst irgendwo?



Antwort von halbschuh:

Mit After Effects habe ich es mit der Kompositionseinstellung D1/DV PALPAL im Glossar erklärt Breitwand (;1.42) versucht, das Resultat sieht qualitätsmässig noch schlechter aus...



Antwort von robbie:

Nein, du musst beim Abspeichern nichts ändern.
In Photoshop kann das ganze übrigens schlechter aussehen, als es ist.

Nochmals die Bitte, hier einige Screenshots des Problems anzugeben. Meine Glaskugel ist mir runtergefallen, und die Post braucht immer so lange aus Oz.

Vergiss AfterEffects hier jetzt. Das Problem scheint bei dir jetzt auch noch in der Wandlung nach mpeg zu liegen. Wohl irgendwelche falschen Einstellungen, genau wie beim Photoshop. Wie gesagt, SCREENSHOTS BITTE, dann kann ich dir weiterhelfen, vielleicht, hoffentlich...



Antwort von halbschuh:

Sorry, hier die Screenshots. Attachment hat leider nicht geklappt, kriege hier vom Forum immer eine Fehlermeldung...

Photoshop. 720 x 576.

http://www.northshore.ch/temp/01_photoshop.jpg

Premiere, sieht wunderbar aus:

http://www.northshore.ch/temp/02_premiere.jpg

DVD auf Röhren-TV, verhackt (;sieht wirklich so aus, wurde nicht durch das Foto schlechter):

http://www.northshore.ch/temp/03_roehren_tv.jpg
http://www.northshore.ch/temp/04_roehren_tv.jpg

Auf der 04_roehren_tv.jpg sieht man deutlich auch diese Art "Schatten", weisse Striche hinter der Schrift. Das habe ich auf beiden Röhren-TVs bemerken können. Und die Schriften sehen auf beiden Röhren gleich schlecht aus.

Danke für Deine Hilfe!

Nachtrag: Wenn ich die gebrannte DVD auf dem Computer bzw. LCD anschaue, sieht es perfekt aus. Also scheint die Umwandlung auf DVD-MPEG2 auch korrekt abzulaufen.



Antwort von Martin Dienert:

Hallo halbschuh,

deine Schrift ist einfach zu dünn. Schau dir mal die bei Filmabspännen an. Und auch der Kontrast zwischen Weiß (;Schrift) und Schwarz (;Hintergrund) scheint mir etwas zu hoch. Die Schrift etwas weichzeichnen ist sicher auch möglich. Abkucken bei den Profis ist hier sicher erlaubt. ;-) Ein Fernseher ist nun mal kein Computermonitor.

Martin



Antwort von halbschuh:

Hallo Martin

Danke für Deine Antwort. Ich habe es nun mal mit einer anderen, fetteren Schrift probiert. Und zudem die Schriftgrösse heraufgesetzt. So sieht es schon mal viel besser aus, vielleicht muss ich mich damit halt zufrieden gaben bzw. damit rumspielen, bis ich eine Grösse habe, die einigermassen gut zu lesen ist.

Ich habe diverse DVDs (;Sportfilme, keine Hollywood-Produktionen) angesehen, die haben haufenweise kleine Texte (;mit und ohne transparentem Hintergrund) drin und das sieht auf der Röhre gestochen scharf aus.

Ich bin natürlich froh, wenn ich einen Kompromiss finde. Aber ich wüsste wirklich sehr sehr gern, wie die das so gut hingekriegt haben.



Antwort von robbie:

Nun ja, kleine Schrift schön und gut...
Erstmal...
Welche DatenrateDatenrate im Glossar erklärt verwendest du für mpeg2?

Es könnte auch an den Broadcast-Colors liegen. Reines Weiß ist oft zu weiß.
Probier mal auf die Titel den Effekt "sendefähige Farben" anwenden.

Außerdem könnte es an der Röhre liegen. Hast du das ganze auch auf anderen Fernsehern ausprobiert?



Antwort von PowerMac:

Das Problem ist, dass du DV verwendest. DV ist scheisse für Texte, Abspänne und Animationen. Altbekannt. Nimm Foto-JPEG oder Unkomprimiert für Text. Du darfst natürlich danach nicht in DV wandeln, sondern direkt zu MPEG-2.



Antwort von robbie:

Ja, das stimmt.
Aber Premiere arbeitet intern auch nicht mit DV. Und wenn er beim rendernrendern im Glossar erklärt nach mpeg was verhaut, nützt jedes mjpeg nichts.
Weil warum schafft Premiere bei mir kleine und dünne Schriftarten, wie zB die Helvetica Ultra Condensed?



Antwort von PowerMac:

Ich schätze fast, dass Premiere das doch macht in seiner Version:

JPEG/PNG --> DV --> MPEG-2

Es muss aber so sein:

TIFF/PNG/Photoshop --> MPEG-2

oder:

TIFF/PNG/Photoshop --> Foto-JPEG/Animation CodecCodec im Glossar erklärt --> MPEG-2

Und zwar ohne zwischenberechnen der Timeline! Man braucht kein DV dazwischen.



Antwort von robbie:

Wäre sicher eine elegante Lösung. Inzwischen arbeitet er ja wenigstens mit den .psd - Datein. Da hat er schon einige Probleme weniger. Ich muss das jetzt glatt mal ausprobieren... ich hab schon ewig keine png mehr importiert als titel...



Antwort von Markus:

"PowerMac" wrote:
Ich schätze fast, dass Premiere das doch macht in seiner Version:

JPEG/PNG --> DV --> MPEG-2

Da bin ich nicht so sicher. Wenn ich Titel mit kritischen (;!) Farben in der TimelineTimeline im Glossar erklärt habe und diese dann nach MPEG2MPEG2 im Glossar erklärt wandle, sieht das Ergebnis (;hier: der Titel) deutlich besser aus als wenn ich den Inhalt der TimelineTimeline im Glossar erklärt erst in ein neues DV-AVIDV-AVI im Glossar erklärt speichere, diese neue Videodatei erneut importiere und mit den gleichen Parametern MPEG2-komprimiere.

"halbschuh" wrote:
Ich habe also ein Projekt in Premiere Pro 2.0, DV PALPAL im Glossar erklärt Widescreen.

Meine Frage von weiter oben war noch offen und ich vermute hier die Ursache des Problems: Handelt es sich um HD-Material in einem SD-Projekt oder wurden die Videoinhalte schon korrekt auf DV-Größe skaliert/gerendert, bevor der Titel hinzugefügt wurde? Nicht dass es am Ende doch ein Renderproblem von Premiere ist, z.B. indem intern der Titel auf einen HD-Inhalt gesetzt und dann im zweiten Schritt alles (;inkl. Titel) skaliert wird.



Antwort von halbschuh:

Hallo zusammen!

Wow! Vielen Dank für die vielen Antworten und die vielen Inputs, ist ja super!

Ich habe jetzt folgendes gemacht:

1. Mein HD-Ausgangsmaterial (;1440x1080) als QuickTime unkomprimiert (;Apple Keiner) aus Premiere via Adobe Media Encoder exportiert.

2. In Premiere ein neues Projekt (;DV PALPAL im Glossar erklärt Widescreen) angelegt und die unkomprimierten HD-QuickTime-Files importiert, auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt gezogen und skaliert.

3. In Photoshop habe ich ein neues Dokument mit dem Preset "PAL D1/DV Widescreen" erstellt.

4. Jetzt kommt das, was meiner Ansicht nach zum Gelingen wesentlich beigetragen hat. Ich habe, wie bereits von Martin Dienert und robbie erwähnt, eine weniger dünnere Schrift (;Farbe: #bababa) verwendet und darauf einen Schatten gelegt (;75%, 2px Grösse, 2px Abstand, Farbe: #222222).

5. Die Grafiken als PSD gesichert und in Premiere wieder importiert und auf die TimelineTimeline im Glossar erklärt gesetzt. Danach habe ich ein DVD-MPEG2 (;in meinem Falle mit ProCoder3) aus Premiere erstellt und das Resultat sieht dem vom Anfang in keinster Weise ähnlich.

Vielen Dank für all Eure Hilfe und Hinweis!



Antwort von halbschuh:

Nachtrag: Was effektiv das Problem war, ist die im Projekt verwendete Bittiefe für das RendernRendern im Glossar erklärt der Clips. In Premiere kann man - soweit ich weiss - nicht wie in Final Cut Pro einen eigenen CodecCodec im Glossar erklärt für die jeweilige Sequenz auswählen. Daher werden sämtliche Grafiken, die in Premiere importiert, in die TimelineTimeline im Glossar erklärt eingefügt und dann gerendertgerendert im Glossar erklärt werden, in mpeg2 umgewandelt (;HDV = mpeg2). Dies daher, weil Premiere auf den CodecCodec im Glossar erklärt des Ursprungsmaterial (;also die Clips im Projekt) zurückgreift und alles mit diesem CodecCodec im Glossar erklärt rendert. Dies führt natürlich zu Qualitätsverlusten. Dem entgegen zu wirken kann folgendes gemacht werden:

In Premiere: Menü Projekt > Projekteinstellungen > Allgemein > Video-Rendering > Maximale Bittiefe aktivieren.

Das ergab bei mir ein Quantensprung bezüglich Qualitätsverbesserung.




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