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Infoseite // Intel beeindruckt mit begehbaren VR-Videoaufnahmen à 3GB pro Frame /



Newsmeldung von slashCAM:


Intel scheint auf der CES eine ziemlich beeindruckende VR-Präsentation geboten zu haben -- den etwa 250 Anwesenden wurde über Project Alloy, Intels Stand-alone VR Headset...



Hier geht es zur Newsmeldung auf den slashCAM Magazin-Seiten:
Intel beeindruckt mit begehbaren VR-Videoaufnahmen à 3GB pro Frame // CES 2017


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Antwort von *Steffen*:

Wenn ich das mal hoch rechne, komme ich für einen 2h Film in 360° VR auf rund 2000 Terabyte.

Egal wie gut der Codec in Zukunft auch sein wird, stellt das eine ziemliche Hürde für die Massentauglichkeit da.
Denn streamen kann man das in Deutschland, bei der miesen Infrastruktur nicht und rund 100k € an SSDs wird auch keiner für seinen Heimrechner ausgeben, um einen Film in der Qualität zu sehen.

Somit wird es wohl noch 10 bis 20 Jahre dauern, bis wir das Vergnügen haben werden, Filme in der Qualität zu Hause gucken zu können.

Low Budget und Art-Filme werden aufgrund der technischen Anforderungen und damit Kosten auch kaum realisierbar sein.

Selbst wenn man das Ganze in Zukunft mit MFT Kameras realisiert (mit der GH5 sind ja zumindest 180 B/s bei 1080p möglich, vielleicht schafft die GH6 das ja dann in 4k), dürfte es Kostenmäßig für kleine Studios, Dokumentarfilmer, etc. kaum zu stemmen sein.

Somit wird man mit der VR Brille in Zukunft wohl nur die großen Blockbuster und Disney Filme zu sehen bekommen. Oder wie seht ihr das?

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Antwort von TonBild:

dürfte es Kostenmäßig für kleine Studios, Dokumentarfilmer, etc. kaum zu stemmen sein.

Somit wird man mit der VR Brille in Zukunft wohl nur die großen Blockbuster und Disney Filme zu sehen bekommen. Oder wie seht ihr das? Na, es gibt ja auch analoge 360° Kinos in Freizeit Parks und ähnliches.

So eine große Verbreitung haben diese nicht gefunden.

Nicht jede neue Technologie setzt sich durch.

Ich könnte mir vorstellen dass ein 360° Film vom Betrachter mehr Mitwirkung erfordert und deshalb für den Alltag zu anstrengend ist.

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Antwort von Frank Glencairn:

Der einzige Vorteil den ich sehe ist, daß man woanders hin schauen kann, wenn die Handlung scheiße ist.

Saublöd allerdings, wenn man auf dem Sofa sitzt. Da bekommt man schnell einen steifen Nacken. Ich schätze aber, die Drehstuhl-Industrie arbeitet schon an einem VR Modell.

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Antwort von blickfeld:

@frank:
die wette vom letzten jahr hab ich dann wohl bald gewonnen ;)
https://www.slashcam.de/forum/viewtopic.php?p=840577#840577

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Antwort von Frank Glencairn:

thihi, ja schaumermal

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Antwort von markusG:

Hmmm irgendwie sieht's immer noch nach Spielerei aus o.O wenn dann auch richtig spielen :D z.B.:


https://thevoid.com/

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Antwort von freezer:

Vielleicht bin ich einfach zu fantasielos oder werde alt, aber wozu ich mir zuhause 360° Filme (jenseits von Spielen/VR-Touren) anschauen soll bzw. wie ein Spielfilm die 360° Technik auch nur ansatzweise sinnvoll nutzen könnte, ist mir völlig schleierhaft.

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Antwort von ZacFilm:

irgen dwie nervt mich das ganze... Das ist eigentlich ein gelayerter 360-film, und da ich bisher einen einzigen wirklich guten 360 Film gesehen habe, dafür aber schon so einige ultragute in 2D 2K, sehe ich auch keinen sinn... Außer neue Bedürftnisse zu wecken, um weiter neues zeug verkaufen zu können... Außerdem war der nachteil ja schon bei der Vorstellung ersichtlich: Man muss aufstehen, um rumlaufen zu können, aber dazu muss man Platz haben... Ich stelle mir vor, wie eine Familie einen Film im Wohnzimmer guckt... viel Glück. Erst recht im Kino... Und dann das 90 Minuten lang. Außerdem tritt schon nach minuten Motion Sickness auf, wenn die Kamera sich bewegt, darüber spricht man aber eher nicht...

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Antwort von Jott:

Mit Taucherbrillen kann man nur Nerds glücklich machen, das ist zu albern und - wenn nicht jeder sowieso dauernd damit rumläuft - auch unhygienisch und eklig. Und der technische Aufstand, den die da demonstrieren, verpufft irgendwie. Abgesehen von der fantastischen Auflösung.

Aaaber: wir haben gerade drei Auftragsproduktionen in 360 Grad laufen, mit und ohne Darsteller/Moderator, mit und ohne Story, für große Firmen mit dem nötigen Spielgeld. Primär für Mobiles (Telefone, Tablets) / Social Media. Macht Spaß. Man kann sich umdrehen oder - bei Bewegungsfaulheit oder mangels "VR-Drehstuhl" - auch mit Wischen durch die Sphäre wandern.

Es gibt so viel mehr Genres als Spielfilme und Dokus, da klemmt's wohl am Weitblick. Gut so.

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Antwort von freezer:

Jott, deswegen schrieb ich auch "jenseits von Spielen/VR-Touren".

Und das was Du machst, ist nix anderes als eine VR-Tour.

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Antwort von Jott:

Klar, zum Beispiel. Nur vermeide ich bewusst den Hype-Begriff "VR", weil weder die Kunden noch ich aufgeregte Hipster sind. Außerdem entstehen reale Filme/Projekte, die so gar nicht "virtuell" sind. Genau das Gegenteil. Nur halt sphärisch.

Mich erstaunt nur, wie man solche Sachen pauschal abtun kann. Wenn das in zwei Jahren wieder "durch" ist, hat man in der Zeit gutes Geld verdient. Wenn man nicht zu bequem war, die Rübe anzuschalten und mal wieder etwas Neues zu lernen. Es gibt immer Neues zu lernen. Das hält jung.

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Antwort von iasi:

Ich denke, man sollte aufgeschlossen sein und die Möglichkeiten überdenken, die solch eine Technik in der Weiterentwicklung noch bringen kann.

IMAX3D war beeindruckend und erfolgreich.

Diese Technik scheint wirklich den Zuschauer an einen anderen Ort bringen zu können. Eben auch an Orte, wo man sonst nicht hinkommen würde.

Und wer weiß - vielleicht kommt jemand auch die kreative Idee, wie man mit dieser Technik neue Geschichten erzählen kann - oder alte auf eine neue Art und Weise.

Spannend.

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Antwort von Rick SSon:

naja, ich denke durch VR Video wird der Ton umso wichtiger. Wie eben in der Realität werden die Reize, wo man hinsehen soll wieder durch audioevents vorgegeben. Siehst du dann einmal an die richtige Stelle wirst du durch Geschehnisse geleitet, läufst hinterher und so. Allerdings könntest du auch stehen bleiben und den ganzen Film verpassen :D

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