| MiniDV-Cassetten: Einlesen (ohne Camcorder?) und aufbewahren?
Frage von Gödeke Michels:
Hallo,
noch ein paar Fragen: Wie handhabt ihr das mit den MiniDV-Cassetten? Ich habe inzwischen einen "Stapel" von 190 Bändern, da werden die kleinen Karton unübersichtlich. Gibt es da *empfehlenswerte" Systeme wie seinerzeit die Floppy- oder CD-Kisten?
Und wie lest ihr die Bänder ein? Mit der Kamera oder mit einem Tischgerät? Wie ist da derzeit der Preisbereich? Meine letzte Suche (;um 2003 herum) ergab für Tischgeräte einen unteren Preisbereich von 1300 Euro, da habe ich mir dann lieber doch eine 2. Kamera gekauft...
Gibt es vieleicht schon "nackte" Laufwerke die in den Schacht beim Tower reinpassen?
-- MiniMac C2D - Nette kleine Kiste...
Antwort von Bernd Nomi:
Gödeke Michels schrieb: > Hallo, > > noch ein paar Fragen: Wie handhabt ihr das mit den MiniDV-Cassetten? Ich > habe inzwischen einen "Stapel" von 190 Bändern, da werden die kleinen > Karton unübersichtlich. Gibt es da *empfehlenswerte" Systeme wie > seinerzeit die Floppy- oder CD-Kisten?
Hallo ich hebe nur MINI DV Bänder auf (;ich benutze noch immer eine MiniDV-Kamera) wenn diese wirklich wichtig sind. Es sind bis jetzt etwa 20 Stück die diesen Status von mir bekommen haben und ich lagere sie in einer richtig schweren, ausrangierten Geldkassette. Das ist eine Kassette aus richtig dickem Stahlblech, nicht so ein Konservendosenblech ;) Dort liegen sie trocken (;mit einem Beutel Trockengel), dunkel, vor magnetischen Einflüssen weitgehend geschützt und an einem Ort der nur geringe Temperaturschwankungen durchmacht. Als Abspielgerät dient der Camcorder. Bei den digitalen Camcordern ist der Einfluss der Abnutzung auf Störungen beim Abspielen geringer als das bei analogen Aufzeichnungen der Fall ist. Die Kamera benutze ich auch zum digitalisieren von BETA, SuperBeta, VHS und S-VHS Bändern wenn es sein muss. > > Und wie lest ihr die Bänder ein? Mit der Kamera oder mit einem > Tischgerät? Wie ist da derzeit der Preisbereich? Meine letzte Suche (;um > 2003 herum) ergab für Tischgeräte einen unteren Preisbereich von 1300 > Euro, da habe ich mir dann lieber doch eine 2. Kamera gekauft...
das halte ich für eine gute Idee. Wenn ich eine neuen Camcorder kaufen müsste, würde ich einen auswählen, der auf Festplatte aufzeichnet und zwar möglichst im DV-AVI Format , auf keinen Fall als MPG oder ähnliches.
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Antwort von Gödeke Michels:
Bernd Nomi wrote:
> ich hebe nur MINI DV Bänder auf (;ich benutze noch immer eine > MiniDV-Kamera) wenn diese wirklich wichtig sind.
Ich auch. Die Konzerte einer Verwandten, mit 3 Kameras aufgezeichnet, 2 mal pro Jahr, was meinst du wieviel da in 5 JAhren allein davon zusammenkommt. Nur mal so als Beispiel.
-- MiniMac C2D - Nette kleine Kiste...
Antwort von Thomas Einzel:
Gödeke Michels schrieb: > Hallo, > > noch ein paar Fragen: Wie handhabt ihr das mit den MiniDV-Cassetten? Ich > habe inzwischen einen "Stapel" von 190 Bändern, da werden die kleinen > Karton unübersichtlich. Gibt es da *empfehlenswerte" Systeme wie > seinerzeit die Floppy- oder CD-Kisten?
nach http://de.wikipedia.org/wiki/Minidv#Speicherplatzbedarf pro Kassette
hat eine MiniDV Kassette eine Kapazität von 13GB (;60min) und 17GB (;80min), ich rechne mal einfach mit 15GB - ca. 2,8TB.
Also (;nach Sichtung ob tatsächlich alles gesichert werden soll) würde ich das auf mehrere externe Festplatten (;bzw. einem Gehäuse mit mehreren HDDs als JBOD) speichern, die günstigsten Preise (;ca. 6 bis 7Cent je GB haben aktuell 1TB und 1,5TB HDDs
Besser wären min. 2 Festplattensätze...
Die Originalbänder würde ich nur noch als Backup betrachten, in beliebigem Karton bei vom Hersteller empfohlenen Bedingungen. Oder löschen und verkaufen und einen 2. HDD Satz.
> Und wie lest ihr die Bänder ein? Mit der Kamera oder mit einem > Tischgerät? Wie ist da derzeit der Preisbereich? Meine letzte Suche (;um > 2003 herum) ergab für Tischgeräte einen unteren Preisbereich von 1300 > Euro, da habe ich mir dann lieber doch eine 2. Kamera gekauft... > > Gibt es vieleicht schon "nackte" Laufwerke die in den Schacht beim Tower > reinpassen?
AFAIK gab es die mal - zum mehrfachen Preis billiger MiniDV Camcorder.
Thomas
Antwort von Ralf- D. Grobe:
""Gödeke Michels"" schrieb im Newsbeitrag MiniDV-Cassetten: Einlesen (;ohne Camcorder?) und aufbewahren?### > Hallo, > > noch ein paar Fragen: Wie handhabt ihr das mit den MiniDV-Cassetten? Ich > habe inzwischen einen "Stapel" von 190 Bändern, da werden die kleinen > Karton unübersichtlich. Gibt es da *empfehlenswerte" Systeme wie > seinerzeit die Floppy- oder CD-Kisten? Hmmm... ich überspiele die meisten Bänder wieder, wenn das "Endprodukt" des Bandes (;z.B. DVD) erstellt wurde. Bis das die erstmaligen Aussetzer uns scheiden... Ein paar Bänder stehen im Schrank rum. Die wandern demnächst in einen stabilen Pappkarton, möglichst platzsparend, da ich nicht drauf zugreifen brauche. In Deiner Situation würde ich die in Lagerung sichtbare Seite der Cassettenhülle mit dem Aufnahmedatum und einem passenden Titel beschriften. Seltsam fand ich die Verpackungsangabe eines Herstellers, die Cassetten sollen stehend gelagert werden. > > Und wie lest ihr die Bänder ein? Mit der Kamera oder mit einem > Tischgerät? Wie ist da derzeit der Preisbereich? Meine letzte Suche (;um > 2003 herum) ergab für Tischgeräte einen unteren Preisbereich von 1300 > Euro, da habe ich mir dann lieber doch eine 2. Kamera gekauft... > Vielleicht ist es ein Relikt aus analogen Zeiten, aber ich spiele Cassetten möglichst mit dem Gerät ab, mit dem ich sie auch aufgenommen habe (;macht im Digitalformat eigentlich keinen Sinn). Ein reines Tischgerät habe ich vor ein paar Monaten auf einer Website gesehen. Aber das war alles Profi-Equipment, und den Preis habe ich mir nicht gemerkt; zu teuer. Eine zweite Camera als "Backup-System" macht da wirklich mehr Sinn.
Gruß Ralf
Antwort von Bernd Nomi:
Thomas Einzel schrieb:
> Also (;nach Sichtung ob tatsächlich alles gesichert werden soll) würde > ich das auf mehrere externe Festplatten (;bzw. einem Gehäuse mit mehreren > HDDs als JBOD) speichern, die günstigsten Preise (;ca. 6 bis 7Cent je GB > haben aktuell 1TB und 1,5TB HDDs > > > Besser wären min. 2 Festplattensätze... > > Die Originalbänder würde ich nur noch als Backup betrachten, in > beliebigem Karton bei vom Hersteller empfohlenen Bedingungen. Oder > löschen und verkaufen und einen 2. HDD Satz.
...genau so mache ich es. Die Bänder sind nur weitere Backups, die allerdings überhaupt nicht bearbeitet wurden. Die fertig bearbeiteten Filme speichere ich auf 2 Festplatten die mehrmals im Jahr abgeglichen und überprüft werden. Dieses doppelte speichern mache ich auch mit den Musikdateien so denn es hat mich fast ein Jahr Arbeit gekostet, alle CDs, LPs und DATs zu erfassen, zu taggen usw. Da bin ich dann nicht leichtsinnig und vertraue auf nur ein Medium. Die Bänder hebe ich vor allem deshalb in der erwähnten Stahlkassete auf weil ich sie a) bereits hatte b) ich magnetische Einflüsse möglichst ausschließen will.
Antwort von Bernd Nomi:
Ralf- D. Grobe schrieb:
> Vielleicht ist es ein Relikt aus analogen Zeiten, aber ich spiele Cassetten > möglichst mit dem Gerät ab, mit dem ich sie auch aufgenommen habe (;macht im > Digitalformat eigentlich keinen Sinn).
Jaiiin, Laufwerke nutzen sich ab, die Spurlage verändert sich ium Lauf der Zeit usw. Bei analogen Systemen bemerkt man das recht frühzeitig an Bild- oder/und Tonfehlern. Digitale Systeme sind da toleranter, was sich allerdings als eine trügerische Falle herausstellen kann. Wird nämlich diese Toleranz überschritten, geht oft "von jetzt auf gleich" garnichts mehr. Dann muss das Abspielgerät wie auch bei analogen Geräten auf das vorhandene Band eingestellt werden. Besonders gemein sind diese Abnutzungserscheinungen wenn man eine Kamera über einen sehr langen Zeitraum benutzt hatte. Am Schluß lassen sich dann die ganz alten Bänder (;die zuerst benutzten) nicht mehr problemlos abspielen und falls man die Kamera zur Wartung gibt und dort das Laufwerk wieder hergestellt wurde, lassen sich die zuletzt aufgenommenen nicht abspielen. Also rumschrauben oder ein billiges Zweitgerät bei ebay kaufen. Das hatte ich mal mit einem Hi8 Camcorder so machen müssen.
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Antwort von Ralf- D. Grobe:
"Bernd Nomi" schrieb im Newsbeitrag Re: MiniDV-Cassetten: Einlesen (;ohne Camcorder?) und aufbewahren?### > Ralf- D. Grobe schrieb: > >> Vielleicht ist es ein Relikt aus analogen Zeiten, aber ich spiele >> Cassetten möglichst mit dem Gerät ab, mit dem ich sie auch aufgenommen >> habe (;macht im Digitalformat eigentlich keinen Sinn). > > Jaiiin, Laufwerke nutzen sich ab, die Spurlage verändert sich ium Lauf der > Zeit usw. Bei analogen Systemen bemerkt man das recht frühzeitig an Bild- > oder/und Tonfehlern. Digitale Systeme sind da toleranter, was sich > allerdings als eine trügerische Falle herausstellen kann. - snip - Ja, da gute alte "Tracking" der Bandlaufwerke ;-) Deswegen alsbald auf verarbeitendes Medium bringen, möglichst vom Original-Aufnahmegerät. Von der Einflußnahme magnetischer Felder auf die Cassetten wollte ich erst garnicht anfangen, macht hier aber doch Sinn: Ich hatte eine DV-Camera mal bei Aufnahme wegen der Perspektive auf einen Getränke-Kühlschrank gelegt; das war ganz falsch. Das Band war neu, die Camera funktionstüchtig, das Band wurde aber durch die E-magnetische Strahlung "angelöscht". - Und war nicht mehr brauchbar. Danke für die Bestätigung, ich bin doch noch nicht alterssenil ;-) Ralf
Antwort von Gödeke Michels:
Ralf- D. Grobe wrote:
> Seltsam fand ich die Verpackungsangabe eines Herstellers, die Cassetten > sollen stehend gelagert werden.
Ist nicht seltsam:
Liegend können die Bänder im Laufe der Zeit, auch auf dem Wickel, abrutschen und verknittern. Oder das Band ist nicht exakt lagerichtig mit anderen Spuren übereinander. Macht Knick- oder Ruschsspuren.
Bei stehender Lagerung können solche Effekte kaum entstehen.
-- MiniMac C2D - Nette kleine Kiste...
Antwort von Bernd Nomi:
Gödeke Michels schrieb:
> Liegend können die Bänder im Laufe der Zeit, auch auf dem Wickel, > abrutschen und verknittern. Oder das Band ist nicht exakt lagerichtig > mit anderen Spuren übereinander. Macht Knick- oder Ruschsspuren. > > Bei stehender Lagerung können solche Effekte kaum entstehen.
solange nicht den auf den Bildern agierenden Personen alle Farbe vom Kopf anfangend in die Beine sickert. ;) -- ><(;(;(;°> ><(;(;(;*< ><(;(;(;°> ><(;(;(;*< Wäre die Umwelt eine Bank, ihr hättet sie längst gerettet www.foodwatch.de www.regenwald.org
Antwort von Ralf- D. Grobe:
"Bernd Nomi" schrieb im Newsbeitrag Re: MiniDV-Cassetten: Einlesen (;ohne Camcorder?) und aufbewahren?### > Gödeke Michels schrieb: - snip - > > solange nicht den auf den Bildern agierenden Personen alle Farbe vom Kopf > anfangend in die Beine sickert. ;) LOL - das isses! So kann ich die uralten VHS-Cassetten retten: Ein paar Tage "auf den Kopf" legen. Einige Bänder machen "blasse Füße" und "bunte Köpfe", das ist gar kein Tracking-Problem ;-) Ralf
Antwort von Volker Schauff:
Gödeke Michels schrieb:
> Und wie lest ihr die Bänder ein? Mit der Kamera oder mit einem > Tischgerät? Wie ist da derzeit der Preisbereich? Meine letzte Suche (;um > 2003 herum) ergab für Tischgeräte einen unteren Preisbereich von 1300 > Euro, da habe ich mir dann lieber doch eine 2. Kamera gekauft...
Die preiswerteste Methode ist immer noch Camcorder. Es gibt eigentlich nur drei Kategorien Geräte: - Camcorder (;ein gebrauchter mit defekter Optik als bloßer Zuspieler sollte es tun, wenn man den anderen schonenen will, das Problem ist nur, dass MiniDV Longplay oft sehr stark am Aufnahmegerät hängt und mit anderen Cams und Standalones garnicht abspielbar ist, SP ist kein Thema) - SVHS-MiniDV Kombis (;nur noch gebraucht von JVC, wobei deren MiniDV Laufwerke ziemlich mies gewesen sein sollen was die Verarbeitung angeht, waren vermutlich Camcorder-Laufwerke auf Frontloading umgerüstet). Gebrauchtpreise wenn ich mich recht erinnere um die 500 Euro. - DV und DVCAM Standalones die auch die großen DV-Kassetten aufnehmen können. So ab 2000 Euro Gebrauchtpreis bist du dabei. Das sind allerdings auch Heavy Duty Geräte und verspeisen deine knapp 200 Kassetten zum Frühstück.
> Gibt es vieleicht schon "nackte" Laufwerke die in den Schacht beim Tower > reinpassen?
Schon? Wäre schön, wenn es sie "noch" gäbe. FAST und Como hatten (;baugleich) sowas mal Ende der 90er. So alle zwei Jahre taucht sowas mal bei Ebay auf und geht zu utopischen Gebrauchtpreisen im 4-stelligen Bereich (;Neupreis /- ein bischen) weg. Dabei ist das auch nur ein modifiziertes Camcorder-Laufwerk.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Volker Schauff:
Ralf- D. Grobe schrieb:
>> Jaiiin, Laufwerke nutzen sich ab, die Spurlage verändert sich ium Lauf >> der Zeit usw. Bei analogen Systemen bemerkt man das recht frühzeitig >> an Bild- oder/und Tonfehlern. Digitale Systeme sind da toleranter, was >> sich allerdings als eine trügerische Falle herausstellen kann. > - snip - > Ja, da gute alte "Tracking" der Bandlaufwerke ;-)
Nur, dass das Tracking sich nicht verstellen kann, außer es wird bei einer Wartung "mutwillig" verstellt.
Die Umlenkpfosten, die auch für die mechanische Bandführung und somit für seine Lage entlang des Videokopfes verantwortlich sind, stehen normalerweise da wie eine Eins und sind durch nichts zu Verrücken. Dass es bedauerliche, schlecht konstruierte Einzelfälle gibt, bei denen sich die Pfosten verstellen, mag ja sein, aber das ist eher die Ausnahme als die Regel.
Mit dem Tracking hat es folgende Bewandnis: Da alle gängigen Videosysteme mit Schrätspuraufzeichnung mit rotierenden Köpfen arbeiten, brauchen sie Informationen, wo die Schrägspuren anfangen. VCR, VHS und Betamax haben sich dafür auf eine lineare Spur (;mit Hilfe einer zweiten Spur auf dem stehenden Linear-Audio-Kopf) Impulse geschrieben. Gerade zur Anfangszeit des Heimvideos gab es schon mal Probleme, dass die Audioköpfe nicht immer einheitlich nah am Videokopf montiert waren, somit kamen die Tracking-Impulse bei einer Fremdaufnahme schon mal zu früh oder zu spät und der rotierende Kopf verpasste Eingang oder Ausgang der Spur. Tracking ist nichts weiteres als eine variable Verzögerung des Kontroll-Impulses der den Capstan- und Kopfservo ansteuert. Daher neigen Bänder mit besonders verkorkster Trackinglage auch schon mal dazu während des Autotrackings ganz schön zu leiern während der Rekorder das Autotracking einmisst, weil die Geschwindigkeit des Capstan-Servos ständig nachgeregelt wird und der Ton während des Autotrackings (;weil ja auch die Hifi-Spuren Schrägspuren sind) von der Linearspur kommt.
Video2000 und Video8/Hi8 haben schon garkein Tracking mehr, da sie ohne Kontrollkopf arbeiten sondern ihre Spurlage automatisch und dynamisch anhand anderer Kriterien nachführen. Mit den Interna von MiniDV und wie das seine Spuren findet habe ich mich noch nicht beschäftigt.
Aber wie dem auch sei, das Tracking das jeder vom Tracking am VHS-Gerät kennt verstellt sich nicht mit der Zeit (;weil der dicke Kopf fest wie nur was sitzt und sich die Kontrollimpulse auf dem Band auch nicht mehr verschieben) und kann immer ausgeregelt werden, wenn nicht irgendein Amateur vorher am Aufnahmerekorder rumgeschraubt hat.
Gegen verstellte Umlenkpfosten ist Autotracking machtlos, aber die verstellen sich (;bis auf einige Ausnahmen mit dramaitschem Konstruktionsfehler) auch nicht so ohne weiteres.
-- Gruß... Volker Schauff (;thunderbird.elite@t-online.de, ICQ 22823502) www.cavalry-command.de - Über Saber Rider und andere 80er Jahre Serien foren.cavalry-command.de - Forum für Spät70er - Früh-90er TV-Nostalgiker www.dark-realms.de - Für Fantasy/Mittelalter und alles mögliche Kreative
Antwort von Ralf- D. Grobe:
"Volker Schauff" schrieb im Newsbeitrag
> Ralf- D. Grobe schrieb: > >>> Jaiiin, Laufwerke nutzen sich ab, die Spurlage verändert sich ium Lauf >>> der Zeit usw. Bei analogen Systemen bemerkt man das recht frühzeitig an >>> Bild- oder/und Tonfehlern. Digitale Systeme sind da toleranter, was sich >>> allerdings als eine trügerische Falle herausstellen kann. >> - snip - >> Ja, da gute alte "Tracking" der Bandlaufwerke ;-) > > Nur, dass das Tracking sich nicht verstellen kann, außer es wird bei einer > Wartung "mutwillig" verstellt. - snip -
Danke für die ausführliche technische Beschreibung. Tracking ist dann natürlich ein unzutreffender Begriff. Vielleicht lag es an ungleich justierten Bandführungen (;Pfosten) oder Verunreinigungen der Trommel, aber ein mir doch häufiger begegnetes Problem war, dass der untere Bildrand der Videroaufzeichnung flimmerte und der Ton nicht sauber war, wenn die VHS-Cassette nicht mehr auf dem Recorder abgespielt wurde, auf dem sie aufgezeichnet wurde. Ein ähnlicher Effekt lag ja auch bei Musik-Cassetten vor, die auf Billiggeräten aufgenommen wurden - wenn ich den Azimuth leicht nachjustiert hatte, gab es saubereren Hörgenuss. Ralf
Antwort von Martin D. Bartsch:
On Wed, 10 Jun 2009 23:36:28 0200, "Ralf- D. Grobe" wrote:
>Seltsam fand ich die Verpackungsangabe eines Herstellers, die Cassetten >sollen stehend gelagert werden.
Damit die Bandkanten nicht belastet werden. Wenn die Controlspur Macken hat, ist das Band hinüber.
Antwort von Ralf- D. Grobe:
Moin, "Martin D. Bartsch" schrieb im Newsbeitrag Re: MiniDV-Cassetten: Einlesen (;ohne Camcorder?) und aufbewahren?### > On Wed, 10 Jun 2009 23:36:28 0200, "Ralf- D. Grobe" > wrote: > >>Seltsam fand ich die Verpackungsangabe eines Herstellers, die Cassetten >>sollen stehend gelagert werden. > > Damit die Bandkanten nicht belastet werden. Wenn die Controlspur > Macken hat, ist das Band hinüber. > Danke, das war verständliches Deutsch. (;Naja, stehend habe ich sie aus Platzgründen immer aufbewahrt) Ralf
Antwort von Dennis Reinhardt:
Martin D. Bartsch schrieb:
> Damit die Bandkanten nicht belastet werden. Wenn die Controlspur > Macken hat, ist das Band hinüber.
Ich nehme mal stark an das es aber keinen Unterschied macht, ob man sie auf die schmale oder breite Seite stellt, oder? Bei mir stehen diverse hochkannt im Regal(;Beschriftungsseite nach vorne), andere sind in der Schublade mit der beschrifteten Seite noch oben...
Gruß, Dennis
Antwort von Dennis Reinhardt:
Volker Schauff schrieb:
> Schon? Wäre schön, wenn es sie "noch" gäbe. FAST und Como hatten > (;baugleich) sowas mal Ende der 90er. So alle zwei Jahre taucht sowas mal > bei Ebay auf und geht zu utopischen Gebrauchtpreisen im 4-stelligen > Bereich (;Neupreis /- ein bischen) weg. Dabei ist das auch nur ein > modifiziertes Camcorder-Laufwerk.
Quizfrage: die Laufwerke scheinen ja alle über Firewire angeklemmt zu werden. Kann man die ohne Treiber (;ähnlich wie eine MiniDV-Cam) an einen Firewire-Anschluss anklemmen und dann per Videosoftware Abspielen, Spulen und Aufnahmen? Oder brauch es da noch etwas mehr, z.B. die dazugehörige Videoschnittkarte?
Gruß, Dennis
Antwort von Martin D. Bartsch:
On Sat, 13 Jun 2009 03:05:47 0200, Dennis Reinhardt wrote:
>Ich nehme mal stark an
ich auch
Antwort von Birger Jesch:
"Dennis Reinhardt" schrieb im Newsbeitrag
> Quizfrage: die Laufwerke scheinen ja alle über Firewire angeklemmt = zu > werden. Kann man die ohne Treiber (;ähnlich wie eine MiniDV-Cam) an = einen > Firewire-Anschluss anklemmen und dann per Videosoftware Abspielen, > Spulen und Aufnahmen? Oder brauch es da noch etwas mehr, z.B. die > dazugehörige Videoschnittkarte?
Nein, "einfacher" Firewireanschluss Stromversorgung (;Molex wie bei = Festplatten) reicht. Im Prinzip sind solche Laufwerke nichts anderes als eine DV-Cam = ohne Optik und auf 5.1/4" getrimmt. Auch "Zurückspielen" (;also auf Band = aufnehmen) funktioniert tadellos. Wir haben so ein Teil seit Jahren im Einsatz.
Birger > > Gruß, Dennis >
Antwort von Dennis Reinhardt:
Birger Jesch schrieb:
> Nein, "einfacher" Firewireanschluss Stromversorgung (;Molex wie bei Festplatten) > reicht. Im Prinzip sind solche Laufwerke nichts anderes als eine DV-Cam ohne > Optik und auf 5.1/4" getrimmt. Auch "Zurückspielen" (;also auf Band aufnehmen) > funktioniert tadellos. Wir haben so ein Teil seit Jahren im Einsatz. > > Birger
Ah, danke für die Info :)
Beim kaputten Powermac G3 vom Kollegen steckt sowas mit einer Octopos DV -Studiokarte drin. Kann man die Karte auch in einem Windowsrechner verwenden? Ich hab dazu im Netz nur die Info gefunden, das wohl die DV Master die gleiche Hardware haben soll, ob dann aber die Treiber (;die wohl nur für WIn95 und NT?) geschrieben wurden auch mit der Mac-Karte funktionieren, stand da nicht.
Zufällig ne Ahnung? Ich hab hier noch soviele DV-Tapes, da wäre es eine Wohltat so nen Laufwerk zu haben und nicht immer mit der Kamera rumzufummeln, vor allem wegen der HeavyDuty-Anwendung bei den Massen. :)
Gruß, Dennis
Antwort von Birger Jesch:
"Dennis Reinhardt" schrieb im Newsbeitrag =
> > Beim kaputten Powermac G3 vom Kollegen steckt sowas mit einer Octopos = DV > -Studiokarte drin. Kann man die Karte auch in einem Windowsrechner > verwenden? Ich hab dazu im Netz nur die Info gefunden, das wohl die DV =
> Master die gleiche Hardware haben soll, ob dann aber die Treiber (;die > wohl nur für WIn95 und NT?) geschrieben wurden auch mit der = Mac-Karte > funktionieren, stand da nicht. > > Zufällig ne Ahnung? Ich hab hier noch soviele DV-Tapes, da wäre es = eine > Wohltat so nen Laufwerk zu haben und nicht immer mit der Kamera > rumzufummeln, vor allem wegen der HeavyDuty-Anwendung bei den Massen. = :) > > Gruß, Dennis
Für die DV-Master gibts seit Win NT keine Treiber mehr. An Deiner = Stelle würde ich 10 Euro in eine Firewire-Karte investieren und an dieser das = Laufwerk anschliessen. Dieses wird übrigens als Sony DVCam erkannt. Die DV-Master haben wir = "nur" zum Digitalisieren analog angeschlossener Quellen benötigt und ist = seit Jahren (;wg. fehlender Treiber) nicht mehr im Einsatz.
Birger
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