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Pal-DVD erstellen aus HDV




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Frage von Alex_HH:


Liebes Forum,

hab leider schon wieder eine Frage zu Vegas Movie Studio 9.0.

Ich habe ein Projekt angelegt mit HDVHDV im Glossar erklärt 1440x1080 (;gecaptured mit Sony PMB) Material.

Beim Start habe ich zunächst angegeben, ich weiss noch nicht, wie ich das Projekt ausgeben will.

Im Videovorschaumonitor habe ich dann doch Angaben zu den Projekteigenschaften gemacht:
Vorlage: PAL-DV_Breitbild (;720x576)
Fieldreihenfolge: Grundeinstellung ist auf "unteres Feld zuerst", bei meinem Ausgangsmaterial HDVHDV im Glossar erklärt steht "oberstes Feld zuerst"

UND NUN?

Renderqualität auf optimal gestellt.

Deinterlace-Verfahren auf KEIN gestellt.

So! Da ich eine Pal-DVD erstellen möchte habe ich jetzt mal eine kurze 15sec Sequenz probegerendert.

Da es unter "rendern als..." die DVD-Ausgabe nicht gibt, also auf "Film erstellen" geklickt.

Dann fragt mich Vegas aber nur noch nach dem Pfad und los gehts...

Keine Chance noch irgendwas einzustellen.

Meine Fragen:

Berücksichtigt diese Ausgabe meine Vorgabe in den Projekteigenschaften?

Welche Einstellung bei der Fieldreihenfolge?

Deinterlacing? Keine oder FieldField im Glossar erklärt mischen? (;dachte, es ist besser, wenn das Ausgabegerät deinterlaced)

Kurzum: Bin mit der Qualität nicht zufrieden. Sieht irgendwie matschig aus und ich bilde mir ein, dass mit den Halbbildern auch was nicht stimmt. Ich meine, bei manchen Bewegungen die Zeilen zu erkennen. (;nicht diese typischen Bewegungs-Zacken, wenn deinterlacing deaktiviert ist)

Mach ich einen Fehler oder gibt es generell eine qualitativ höherwertige Downscalierung auf PALPAL im Glossar erklärt für DVD?

Danke für jeden Tipp, die Suchfunktion hat mit hier nicht so richtig weiter geholfen.




Antwort von Alex_HH:

kleine Ergänzung:

hab gerade gesehen, dass ich unter "rendern als" bei mpeg2 auch DVD PALPAL im Glossar erklärt und DVDwidePAL (;nur kompatibel mit Sony CD Architect) auswählen kann. Aber wahrscheinlich passiert da genau dasselbe, wie unter "Film erstellen"!?



Antwort von Marco:

"Deinterlace-Verfahren auf KEIN gestellt."

Wenn du damit die entsprechende Option in der Projekteinstellungen meinst, dann wäre das falsch. Das sollte dort in der Regel immer auf "Fields mischen" stehen. Auch wenn der Name anderes suggeriert, mit normalem Deinterlacing hat diese Einstellung nur indirekt zu tun.

Genaue Informationen zum DVD-gerechten RendernRendern im Glossar erklärt findest du auf www.vegasvideo.de im Tutorialbereich.

Marco



Antwort von Alex_HH:

@ Marco

Ich bin dir wieder einmal zu Dank verpflichtet! Wenn du nicht wärst...

Ich kann ansonsten in Vegas MSP 9.0 beim PAL-DVD RendernRendern im Glossar erklärt aber keine benutzerdefinierten Einstellungen mehr vornehmen. Dachte da an VBRVBR im Glossar erklärt, 2pass etc..

Gibt es das nur bei Vegas Pro oder würde das eh nichts bringen?

Kann auch sein, dass meine Vorschau in Sony DVD-A nur matschig aussieht und das Ergebnis später ganz okay ist. Bilde mir ein, das mpeg2 sieht im VLC-Player besser aus. Ist das möglich?



Antwort von Marco:

Stimmt, in Movie Studio können dafür ja nur die fertigen Templates abgerufen werden, ohne eigene Modifikationen. Das vergesse ich immer wieder. Zu dem Look kann ich nicht viel sagen, da ich in der Regel Vegas Pro nutze.

Marco



Antwort von Alex_HH:

Das heisst, in Vegas Pro könnte ich evtl. noch einiges an Qualität rausholen durch individuelle Einstellungen für das Rendern?

Das ist dann wohl der Unterschied zwischen Semi-Profi und Amateur-Version... Sei's drum!

Danke für deine Tipps!



Antwort von Marco:

Ja, mit Vegas Pro gibt es diverse Möglichkeiten, das Ergebnis noch zu optimieren. Es lassen sich individuelle Einstellungen sogar in Vegas abspeichern und solch ein Preset lässt sich dann nach Kopieren selbst in Movie Studio abrufen und nutzen (;ohne dass dort noch etwas geändert werden könnte). Das ist aber normalerweise kein praktikabler Weg, um Movie Studio bzgl. Rendermöglichkeiten aufzurüsten.

Noch eine Ergänzung: Die Projekteinstellungen haben in der Regel keinerlei Einfluss auf die Rendereinstellungen, sondern betreffen die Projektvorschau. Eine Ausnahme dabei ist natürlich die Renderqualität, die sich sowohl in den Projekteinstellungen als auch nochmal in den Rendereinstellungen wählen lässt.
Das Deinterlace-Verfahren, wie oben schon erwähnt, am besten immer auf "Fields mischen" stehen lassen. Es gibt nur sehr wenige Ausnahmen, wo hier eine andere Einstellung gewählt werden sollte.

Marco



Antwort von Marco:

Noch was. Mäßige Resultate beim Erstellen einer Video-DVD aus HDV-Material basiert oft auch aus dem Downscaling. Da gibt es irgendwie scheinbar keinen goldenen Mittelweg, denn entweder erzeugt der Output scharfe Bilder mit flimmernden Kanten, oder die Kanten bleiben ruhig, aber das Bild ist nicht mehr wirklich scharf. Damit kämpfen viele, die HD(;V)-Material benutzen, mehr oder minder unabhängig von der Schnittsoftware.
Wenn du dein Resultat etwas aufschärfen möchtest, dann render doch erstmal zu PAL-DV Breitbild, wende darauf den Filter "Unsharp-Mask" an und rendere dann zu dem MPEG-2MPEG-2 im Glossar erklärt, das du für die DVD verwendest. Wenn du Glück hast, sieht das besser aus. Aber vermutlich wird es dann wild flimmern und den MPEG-Encoder noch mehr überfordern.

Marco



Antwort von Alex_HH:

Danke für den Tipp!

Liegt es vielleicht auch daran, dass das Pixelverhältniss von HDVHDV im Glossar erklärt zu WidePAL noch "umgerechnet" werden muss?

Der Qualitätsverlust beim Downscalieren auf ähnliche Auflösung als wmv-Files fällt nicht so gravierend aus, oder?



Antwort von Marco:

Beides eher nicht. Das liegt bei Downskalierungen von Video in der Natur der Sache, erstmal unabhängig von Pixelseitenverhältnis und Codec. Natürlich bestimmten am Ende sämtliche Faktoren das Resultat.

Marco



Antwort von weitwinkel:

das beim konvertieren von hdv zu dvd doch einiges
rauszuholen ist zeigt diese diskussion:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=7898
theoretisches zur möglichen sd qualität findet ihr hier:
http://www.hackermovies.com/84267/HDV-4%3A2%3A0-nach-SD-4%3A2%3A2/10124//
gruß cj



Antwort von ralph-andre:

Hallo Alex
ich kann dir nur wärmstens empfehlen es mit Sony vegas Pro 8 zu probieren.
Ich habe zuerst bei Sony eine kostenlose Testversion heruntergeladen und da mich das Ergebnis überzeugt hat habe ich bei Ebay günstig eine Vollversion erstanden.
Ich capture damit die HDVHDV im Glossar erklärt Bänder ,schneide dann den Film und dann rendere ich im smart rendering verfahren im FormatFormat im Glossar erklärt 1280x720. Im Dropdownmenue auswählen MPEGMPEG im Glossar erklärt 2(;Mainconcept 1080 50i-.m2t).(;Das .m2t bewahre ich zusätzlich auf einer externen Festplatte auf bis BluRay erschwinglich wird).
Danach das fertige bearbeitete m2t laden und als DVD-PAL 16:9 rendern.Mit dem integrierten MainconceptEncoder klappt das einwandfrei und schnell.Evtl. in den benutzerdefinierten Einstellungen nochmal die Settings überprüfen.Topfield first ist hier die richtige Wahl.Ansonsten kann alles so bleiben
Zum DVD Authoring benutze ich den leicht zu bedienenden TMPGenc DVD Author3.Hier kann man als Tonspur noch AC-3 auswählen wenn man möchte.
Gruß Ralph-Andre



Antwort von Alex_HH:

Hallo Ralph-André,

danke für deine Antwort.

Ich mache es inzwischen ähnlich. Ich rendere aber sogar in 1440x1080, also im Ursprungsformat und behalte dieses m2t-file auf meiner Festplatte. Ich kann das Projekt in Vegas Movie Studio entweder zusätzlich als Wide-DVD-Pal rendernrendern im Glossar erklärt oder den m2t-File in DVD Architect auf DVD komprimieren lassen.

Einen Tick besser sieht das ganze noch aus, wenn ich das m2t-Ausgangsmaterial mit HCenc und Avisynth auf DVD-Pal rendere. (;wie in dem Link oben beschrieben) Ist aber natürlich ein Mehraufwand, der nur einen klitzekleinen Qualitätsunterschied bringt.

Wie kommt es, dass du auf 1280x720 archivierst? Drehst du nicht auf 1080x1440?

Ich denke, dass die Encoder bei Vegas Movie Studio und Vegas (;pro) identisch sind, oder würde da jemand widersprechen?



Antwort von Marco:

"Ich denke, dass die Encoder bei Vegas Movie Studio und Vegas (;pro) identisch sind, oder würde da jemand widersprechen?"

Die Encoder sind gleich. Aber in Movie Studio gibt es bei den meisten Formaten keinerlei Einstellungsmöglichkeiten, während in Vegas viele Parameter individuell definierbar sind, was einen direkten Einfluss auf die erreichbare Qualität haben kann.

Marco



Antwort von ralph-andre:

Hallo Alex

Sorry ich hatte mich vertan,ich benutze folgendes Parameter aus Vegas Pro 8:
Main-Concept
HDV 1080-50i
Audio: 384 Kbit/s; 48.000 Hz; LayerLayer im Glossar erklärt 2
Video: 25 fps; 1440x1080

Durch diese Einstellung wird eine MPEG-2-Datei für HDVHDV im Glossar erklärt 1080-50i mit der Erweiterung .m2t erstellt.

Aus diesem mache ich dann vorerst noch DVD Pal 16:9 wie in meinem ersten beitrag oben beschrieben.Auf meinem 42 Zoll LCD sieht es fantastisch aus.



Antwort von Alex_HH:

Hallo nochmal,

ja, so mach ich es auch. Auf dem 37'' FullHDFullHD im Glossar erklärt LCD sieht es für PAL-Verhältnisse echt gut aus.

Wie gesagt, noch etwas mehr Schärfe kitzel ich mit diesem Vorgehen raus:
http://www.videotreffpunkt.com/thread.php?threadid=7896

Muss aber auch nicht sein.... Ist marginal im Vergleich zu Vegas....



Antwort von ralph-andre:

das sieht nach viel aufwand aus (;-;


ich warte auf bluray brenner und discs zu erschwinglichen preisen.Sony vegas ist ja für dieses Ausgabeformat schon entsprechend gerüstet.

DVD Authoring dafür gibts auch schon.


ebenfalls viele grüße aus HH

Ralph Andre



Antwort von Marco:

Das Blu-ray-Authoring gehört zur Vollversion von Vegas Pro 8 in Form von DVD Architect 5.0 automatisch mit dazu.

Marco



Antwort von ralph-andre:

Hallo Marco

DVD Architect 5 scheint in meiner Vegas Version nicht enthalten,allerdings die Möglichkeit entsprechende Files herzustellen, oder ich finde die Funktion zum Starten des Programms nicht.

Ich hab mich mit DVD Architect 3 in englisch abgequält und benutze zur zeit TMPGenc als Authoringprogramm,überlege demnächst auf deren neues Programm Authoring Works 4 upzugraden.
Bin mit der Testversion schon ganz zufrieden,man muß da halt kein Profi sein um DVDs herzustellen.
Sony ist da sehr kompliziert finde ich.Ich habe noch keine DVD mit Kapitelanwahl hinbekommen.



Antwort von Alex_HH:

Man kann ja auch mal eine DVD aus HDVHDV im Glossar erklärt Material brennen um etwas kompatibler zu sein für Leute, die sich nicht immer gleich die neuesten technischen Spielzeuge zulegen.

Die Avisynth-Variante dauert gar nicht so viel länger, wenn man es denn mal kapiert hat. Man braucht schon etwas mehr PC-Know-How.



Antwort von ralph-andre:

PC Ahnung und vor allem Geduld,also ich gehör auch nicht zu denen die immer gleich kaufen wenn was neu ist.Meist fallen die Preise nach kurzer Zeit sowieso.Siehe LCD TVs und überhaupt Elektronik.
Ich find den Gedanken aber schon reizvoll wenn man schon HDVHDV im Glossar erklärt hat dieses auch über entsprechend "verschleißfreie" Medien auf dem LCD anschauen zu können.
Aus Gründen der Abnutzung schaue ich auch nicht die Bänder über Cam HDMIHDMI im Glossar erklärt obwohl das natürlich schonmal einen Eindruck davon gibt was den Unterschied zu PALPAL im Glossar erklärt macht.
Ich hab auch schon probiert via VGA Kabel vom PC auf den LCD TV zu gehen,aber leider erfolglos.HDMI Ausgang am PC habe ich leider nicht und die Wiedergabe der m2t dateien über media Player am PC ist nicht optimal.
Ich werd aber mal probieren was du da beschrieben hast,denn es gibt verdammt gute PALPAL im Glossar erklärt DVDs die fast schon wie HD aussehen.



Antwort von Marco:

Wenn die Lizenz für DVD Architect nicht dabei war, dann war es keine Vegas Vollversion, sondern eine vergünstigte OEM-Version, die viele Händler von einem Kamerabundle abgekapstelt hatten.

Eine Funktion dafür gibt es in Vegas nicht. Das DVD-Authoring läuft dort über DVD Architect als separate Software, wobei die Lizenz von DVD Architect im regulären Verkauf fest zu Vegas gehört. Also Vegas regulär gekauft beinhaltet immer auch die Lizenz für DVD Architect.
In Vegas wird nur das RendernRendern im Glossar erklärt - passend für DVD Architect - abgehandelt. DVD Architect gibt es seit ein paar Jahren auch in deutscher Sprachversion.

Marco



Antwort von ralph-andre:

Hallo Marco

Genau so eine Version ist es.Hat aber ja auch nur einen Bruchteil von der Vollversion gekostet Ich werd mich aber mal beizeiten nochmal mit dem DVD Architecten beschäftigen.Es ist bestimmt ganz reizvoll weil dieser ja sehr viele individuelle Möglichkeiten bietet.Wie ja auch zum beispiel DVDs mit Kopierschutz zu versehen,oder irre ich mich da?
Momentan nutze ich aber erstmal TMPGenc zum DVD Authoring weils einfacher ist(;-:

Gruß Ralph-Andre



Antwort von Marco:

Nur ein Presswerk kann eine DVD mit Kopierschutz versehen. DVD Architect erzeugt und speichert lediglich die Informationen, die das Presswerk dazu benötigt. Es ist also optionaler Bestandteil des Mastering-Prozesses (;der in DVD Architect stattfinden kann) als Vorbereitung für eine Pressung. Kopierschutzmechanismen dieser Art für selbstgebrannte DVDs gibt es nicht.

Marco




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